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Veröffentlicht am 20.04.2025

Niedliches Pappbilderbuch zu Ostern

Mister O'Lui und die große Eiersuche
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Inzwischen gibt es einige Pappbilderbücher von Mister O´Lui, dies ist aber das erste, dass ich bespreche. So lerne ich auf dem Cover den Bären mit dem ungewöhnlichen und auch etwas komplizierten Namen ...

Inzwischen gibt es einige Pappbilderbücher von Mister O´Lui, dies ist aber das erste, dass ich bespreche. So lerne ich auf dem Cover den Bären mit dem ungewöhnlichen und auch etwas komplizierten Namen kennen, das kleine Streifenschwein heißt Rupert und ist wohl immer dabei. Auf der ersten Seite erfahre ich, dass Rupert der beste Freund von Mister O´Lui ist und meine erste Aufgabe ist es Rupert zu erkennen.
Diesmal geht es um Ostern und Rupert malt Eier an, wir werden aufgefordert ebenfalls mit unsrer Lieblingsfarbe die Eier mit Punkten zu versehen. „Toll“ werden wir auf der nächsten Seite gelobt, denn nun haben alle Eier bunte Punkte. Zum Trocknen pusten wir kräftig. Dann helfen wir Rupert sie Eier in sein Wägelchen zu packen. Da die Eier aus dem Wagen fallen, halten wir unserer Hand darüber. Durch Kippen des Buches wird er Wagen schneller. Doch einige Eier sind herausgefallen und wir werden aufgefordert bei der Suche zu helfen. Am Ende sitzen alle Tiere auf der Picknickdecke und winken uns zu.
Ich mag diese Mitmachbücher, die die Kleinen auffordern selbst in die Geschichte einzugreifen. Alle Aufgaben sind leicht zu bewältigen und es macht den Kindern Spaß auf diese Art ein Buch zu lesen. Besonders ungeduldige Kinder sind so eher bereit das Buch weiterzulesen. Die Texte sind schon etwas länger und die Bilder sind klar und gut strukturiert.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Ganz schlechtes Vorbild

Das einzig wahre Benimmbuch für Kindergartenmonster
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Das Cover zeigt uns ein chaotisches Bild, das kleine Monster hat Flecken auf der Kleidung und Schüsseln auf dem Kopf aus denen eine weiße Masse tropft.
„Was guckst du denn so?“ mit diesen Worten begrüßt ...

Das Cover zeigt uns ein chaotisches Bild, das kleine Monster hat Flecken auf der Kleidung und Schüsseln auf dem Kopf aus denen eine weiße Masse tropft.
„Was guckst du denn so?“ mit diesen Worten begrüßt uns das Kindergartenmonster und bezeichnet sich dann auch gleich als Kindergartenprofi. 10 Regeln erklärt er uns, so besagt Regel Nummer 1, dass man auf dem Weg zur Kita alle an die Seite schupsen soll um dann „EEEEEERSTAAAAAAA!“ so sein. Die zweite Regel besagt, dass muffligen kleinen Monster am Schwanz gezogen wird, damit sie gute Laune bekommen. Die Anziehsachen werden einfach rumgeschmissen, wenn man in die Kita kommt und aus Lieblingsbüchern, die andere lesen, wird einfach eine Ecke herausgerissen. Und 5. wird nie auf das Erziehermonster gehört und Regel 6 beschreibt das Verhalten bei Kämpfen.
Unser Kindergartenmonster ist schon ein echt schlimmer Finger, deshalb werden die Kinder am Ende aufgefordert, dass Buch noch einmal aufzuklappen und Alfred zu zeigen, wie man sich richtig verhält.
Der Text ist schon etwas länger und ich hoffe, dass sich die Kinder Alfred nicht zum Vorbild nehmen, denn auch wenn die Bilder niedlich und kunterbunt sind, so verhält sich dieses kleine Monster schon sehr schlecht. Aber ich glaube schon fast die Entrüstung der Kinder zu hören und ich kann mir gut vorstellen, dass sie Alfred zeigen, wie es richtig geht.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Streiten und Vertragen

Wir zwei vertragen uns
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Auf dem Cover haben sich Hase und Igel liebevoll im Arm, doch im Buch sieht es da ganz anders aus.
Wie idyllisch es wieder aussieht, der Igel schaut vom Baumstumpf herab, während der Hase munter herumspringt. ...

Auf dem Cover haben sich Hase und Igel liebevoll im Arm, doch im Buch sieht es da ganz anders aus.
Wie idyllisch es wieder aussieht, der Igel schaut vom Baumstumpf herab, während der Hase munter herumspringt. Der Maulwurf schaut aus seinem Hügel und alles ist in weiches Licht getaucht. Der Hase will einen Schatz finden und gräbt ein tiefes Loch, wir sehen, dass etwas tiefer eine Truhe im Erdreich gibt. Aber dann findet der Hase eine Wurzel, die er für etwas Besonderes hält und die er mitnehmen möchte. Doch der Igel hat gesagt, dass er an dieser Stelle buddeln soll und so meint er ein Anrecht auf die Wurzel zu haben. Beide wollen sie für sich beanspruchen und als der Igel schläft, nimmt der Hase sie einfach mit zu sich. Beide Tiere fühlen sich nicht wohl mit dieser Entwicklung und beide entscheiden in Gedanken, dass ihnen die Wurzel gar nicht so wichtig ist.
Natürlich entschuldigen sich die beiden und am Ende kommt es zu der Umarmung, die schon das Cover zeigt. Die Illustrationen sind, wie immer, wunderschön und liebevoll gestaltet. Die Texte erklären gut verständlich, was die Kinder immer wieder erleben. Es gibt Streit und dann müssen wir erkennen, die Sache war es gar nicht wert. Aber dann müssen wir auch schaffen und wieder zusammen zu raufen und uns entschuldigen, damit die Freundschaft weitergeht.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Viel Wissen für unterwegs

99 superschlaue Dinge, die du über Tiere wissen musst (Superschlau to go)
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Das Cover wirkt etwas langweilig mit seinem sandfarbenen Hintergrund, aber der Titel macht mich und sicher auch viele ältere Kinder neugierig. „Superschlaue Dinge“ das ist schon eine großes Versprechen. ...

Das Cover wirkt etwas langweilig mit seinem sandfarbenen Hintergrund, aber der Titel macht mich und sicher auch viele ältere Kinder neugierig. „Superschlaue Dinge“ das ist schon eine großes Versprechen.
Die 99 Kapitel mit den ungewöhnlichen Überschriften sind meist nur ein oder zwei Seiten lang und beinhalten einige Zeichnungen. Die erste zeigt eine Hummel im Fußballdress beim Training, denn „Hummeln sind Spitzenfußballer“. Experimente mit Saatkrähen zeigen, dass die schwarzen Vögel „schlaue Köpfchen“ sind. Etwas brutal ist die Überschrift „Wenn du dem Seestern einen Arm abhackst…“ Wer ist wohl der Rattenfänger von Südafrika? Auch Einhörner, diesmal zu Wasser, lernen wir kennen. Der Dodo dreht sich am Spieß über dem Feuer, weil er zu gutgläubig war. Froschaugen sind Nachtsichtgeräte, das ist schon erstaunlich. Wolkenkratzer mit Klimaanlage bauen Termiten, ein 30 Zentimeter großer „Elefant“ wird uns auch vorgestellt. An das Bilderbuch „Sörens siebter Song“ erinnert mich die Information, dass sich der Musikgeschmack der Wale verändert. Unter der Nummer 98 finden wir eine Liste mit wissenschaftlichen Begriffen die Angst vor Tieren betreffend. Im letzten Kapitel lesen wir wie alt Tiere werden können. Auf 2000 Jahre kommt da der Vasenschwamm, wow!
„Superschlau to go“ bedeutet, dass das Buch keinen festen Einband hat und deshalb nicht so sperrig und schwer ist und deshalb gut unterwegs gelesen werden kann. Eine gute Alternative zum ständigen ins Smartphon schauen. Sicher geht es hier um Ungewöhnliches, aber mit diesem Wissen kann jeder sehr gut glänzen. Das macht den meisten doch auch Freude.

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Veröffentlicht am 20.04.2025

Spannender Cold Case-Fall

Ostseedämmerung
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Ich gehöre zu den Leserinnen, die alle Bände dieser Reihe gelesen haben und die in jedem Frühjahr auf das neue Buch warten. Auch in diesem Jahr wurde ich nicht enttäuscht.
Das Cover empfinde ich als ein ...

Ich gehöre zu den Leserinnen, die alle Bände dieser Reihe gelesen haben und die in jedem Frühjahr auf das neue Buch warten. Auch in diesem Jahr wurde ich nicht enttäuscht.
Das Cover empfinde ich als ein sehr romantisches Bild von der See, alles ist in orange-rosa Licht getaucht, nicht lässt mich da an was Böses denken.
Eine junge Frau, die zunächst als Buchhändlerin arbeitet, studiert Archäologie und nimmt an Ausgrabungen im Raum Schleswig teil. Sie hat sich von ihrem Mann getrennt und bewohnt eine kleine Kate in Hövelau. Kurz nach ihrer Geburtstagsfeier verschwindet sie spurlos. Die Suche nach ihr verläuft im Sand. Als dann zwei Kinder beim Spielen eine Gewand-Fibel aus der Wikingerzeit finden, die zusammen mit Mira verschwunden ist, kümmert sich Pia mit ihren Lübecker Kollegen um den Cold Case. Sie nimmt Kontakt zu dem Ehemann und den Eltern auf, schaut sich die Kollegen bei der Ausgrabung und die Dorfbewohner an. Erste Verdächtige haben ein Alibi, immer wieder kommen neue Tatsachen ans Licht und so führen die Ermittlungen nach einigen spannenden Szenen zum Erfolg.
Neben ihrer Polizeiarbeit geht es, wie in jedem Buch der Reihe auch immer um Pias Privatleben, dass mit Marten und seinem schönen Haus an der Ostsee inzwischen eine ruhige Komponente gefunden hat, aber doch immer wieder neue Aspekte um ihren Sohn Felix bietet.
Mir gefällt dieses Zusammenspiel von beruflichem und privatem, es zeigt mir, dass Pia nicht nur eine gute Polizistin ist, sondern auch als Partnerin und Mutter ihre Frau stehen muss.
Diesmal ist die Geschichte sehr ruhig und es wird viel mit den Verdächtigen und Zeugen geredet, nachgeforscht und sich um den Kollegen Broders gesorgt. Der bisher eher behäbige und sehr liebenswerte Kollege hat sich einer gesunderen Lebensweise verschrieben und versucht Fastfood durch Salate zu ersetzten und sich fit zu halten. Ein wenig hatte ich das Gefühl, dass die Autoren uns damit eine gutes Vorbild zeigen wollte.
Fazit: auch Band 20 lohnt sich zu lesen, denn er erzählt eine stimmige Geschichte mit einigen Abgründen und vielschichtigen Charakteren.


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