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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2021

Faszinierend

Finnische Tage
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Der niederländische Schriftsteller Herman Koch schreibt faszinierend und unterhaltend.

Der Roman „Finnische Tage“ ist der Zweite, den ich von dem Autor gelesen habe.Es ist ein Autofiktion über sein ...



Der niederländische Schriftsteller Herman Koch schreibt faszinierend und unterhaltend.

Der Roman „Finnische Tage“ ist der Zweite, den ich von dem Autor gelesen habe.Es ist ein Autofiktion über sein eigenes Leben.

Als Herman 17 Jahre alt ist stirbt seine Mutter. Er redet noch sein ganzes Leben in Gedanken mit ihr. Nach dem Abitur fährt er nach Finnland um Bauer zu werden. Er erzählt interessant über seine Emotionen. Wenn er nur nicht so viel trinken würde, damit kann ich mich nicht anfreunden.
Sonst kann ich mich mit den Aktionen anfreunden.
Schon früh hat er angefangen sich Begebenheiten zu merken, um sie in seinem Roman zu erwähnen.
Herman Koch schreibt alles mit Gefühl.
Es ist nicht alles wirklich geschehen, aber so kommt das Ganze gut an.
Es war ein gutes Leseerlebnis.




Veröffentlicht am 19.08.2021

Ortschronik

Dunkelblum
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Die Schriftstellerin Eva Menasse hat den Roman „Dunkelblum“ kunstvoll gestaltet.
Dunkelblum ist eine österreichische Kleinstadt im Grenzgebiet. Die Einwohner werden über 60 Jahre lang begleitet.Zur ...



Die Schriftstellerin Eva Menasse hat den Roman „Dunkelblum“ kunstvoll gestaltet.
Dunkelblum ist eine österreichische Kleinstadt im Grenzgebiet. Die Einwohner werden über 60 Jahre lang begleitet.Zur Nazuzeit waren viele Personen aktiv und auch danach verstanden die Schlimmsten es sich zu verstellen und waren wieder obenauf. Aber es gibt auch andere.
Aufgedeckt wird einiges, weil einer ein Ahnenforschung betreibt und weil sein Name oft vorkommt, kommt er auf die Idee eine Ortschronik zu schreiben.

Die Autorin schwingt ziemlich oft hin und her. Die Personen wechseln etwas viel, so das man mit den einzelnen Figuren nicht immer warm wird. Trotzdem ist es ein interessanter Roman, mit vielschichtigen Handlungen. Die Autorin verwebt menschliche und politische Katastrophen. Sie brilliert mit großer Erzählkunst. So ist gute Literatur.









Veröffentlicht am 16.08.2021

Eifersucht und Liebe

Die Zeit der Kirschen
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„Die Zeit der Kirschen“ ist der Nachfolgeroman von Das Lächeln der Frauen. Der Schriftsteller Nicolas Barreau hat den Roman aber so geschrieben, das man auch versteht um was es geht, wenn man den ersten ...



„Die Zeit der Kirschen“ ist der Nachfolgeroman von Das Lächeln der Frauen. Der Schriftsteller Nicolas Barreau hat den Roman aber so geschrieben, das man auch versteht um was es geht, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat.

Die beiden Protagonisten erzählen abwechselnd die Empfindungen und Geschehnisse, dadurch sieht man oft die Ansichten beider von einer Sache. Das ist besonders interessant.

Der Lektor und Schriftsteller Andre und die Köchin Aurelie sind schon lange ein Paar.
Es ist interessant Andres Lesungen in Buchhandlungen mit zu erleben.
Aurelie hat für ihr Lokal versehentlich einen Stern bekommen. Dadurch lernt sie den anderen Koch kennen und Andre wird eifersüchtig. Aurelie ist entsetzt wie er reagiert, bis sie selber die Eifersüchtige ist.
Der Roman besticht durch den realistischen guten Erzählstil.
Es ist eine romantische Liebesgeschichte, die nie kitschig wird.
Eine schöne Lektüre.



Veröffentlicht am 16.08.2021

Bildhaft

Flucht nach Patagonien
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Die Schriftstellerin Jana Revedin lässt in ihrem Roman „Flucht nach Patagonien“ das Leben des Pariser Designer Jean-Michel Frank Revue passiern.

Die Kunstmäzenin Eugenia Errazuriz überedet Jean- Michel ...



Die Schriftstellerin Jana Revedin lässt in ihrem Roman „Flucht nach Patagonien“ das Leben des Pariser Designer Jean-Michel Frank Revue passiern.

Die Kunstmäzenin Eugenia Errazuriz überedet Jean- Michel 1937 zur Reise nach Patagonien ein. Sie erkennt d Gefahr für ihn, er ist Jude und Homosexuell.

Dabei begibt er sich zu einem Rückblick seines bisherigen Lebens. Er ist der dritte Sohn eines Bankiers. Seine Brüder überleben den 1. Weltkrieg nicht. Sein jüngster Sohn ist durch eine Kinderlähmung ein Krüpel und zählt für ihn nicht.

Später wird er zu einem berühmten Desgner, der mit neuen verschiedenen Materialien spielt und so viele berühmte Personen beliefert. Er kennt Coco Chanell, Klaus Mann, Pablo Picasso und viele mehr.

Die Autorin schildert alles sehr bildreich.Sie behandelt die Zeit dramaturgisch geschickt.




Veröffentlicht am 15.08.2021

Abschiedsbrief

Liebe Rock
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Der Schweizer Schriftsteller Tom Zürcher
berührt mit seinem neuen Roman
„Liebe Rock“

Es ist ein erst lustiger und dann doch ziemlich trauriger Roman.
Timm schreibt einen Abschiedsbrief an seine große ...



Der Schweizer Schriftsteller Tom Zürcher
berührt mit seinem neuen Roman
„Liebe Rock“

Es ist ein erst lustiger und dann doch ziemlich trauriger Roman.
Timm schreibt einen Abschiedsbrief an seine große Liebe Rock. Rock
Er schreibt ehrlich über seine Taten.

Mit 18 Jahren hat er die Schule geschmissen und will Schriftsteller sein. Weil Schriftsteller all trinken, wie er sagt, trinkt er etwas viel. Er schreibt in einer Kneipe und zieht als Untermieter bei der Kellnerin Rock ein.

Sein Vater unterstützt ihn, um einen Verleger zu finden und das Buch zu verkaufen.
Timm ist ein eigenartiger Typ. Irgendwie hat er einen psychischen Schaden.
Eigentlich gefällt mir seine Art nicht, aber dann tut er mir wieder Leid.
Der Autor versteht es gut die Emotionen und Eigenarten Timms darzustellen. Der Stil ist ausgezeichnet. Die Personen sind alle gut getroffen.
Der Roman ist gut strukturiert und zu Empfehlen.