Profilbild von Deichgraefin

Deichgraefin

Lesejury Star
offline

Deichgraefin ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Deichgraefin über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.04.2024

Familien halten zusammen

Todesblues
0



Die Schriftstellerin Valerie Wilson Wesley habe ich vor über 20 Jahren entdeckt und alles gelesen.
Jetzt habe ich den Namen entdeckt, mit dem Krimi Todesblues, da musste ich zugreifen.
Der Titel kam ...



Die Schriftstellerin Valerie Wilson Wesley habe ich vor über 20 Jahren entdeckt und alles gelesen.
Jetzt habe ich den Namen entdeckt, mit dem Krimi Todesblues, da musste ich zugreifen.
Der Titel kam mir gleich bekannt vor und es stimmt, ich habe den Roman damals schon gelesen.
Na gut, dann habe ich ihn eben noch mal gelesen, obwohl mir die Handlung noch ziemlich bekannt war.
Dia e Detektivin Tamara Hayle gefällt mir immer noch gut. Sie ist mir sehr sympathisch. Eine alte Bekannte kommt in ihr Büro und verlangt, das sie den Tod ihres Sohnes aufklärt.
Die Autorin schreibt spritzig und locker.
Schade das Todesblues kein neuer Roman ist.
Trotzdem ist Tamara Hayle meine Lieblingsdetektivin.

Veröffentlicht am 24.04.2024

Vaters Vergangenheit

Wo geht das Licht hin, wenn der Tag vergangen ist
0



„Wo geht das Licht hin, wenn der Tag vergangen ist“ ist eine besondere Aufarbeitung der Autorin Nadine Olonetzky. Sie erkundet die Lebensgeschichte ihres Vaters. Der ist 1943 in die Schweiz geflüchtet. ...



„Wo geht das Licht hin, wenn der Tag vergangen ist“ ist eine besondere Aufarbeitung der Autorin Nadine Olonetzky. Sie erkundet die Lebensgeschichte ihres Vaters. Der ist 1943 in die Schweiz geflüchtet. Als Jude war er in Deutschland in Gefahr.
Seine Tochter findet nach seinem Tod Briefe über seinen Kampf eine Entschädigung zu bekommen.
Erstaunlich was die Behörden für Problem damit hatten.
Seine Tochter macht sich viele Gedanken über ihn.
Es ist entsetzlich das er nicht mit seiner Familie darüber reden Konnte.
Es ist schwierig das zu rezensieren.
Es liest sich aber interessant.

Veröffentlicht am 19.04.2024

Spannend

Der Wald
0



Der Wald ist der dritte Roman der Autorin Eleanor Catton. Dieser Ökokrimi hat es in sich.
Es beginnt etwas schleppend, mit den verschiedenen Personen.
Mira und Shelly haben mit Freunden ein gediegenes ...



Der Wald ist der dritte Roman der Autorin Eleanor Catton. Dieser Ökokrimi hat es in sich.
Es beginnt etwas schleppend, mit den verschiedenen Personen.
Mira und Shelly haben mit Freunden ein gediegenes Programm. Sie pflanzen heimlich Gemüse an und verkaufen es dann. Das kann ich mir nicht richtig vorstellen.
Der Multimillionär Robert ist mir von Anfang an suspekt.
Die Autorin lässt viele verschiedene Aktionen geschehen.
Bis es dann zu einem erschreckenden Unglück kommt, da werden Mira und Shelly doch ziemlich nachdenklich, aber wie sollen sie da herauskommen.Es geht um Umweltschutz und Umweltfrevel Dann ist da noch der Journalist Toni, der dem ganzen auf die Spur kommt. Es geht um Leben und Tod..
Dann kommt am Ende der große Knall.
Die Autorin hat ja schlimme Gewaltphantasien. Das ist mir eigentlich zu viel.
Es war aber doch spannend.

Veröffentlicht am 16.04.2024

Charmant, aber nicht ganz mein Stil

Der falsche Vogel
0



Der falsche Vogel, ist ein Debüt der Britin C. L. Miller.
Die Mutter der Autorin war Antiquitätenhändlerin, darum hat sie f
ein Wenig Ahnung von der Materie.
Freya Lockwood ist fast 50 Jahre alt.Vor ...



Der falsche Vogel, ist ein Debüt der Britin C. L. Miller.
Die Mutter der Autorin war Antiquitätenhändlerin, darum hat sie f
ein Wenig Ahnung von der Materie.
Freya Lockwood ist fast 50 Jahre alt.Vor 20 Jahren hat sie mit ihrem Mentor geraubte Kunst aufgespürt und den Eigentümern wieder zukommen lassen.Nach einem Zerwürfnis hat sie die ganze Zeit keinen Kontakt mehr zu ihm.
Jetzt ruft ihre Tante an, das Arthur Crokleford ermordet wurde und sie soll seinen Mörder finden.
Dafür fahren sie zu einem Gutshof, dessen Besitzer, der auch gestorben ist , dessen Kunstwerke verkauft werden sollen.
Alle Personen, die dort zusammen kommen, sind eigennartig und verdächtig.
Ich konnte mit der Geschichte nicht warm werden, sie ist etwas altbacken.
Die Aktionen sind oft unlogisch.
Es soll einen zweiten Teil geben, den ich aber leiden nicht lesen werde.
Allerdings ist der Schreibstil ganz gut und der Roman hat einen gewissen Charme.

Veröffentlicht am 16.04.2024

Bilder aus der Kindheit

Treibgut
0



Die amerikanische Schriftstellerin Adrienne Brodeur schreibt in ihrem Roman,Treibgut , über eine Familie mit vielen verschiedenen Charakteren.
Wir erfahren von ihren H Hoffnungen und Träume.
Der Schauplatz ...



Die amerikanische Schriftstellerin Adrienne Brodeur schreibt in ihrem Roman,Treibgut , über eine Familie mit vielen verschiedenen Charakteren.
Wir erfahren von ihren H Hoffnungen und Träume.
Der Schauplatz ins Cape Cod.

Adam Gardner ist Meeresbiologe, er wird siebzig Jahre alt. Er leidet an reinem Gendefekt. Seine Medikamente nimmt er nicht regelmäßig.
Seine Kinder Ken will Politiker werden und Abby ist Künstlerin.
Die Autorin versteht es perfekt eine besondere Stimmung zu erzeugen.
Besonders interessant ist das Ehepaar Ken mit seiner Frau Jenny und den Zwillingstöchter Tessa und Frani, die 13 Jahre alt sind, Ken bemerkt als Vater das die Jungen den Töchtern machgucken.
Dann kommt Steff dazu. Sie hat eine Frau Toni und einen kleinen Sohn Jona.
Adam s Frau ist nach Abbys Geburt gestorben, er war zwar ein großer Wissenschaftler, aber als Vater hat er versagt. Die beiden Kinder haben sich aneinander geklammert, das nicht so gesund war. Da kommen jetzt die Demütigungen und Ängste wieder hoch. Abby verarbeitet ihre Kindheit in ihren Bildern und Ken ist entsetzt.
Die Autorin hat alles nachvollziehbar geschildert. Sie lässt die Geschichte von verschiedenen Personen aus ihrer Sicht und Erinnerung erzählen.
Das Buch konnte mich erreichen.