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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.01.2026

Es geht weiter

Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel
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Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel, ist der dritte Roman, den ich von der Schriftstellerin Alena Schröder gelesen habe.
Der Titel bezieht sich wohl auf das verschwundene Bild.
Hannah, Silvia ...



Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel, ist der dritte Roman, den ich von der Schriftstellerin Alena Schröder gelesen habe.
Der Titel bezieht sich wohl auf das verschwundene Bild.
Hannah, Silvia und Evelin spielen in allen drei Romanen mit.
Die Autorin versteht es gut, die verschiedenen Emotionen und Ansichten der Personen zu schildern.
Es gibt zwei Zeitebenen.
In diesem Roman kommen neue Personen dazu, mit dene er auch 1945 in Güstrow beginnt.
Die vierzehnjährig Marlen muss dich in einer Schublade vor den Russen verstecken. Da findet sie ein Portrait, das sie mitnimmt.
Sie hatte in dem Forsthaus Wilma getroffen. Die nimmt sie mit zu sich nach Hause. Wilma ist Malerin und nimmt sich der Waise an.
Die Autorin lässt Marlen und die Ärztin Evelin sich 1990 treffen.
In der zweiten Ebene geht es 2023 in Berlin mit Hannah weiter.
Die beiden Zeiten wechseln öfter. Das ist ganz gut.
Der Schreibstil der Autorin ist gut lesbar und ich denke es gibt noch mindestens ein Buch, auf das ich dann warte.


Veröffentlicht am 15.01.2026

Terese weiß nicht was sie will

Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt
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Bodo Kirchhoff Roman, Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt, eine gute Geschichte erzählt.
Mich wundert immer wieder, warum Autoren ihre Frauen in Ichform erzählen lassen. Da bin ich skeptisch, ...



Bodo Kirchhoff Roman, Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt, eine gute Geschichte erzählt.
Mich wundert immer wieder, warum Autoren ihre Frauen in Ichform erzählen lassen. Da bin ich skeptisch, ob sie das so objektiv sehen.
Das Ehepaar Vigo und Terese sind seit 50 Jahren zusammen.
Vigo geht auf Recherchereise nach Indien. Als er sich nicht mehr meldet, meint Terese, sie will ihn mit einer Liebschaft erwischen und reist ihm nach.
Da ist schon eigenartig, denn sie geht doch selber andauernd fremd.
Für mich zog sich die Geschichte ein wenig. Vielleicht, weil ich mich in Tereses Sicht hineindenken konnte. Gut, am Ende scheint sie doch noch richtig zu ticken.
An und für sich liest es sich ganz gut.

Veröffentlicht am 15.01.2026

Das Bücherdorf

Mathilde und Marie
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Mathilde und Marie, ist eine berührende Geschichte von Torsten Woywod.
Das Bücherdorf Redu gibt es tatsächlich, ich habe mir die Bilder von Google zeigen lassen. Das ist ja mal ein Reiseziel für uns ...



Mathilde und Marie, ist eine berührende Geschichte von Torsten Woywod.
Das Bücherdorf Redu gibt es tatsächlich, ich habe mir die Bilder von Google zeigen lassen. Das ist ja mal ein Reiseziel für uns Bücherratten.
Die Personen hat sich der Autor ausgedacht, das ist ihm gut gelungen. Redu ist in dem Roman ein Ort, in denen sich gestresste Menschen erholen können.
Der Autor lässt die Emotionen Mathildes und Marie miterleben.
Marie kommt aus Paris, ihr wurde alles zu viel und zu laut.
Im Zug trifft sie eine ältere Frau, die sie mit nach Redu nimmt. Da kann sie regenerieren. Mathilde ist gegen die Fremde, aber sie ist sowieso ungesellig.
Es ist interessant wie die beiden Frauen sich näher kommen.
Der Roman ist fesselnd und zeigt noch die Fauna und Flora der Gegend.
Es ist ein berührender Roman, den ich gerne gelesen habe. Ich kann ihn wärmstens empfehlen.

Veröffentlicht am 12.01.2026

Amerikanische Idylle

Holy City
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Holy City, ist ein Krimi von Henry Wise. Es ist ein typischer Krimi aus dem südlichen Landgebiet der USA.
Da gibt es Korruption , Verleumdungen und Erpressungen am laufenden Bann.
Will Seems kommt nach ...



Holy City, ist ein Krimi von Henry Wise. Es ist ein typischer Krimi aus dem südlichen Landgebiet der USA.
Da gibt es Korruption , Verleumdungen und Erpressungen am laufenden Bann.
Will Seems kommt nach längerer Zeit wieder als Deputiere Holy City.
Es gibt einen grausamen Mord.
Ich hatte schon schnell den richtigen Verdacht.
Der Autor lässt allerdings erst noch andere Verdächtig werden.
Es ist ein spannender Krimi, der mich gut unterhalten hat.

Veröffentlicht am 30.12.2025

Nachkriegskrimi

Die weiße Nacht
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Von der Schriftstellerin Anne Stern habe ich schon einiges gelesen.
Der Roman, Die weiße Nacht, spielt 1946 in Berlin.
Das hat sie wieder perfekt beschrieben. Man erlebt den Hunger und das Frieren direkt ...



Von der Schriftstellerin Anne Stern habe ich schon einiges gelesen.
Der Roman, Die weiße Nacht, spielt 1946 in Berlin.
Das hat sie wieder perfekt beschrieben. Man erlebt den Hunger und das Frieren direkt mit.
Eine Schlüsselfigur ist der Kriminalkommissar Alfred König.
Es gibt aus der Nazizeit noch immer viele Personen, die wieder an die Macht gekommen sind.
In diesem Krimi wird eine schreckliche Vergangenheit Schuld an einigen Morden.
Die Fotografin Lou Faber findet beim Fotografieren in einer Ruine eine Tote, die dort drapiert wurde.
Die Polizei seht vor Fragen wie und warum die junge Frau ermordet wurde.
So wird die Vergangenheit der Toten durchleuchtet.
Die Autorin hat ein paar Stränge aufgestellt. Die sind dann noch offen. Es sieht so aus, das es wieder eine Serie werden soll.
Der Schluss kommt ziemlich abrupt.
Es ist ein ganz interessanter Roman, der lesenswert ist.