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Veröffentlicht am 16.08.2019

Die Magie der Wolga

Wolgakinder
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Die russische Schriftstellerin Gusel Jachina fesselt den Leser mit ihrem neuen Roman
„Wolgakinder“. Man erkennt die russische Seele. Sie verknüpft die Geschichte mit Tatsachen und Magie.

Der Schulmeister ...


Die russische Schriftstellerin Gusel Jachina fesselt den Leser mit ihrem neuen Roman
„Wolgakinder“. Man erkennt die russische Seele. Sie verknüpft die Geschichte mit Tatsachen und Magie.

Der Schulmeister Jakob Bach unterrichtet die Kinder in dem deutschen Dorf Gnadental an der Wolga. Die Deutschen sind im 18. Jahrhundert dort eingewandert.
1916 ändert sich das Leben des Dorfes. Die Revolution, die neuen Machthaber lassen das
Schicksal der Menschen gefährlich.
Das Leben Bachs ändert sich als er mit Klara zusammenkommt und die Liebe erfährt. Dann muss die Tochter aufziehen. Er ist schon ein eigenartiger Mann, aber er kämpft uns Überleben. Das Schicksal Jakob Bachs berührt.
Es geschehen teilweise schockierende Begebenheiten. Die russische und deutsche Kultur und Politik gibt dem Roman etwas besonderes.
Die Autorin hat einen brillanten Schreibstil.

Veröffentlicht am 14.08.2019

Russisch – Deutsche Lebensgeschichte

Die Leben der Elena Silber
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Der Journalist und Schriftsteller Alexander Osang schreibt seinen Roman „Die Leben der Elena Silber“ wunderbar flüssig.
Es gibt zwei Erzählebenen, die Vergangenheit und die Gegenwart.

Der Roman spielt ...


Der Journalist und Schriftsteller Alexander Osang schreibt seinen Roman „Die Leben der Elena Silber“ wunderbar flüssig.
Es gibt zwei Erzählebenen, die Vergangenheit und die Gegenwart.

Der Roman spielt ab Anfang des 20. Jahrhundert in einer kleinen Stadt in Russland. Elena ist noch jung als ihr Vater der Revolutionär Victor hingerichtet wird. Später wird ein Gedenkstein für ihn errichtet.

Elena heiratet einen Deutschen, den Robert Silber. So kommt sie mit ihren Töchtern 1936 mach Berlin. Das Leben spielt ihr ordentlich mit. Vor ihren Töchtern hält sie einige geheim.

2017 macht sich ihr Enkel Konstantin auf den Weg der Familiengeschichte nach zu forschen.
Er versucht seine Tanten und seine Mutter wieder zusammen zu bringen Dann sucht er nach den Verwandten seines Großvaters. Zum Schluss fährt er sogar nach Russland in die Heimat seiner Großmutter.

Ich konnte Elenas Aktionen nicht immer gut heißen, aber sie hatte es meistens ziemlich schwer. Das Schicksal Elenas und ihrer Töchter berührt.

Der Autor hat einen einfühlsamen Schreibstil.
Er versteht es einen Sog hinein zu legen. Der Roman ist eine empfehlenswerte Lektüre.

Veröffentlicht am 13.08.2019

Berührend

Alles okay
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Die Autorin Nina LaCour zeichnet in ihrem Roman „Alles Okay“ ein schönes realistisches Bild junger Mädchen.

Die Icherzählerin Marin hat schon ein Schicksal hinter sich. Sie wächst bei ihrem Großvater ...


Die Autorin Nina LaCour zeichnet in ihrem Roman „Alles Okay“ ein schönes realistisches Bild junger Mädchen.

Die Icherzählerin Marin hat schon ein Schicksal hinter sich. Sie wächst bei ihrem Großvater auf. Ihr fehlt es an fast nichts. Gemeinsam mit ihrer Freundin Mabel erleben sie eine unbeschwerte Kindheit.
Kurz bevor sie aufs College geht verschwindet der Großvater. Marins Schmerz ist furchtbar, sie fühlt sich verlassen. Da fliegt sie sofort und ohne Abschied zum College.
Dann wird sie von Mabel besucht und sie muss endlich einmal über die Vergangenheit reden

Die Autorin gibt diese, Buch eine hinreißende Geschichte. Ich war von Marins Leben gefesselt und konnte mich hinein versetzen.
In dem Roman wird die Zerrissenheit und der Kampf ums Weiterleben eines jungen tapferen Menschen sehr gut beschrieben.
Es ist eine ergreifende und berührende Geschichte.

Veröffentlicht am 12.08.2019

Der Süden Amerikas

Verratenes Land
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Der Autor Greg Iles konnte mich mit seinem Roman „Verratenes Land“ sofort begeistern.
Dieser ziemlich dicke Thriller ließ mich nicht aus seinem Bann. Er fesselt vom Anfang bis zum Ende.

Die Geschichte ...


Der Autor Greg Iles konnte mich mit seinem Roman „Verratenes Land“ sofort begeistern.
Dieser ziemlich dicke Thriller ließ mich nicht aus seinem Bann. Er fesselt vom Anfang bis zum Ende.

Die Geschichte spiel in Bienville, Mississippi
Der Journalist Marschall McEwan kommt nach 30 Jahren in seine Heimatstadt zurück, weil sein Vater schwer krank ist. Er will die Zeitung seines Vaters retten.
dann trifft er seine verheiratete Jugendliebe und sie beginnen eine Leberbeziehung.
In Bienvile soll gerade eine Papiermühle erbaut werden. Die Machtverhältnisse sind ziemlich erschreckend. Da wird brutal regiert und bestimmte Männer haben das Sagen.
Auf dem Gelände findet der Archäologe alte Dinge der Indianer. Der ist dann einfach tot.
Marschall will die Mörder finden. Doch gibt es noch viel mehr Straftaten. Ein Mord ist da gar nichts.

Der Autor schilder die Skrupellosigkeit im Süden der USA. Er zeichnet seine Figuren detailliert und lässt sie glaubhaft erscheinen, auch wenn das erschreckend erscheint.
Der Schreibstil ist einfach grandios.
Der Roman ist ein grandioses Werk, auf hohem Niveau,das ich nur empfehlen kann.

Veröffentlicht am 08.08.2019

Verwicklungen

Gespräche mit Freunden
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Sally Rooney hat mit ihrem Debütroman
„Gespräche mit Freunden“ einen interessanten Roman über Beziehungen geschrieben.

Frances und ihre Freundin Bobbi sind Studentinnen und ein Paar. Dann gibt es noch ...



Sally Rooney hat mit ihrem Debütroman
„Gespräche mit Freunden“ einen interessanten Roman über Beziehungen geschrieben.

Frances und ihre Freundin Bobbi sind Studentinnen und ein Paar. Dann gibt es noch Melissa und Nick. In den verliebt sich Frances.
Die 21jährige Frances erzählt diese Geschichte.
Die Gespräche die Frances mit ihren Freunden hält, zeigen die jeweiligen Gedanken, Gemütsbewegungen und Gefühlen.
Gut, ich kann sie nicht immer richtig verstehen.
Die Autorin lässt Frances Persönlichkeit besonders zur Sprache kommen. Ihr Leben hat sie nicht so einfach gestaltet.
Der Roman entwickelt sich mit der Zeit und gefällt mir immer besser. Der Schreibstil ist ganz ordentlich. Er ist voller Emotionen.