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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2024

Auf der Suche nach dem Katalogmörder

Behalte das für dich!
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Camera Cove ist ein kleiner Ort an der Ostküste und die meisten jungen Menschen wollen schnellstens dort weg. Vor Jahren bauten einige junge Familien auf dem Gelände eines alten Bauernhofes, so kommt es, ...

Camera Cove ist ein kleiner Ort an der Ostküste und die meisten jungen Menschen wollen schnellstens dort weg. Vor Jahren bauten einige junge Familien auf dem Gelände eines alten Bauernhofes, so kommt es, dass Mac Bell, der Erzähler dieser Geschichte, mit Connor, Ben, Doris und Carrie seine Kindheit und Jugend verbringt. Nun sind alle achtzehn und haben ihren Abschluss. Doch einer aus der Freundesgruppe wurde im letzten Jahr ermordet. Connor ist das letzte Opfer eines Serienmörders und da seither keine weiteren Morde geschahen, geht man davon aus, dass der Mörder von Außerhalb kam und weitergezogen ist. Aber Mac lässt der der Verlust seines besten Freundes keine Ruhe und als er dann noch einen Zettel findet, indem der Freund ihn um Hilfe bitte, ist für ihn klar, dass er weiter ermitteln muss.
Das Mac homosexuell ist wird im Ort offen kommuniziert und ist auch kein Problem, weder bei der Familie noch bei den Freunden. Schön, wenn alle so vorurteilsfrei verläuft, wie hier. Mac verfolgt im Laufe der Geschichte immer andere Theorien und so kommt es für mich am Ende zu einer Überraschenden Wendung. Allerdings wird durch dieses ständige wieder aufnehmen neuer Spuren die Erzählung im mittleren Teil etwas zäh. Ich hätte mir da etwas mehr Spannung und Dynamik gewünscht. Zum Schluss kommt dann nochmal mehr Spannung auf und wie bereits erwähnt, ergibt das ein unerwartetes Ende.

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Veröffentlicht am 17.04.2024

Ein rosa Schaf setzt sich durch

Schaf Rosa liebt Rosa
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Das rosa Schaf namens Rosa ist mit dem Blütenkranz auf dem Kopf auf dem Cover zu sehen. Im Hintergrund grasen weißes Schafe mit ihren Lämmern vor dem schönen alten Bauernhaus. Das Lamm Rosa stellt uns ...

Das rosa Schaf namens Rosa ist mit dem Blütenkranz auf dem Kopf auf dem Cover zu sehen. Im Hintergrund grasen weißes Schafe mit ihren Lämmern vor dem schönen alten Bauernhaus. Das Lamm Rosa stellt uns zunächst Christoph den Schäfer und sein Frau Silke vor. Die beiden betreiben eine Schafskäserei, doch davon erfahren wir im Laufe der Geschichte noch genaueres. Zwei Border Collies passen auf die Herde auf.
Rosa ist nicht nur rosa, sie liebt auch alles, was diese Farbe hat, so frisst sie gerne rosa Kleeblüten.
Aus dem Lämmchen Rosa wird übers Jahr ein Schaf, die Mama eines neuen rosa Lamms. An machen Tagen wir rosa von den anderen Schafen wegen ihrer Fellfarbe gemobbt, doch schnell kommt ihr die Idee, dass die anderen nur neidisch sind. So schlägt sie ihnen vor, sie sollen doch ihr Fell färben. So gibt es bald gelbe, rote, grüne und lila-blaue Schafe, was nicht nur den Bauern zum Lachen bringt. Dann wird Rosa zum ersten Mal von Silke gemolken und als ihre Milch zu Käse verarbeitet wird, ist dieser auch rosa. Das bringt Christoph und Silke auf eine Idee.
Obwohl Rosa aufgrund ihrer Fellfarbe eine Außenseiterin ist, kann sie dank ihres Selbstbewusstseins sehr gut damit umgehen und die Situation für sich nutzen. Sie zeigt uns wie fröhlich eine bunte Welt sein kann.
Zudem wird in dem Buch gezeigt, wie Käse hergestellt wird und wie man ihn durch natürliche Farben noch interessanter machen kann.
Eine schöne Geschichte über Vielfalt, bei der man auch noch viel über Schafe und ihre Produkte lernt. Die großformatigen Bilder ergänzen den meist kurzen Text hervorragend.

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Veröffentlicht am 15.04.2024

Lese- und Rätselspaß

Tierdetektive Hippo & Ka – Wer hat den Mops gemopst?
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Die auf dem Cover zu sehenden Detektive werden gleich zu Beginn des Buches vorgestellt. Ka ist ein Katta, eine Lemurenart, und Hippo ein Zwergflusspferd, die beiden haben eine Tierdetektei und lösen alle ...

Die auf dem Cover zu sehenden Detektive werden gleich zu Beginn des Buches vorgestellt. Ka ist ein Katta, eine Lemurenart, und Hippo ein Zwergflusspferd, die beiden haben eine Tierdetektei und lösen alle Fälle in denen Tiere verwickelt sind. Sie nutzen für ihre Ermittlungen einige Hilfsmittel wie ein Gebisslexikon. Die Kinder Flora und Marley entdecken das Schild der tierischen Detektive und müssen, um eintreten zu können, die erste Aufgabe lösen. Nach einer kleinen Rechnung wissen sie, wie oft man klopfen muss. Ein Mops wird vermisst und wer genau hinschaut beantwortet die Frage in welchem Zimmer Momo wohnt. Auf einer Doppelseite sind mehrere unterschiedliche Türen zu sehen und eine hat eine verdächtige Spur. Danach müssen unsere Detektive Graf Snob, den Hundebesitzer, erkennen. Auf einer Doppelseite lautet die Frage „Wer hat den Detektivkoffer weggetragen?“ Wer genau hinschaut findet die Antwort schnell.
Dank der großen Schrift und der großformatigen bunten Bilder kann ein Leseanfänger das Buch sicher selbst lesen. Da die Aufgaben nicht sehr kniffelig sind, können sie sicher auch schon von Vorschulkindern gelöst werden, denn man muss nicht unbedingt lesen können, ums auf die Lösung zu kommen.

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Veröffentlicht am 15.04.2024

Eine Tier-WG wächst zusammen

Die Gurkentruppe
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Zu Beginn lernen wir das Schwein Hans kennen, da er ganz allein in einem „hübschen Häuschen“ wohnt, freut er sich, als er auf den ängstlichen Bären Ben trifft. Ben versucht sich hinter einem dünnen Baum ...

Zu Beginn lernen wir das Schwein Hans kennen, da er ganz allein in einem „hübschen Häuschen“ wohnt, freut er sich, als er auf den ängstlichen Bären Ben trifft. Ben versucht sich hinter einem dünnen Baum zu verstacken und das dazugehörige Bild ist einfach zauberhaft. Die beiden gründen eine WG und haben ihre Spaß zusammen, als es eines Abends bei ihnen klopft und der Hase Toto bei ihnen einziehen will. Toto ist ein Pedant und er übertreibt seinen Ordnungsfimmel schon sehr. So muss er mit Entsetzen feststellen, dass die beiden Bewohner keinen Fransenkamm benutzen oder gar nutzen. Auf dem Bild schauen Hans und Ben ganz betroffen und Totos Ausdruck ist voller Entsetzen, einfach herrlich. Auf einem Floss kommt ein Zebra, nein kein gestreiftes Pferd, daher, das sehr traurig ist, weil es seine Heimat vermisst. Der neue Mitbewohner Taya erklärt den anderen, wie es ist, wenn man keinen Antrieb hat und nicht aus dem Bett kommt. Als Hans dann einen Biber mitbringt und der gleich von Toto erklärt bekommt, dass er die Schuhe wieder sortiert hinstellen soll, fagt dieser „Was seid ihr denn für eine Gurkentruppe?“
Da sind wirklich einige Sonderlinge zusammengekommen, aber trotzdem oder gerade deshalb, verbindet sie eine tolle Freundschaft und so endet das Buch mit dem Satz „Freund, das ist Glück.“ Gegenseitiger Respekt, Humor und sehr schöne Illustrationen machen dieses Buch zu einem Lesevergnügen.

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Veröffentlicht am 15.04.2024

Witzige Einschlafgeschichte

Die allerkürzeste Gutenachtgeschichte der Welt
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Auf dem Cover sehen wir schon die ganze Tierbande, die da schlafen soll.
In der Wanne blubbert noch der Schaum, während sich die Tiere brav die Zähne putzen. Der Text verspricht eine „wirklich tolle Geschichte“ ...

Auf dem Cover sehen wir schon die ganze Tierbande, die da schlafen soll.
In der Wanne blubbert noch der Schaum, während sich die Tiere brav die Zähne putzen. Der Text verspricht eine „wirklich tolle Geschichte“ in nur zehn Worten. Doch… zunächst werden noch Versprechen abgenommen, die Tiere sind jetzt in ihren verschachtelten Betten und machen die unterschiedlichsten Dinge, während das Eichhörnchen schon schläft. „Prima!“ heißt es dann, aber los geht es noch nicht. Der Vorlesende muss ich noch „warmsprechen“, das geht so, dass man sinnlos Silben und Sätze spricht. Mein Enkel (6) konnte damit absolut nichts anfangen. Dann wird sich gereckt und gegähnt, und alle sollen es sich in den „Kissenburgen“ gemütlich machen. Danach wird die Wichtigkeit des Umblätterns herausgestellt. Leider steht der Text, der dazu auffordert auf der rechten Seite und das Lob nach dem Umblättern auf der Linken, nur, da hat man ja nichts zu blättern. Die Schmusetiere werden danach geholt und sortiert, es wird noch überprüft, ob alle da sind, indem man sie unter den Achselhöhlen und in der Nase suchen soll. Endlich lesen wir die bekannten Worte „Es war einmal“ doch auch da geht es noch nicht los. Denn jetzt folgt musikalische Ankündigung.
Ich muss sagen, als ich das Buch alleine gelesen habe, fand ich es ganz komisch, aber mein Enkel sah keinen Grund feierlich zu versprechen, dass er nach dem Buch schlafen soll und auch die anderen Gags entsprachen nicht dem Humor einen Kindes, und er hat durchaus Humor.
Schöne Bilder, auf denen viel zu sehen ist, aber die Handlung kommt schwer beim Kinderpublikum an.

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