Profilbild von Deidree

Deidree

Lesejury Star
offline

Deidree ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Deidree über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.05.2025

Guter Aufbau, viel Information

Chakren - die sieben Zentren von Kraft und Heilung
0

Dieses Buch lag schon lange bei mir zuhause. Ich habe immer wieder darin geblättert, es jetzt aber wirklich genauer durchgelesen.
„Chakren – die sieben Zentren von Kraft und Heilung“ wurde von Caroline ...

Dieses Buch lag schon lange bei mir zuhause. Ich habe immer wieder darin geblättert, es jetzt aber wirklich genauer durchgelesen.
„Chakren – die sieben Zentren von Kraft und Heilung“ wurde von Caroline Myss zu einer Zeit geschrieben, in der das Wissen über Chakren noch nicht so sehr bekannt war. Ihr Schreibstil ist verständlich und gut zu lesen, sodass ich das Buch gerne in der Hand hatte.
Der Aufbau ist übersichtlich gestaltet. Zu Beginn finden wir ein Inhaltsverzeichnis, dann den Hauptteil, der zweigeteilt ist, am Ende noch Anleitung, Führung und Meditationen.
Beim Hauptteil gefällt mir die Einteilung in eine Art Erklärung und erst danach im zweiten Teil werden die verschiedenen Chakren beschrieben. Ihre Position, wofür sie stehen, die körperlichen Fehlfunktionen, wenn eben dieses Chakra blockiert, verschlossen oder zu sehr offen ist. Aber es finden sich zu jedem Chakra auch Fragen für den Leser um sich selbst zu überprüfen, wenn er es denn will.
Die Informationen werden von der Autorin immer wieder durch Fallbeispiele, durch Erzählungen aus ihrem Leben aufgelockert. Diese dienen auch dazu, die Theorie bildlicher und greifbarer darstellen zu können.
Ich habe das Buch gerne durchgearbeitet, auch wenn es schon einige Jahre auf dem Buckel hat und nicht alles darin neu sein kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 03.05.2025

Interessanter, verzwickter Mordfall

Die Meranerin
0

„Die Meranerin“ ist der vierte Band der Reihe rund um die Ermittler Lukas Farner und Giovanni Terranostra mit ihren jeweiligen Teams. Für mich war es das erste Buch von Siegfried Schneider. Seine Protagonisten ...

„Die Meranerin“ ist der vierte Band der Reihe rund um die Ermittler Lukas Farner und Giovanni Terranostra mit ihren jeweiligen Teams. Für mich war es das erste Buch von Siegfried Schneider. Seine Protagonisten sind durchwegs Männer, auch wenn gegen Ende angezeigt wird, dass jetzt eine Frau hinzukommen wird. Aber noch ist sie nicht mit dabei, sodass hier männerdominiert ermittelt wird. Da die Teams mit sehr unterschiedlichen Charakteren aufgestellt sind, der Schreibstil leicht lesbar und zusätzlich Anmerkungen beigefügt sind, macht es Spaß diesen verzwickten Krimi zu lesen.
Als Zusätze gibt es nicht nur ein Personenverzeichnis, das mir persönlich sehr geholfen hat zu Beginn die verschiedenen Ermittler auseinanderhalten zu könne, sonder wir finden am Ende auch einen Anhang der mit Anmerkung übertitelt ist. Hier hat der Autor Besonderheiten, Namen, Ereignisse, Lieder, Redewendungen unter Hinweis auf die Seitenzahl erklärt. Auch das hat mir gut gefallen, da ich ansonsten doch für das eine oder andere Google hätte bemühen müssen.
Zum Cover ist zu sagen, dass es ein wunderbarer Blickfang ist. Das Bild lädt ein direkt auf das Haus zuzugehen, die Schrift des Titels ist nicht nur erhaben sonder auch mit Glitter verfeinert.
Ich habe den Krimi gerne gelesen und hatte meinen Spaß beim Täter- und Motivraten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2025

Heiße Szenen, gute Fragen

Cuckolds Paradise - Pure Sünde ohne Tabus | Erotischer Roman
0

Daniel denkt zurück an sein Leben, sein persönliches „Cuckolds Paradise – Pure Sünde ohne Tabus“. Wir dürfen seine Rückschau begleiten, mit ihm durch seine Erinnerungen gehen, seine Frauen kennenlernen ...

Daniel denkt zurück an sein Leben, sein persönliches „Cuckolds Paradise – Pure Sünde ohne Tabus“. Wir dürfen seine Rückschau begleiten, mit ihm durch seine Erinnerungen gehen, seine Frauen kennenlernen und seine Neigung, Fragen und innere Zerrissenheit erleben.
Ich finde, dass Martin Kandau nicht nur die heißen Szenen sehr gekonnt beschreibt, sondern auch die innere Stimmung des Protagonisten in jeder seiner doch unterschiedlichen Partnerschaften einfangen konnte. Ohne Frage ist das Thema Cuckold für eine Beziehung nicht immer leicht zu behandeln und manche wird daran auch zerbrechen.
Die weiblichen Figuren sind sehr verschieden, wie auch die Beziehungen von Daniel zu ihnen. Da gibt es die wahre Liebe bis hin zu einer auf Sex aufgebauten Verbindung. Die Frauen sind durchaus alltagstauglich und nicht immer mit Modelmaßen versehen. Sie haben auch ihre Schwierigkeiten mit Daniels Neigung umgehen zu können. Wie sie mit der Herausforderung umgehen wird gut zwischen den erotischen Begegnungen erzählt.
Einzig hat mir der Bogen zum Beginn der Geschichte gefehlt, hier beginnt Daniel sich zu erinnern und zu erzählen, doch das Buch endet einfach mit der letzten Geschichte ohne die Anfangsszene nocheinmal aufzunehmen. Gut, das ist nicht unbedingt relevant, würde die Erinnerungen aber abrunden.
Grundsätzlich habe ich Daniel gerne durch seine Gedanken begleitet, mir mit ihm seine leidenschaftlichen, ungewöhnlichen und heißen Begegnungen angesehen und auch versucht, seine Fragen und Neigung zu verstehen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2025

Bücher sind so wichtig wie Freunde – und umgekehrt

Die geheime Sehnsucht der Bücher
0

Ein Buch, bei dem es um Bücher geht. Wie wundervoll. Okay, im Vordergrund stehen dann doch die Personen und ihre Beziehungen oder Probleme, Ängste oder Gefühle. Doch „Die geheime Sehnsucht der Bücher“ ...

Ein Buch, bei dem es um Bücher geht. Wie wundervoll. Okay, im Vordergrund stehen dann doch die Personen und ihre Beziehungen oder Probleme, Ängste oder Gefühle. Doch „Die geheime Sehnsucht der Bücher“ bietet für jede Krankheit eine literarische Medizin. Soweit der Grundgedanke, der mir wirklich gefallen hat.
Bei einigen Szenen und Aussagen fragte ich mich in welcher Zeit die Geschichte spielt. Könnte gut und gerne in weiterer Vergangenheit angesiedelt sein, aber es werden immer wieder Jahreszahlen zur Orientierung angegeben. Das hat mich etwas nachdenklich zurückgelassen.
Bei den Figuren sind mir die beiden Büchermädchen ans Herz gewachsen. Francoises Mutter war sehr überzeichnet, Pauline und Perdu fand ich wiederum sympathisch und realitätsnah. Auch wenn ich mir ein klein wenig etwas anderes vorgestellt habe, so genoss ich die Zeit am Bücherschiff und in Paris.
Es ist mein erstes Buch von Nina George. Sie schreibt bunt und laut, aber auch die leisen Töne der Zweifel, der Gedanken, der Gefühle kommen gut rüber. Insgesamt finde ich Perdu und seine Freunde könnten gerne mit ihrem Schiff auch bei mir am See vorbeikommen. Ich würde sicherlich einige Zeit dort verbringen wollen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.04.2025

Konnte mich nicht erreichen

Scheintod
0

Zwölf Tage Witwendasein hat Eva Demski in „Scheintod“ beschrieben. Leider konnte mich die Geschichte so gar nicht erreichen. Ich habe vor der Hälfte begonnen querzulesen.
Die Protagonistin ist eine junge ...

Zwölf Tage Witwendasein hat Eva Demski in „Scheintod“ beschrieben. Leider konnte mich die Geschichte so gar nicht erreichen. Ich habe vor der Hälfte begonnen querzulesen.
Die Protagonistin ist eine junge Frau, die nur mit ‚die Frau‘ und ihr verstorbener Mann mit ‚der Mann‘ tituliert werden. Von der Frau erfahren wir über ihre Beziehung und das Leben ihres Mannes, der da so einiges war, das nicht jeder wusste. Dies geschieht mittels Erinnerungen an die Vergangenheit, Begegnungen an die sich die Frau erinnert, Geschichten die sie mit ihm erlebt hat. Dazwischen immer wieder die Gegenwart. Alltagsarbeiten nach einem Todesfall, Verdächtigungen bei einem Mordfall, Eifersüchteleien, auch Wut auf den Verstorbenen.
Die Autorin schreibt flüssig, dennoch hatte ich das Gefühl es zieht sich alles in die Länge. Wenn ich beim Lesen unruhig werde, weil ich schon am Ende sein will, ist das Buch wohl nicht für mich bestimmt. Oder vielleicht die Autorin.
Es ist natürlich nur meine persönliche Meinung, aber es ist eines der ganz wenigen Bücher, die ich sogar beim Querlesen einige Seiten vor dem Schluss abgebrochen habe.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere