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Veröffentlicht am 29.12.2021

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Besonders in der aktuellen Zeit, sprach mich dieses, von Positivität sprühende Buch an.

Wenn es nach Rob Hopkins ginge, ist es die in uns allen innewohnende Fantasie, die unsere Zukunft zu einem besseren ...

Besonders in der aktuellen Zeit, sprach mich dieses, von Positivität sprühende Buch an.

Wenn es nach Rob Hopkins ginge, ist es die in uns allen innewohnende Fantasie, die unsere Zukunft zu einem besseren Ort machen kann. Um unsere Fantasie anzuregen stellt er uns Lesern direkte Fragen nach den Schema "Was wäre, wenn...?". Dabei geht er in 9 Kapiteln auf verschiedenste Themen ein (Bildung, Umwelt, Energiegewinnung, Gemeinschaften), bietet den Lesern hierzu einen sehr ausführlichen Anhang mit fundierten Quellenangaben und Verweisen an und stellt den Lesern seine eigenen Visionen bzw. auch bereits gestartete Projekte einer besseren Zukunft vor.

Das regt zwar zum eigenen Denken an und präsentiert Ideen, so dass man als Leser nicht anhalts- und ideenlos ins kalte Wasser geschmissen wird, was das Entwerfen eigener (Verbesserungs-) Ideen angeht.

Ein Punkt störte mich persönlich jedoch: Die Ausführungen des Autors kamen mir zeitweise utopisch vor. Für solche Passagen hatte ich nur ein müdes Lächeln übrig.

Eine weitere Sache, die ich schade finde, ist, dass der Autor sich sprachlich großartig ausdrückt, es aber auch hier abschnittsweise übertreibt... Konkret meine ich, dass er seine Ideen zwar so gut beschreibt, dass ich ein klares Bild der Umsetzung seiner Ideen in der Zukunft vor Augen hatte, dafür aber eben viele Worte brauchte. Besser fände ich weniger Worte, die irgendwann langweilen, weil sie nur noch ausschmücken. Ich hätte viel lieber Bilder von Projekten, die der Autor ansprach gesehen! Oder von idyllischen Örtchen, die zwar sprachlich fantastisch beschrieben, aber graphisch gar nicht dargestellt sind. Es gibt kein einziges Bild im Buch!

Das hätte ich nach dem schönen Cover eigentlich nicht erwartet und hat mich entsprechend enttäuscht.

Nichtsdestotrotz möchte ich dem Buch gerne 4 Sterne geben. Es animiert dazu, die eigene Fantasie wieder zu benutzen, indem es präsentiert, was theoretisch alles möglich wäre, wenn...

Die Umsetzung liegt an jedem Einzelnen. Deswegen finde ich, dass jeder, der bereit ist, sich auf dieses Buch und sein Gedankengut einzulassen, es lesen sollte. Neben der Inspiration kann es dann nämlich auch das eigene Denken und im besten Fall auch das Handeln in positiver Art und Weise verändern bzw. dazu anregen.

Ein Pluspunkt für alle Klimafreunde:

Der Löwenzahn Verlag setzt sich für die Umwelt ein und ermöglicht das Kompostieren des Buches! Es wird klimaneutral gedruckt und plastikfrei geliefert.

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Veröffentlicht am 15.11.2021

horizonterweiternd, berührend und zum Nachdenken anregend

Schwarzes Herz
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Jetzt im Nachhinein finde ich, dass die online verfügbare Hörprobe unglücklich gewählt wurde, weil sie wichtige Stellen vorwegnahm und ich deshalb an manchen Stellen schon vorher wusste, was passieren ...

Jetzt im Nachhinein finde ich, dass die online verfügbare Hörprobe unglücklich gewählt wurde, weil sie wichtige Stellen vorwegnahm und ich deshalb an manchen Stellen schon vorher wusste, was passieren würde. Dies nahm die Spannung weg und ist sehr schade.
Deswegen rate ich vom Anhören der Hörprobe ab und empfehle die Leseprobe, die andere Inhalte offenbart.
Wer dies in die Tat umsetzen möchte, sollte auch die Triggerwarnung ernst nehmen.
Die Inhalte sind nicht immer leicht zu verdauen und können triggern.
Aus diesem Grunde hat die Autorin vermutlich nicht klar kommuniziert, was der Geschichte ihr selbst passierte und was nicht. Ich kann diese Entscheidung absolut nachvollziehen, wobei ich ehrlich zugebe, dass der neugierige Teil in mir trotzdem gerne wissen würde, was nun fiktiv und was real war.
Dies ist jedoch Meckern auf ganz hohem Nivau. Der Schritt an die Öffentlichkeit, den die Autorin mit diesem Buch machte, war vermutlich schon schwierig genug. Es braucht viel Mut dafür und ich bin dankbar, dass die Autorin diese mit der Veröffentlichung dieses Buches zeigte. Vielleicht bringt sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal Mut auf und deckt die Geschichte auf, dies ist aber nichts, was man verlangen könnte, finde ich.

Toll finde ich, dass die Autorin ihr Buch selbst vorliest. Ich finde es so persönlicher, als wenn es eine Fremde Person getan hätte, wobei anzumerken ist, dass die Autorin wenig bis gar keine Gefühle in ihrer Stimme zulässt. Dies soll uns Hörern wohl helfen, uns unsere eigene Meinung zu bilden, ohne die ihre mit einfließen zu lassen. Mich persönlich hätten jedoch Reaktionen der Autorin interessiert.

In dem Buch wird der Werdegang der Ich-Erzählerin (bestehend aus Fiktion + Realität) gut dargestellt.
Von klein auf, bis im späten Erwachsenenalter wird die Ich-Erzählerin von Rassismus und Co begleitet.
In der Grundschule wird sie schikaniert, beziehungstechnisch fällt sie in eine toxische Beziehung, die Liste ist lang; seelische und körperliche Gewalt ziehen sich wie ein roter Faden durch den Lebenslauf der Ich-Erzählerin.
Ihre Gedankengänge sind verständlich, emotional und jedem, der Ähnliches durchgemacht hat, vertraut.
Schade fand ich hierbei, dass der Fokus des Buches ganz klar auf der Schilderung des Lebenslaufes der Ich-Erzählerin lag; es ist ein sehr guter Roman, um sich besser in Opfer von Rassismus/ Gewalt und toxischen Beziehungen hinversetzen zu können. Tipps und Strategien, sich selbst aus einer solchen Lage zu befreien, gibt es (abgesehen vom Lebenslauf der Autorin) nicht.

Zum Schreibstil sei noch gesagt, dass die Ich-Erzählerin ihm hohen Maße Fäkalsprache (F*** und Co.) verwendet. Mich persönlich hat dies nicht gestört, da es die (nicht 100%ige) Autobiografie wirklich, ungeschönt, realitätsnah darstellt. Euphemismen oder sachliche Sprache wären meiner Meinung nach Fehl am Platz, aber vielleicht ist es für einen anderen potentiellen Leser ein Störfaktor.

Was meinen Lesefluss jedoch gestört hat, war das regelmäßige Springen zwischen den Zeiten.
In der einen Zeile wird die Ich-Erzählerin misshandelt, in der anderen versucht sie diese Situation näher mit, in der Vergangenheit liegenden, Ereignissen, zu beleuchten. Was wohl dem tieferen Verständnis dienen sollte und zeigen sollte, dass das eine mit dem anderen zu tun hat, verwirrte mich etwas. Außerdem war da wieder meine neugierige Seite, die unbedingt wissen wollte, was nun in dem jeweiligen Moment passiert, ohne in die Vergangenheit zu springen. Dieses Warten war zeitweise nervend.

Da mich dieses Buch berührt und zum Nachdenken gebracht hat; den Horizont erweitern kann, möchte ich es zusammenfassend mit 4 Sternen bewerten. 3 Sterne waren zu wenig und 5 ein bisschen zu viel, da mich die Zeitensprünge dafür zu sehr störten.
Ich kann dieses Buch guten Gewissens weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 13.11.2021

Sehr gut

Die ersten Bewerbungen für Schüler und Studierende
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Ich habe diesen Ratgeber gelesen und bewerte ihn mit 5 Sternen, da er im Großen und Ganzen sehr nützlich und hilfreich für mich war/ist/ bleiben wird.

Wie die hohe Seitenanzahl vermuten lässt, werden ...

Ich habe diesen Ratgeber gelesen und bewerte ihn mit 5 Sternen, da er im Großen und Ganzen sehr nützlich und hilfreich für mich war/ist/ bleiben wird.

Wie die hohe Seitenanzahl vermuten lässt, werden verschiedenste Themen angesprochen. Eine Mindmap stellt den Aufbau des Buches zu Anfang sehr gut dar; so kann man, wenn man möchte, gleich auf die relevanten Kapitel zugreifen.
Anders als bei den meisten Büchern werden die einzelnen Kapitel nicht am Ende, sondern am Anfang gebündelt zusammengefasst. Dies hat mir gut gefallen, weil ich durch diesen Überblick entscheiden konnte, ob das jeweilige Kapitel für mich von Relevanz ist, oder nicht.
Im Allgemeinen würde ich jedoch dazu raten, alle Kapitel zu lesen. Durch die vielen Themenbereiche sollte für jeden etwas dabei sein.
Ich habe mich zum Beispiel am meisten über kostenlose Vorlagen, die man sich downloaden kann, gefreut.

Der Schreibstil ist einfach verständlich und durch Beispiele und Erfahrungen der Autorin auch persönlich.

Ich fühlte mich sehr gut beraten und auf den Bewerbungsprozess und seine Vorbereitungen gut vorbereitet, weshalb ich diesen Ratgeber guten Gewissens empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 13.11.2021

Ungewissheit ≠ schlecht

Ohne festen Boden
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Die Autorin widmet sich mit ihrem Buch "Ohne festen Boden" der Ungewissheit und versucht ihren Lesern einen positiven Umgang mit der Ungewissheit aufzuzeigen.

Dazu berichtet sie von eigenen Erfahrungen, ...

Die Autorin widmet sich mit ihrem Buch "Ohne festen Boden" der Ungewissheit und versucht ihren Lesern einen positiven Umgang mit der Ungewissheit aufzuzeigen.

Dazu berichtet sie von eigenen Erfahrungen, die sie oft mit dem Segeln verbindet und erstellt Metaphern, die ich als kein großer Segelfan nicht immer nachvollziehen konnte. Aber gut, fairerweise muss man sagen, dass das Cover daraufhin deutet, dass das Segeln eine Rolle im Buch spielt und der Schreibstil so persönlich wird, was das Lesen angenehm gestaltete.

Sehr gut fand ich, dass die Autorin die einzelnen Kapitel kurz zusammenfasst und ihre Quellen in einem Quellenverzeichnis angibt und Fußnoten verwendet, wobei ich persönlich mich über mehr Fußnoten bei fachsprachlichen Begriffen gefreut hätte.

Im Großen und Ganzen gebe ich dem Buch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.10.2021

Ein riesiger Einblick in die Alien-Thematik Ich gebe dem Buch 4 Sterne.

Was Sie schon immer über Aliens wissen wollten
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Ich nehm es schonmal vorweg: Den fünften Stern möchte ich nicht geben, weil der Titel meiner Meinung nach besser gewählt werden sollte. "WAS SIE SCHON IMMER ÜBER ALIENS WISSEN WOLLTEN UND BISHER NICHT ...



Ich nehm es schonmal vorweg: Den fünften Stern möchte ich nicht geben, weil der Titel meiner Meinung nach besser gewählt werden sollte. "WAS SIE SCHON IMMER ÜBER ALIENS WISSEN WOLLTEN UND BISHER NICHT ZU WAGEN FRAGTEN" ist ein ganz großer Eyecatcher.

Ich habe das Buch dementsprechend mit großen Erwartungen in die Hand genommen und festgestellt, dass ich den Klappentext hätte aufmerksamer lesen sollen. Dort wird das Buch nämlich als "überraschende Bestandsaufnahme" bezeichnet und genau das ist es auch.

Wer Beweise oder Ähnliches erwartet, sollte das Buch lieber liegen lassen, denn diese gibt es nicht. Das Buch bietet stattdessen einen sehr guten Einblick in die Alien Thematik an. Es wird dabei nicht langweilig: Das Layout ist ansprechend; wichtigste Inhalte wurden rot markiert, Zitate dick hervorgehoben, Bilder eingefügt,...

Die Aufmachung an sich macht generell einen hochwertigen Eindruck. Das Buch liegt gut in der Hand, die Gestaltung ist wie erwähnt sehr gut.

Auch der Inhalt ist - wenn man von Beweisen absieht - alles andere als enttäuschend: manchmal musste ich tatsächlich einige Begriffe nachschlagen, weil ich mich noch nicht tiefergehend mit Aliens auseinander gesetzt habe und mein Repertoire an Fachbegriffen dementsprechend recht bescheiden ist.

Wer eine gut recherchierte Art Zusammenstellung an älteren und neueren (Verschwörungs-) Theorien, Zeugen- bzw. Erfahrungsberichten und Interviews sucht, der sollte diesem Buch eine Chance geben.

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