Cosy mit greifbaren Figuren und bildhafter Landschaftsbeschreibung
LavendelmordMit Cleo und ihren Töchtern begibt sich der Leser nach Nizza. Doch als Frau muss sich Cleo erst ihren Platz als Chefin der Mordkommission sichern. Wer steht auf ihrer Seite, vor wem soll sie sich in Acht ...
Mit Cleo und ihren Töchtern begibt sich der Leser nach Nizza. Doch als Frau muss sich Cleo erst ihren Platz als Chefin der Mordkommission sichern. Wer steht auf ihrer Seite, vor wem soll sie sich in Acht nehmen, wer meint es nicht wirklich gut mit ihr?
Ihr erster Mordfall führt den Leser in die Duftwelt. Faszinierende Einblicke in die Parfumherstellung sind auch für einen Laien verständlich beschrieben. Der Fall an sich, wurde von Konrad K. L. Rippmann glaubwürdig aufgebaut, auch die Ermittlungen sind nachvollziehbar und wirken nicht konstruiert. Seine Hauptprotagonisten entwickeln eine Tiefe, sie sind greifbar und bleiben nicht oberflächlich.
Eingebettet ist der Fall in eine extrem genaue Landschaftsbeschreibung. Für einen ortsunkundigen Leser helfen diverse Wegbeschreibungen nicht viel. Es ist durchaus schön Landschaft und Orte genau vor Augen zu haben, doch mit der Zeit wird dies etwas zu dominant, genauso wie die französischen Ausdrücke.
„Lavendelmord“ bewegt sich als Cosykrimi mit sympathischen Figuren in einer farbenfrohen Gegend und in einem nicht üblichen Umfeld. Das Buch unterhält und lässt bis zu einem gewissen Grad eintauchen, sodass es sicher für Leser interessant ist, die leichte Krimis in der malerischen Provence lieben.