Franzi ist ein Regenwurm, der in einem Kompost mit anderen Tieren lebt. Das ist die Ameise Ali, dieser Muskelprotz kann große Gewichte stemmen, Giovanni spielt wundervoll Flöte und der Marienkäfer Marie ...
Franzi ist ein Regenwurm, der in einem Kompost mit anderen Tieren lebt. Das ist die Ameise Ali, dieser Muskelprotz kann große Gewichte stemmen, Giovanni spielt wundervoll Flöte und der Marienkäfer Marie ist eine tolle Gärtnerin. Nur Franzi kann nicht, so denkt er. So macht er sich auf und schaut bei den anderen Tier, ob er nicht ihr Handwerk erlernen kann. Doch er kann weder Blumen bestäuben noch Netze spinnen und schon gar nicht, wie die Feuerwanze aufräumen. Aber durch seinen langen Weg durch den Garten hat Franzi den Boden gelockert und alle loben ihn dafür. So kommen wir zu dem Schluss „Wir sind alle in etwas besonders gut.“ Am Ende des Buches gibt es noch viele Informationen zu Regenwürmern und Kompost.
Das Buch erzählt eine anschauliche Geschichte und erklärt uns weshalb Regenwürmer so wichtig für unseren Garten und die Umwelt sind. Die Bilder veranschaulichen den Text sehr schön. Die Hinweise zum Kompost finde ich sehr gut, weil es immer Diskussionen gibt, was auf dem Kompost landen darf
Da möchte ein Buch einfach böse sein und bittet den Lesenden ihm dabei zu helfen. So entsteht so etwas wie eine Unterhaltung. Das Buch stellt Regeln auf und Fordert von den Lesenden, dass sie sich zum ...
Da möchte ein Buch einfach böse sein und bittet den Lesenden ihm dabei zu helfen. So entsteht so etwas wie eine Unterhaltung. Das Buch stellt Regeln auf und Fordert von den Lesenden, dass sie sich zum Beispiel bestehlen lassen. So „stiehlt“ das Buch damit, dass es gelesen wird Zeit. Wenn sie Gedanken auch manchmal kraus wirken, so machen sie durchaus Sinn. Aber das Besondere an dem Buch ist, dass man es nicht Seite für Seite liest, sondern durch den Text und das Lösen von Aufgaben wird man immer wieder auf neue Seiten geführt. Das macht das Lesen natürlich zu einem besonderen Abenteuer. Manche Seiten haben eine dunklen Hintergrund, einige zeigen Verließe, aus denen man sich befreien muss. Die Bilder sehen gruselig aus, aber es nicht so richtig schlimm.
Ein Buch, dass den Kindern, die gerne kniffelige Aufgaben lösen und auch mal anders denken viel Spaß machen wird. Probiert es doch einfach mal selbst aus, es ist gar nicht so einfach das Buch zu lesen.
Anton lebt mit seiner Mutter zusammen, die zwei Jobs braucht, um die beiden ernähren zu können, Mesut lebt mit seiner großen türkischstämmigen Familie zusammen und Isha, die ins Hochhaus einzieht hat indische ...
Anton lebt mit seiner Mutter zusammen, die zwei Jobs braucht, um die beiden ernähren zu können, Mesut lebt mit seiner großen türkischstämmigen Familie zusammen und Isha, die ins Hochhaus einzieht hat indische Wurzeln. Diese drei Kinder wohnen in dem Hochhaus, dass nicht den besten Ruf hat und das ist ärmeren Teil der Stadt liegt. Die drei haben ihr Büro auf dem Dach des Hochhauses eingerichtet und mit dem Fernglas von Mesuts Opa können sie die Stadt observieren. So beobachten sie, dass ein Pizzabote einer älteren Dame, die in einer Villa wohnt, eine Pizza liefert und ihr unbemerkt ihre Handtasche stehlen kann.
So werden die Hochhausdetektive HD42 gegründet, die nach dem dreisten Dieb suchen.
Anton ist ein echter Tüftler, der erstaunliche Dinge bauen kann, Mesut hat Probleme mit dem Lesen, sprüht aber voller Energie und guter Laune. Das Mädchen der Truppe ist etwas hibbelig, bekommt das aber mit Yoga in den Griff, sie kann toll rechnen und hat oft geniale Ideen.
Beeindruckt hat mich in erster Linie, die Darstellung der sozialen Situation der Familien aus Sicht der Kinder. So spielte bei der Aufgabe des indischen Restaurants von Ishas Eltern Corona eine Rolle, auch Mesuts Vater leidet an den Folgen dieser Krankheit. Die Kinder sehen aber auch durch das Fernglas, wie ein reiches Kind seinen Geburtstag feiert. Aber trotz all dieser Probleme unterstützen sich die Drei und können zusammen den Fall lösen.
Dieses Buch zeigt realistisch das Leben der Kinder und erzählt mit Humor, wie sie den Alltag meisten. Einen kleinen Einblick gibt es in die jeweiligen Kulturen, so wird bei der indischen Familie ein großes Fest gefeiert. Ein sozialkritischer, spannender, gut gemachter Kinderkrimi.
Als Monsieur Lipaire mit seinem Porsche, den er leider wegen Geldmangels verkaufen muss, durch das schöne Städtchen Port Grimaud fahren möchte, muss er feststellen, dass dort von der Adelsfamilie Vicomte ...
Als Monsieur Lipaire mit seinem Porsche, den er leider wegen Geldmangels verkaufen muss, durch das schöne Städtchen Port Grimaud fahren möchte, muss er feststellen, dass dort von der Adelsfamilie Vicomte eine Prinzessin empfangen wird. Alle Straßen sich abgesperrt und Karim darf sein Wassertaxi nicht mehr fahren. Leider haben die Unverbesserlichen mit dem von ihnen gefundenen Dokument den Adeligen den Weg bereitet sich von Frankreich loszusagen und einen eigenen Staat zu gründen.
Da wird es Zeit, dass sich die Truppe wieder zusammenfindet, zumal auch Delphine ihren Laden aufgeben soll, damit dort eine teure Boutique einziehen kann. Paul hat sich mit einer Gärtnerei selbstständig gemacht, Lizzy hat auch etwas zu großzügig das Geld aus der Beute ausgegeben und Jacky kommt ohne Karriere gemacht zu haben aus New York zurück.
So können die sechs Dilettanten überlegen, wie sie es schaffen den Adeligen ihr Dokument abzuluchsen. Wie gewohnt haben sie die verrücktesten Ideen und viel Fantasie sie durchzusetzen. Jacky bringt sie dazu sich von Gaunerfilmen „beraten“ zu lassen.
Es gibt wieder viele skurrile Situationen, eine wunderschöne Landschaft und einen verrückten Coup, den sich nur die Unverbesserlichen einfallen lassen können.
Ein lesenswertes Buch mit liebenswert schrulligen Charakteren und einer irren Story.
Ich muss gestehen, dass sich nur den ersten Band der „Sommerfeldt-Trilogie“ gelesen habe, weil dieser Mann, der meinte, weil er die tötet, die es verdient haben, kann er ungestraft morden, mir einfach ...
Ich muss gestehen, dass sich nur den ersten Band der „Sommerfeldt-Trilogie“ gelesen habe, weil dieser Mann, der meinte, weil er die tötet, die es verdient haben, kann er ungestraft morden, mir einfach nur unsympathisch war. Nun lebt er mit neuem Gesicht wieder in Norddeich und leitet sogar eine Klinik. Mit massenhaft Schwarzgeld, dass er im Tresor liegen hat, bezahlt er seine angestellten Ärzte zusätzlich, er selbst spielt Golf, hält sich fit und liebt Frauke. Frauke kennen wir aus den Büchern, die sich um Rupert drehen, auch hier habe ich nach dem ersten Band die Lust verloren.
Nachdem ein Schüler aus Aurich an einer Überdosis verstarb, stand sein Dealer vor Gericht, wurde aber Mangels Beweisen freigesprochen. Das bringt Dr. Sommerfeldt, der sich jetzt Ernest Simmel nennt auf den Plan. Er lauert Lodwijk auf und verschickt von seinem Smartphone ein Video an andere, die Rauschgift an Kinder und Jugendliche verkaufen. So mischt er schnell die ganze Szene auf. Die anderen Dealer sind aber zum Glück ziemliche Witzfiguren und so wird das Paar Sommerfeldt/Frauke sie entsprechend vorführen.
Als Frauke ihre Vergangenheit als Leih-Ehefrau einholt wird der Erpresser von ihnen auf perfide Art gequält. So zieht das Paar, dass bald heiraten möchte und sich Rupert als Trauzeugen wünscht, mordend durch Ostfriesland und macht sogar einen Abstecher nach Duhnen.
Natürlich wünschen wir uns alle, dass die Bösen bestraft werden und wenn der Staat, das nicht schafft, hören wir oft Sprüche, wie „wenn ich den in die Finger kriegen würde…“ und malen uns dann aus, was wir diesem Verbrecher antun könnten. Hier machen das „mörderische Paar“ all diese Dinge wahr, und zwar ohne jeden Skrupel. Am Ende bekommen sie noch Applaus von den „normalen“ Bürgern.
Der Text liest sich wieder hervorragend, alles ist logisch und schlüssig, die Charaktere sind gut beschrieben, die gewohnte „Werbung“ ist auch untergebracht, aber mir wird zu viel gemordet und die Mörder zu sehr gefeiert.
Hier noch zwei Dinge, die mir aufgefallen sind:
Seite 310 „…hoffte, dass der Wagen keine Kindersicherung hatte.“ Das ist aber doch beim Einsteigen völlig egal.
Auf Seite 369 wird Borkum als Hochseeinsel bezeichnet, mich wundert das, ich kenne nur die Aussage „Helgoland ist Deutschlands einzige Hochseeinsel“. Im Internet finde ich auch nur die Erklärung, dass Borkum Hochseeklima aufzuweisen hat.
Für echte Wolf-Fans, die Sommerfeldt verehren und Rupert lieben und die viele Tote nicht stören genau die richtige Lektüre.