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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2024

Passend zur Weihnachtszeit eine zuckersüße, romantische Herzensgeschichte

Weihnachtszauber in der kleinen Bücherei der Herzen
2

In der Vorweihnachtszeit dürfen nicht nur Kekse süß sein, sondern auch Liebesgeschichten. Mit „Weihnachtszauber in der kleinen Bücherei der Herzen“ von Jana Schikorra halte ich genau so ein Buch in Händen. ...

In der Vorweihnachtszeit dürfen nicht nur Kekse süß sein, sondern auch Liebesgeschichten. Mit „Weihnachtszauber in der kleinen Bücherei der Herzen“ von Jana Schikorra halte ich genau so ein Buch in Händen. Es ist das dritte Buch der Bücherei der Herzen, wobei allerdings jedes Buch für sich gelesen werden kann.
Die Liebesgeschichte ist leicht und süß, aber nicht kitschig. Sophie und Hayden sind hier die Hauptfiguren, sie finden schnell zueinander und ins Herz des Lesers, zumindest in meines. Natürlich tritt ein Problem auf und man fiebert und hofft mit den beiden, dass sie es lösen können.
Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig zu lesen, er transportiert Gefühl und Kopfkino gleichermaßen. Ihre Figuren wirken lebensnah, die Entscheidungen sind nachvollziehbar. Für die Kernhandlung gibt es vielleicht etwas viele verschiedene Figuren, die aber sehr gut zu erfassen und unterscheiden sind. Dies ist vielleicht auch der Tatsache geschuldet, dass jedes Buch der Reihe andere Hauptprotagonisten hat.
Das Cover hat einen schönen Wiedererkennungsfaktor. Einerseits die Fassade der Bücherei, andererseits aber durchaus abgewandelt auf das jeweilige Buch. Gefällt mir gut.
Empfehlen möchte ich das Buch den weihnachtsliebenden Lesern und allen die es romantisch mögen.

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Veröffentlicht am 12.10.2024

Eine bleibt am Berg, aber anders als gedacht

The Hike
0

Vier Frauen in der Wildnis Norwegens, nur drei kehren zurück. Welche bleibt am Berg? Und warum? Bis zu den letzten Seiten konnte ich mir auf diese Fragen keine Antwort geben, erst dann wurde alles klar. ...

Vier Frauen in der Wildnis Norwegens, nur drei kehren zurück. Welche bleibt am Berg? Und warum? Bis zu den letzten Seiten konnte ich mir auf diese Fragen keine Antwort geben, erst dann wurde alles klar.
Die Wanderung hat bei den vier Freundinnen viel vergrabenen Ärger hervorgeholt. Nicht jedes Geheimnis konnte diesen Urlaub überdauern, sodass ich mich immer wieder fragte, ob das jetzt der Auslöser ist. Aber dann kam es doch nochmal anders.
Lucy Clarke hat mit „The Hike“ einen Spannungsroman geschaffen, der für mich irgendwo zwischen Krimi und Thriller einzureihen ist. Thriller aus dem Grund, weil ich mir die Tage der Freundinnen am Berg einfach nur furchtbar vorstelle. Spannungsroman deswegen, weil immer wieder ein anderes Motiv aufkam, warum eine der Frauen auf eine ihrer Freundinnen wüten, sehr wütend geworden war. Und Krimi, weil es im Buch mindestens einen fremdverschuldeten Tod gab.
Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, über die Personen erfährt man nach und nach einiges. Trotzdem hatte ich das Gefühl mit keiner wirklich warm zu werden. Das fand ich ein klein wenig irritierend. Sie blieben mir etwas fremd, trotz der ganzen Information über ihre Leben.
Aber grundsätzlich habe ich das Buch gerne gelesen und mich ein paar Stunden gut unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 05.10.2024

Aufregend und fesselnd, ein wenig fürs Herz, viel für den kriminologischen Spürsinn

Tödliche Marillenzeit
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Der Schauplatz dieses Krimis ist die wunderschöne Wachau mit ihren Marillen- und Weingärten. Ortskundig nimmt uns Beate Maxian genau dorthin mit. Landschaft und Orte werden von ihr sorgsam und farbenfroh ...

Der Schauplatz dieses Krimis ist die wunderschöne Wachau mit ihren Marillen- und Weingärten. Ortskundig nimmt uns Beate Maxian genau dorthin mit. Landschaft und Orte werden von ihr sorgsam und farbenfroh beschrieben. Ihre Figuren konnte ich mir gut vorstellen, auch waren mir die meisten ihrer Handlungen logisch und nachvollziehbar.
Gerade mit der Ex-Polizistin Lou hat die Autorin eine taffe Frau erschaffen, die fest im Leben steht. Ihr beruflicher Werdegang ist nicht glatt, sondern vom Leben mit Abzweigungen versehen worden. Das lässt sie aber sympathisch und stark wirken. Neben dem Mord an Marta gibt es für Lou auch in Herzensangelegenheit einiges zu tun. Wird sie in beiden Richtungen erfolgreich sein?
Der Krimi liest sich wunderbar leicht, er zeigt einen optimalen Spannungsbogen, der zum Ende hin noch einmal anzieht. Das Mordmotiv, die Tat und der oder die Täter/in stehen in einem guten Verhältnis zueinander, sodass der Fall nicht konstruiert wirkt.
Ich hatte viel Spaß beim Miträtseln, denn auf den ersten Blick war mir die Lösung nicht parat, sodass ich ein paar unterhaltsame Stunden mit Lou und ihren Freunden verbringen konnte.

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Veröffentlicht am 01.10.2024

Humor und Wendungen, feiner Cosy-Krimi

Agatha Raisin und der tödliche Biss
7

Egal welchen Band man sich aus der Reihe zur Hand nimmt, jeder ist für sich gut zu lesen. Die Figuren in ihrem Charakter völlig unterschiedlich und doch ein passendes Gemenge. Agatha, als Hauptperson, ...

Egal welchen Band man sich aus der Reihe zur Hand nimmt, jeder ist für sich gut zu lesen. Die Figuren in ihrem Charakter völlig unterschiedlich und doch ein passendes Gemenge. Agatha, als Hauptperson, wird bei ihren, manchmal sehr unorthodoxen Ermittlungen tatkräftig unterstützt. Aber wenn es um die Sicherheit ihres Teams geht, ist sie konsequent. Natürlich darf ihr Privatleben nicht fehlen. Was wäre Agatha ohne dem Umstand sich in die falschen Männer zu verlieben. Ob sich das in einem der nächsten Bände ändert?
Der Fall hier hat mir insofern gefallen, da ich dem Täter lange nicht auf die Spur gekommen bin. Ich habe mich von M. C. Beaton immer wieder in eine Sackgasse führen lassen. Am Ende war das Motiv aber glaubwürdig. Auch die Vorgehensweise der Detektive fand ich nachvollziehbar.
Der Titel „Agatha Raisin und der tödliche Biss“ weist schon eine ungefähre Richtung zum Mordwerkzeug. Wobei dieses Werkzeug im Laufe der Geschichte noch öfter eingesetzt wird. Ob erfolgreich, das lasse ich hier offen.
Insgesamt wieder ein gelungener Cosy-Krimi den ich gerne zur Hand genommen und beinahe in einem Durchgang gelesen habe.

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Veröffentlicht am 24.09.2024

Informativ, kurzweilig mit viel Bildmaterial

Wallis Simpson
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Die Biografie über eine verstorbene Person ist in meinen Augen nicht einfach zu schreiben. Hält man sich nur an Fakten, kann das Buch ermüdend zu lesen sein. Woher sollte der Autor aber wissen, was sich ...

Die Biografie über eine verstorbene Person ist in meinen Augen nicht einfach zu schreiben. Hält man sich nur an Fakten, kann das Buch ermüdend zu lesen sein. Woher sollte der Autor aber wissen, was sich die Person damals gedacht hatte, wenn es nicht zufällig Zeitzeugen gibt.
Bei „Wallis Simpson“ fand ich eine Menge Bildmaterial. Kaum eine Seite auf der nicht ein Foto abgebildet ist. Das hat mich vorweg schon positiv gestimmt. Auch der Text ist leicht und ohne Längen zu lesen. Michaela Lindinger hat hier eine sehr gute Recherche betrieben und die Fakten zu einem lebendigen Bild verbunden.
Man kann sich Wallis und Edgar – sicher auch durch die vielen Fotos – richtig gut vorstellen. Wie sie miteinander umgegangen sind. Was sie sich erwartet und bekommen haben.
Der Buchaufbau ist übersichtlich gestaltet. Wie es sein soll nimmt das Leben der Wallis Simpson den größten Teil ein. Unterteilt in Kapitel findet man schnell eine bestimmte Stelle.
Vorab befindet sich das Inhaltsverzeichnis, am Ende Bildnachweis, Literaturverzeichnis und was mich überrascht hat, ein vierseitiges Personenverzeichnis. Hier sind alle im Buch erwähnten Personen aufgelistet.
Zusammengefasst eine Biografie, die es wert ist zu lesen und anzusehen.

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