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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2025

Wunderschön romantisch

Not in My Book
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Katie Holt schenkt uns mit "Not in My Book" eine charmante, witzige und absolut süchtig machende Geschichte, die alle Booklover-Herzen höher schlagen lässt. Zwischen Schreibkursen, literarischem Schlagabtausch ...

Katie Holt schenkt uns mit "Not in My Book" eine charmante, witzige und absolut süchtig machende Geschichte, die alle Booklover-Herzen höher schlagen lässt. Zwischen Schreibkursen, literarischem Schlagabtausch und jeder Menge Funkenflug entwickelt sich eine Geschichte, die so klug wie herzerwärmend ist – ein absolutes Must-Read für Fans von Emily Henry und Hannah Grace!

Im Mittelpunkt steht Rosie, die nichts mehr liebt als Liebesromane – und davon träumt, selbst einmal Autorin zu werden. Ihr Studium des Kreativen Schreibens in New York ist eigentlich der perfekte Start in ihr Traumleben … wäre da nicht Aiden, ihr arroganter, überintelligenter Kommilitone, der Liebesromane für „leichte Kost“ hält und lieber über Dostojewski diskutiert. Die beiden geraten in jedem Seminar aneinander, bis ihre Dozentin genug hat und sie zwingt, gemeinsam ein Buch zu schreiben.

Was folgt, ist pures RomCom-Gold: Schreibdates, hitzige Wortgefechte, kreative Differenzen – und langsam, ganz langsam, entwickelt sich zwischen den beiden mehr als nur literarische Spannung. Holt inszeniert den Slow Burnmeisterhaft: Jede Szene ist aufgeladen mit Chemie, jede Dialogzeile ein kleines Feuerwerk aus Humor, Sturheit und unterdrückten Gefühlen.

Die Parallelen zwischen der Romanhandlung, die Rosie und Aiden schreiben, und ihrer eigenen Beziehung sind einfach herrlich. Besonders schön: Wie Holt zeigt, dass Schreiben auch immer ein Akt der Selbstfindung ist. Rosie kämpft mit Zweifeln, Aiden mit seiner Arroganz – und gemeinsam lernen sie, dass gute Literatur nicht elitär sein muss, sondern emotional.

"Not in My Book" ist eine hinreißende, witzige und wunderbar romantische Story, die beweist: manchmal schreibt das Leben eben die schönsten Liebesgeschichten.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Hexen hexen

Witches of Deadly Sins
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Schon beim ersten Anblick weiß man: Dieses Buch ist ein Schmuckstück. Der veredelte Wendeumschlag, der Farbschnitt und die atemberaubenden Illustrationen machen "Witches of Deadly Sins" zu einem echten ...

Schon beim ersten Anblick weiß man: Dieses Buch ist ein Schmuckstück. Der veredelte Wendeumschlag, der Farbschnitt und die atemberaubenden Illustrationen machen "Witches of Deadly Sins" zu einem echten Sammlerstück – aber auch inhaltlich hält Ava Reed, was das prachtvolle Äußere verspricht: eine fesselnde Mischung aus Magie, Mythologie, Selbstfindung und einem Hauch Romantik.

Im Mittelpunkt steht Sasha, eine junge Hexe, die eigentlich mit der Vergangenheit abgeschlossen hat – und mit Amsterdam, der Stadt, in der Magie, Macht und Intrigen eng miteinander verwoben sind. Doch als sie eine Nachricht erreicht, die alles verändert, wird sie zurück in die Welt gezogen, die sie einst hinter sich lassen wollte. Um ihre Freiheit zu sichern, schließt sie einen gefährlichen Deal: Sie soll Pandoras Büchse finden – ein uraltes Artefakt, das ebenso viel zerstören wie retten kann.

Die Autorin Ava Reed entführt uns in ein modern-magisches Amsterdam, in dem Neonlichter auf alte Zauber treffen, Cafés auf Hexenzirkel, Alchemisten auf uralte Mythen. Besonders gelungen ist die Verbindung von griechischer Mythologie und Urban Fantasy.

Der Schreibstil ist atmosphärisch, emotional und voller leiser Stärke. Sasha ist keine Heldin im klassischen Sinn – sie ist verletzlich, wütend, misstrauisch, und genau das macht sie so greifbar. Der geheimnisvolle Alchemist, der plötzlich in ihr Leben tritt, sorgt für die perfekte Portion Slow Burn: subtile Spannung, magnetische Blicke, und Dialoge, in denen mehr unausgesprochen bleibt, als gesagt wird.

"Witches of Deadly Sins" ist düster, elegant und magisch – ein Urban-Fantasy-Highlight voller Atmosphäre, Geheimnisse und innerer Stärke.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Halloween Must Read

All Hallows Eve
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Wenn sich Nebel über Salem legt, die Kürbisse flackern und das Heulen des Windes klingt wie eine alte Beschwörung – dann ist das die perfekte Stimmung für "All Hallows Eve". Michael Penning hat mit diesem ...

Wenn sich Nebel über Salem legt, die Kürbisse flackern und das Heulen des Windes klingt wie eine alte Beschwörung – dann ist das die perfekte Stimmung für "All Hallows Eve". Michael Penning hat mit diesem Roman eine atmosphärische, düstere Hommage an klassische Spukgeschichten geschaffen.

Im Zentrum steht Alice Jacobs, die mit ihrer kleinen Tochter Abigail nach Salem reist, um ihren verschwundenen Ehemann zu finden. Doch anstatt Antworten zu bekommen, stößt sie auf eine jahrhundertealte Geschichte über Verrat, Schuld und Rache. Der Fluch, der einst über die Stadt gelegt wurde, erwacht erneut – und bald steht Alice selbst im Zentrum des Grauens.

Penning verwebt historische Elemente der berüchtigten Hexenprozesse mit einem modernen Mystery-Plot, der sofort unter die Haut geht. Besonders stark ist seine Sprache: detailreich, filmisch, manchmal so dicht, dass man den kalten Herbstregen auf der Haut spürt. Salem wird hier nicht nur zum Schauplatz, sondern zu einem atmenden und unheimlichen Wesen. Die Szene, in der die Frau aus Rauch und Nebel erscheint und Abigail verschwindet, ist ein Paradebeispiel für Parrings Fähigkeit, Spannung mit Emotion zu verweben. Kein billiger Schockeffekt, sondern ein stiller, zutiefst verstörender Moment, der einem die Kehle zuschnürt.

"All Hallows Eve" ist mehr als nur eine Geistergeschichte – es ist eine düstere, emotional aufgeladene Reise in die Schatten der Vergangenheit und die Abgründe einer Mutterliebe.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Zuckersüßes Liebesgeschichte

The Nightmare Before Kissmas
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Was passiert, wenn sich Weihnachten und Halloween ineinander verlieben?
Die Autorin Sara Raasch liefert mit "The Nightmare Before Kissmas" genau das, was der Titel verspricht: eine zuckersüße, leicht schaurige ...

Was passiert, wenn sich Weihnachten und Halloween ineinander verlieben?
Die Autorin Sara Raasch liefert mit "The Nightmare Before Kissmas" genau das, was der Titel verspricht: eine zuckersüße, leicht schaurige und absolut herzerwärmende Geschichte– mit zwei Prinzen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Coal, der charmante, aber vom Glanz des Weihnachtsreichs erschöpfte Prinz, steht unter dem Druck seines übermächtigen Vaters: Santa Claus will ihn als Teil einer PR-Offensive mit der Osterprinzessin verheiraten, um die Feiertagsreiche zu vereinen. Nur blöd, dass Coal davon so gar nichts hält. Als plötzlich Hex, der düstere und sarkastische Prinz von Halloween, auftaucht, gerät Coals Leben – und Herz – komplett durcheinander.

Was als Rivalität beginnt, entwickelt sich zu einer wunderbar queer-romantischen Slow Burn-Beziehung, in der jeder Blick, jede Berührung und jedes bissige Wort vor Spannung knistert. Raasch spielt mit klassischen Tropes (Grumpy x Sunshine, Opposites Attract) und webt sie zu einer Geschichte, die gleichzeitig frech, cozy und tief romantisch ist.

Die Welt der Feiertagsreiche ist originell und detailverliebt: Schneeflockenpaläste, Kürbisgärten, magische Feste – ein wahrer Lesegenuss für alle, die sich nach einer Wohlfühlgeschichte mit fantastischem Setting sehnen. Hex und Coal sind als Duo einfach zum Verlieben: Hex, der spöttische Bad Boy mit Herz aus Schatten, trifft auf Coal, den müden Goldjungen, der endlich aus dem goldenen Käfig ausbrechen will. Ihr Zusammenspiel ist witzig, flirty und emotional – man spürt jede Sekunde, dass zwischen ihnen etwas Echtes entsteht.

"The Nightmare Before Kissmas" ist eine magische, queere Wohlfühl-Romance über Selbstbestimmung, Akzeptanz und die Liebe, die alle Grenzen sprengt.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Horror Ballett

Girls of Dark Divine − Eine Tänzerin. Ein Fluch. Eine verzweifelte Liebe.
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Schon der Untertitel verrät, wohin die Reise geht: „Ballet meets Fantasy“ – und genau das liefert E. V. Woods in ihrem düster-romantischen Debütroman mit beeindruckender Intensität. Girls of Dark Divine ...

Schon der Untertitel verrät, wohin die Reise geht: „Ballet meets Fantasy“ – und genau das liefert E. V. Woods in ihrem düster-romantischen Debütroman mit beeindruckender Intensität. Girls of Dark Divine ist eine Geschichte, die einen nicht mehr los lässt.

Emberlyn, die junge Tänzerin, lebt für die Bühne – bis ihr Traum vom Tanzen zum Albtraum wird. Denn im berühmten Ensemble Malcolm Manrow’s Marvellous Marionettes tanzen keine freien Künstlerinnen, sondern verfluchte Puppen. Die Mädchen stehen unter der Kontrolle des Puppenspielers selbst, gefangen an unsichtbaren Fäden. Was wie ein Märchen beginnt, wird schnell zu einer bitteren Parabel über Macht, Kontrolle und den Preis von Freiheit.

Die Autorin E. V. Woods verbindet die Eleganz des Balletts mit der Brutalität dunkler Magie – in einem Stil, der poetisch und schneidend zugleich ist. Besonders eindrucksvoll sind die Beschreibungen der Tanzszenen: Jede Bewegung wirkt wie ein stiller Schrei, jede Pirouette wie ein Aufbäumen gegen die unsichtbaren Ketten.

Inmitten dieser Dunkelheit findet Emberlyn Trost in den Armen einer mysteriösen Schattenfigur – einer Gestalt, die nur durch Magie existiert. Die Liebesgeschichte zwischen den beiden ist zugleich zart und verzweifelt, voller Sehnsucht und Schmerz. Hier entsteht eine Verbindung, die so fragil ist wie Licht auf einer Wasseroberfläche – und doch stärker als der Fluch, der sie umgibt.

Was Girls of Dark Divine besonders macht, ist die emotionale Wucht hinter der Symbolik: Das Marionettenmotiv steht nicht nur für äußere Kontrolle, sondern auch für Selbstzweifel, Abhängigkeit und das Ringen um Selbstbestimmung. Die deutsche Ausgabe bietet zudem ein alternatives Ende, das dem Roman eine völlig neue Bedeutungsebene gibt – düsterer, aber auch konsequenter. Es lohnt sich, beide Versionen zu lesen.

"Girls of Dark Divine" ist ein düster-schönes Märchen über Freiheit, Liebe und den Mut, seine eigenen Fäden zu durchtrennen.

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