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Veröffentlicht am 03.03.2025

Zauberhaftes Buch, kindgerechte Botschaften, feenschöne Illustrationen

Die kleine Fee Lavendula - Willkommen in der Zauberpraxis
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„Die kleine Fee Lavendula“ ist eine junge Zauberfee bei der manchmal ein Zauber schiefgeht, aber er lässt sich wieder gutmachen. Die Botschaft finde ich schon mal wichtig. Aber es gibt noch einige mehr, ...

„Die kleine Fee Lavendula“ ist eine junge Zauberfee bei der manchmal ein Zauber schiefgeht, aber er lässt sich wieder gutmachen. Die Botschaft finde ich schon mal wichtig. Aber es gibt noch einige mehr, die auch die Kinder verstehen: aufräumen, streiten, grantig sein, auf die Natur achten, aber auch Hilfe annehmen können und so weiter.
Lavendula ist gerade in ihr Waldhäuschen eingezogen und lernt nach und nach ihre Nachbarn kennen. Sie hilft wo sie kann, manchmal überschätzt sie sich auch.
Die Texte sind von Katharina E. Volk in insgesamt 17 kurze Geschichten gefasst. Sie haben eine gute Länge und sind für die Zielgruppe hervorragend zu verstehen. Dazu passen die Illustrationen von Marlit Kraus. Sie sind so süß, dass ich sie mir selber gerne ansehe.
Am Beginn des Buches finden wir eine Landkarte vom Murmelbachwald mit 17 Leestellen. Für diese finden die Kinder am Ende des Buches 24 passende Bildchen um sie nach jeder Geschichte einkleben zu können. Alternativ kann man sich die Bilder auch mittels QR-Code runterladen. Auch gibt es eine kleine Bastelanleitung und die wichtigsten Heilkräuter von Lavendula werden ebenfalls vorgestellt.
Ich selber habe die Geschichten gerne gelesen, finde sie altersgerecht und leicht begreifbar. Die Kinder können Gefühle und Handlungen nachvollziehen. Begeistert waren bei uns vor allem die Mädchen von Lavendula. Aber von den Zaubersprüchen waren alle inspiriert und die Kinder denken sich seither selber kurze Sätze aus.

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Gedanken erschaffen deine Realität

Das Prinzip
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In den letzten Jahren wurde das immer wieder aufgegriffen. Ja wie jetzt? Sehe ich etwas anderes als du? Wie soll das funktionieren, wenn jeder etwas anderes im außen erschaffen hat. Dieses Buch lag lange, ...

In den letzten Jahren wurde das immer wieder aufgegriffen. Ja wie jetzt? Sehe ich etwas anderes als du? Wie soll das funktionieren, wenn jeder etwas anderes im außen erschaffen hat. Dieses Buch lag lange, sehr lange auf meinem Bücherstapel. Doch jetzt hat es mich gerufen und ich habe es gelesen. Am Üben bin ich noch, dazu kann ich momentan noch nichts Abschließendes mitteilen.
Das Buch ist in drei Teile geteilt. Grundlagen, Offenbarungen und Übungen. Zu den Übungen gehört auch eine CD mit drei Tracks, zwei davon mit sogenannten polyauralen Synchronwellen. Sie sollen die beiden Gehirnhälften in Einklang bringen.
„Das Prinzip“ wird gut erklärt. Man kann sich vorstellen, dass so eine Realitätserschaffung durchaus funktionieren kann. Wobei ich mir bei Beziehungserschaffung wesentlich leichter tue, als zum Beispiel ein Traumhaus erstehen zu lassen. Und mit genau diesen Gedanken verhindere ich es wahrscheinlich. Okay, dafür gibt es ja die Übungen über einen Zeitraum von sieben Wochen.
Andreas Campobasso schreibt verständlich, erklärt und gibt auch manches zu bedenken, aber in verständlichen Worten und gut zusammengefasst. Also von Aufbau und Wortwahl finde ich das Buch völlig in Ordnung. Übungsaufbau ist einfach gehalten, allerdings sind für mich zweimal dreißig Minuten täglich nicht einfach freizuschaufeln. Ich werde mich definitiv noch länger damit befassen.

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Veröffentlicht am 22.02.2025

Sehr tief recherchiert, Symbolik und Codes, Intrigen und Schicksale

DER INSEL CODE X
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Es ist mein erstes Buch der Reihe und da man jedes Buch unabhängig von den anderen lesen kann, hat mir auch keine Vorgeschichte gefehlt. „Der Insel Code X“ ist der achte Band der Reihe rund um den Bodensee. ...

Es ist mein erstes Buch der Reihe und da man jedes Buch unabhängig von den anderen lesen kann, hat mir auch keine Vorgeschichte gefehlt. „Der Insel Code X“ ist der achte Band der Reihe rund um den Bodensee.
Zu meinem Erstaunen wurde hier von Marion Harder-Merkelbach anscheinend sehr tief und gründlich recherchiert. Man merkt beim Lesen die Festigkeit der Autorin im geschichtlichen Geschehen.
Hauptfigur ist der Mönch Strabus, der im Kloster Reichenau aufwächst und in den alten Geheimnissen unterwiesen wurde. Doch weder im Kloster noch am Kaiserhof sind Intrigen, Machtkämpfe und Bespitzelung unbekannt.
Es ist faszinierend wie sich die Mönche und eingeweihten Menschen damals mittels Symbolik verständigten und ihr Wissen im Geheimen übermittelten. Die Geschichte ist dicht mit historischen Geschehen und Personen versehen.
Hilfreich hierzu fand ich das Personenverzeichnis und den Stammbaum zu Beginn, ebenso eine Karte der Handlungsorte. Als Beigabe war in meinem Buch noch ein farbiger Ausdruck in A4 ebenfalls mit Personenverzeichnis und Handlungsorte, sodass man dieses auch als Lesezeichen verwenden konnte und sofort zu Hand hat, wenn es nötig ist.
Mir hat der historische Roman gut gefallen. Strabus und die Kaiserin Judith waren für mich angenehme Figuren mit Ecken und Kanten, die für ihren Weg einstanden.

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Veröffentlicht am 18.02.2025

Verstehen, sich selbst und andere, offen und ehrlich

Das Lieben danach
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Es ist bemerkenswert, wie offen und ehrlich, wie analytisch und achtsam von Helene Bracht über dieses sehr sensible Thema geschrieben wird. Sie schafft es ohne Wut und Verurteilung mittels eines (ihres?) ...

Es ist bemerkenswert, wie offen und ehrlich, wie analytisch und achtsam von Helene Bracht über dieses sehr sensible Thema geschrieben wird. Sie schafft es ohne Wut und Verurteilung mittels eines (ihres?) Lebensweges und anhand verschiedener Abschnitte, Szenen und Beziehungen aufzuzeigen, wie sehr sich Missbrauch in der Kindheit auch nach langen Jahren noch zeigt.
Ich dachte, die paar Seiten könnte ich schnell lesen, aber der geballte Inhalt will verdaut werden. Manches wird vielleicht getriggert, an anderen Stellen gibt es ein AHA-Erlebnis und anschließendes Verstehen warum eigene Handlungen, oder die von nahestehenden Personen, so oder ähnlich ablaufen.
In meinen Augen ist „Das Lieben danach“ ein extrem wichtiges Buch. Sowohl für Betroffene, um für sich selbst Verhaltensweisen in den Kontext stellen und richtig einordnen zu können, als auch für jeden anderen Leser, damit dieses komplexe Thema ein klein wenig besser verstanden wird.
Missbrauch, in welcher Form auch immer, hallt nach, Verhalten und Muster werden prägend, lassen sich vergraben und tauchen Jahre später, ohne Warnung, an anderer Stelle wieder auf. Helene Bracht zeigt all diese Verstrickungen und im Hintergrund immer noch agierend Erlebtes und dessen Verletzungen auf. Sie lässt durch Erkennen, Aufzeigen und Verknüpfen so manches Verhalten und Muster im Umgang mit sich selbst und anderen verstehen.
Ich denke, dieses Buch sollte von möglichst vielen Menschen gelesen werden, da es in jedem Fall zum Nachdenken anregt.

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Veröffentlicht am 10.02.2025

Amüsantes Duo mit Wortwitz und interessantem Fall

»Wenn Ende gut, dann alles«
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Das Buch mit seinen über 400 Seiten ist nicht unbedingt dünn und dennoch hätte ich gerne noch weitergelesen. Wie geht es mit den beiden weiter? In welchen Fall stolpern sie als nächstes? Gleich vorweg ...

Das Buch mit seinen über 400 Seiten ist nicht unbedingt dünn und dennoch hätte ich gerne noch weitergelesen. Wie geht es mit den beiden weiter? In welchen Fall stolpern sie als nächstes? Gleich vorweg kann ich schon sagen, dass ich die Folgebände mit Sicherheit auch lesen werde.
Das zivile Ermittlerduo Tommi und Svetlana sind einfach herrlich im Umgang miteinander. Beide kommen authentisch rüber und haben ihre menschlichen Ecken und Kanten. Man darf immer wieder über und mit ihnen schmunzeln, ob es die gebrochene Sprache von Svetlana ist, oder ihre Art Tommi in die gewünschte Richtung zu lenken, oder Tommi und seine blinden Flecken, wobei seine beziehungstechnischen Altlasten für mich gerade noch annehmbar waren. Gefallen hat mir auch ihre Hartnäckigkeit den Fall aufklären zu wollen.
Trotz des manchmal relativ schlechten Deutsch von Svetlana ist der Schreibstil von Volker Klüpfel sehr gut zu lesen. Das Cover möchte ich ebenfalls erwähnen, es ist ein Hingucker und die erhabene Schrift fühlt sich besonders an.
Ich habe „Wenn Ende gut, dann alles“ sehr gerne gelesen und kann es nur weiterempfehlen. Liebhaber des Cosykrimi mit humorvollen Szenen und Wortwitz werden ihren Spaß damit haben, wobei man nicht übersehen darf, dass die Ermittlungen durchaus spannend verlaufen.

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