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Veröffentlicht am 15.09.2024

Die Unsterblichkeit

Die Abschaffung des Todes
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Klappentext:

Drei hochkarätige Unternehmer aus dem Silicon Valley wollen ein zweites 'Manhattan Projekt' ins Leben rufen. Nur ist das Ziel noch ehrgeiziger als damals die Entwicklung der Atombombe: Sie ...

Klappentext:

Drei hochkarätige Unternehmer aus dem Silicon Valley wollen ein zweites 'Manhattan Projekt' ins Leben rufen. Nur ist das Ziel noch ehrgeiziger als damals die Entwicklung der Atombombe: Sie wollen den Tod abschaffen. Der Journalist James Windover entdeckt jedoch, dass die Unternehmer, während sie von Investoren Milliarden sammeln, insgeheim versuchen, einen Schriftsteller zum Schweigen zu bringen - weil sie eine Story fürchten, die er geschrieben hat. Was steht darin, das das Projekt gefährden könnte? James begibt sich auf die Suche nach dem Mann und gerät rasch selbst in tödliche Gefahr ...



"Die Abschaffung des Todes" von Andreas Echenbach ist ein faszinierender und tiefgründiger Roman, der sich mit dem Thema des ewigen Lebens auseinandersetzt und dabei philosophische, ethische und emotionale Fragen aufwirft. Die Geschichte ist eine packende Mischung aus Drama, Mystery und einer Prise Science-Fiction, die den Leserinnen auf eine Reise durch die Zeit und die Abgründe menschlicher Sehnsüchte mitnimmt.

James Henry Windover ist der Ich-Erzähler dieser Geschichte von Andreas Eschenbach. Er is, ein Journalist, der sich absolut der objektiven Wahrheit in der Berichterstattung seiner Zeitung verpflichtet fühlt. Diese Zeitung ist sehr außergewöhnlich, denn sie kostet eine Million Euro pro Jahr und hat nur 49 Abonnenten. Für diese bereitet die Redaktion- je nach Interessenlage der Klienten- Zahlen, Daten und Fakten auf.. Ein Team aus Experten weltweit steht so in Diensten der Superreichen, um ihnen die Basis für ihre geschäftlichen Entscheidungen zu liefern.

Victoria Watson, Gentechnikerin, und Ralph C. Arnesen, Nanotechnologe, stellen ihr Geschäftsmodell vor, das es ermöglichen soll das menschliche Gehirn in einen Computer hoch zu speichern und der Person so ewiges Leben zu verschaffen. Die Wissenschaftler sind überzeugt, dass auch das Bewusstsein des Menschen in den Computer übertragen werden kann und man danach mit einem Ersatzkörper ewig weiterleben kann.

Die Idee, die Andreas Eschbach im Roman vorträgt, ist nicht neu, und das weiß er selbstverständlich selber. Zahlreiche klassische und neuere utopische Geschichten deklinieren diese Vorstellung vom "Ewigen Leben" durch. Mit “Die Abschaffung des Todes” hat der Autor ein umfangreiches Werk über ein umstrittenes Thema unserer Zeit vorgelegt. Als Lesender sollte man sich keine leichte Lektüre erwarten.



Der Roman ist in einem flüssigen, poetischen Stil geschrieben, der den Leser
innen schnell in die Geschichte katapultiert und zum Nachdenken anregt. Die Mischung aus wissenschaftlichen Aspekten, emotionalen Schicksalen und philosophischen Fragen macht "Die Abschaffung des Todes" zu einer faszinierenden Lektüre, die sich weit über die bloße Idee von ewiger Jugend hinaus beschäftigt.

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Marburg im Visier der Ermittlungen

Marburger Mörderspiel
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Klappentext:

Wenn zwei sich streiten, freuen sich die Lesenden: ein skurriles Ermittlerduo auf Mörderjagd. Ein Foto, drei strahlende Gesichter, im Hintergrund der Marburger Wald. Doch ist unter dem Laub ...

Klappentext:

Wenn zwei sich streiten, freuen sich die Lesenden: ein skurriles Ermittlerduo auf Mörderjagd. Ein Foto, drei strahlende Gesichter, im Hintergrund der Marburger Wald. Doch ist unter dem Laub nicht ein weiteres Gesicht zu erkennen – das eines Toten? Bald stellt sich heraus, dass der junge Mann auf dem Bild, dessen Leichnam am Fuß des Spiegelslustturms liegt, ermordet worden ist. Überrascht ist davon allerdings niemand, denn er hatte sich zu Lebzeiten zahlreiche Feinde gemacht. Auf der Suche nach Hinweisen stehen die Kommissare Zassenberg und Momberger vor ihrer größten Herausforderung: Sie müssen ihre Differenzen überwinden, denn nur so haben sie die Chance, dem Täter auf die Spur zu kommen.



"Marburger Mörderspiel" von Felix Scholz ist der zweite Teil der Mrburger-Krimi-Reihe, der die malerische Universitätsstadt Marburg ins Zentrum einer düsteren Mordermittlung stellt.

Wer konnte Ahnung, dass ein harmloses Erinnerungsfoto so viel Zündstoff bietet. Auf einem Bild vom Spiegelslustturm in Marburg wird eine Leiche entdeckt. Die Polizei geht dem auf die Spur und schaltet das Ermittlerduo Zassenberg und Mommberger ein. Die Beiden stoßen schnell auf ein Netz voller Intrigen und Geheimnisse und auf einen Studenten, der mit nicht fairen Mitteln spielt und das schon seit seiner Kindheit. Ein Strudel voller falscher Fährten und potentiellen Verdächtigen bringen das Ermittlerduo an ihre Grenzen. Doch am Ende kommt die große Auflösung a la Agatha Christie.

Scholz zeichnet Marburg als lebendige, atmosphärische Kulisse, die perfekt für einen Krimi dieser Art ist. Die mittelalterliche Altstadt mit dem berühmten Schloss und der Elisabethkirche, die vielen kleinen Cafés und die studentische Szene werden gekonnt eingeflochten und verleihen dem Roman einen starken regionalen Charme. Die Stadt selbst wird fast zu einem eigenen Charakter, der mit all seinen historischen und kulturellen Schichten die Handlung beeinflusst.

Die Figuren in Tod in Marburg sind vielschichtig und authentisch gestaltet. Das Opfer Marcel Sindermann wird als ein Monster beschrieben, was die Leser*innen sprachlos lässt. Man empfindet kein Mitgefühl, wenn man von den Taten des jungen Mannes erfährt. All seine Opfer beschreibt der Autor authentisch und liebevoll, sodass jeder ein überzeugender Mörder sein könnte. Das Ermittlerduo hat mir jedoch weniger gefallen. Für mich erschienen die beiden eher plump und emotionslos, was mir den Lesefluss des Krimis leider etwas abgetan hat.

"Marburger Mörderspiel" ist ein spannender und atmosphärischer Krimi, der meines Erachtens jedoch ein paar Mankos hat. Felix Scholz gelingt es ein besonders abscheuliches Mordopfer zu kreieren, dem niemand nachweint. Doch mit den Ermittlern hatte ich so meine Schiweirigkeitn. Jedoch kann ich das Buch weiterempfehlen, da die Kriminalgeschichte super interessant ist und mit einer spannenden Auflösung wartet.

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Kurz und Knackig

Tod im Chiemgau
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Klappentext:

Ein packender Kriminalroman voller Intrigen und Rätsel: Zehn Jahre ist es her, dass Hans, der beste Freund von Bergführer Toni Hauser, beim Sturz in eine Schlucht tödlich verunglückte. Damals ...

Klappentext:

Ein packender Kriminalroman voller Intrigen und Rätsel: Zehn Jahre ist es her, dass Hans, der beste Freund von Bergführer Toni Hauser, beim Sturz in eine Schlucht tödlich verunglückte. Damals hat Toni seinen Heimatort Reit im Winkl verlassen, nun kehrt er zurück. Doch die Vergangenheit ruht nicht, im Gegenteil: Jemand scheint Toni nach dem Leben zu trachten. Er überlebt nur knapp einen Mordanschlag. Mit Hilfe von Kommissarin Roxana Mayrhofer versucht Toni, die Fäden zu entwirren und die Frage zu beantworten, die ihn seit Jahren umtreibt: War Hans’ Tod wirklich ein Unfall, oder sollte damals womöglich er selbst sterben?



"Tod im Chiemgau" von Mathias Lehmann ist ein spannender Lokalkrimi, der die idyllische Landschaft des Chiemgaus mit einer packenden Mordermittlung verknüpft. Der Roman besticht durch seine authentische Darstellung des ländlichen Lebens und seiner tiefen Verwurzelung in der Region, gepaart mit einem fesselnden Kriminalfall, der die Leser*innen bis zur letzten Seite in Atem hält.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Hans, der nach 10 Jahren für die Beerdigung seines Vaters in seine Heimat zurückkehrt. Doch dort wird er nicht mit offenen Armen empfangen. Hans verließ fluchtartig seine Zuhause, nachdem er den Tod seines besten Freundes miterleben musste. Sein Freund, der Sohn des Bürgermeister, ist in dem Auto von Hans in einen Abgrund gestürzt und an Ort und Stelle verstorben. Nachdem Hans in seine alte Heimat zurückkehrt, passiert erneut ein Unfall, der Ähnlichkeiten mit den Fall vor 10 Jahren aufweist. Der Verdacht fällt auf Hans und es passieren noch weitere Morde, rund um den jungen Mann. Doch warum passieren die Morde, nachdem Hans in die Heimat zurückgekehrt ist oder hat es jemand auf ihn abgesehen?

Mathias Lehman versteht es meisterhaft, den Chiemgau als Schauplatz lebendig werden zu lassen. Die malerische Landschaft mit den Bergen den kleinen Dörfern wird atmosphärisch und detailliert beschrieben. Diese Szenerie kontrastiert stark mit der düsteren Spannung, die der Kriminalfall mit sich bringt. Die Dialoge und das Verhalten der Figuren spiegeln dabei die Banden und Fäden der Dorfbewohner im tiefsten Hinterland wider.

Die Hauptfigur Hans ist vielschichtig und überzeugend. Seine Rückkehr in die Heimat konfrontiert ihn nicht nur mit dem Verbrechen, sondern auch mit seiner eigenen Vergangenheit. Die Dynamik zwischen ihm und der Ermittlerin entwickelt sich im Verlauf der Ermittlungen stetig weiter, wobei beide ihre Stärken und Schwächen einbringen.

"Tod im Chiemgau" ist ein stimmungsvoller und spannender Krimi, der die Schönheit und die Geheimnisse des Chiemgaus gekonnt miteinander verwebt. Mathias Lehmann schafft es eine authentische, tief in der Region verwurzelte Geschichte zu erzählen. Ein toller Krimi für Fans von Lokalkrimis und für alle die die Bergwelt lieben.

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Im Appenzeller Land werden die Feste gefeiert wie sie fallen

Alpstein
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Klappentext:

Eigentlich sollte es der schönste Tag im Leben werden. Doch die romantische Hochzeit im Appenzellerland verwandelt sich jäh in einen Alptraum, als der Bräutigam kurz nach der Trauung in ...

Klappentext:

Eigentlich sollte es der schönste Tag im Leben werden. Doch die romantische Hochzeit im Appenzellerland verwandelt sich jäh in einen Alptraum, als der Bräutigam kurz nach der Trauung in den Tod stürzt. Milagros von Wirth, die zu den Gästen gehört, glaubt nicht an einen Unfall, denn das Opfer war ein erfahrener Bergsteiger. Sie bittet ihren Sohn, Privatdetektiv Max von Wirth, und seine Kollegin Federica Hardegger um Hilfe, aber sie können nicht verhindern, dass es weitere Tote gibt – und Fede unter Mordverdacht gerät.



"Alpstein" ist ein packender Krimi, der tief in die idyllische, aber geheimnisvolle Bergwelt des Appenzeller Landes eintaucht. Silvia Götschi gelingt mal wieder ein fesselndes Werk, welches die raue Schönheit der alpinen Landschaft mit einer spannenden Mordermittlung vereint.

Die Handlung beginnt, mit einem "Unfall" im Gebirge, welches nun schon viele Jahre zurückliegt. Milagros von Wirth wird ziemlich kurzfristig zu einer Hochzeit geladen von einem Freund ihres verstorbenen Mannes. Heinrich Manser, ein betagter älterer Herr, welcher als Bergsteiger und Autor gefeiert wird, heiratet eine viel viel jüngere Frau Aurora. Milagros begibt sich zur Hochzeit und ein rätselhafter Mord nach dem anderen begleiten die ältere Dame in den nächsten Tagen. Doch als wäre das nicht genug, verstirbt der Bräutigam kurz nach der Hochzeit im Gebirge. Auch die Eltern der Braut werden kurz nach der Hochzeit Tod aufgefunden. Hilfe und Unterstützung bekommt die alte Dame von ihren Sohn Max und seiner Kollegin Fede, welche eine Privatdetektei führe. Doch die privaten Ermittlungen stehen unter keinen guten Stern.

Götschi fängt die Atmosphäre des Appenzeller Landes mit viel Liebe zum Detail ein. Die schroffen Berge, die grünen Wiesen und die einsamen Almhütten bilden den perfekten Hintergrund für einen Krimi, der nicht nur durch Spannung, sondern auch durch seine landschaftliche Schönheit besticht. Ich habe vor 2 Jahren das Appenzeller Land und den Aescher besucht und konnte mich in Atmosphäre zurückversetzen.

"Alpstein" ist ein atmosphärischer und spannender Kriminalroman, der den Charme des Appenzeller Landes mit einer geschickt erzählten Mordermittlung vereint. Silvia Götschi schafft es, die regionale Kultur und die Menschen dieser Gegend authentisch einzufangen und gleichzeitig eine fesselnde Krimihandlung zu erzählen. Ein Muss für Liebhaber von Lokalkrimis und jene, die die Schweizer Bergwelt lieben.

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Queerer Krimi

Bulle und Finn
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Klappentext:

Oberkommissar Hanno Peters, 30, offen schwuler Musterbulle beim LKA Berlin in der Abteilung Organisierte Kriminalität, hat genug von der Brutalität der Branche. Er kündigt, möchte Omas Frühstückshotel ...

Klappentext:

Oberkommissar Hanno Peters, 30, offen schwuler Musterbulle beim LKA Berlin in der Abteilung Organisierte Kriminalität, hat genug von der Brutalität der Branche. Er kündigt, möchte Omas Frühstückshotel an der Ostsee übernehmen und sich endlich seiner Vergangenheit stellen. Er gibt sich die Schuld am Segelunfall seines jüngeren Bruders Phillip, zehn Jahre zuvor. Hanno muss seinen Nachfolger, sexy Luis, einarbeiten und wird auch noch in seinem letzte Fall zum Aufpasser des bedrohten Teens Finn bestimmt. Der gleicht seinem verunglückten Bruder Phillip nicht nur äußerlich, und Hanno schwört sich, dass ihn nie wieder ein Jugendlicher an der Nase herumführt. Doch er hat die Rechnung ohne Finn gemacht. Und ohne Luis.



"Bulle und Finn" von Orlando Steinist ein berührender und erfrischender "Krimi", der die bewegende Liebesgeschichte eines schwulen Polizisten in den Mittelpunkt stellt.

Die Geschichte dreht sich um den sympathischen Polizisten Hanno, der seinen Job gekündigt hat und die Pension seiner Großmutter an der Ostsee weiterführen möchte. Während seiner letzten Wochen im LKA in Berlin, trifft er auf seinen Nachfolger Luis, welchen er einarbeiten soll. Während die beiden sich zoffen, wird am anderen Ende von Berlin eine Tankstelle überfallen. Hanno und Luis werden an den Tatort gerufen. Tom Seifert, der Vater von Finn wird angeschossen und befindet sich in einem kritischen Zustand. Hanno wird dazu verdonnert ein Auge auf den 17 jährigen Finn zu werfen. Doch schnell wird klar, dass Finn eventuell mehr über den Überfall auf seinen Vater weiß. Hanno und Luis nehmen die Ermittlungen auf kommen sich währenddessen näher. Es beginnen die Funken zu sprühen.und ein gefährlicher Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Orlando Stein gelingt es, die Gefühle und Ängste seiner Figuren authentisch darzustellen. Besonders die anfänglichen Zusammentreffen von Hanno und Luis sind amüsant zu lesen und die Leserinnen bekommen schon ein erster Gefühl für die romantische Beziehung der beiden. Während Hanno offen mit seiner Homosexualität am Arbeitsplatz umgeht, tut dies Luis noch nicht. Es macht richtig Freude die Entwicklung der beiden Figuren mitzuerleben und dem Ende entgegen zu fiebern. Natürlich kommt auch der kriminalistische Hintergrund nicht zu kurz. Der Autor schafft es durch packende Zwischensequenzen und Wendungen die Spannung aufrecht zu erhalten.

Der Roman schafft es, die Balance zwischen Romantik und Krimi.. Die Chemie zwischen den beiden Protagonisten ist stark, und ihre Reise zur gemeinsamen Liebe wird mit Tiefe und emotionaler Wärme erzählt. Orlando Stein schreibt in einer angenehmen, flüssigen Sprache, die den Leser
innen schnell in die Geschichte hineinzieht.

"Bulle und Finn" ist eine wunderschöne und herzerwärmende Geschicht, die mich überrascht hat. Orlando Stein zeigt auf gefühlvolle Weise, wie die Liebe zwischen zwei Menschen auch in herausfordernden Situationen wachsen kann. Ein wunderbarer Roman für alle, die emotionale und realitätsnahe Liebesgeschichten suchen – und gleichzeitig ein wichtiges Plädoyer für Akzeptanz und Selbstverwirklichung.

P.S. Ich will mehr von Hanno und Luis lesen!

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