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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2026

Welche Gefahren lauern im Nebel? 🌬️

Krieger des Feuers
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Band 2 knüpft inhaltlich direkt an Band 1. Aus diesem Grund werde ich nicht allzu viel über die eigentliche Geschichte berichten können, weil ich niemanden spoilern möchte 👀

Falls es bei euch jedoch schon ...

Band 2 knüpft inhaltlich direkt an Band 1. Aus diesem Grund werde ich nicht allzu viel über die eigentliche Geschichte berichten können, weil ich niemanden spoilern möchte 👀

Falls es bei euch jedoch schon ein wenig länger her sein sollte, dass ihr Band 1 gelesen habt, glaube ich, dass ihr trotzdem sehr gut in Band 2 reinkommen werdet, weil Brandon Sanderson auf sehr „organische Weise“ Rückblenden und Erklärungen eingewoben hat 💭

Wie immer stehen die Charaktere der Geschichte vor einer großen Herausforderung, die es gemeinsam zu meistern gilt. Auch in diesem Band lernen wir neue Charaktere kennen, decken Geheimnisse auf und müssen uns von Charakteren verabschieden 😢

Es gab Stellen, die für mich emotional mindestens genauso packend waren wie in Band 1.
Zwischendrin gab es auch eine Situation, wo ich mir gedacht habe:
„Wenn DAS jetzt passiert, dann lese ich nicht mehr weiter!“, weil mich das so aufgeregt hätte, dass ich keine Lust mehr gehabt hätte die Geschichte weiter zu verfolgen 😅

Glücklicherweise ich das, was ich befürchtet habe nicht eingetreten, sodass ich aktuell schon Band 3 höre 🎧

Das Ende von Band 2 war sehr dramatisch und fesselnd, sodass ich einfach wissen musste, wie es weitergeht.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Nette Idee, letztlich jedoch leider nicht überzeugend - Schade! ☹️

Kingdom of crystal Hearts
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Das Worldbuilding und die Charaktere (besonders die Nebencharaktere) sind sehr flach geblieben, obwohl der Schreibstil insgesamt gut war.
Viele Hintergründe werden nicht oder nur sehr rudimentär beschrieben, ...

Das Worldbuilding und die Charaktere (besonders die Nebencharaktere) sind sehr flach geblieben, obwohl der Schreibstil insgesamt gut war.
Viele Hintergründe werden nicht oder nur sehr rudimentär beschrieben, sodass es mir schwer gefallen ist, eine richtigen Bezug zu den Charakteren aufzubauen.

Das Magiesystem klang insgesamt spannend - ich liebe ja Edelsteine - wirkte auf mich jedoch eher wie eine kurz angerissene, nicht nicht zu Ende durchdachte Geschichte 🤔 Trotzdem war es eine interessante Mischung aus Regency Ära und klassischer High Fantasy.

Die Liebesgeschichte hat mir insgesamt noch am besten gefallen. Obwohl ich die Anziehung ehrlich gesagt nicht so richtig gespürt habe 😅
Richtig toll war, wie natürlich und selbstverständlich die Autorin die Gebärdensprache integriert hat 🫶🏻

Insgesamt hatte die Geschichte aus meiner Sicht allerdings viele Plottholes und Logikfehler und wirkt nicht fertig konzipiert. Wahrscheinlich hätte es ihr gut getan noch etwas weiter zu reifen.
Es war wahrscheinlich auch ein bisschen ambitioniert, die Idee in einen Einzelband zu verpacken. Eine Dilogie oder vielleicht sogar Trilogie hätten der Geschichte den nötigen Raum gegeben, die sozialen Gefüge zu vertiefen, die Vergangenheit besser aufzugreifen und die Welt und ihr Magiesystem angemessen zu entfalten.

Besonders das Ende fühlte sich irgendwie überstürzt und nicht ganz „rund“ an. Es bleiben meiner Meinung nach zu viele Fragen offen, sodass das Potenzial des „Showdowns“ teilweise verpufft. Bezogen auf einige der Charaktere wurde es meiner Meinung nach zu einfach und/oder nicht authentisch gelöst.

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Freund oder Feind? Das ist hier die Frage… 👀

Die Auszeit
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Mein erster Thriller von Emily Rudolf und er hat mir direkt wirklich gut gefallen, weil er sich im Vergleich zu meinen bisherigen Thrillern, definitiv anders gelesen hat.

Besonders gut gefallen hat mir, ...

Mein erster Thriller von Emily Rudolf und er hat mir direkt wirklich gut gefallen, weil er sich im Vergleich zu meinen bisherigen Thrillern, definitiv anders gelesen hat.

Besonders gut gefallen hat mir, dass hier nicht nur verschiedene Perspektiven und Zeitebenen, sondern auch verschiedene Medien (Instagram Beiträge & WhatsApp) genutzt wurden 💬

Allerdings habe ich mich gefragt, ob für die ein oder andere Stelle eine Triggerwarnung vielleicht sinnvoll gewesen wäre.

Die Story war durchgehend spannend, obwohl wir sehr zeitnah erfahren, dass eine Person gestorben ist und eine bestimmte Person hierbei sogar „erwischt“ wurde.

Aber ist sie es wirklich gewesen? Und wer musste sein Leben lassen und warum? 🤔

Im Verlauf der Geschichte macht sich eigentlich jede der anwesenden Personen verdächtig, denn sie lügen, haben unausgesprochene Konflikte, oder dunkle Geheimnisse, denen wir nach und nach auf die Spur kommen 🔎

Und dann spielt hier auch noch ein geheimnisvolle Stalker eine ganz besondere Rolle 🤫

Der Spice hat mich überrascht, ist aber passend in die Geschichte integriert.

Es hat sehr viel Spaß gemacht mit zu rätseln und die Auflösung war aus meiner Sicht glücklicherweise realistisch und nicht zu konstruiert.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Wem kannst du vertrauen? 🤔

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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Emily Rudolf ist aus meiner Sicht eine große Bereicherung in der „Thriller Landschaft“.
Ihren „Fußabdruck“ bilden Beziehungs-Dynamiken in kleinen Gruppen, abgerundet mit einer guten Portion Spice. Mithilfe ...

Emily Rudolf ist aus meiner Sicht eine große Bereicherung in der „Thriller Landschaft“.
Ihren „Fußabdruck“ bilden Beziehungs-Dynamiken in kleinen Gruppen, abgerundet mit einer guten Portion Spice. Mithilfe von Multi-POV und verschiedenen Zeitebenen entfalten sich die Abgründe menschlichen Handelns und Denkens 🔪

Was ich in „Die Housesitterin“ ein bisschen schade fand war, dass zwei zentralen Fragestellungen relativ schnell von der Autorin aufgelöst worden sind.

Den restlichen Roman ging es neben der Fragestellung wer die verstorbene Person aus dem Prolog ist, fast nur noch darum,, wie es zu dem Tod dieser Person gekommen ist und inwiefern die anderen Personen dabei involviert sind.
Das hat für mir persönlich die Spannung stark herabgesetzt 😞

Zudem gab es Charaktere, deren Potenziale für die Geschichte meiner Meinung nach nicht ausgeschöpft wurden.

Auch die Auflösung hat mir persönlich nicht so gut gefallen, weil die Gewichtung nicht ganz gestimmt hat 🤷🏻‍♀️

Insgesamt war es ein unterhaltsames Buch bei dem sich die einzelnen Erzählstränge mit der Zeit clever entfaltet haben. Es wird jedoch nicht mein liebstes Buch von der Autorin.

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Urban Fantasy mit verschiedenen magischen Wesen 🧚🏻

Irida 1. Irida und die Stadt der Geheimnisse
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Ich hatte mich auf eine spannendes Abendteuer à la „Fünf Freunde“ gefreut.
Das ist es auch irgendwie, aber ehrlich gesagt haben mir leider ein paar Dinge den Lesespaß genommen.

Stellenweise fand ich den ...

Ich hatte mich auf eine spannendes Abendteuer à la „Fünf Freunde“ gefreut.
Das ist es auch irgendwie, aber ehrlich gesagt haben mir leider ein paar Dinge den Lesespaß genommen.

Stellenweise fand ich den Schreibstil nicht der anvisierten Altersgruppe entsprechend gewählt.
In einer Szene war die Beschreibung der Geschehnisse auch zu explizit bzw. brutal (Stichwort: Schacht in Höhle) 🫣
Gerade zu Beginn der Geschichte werden einige Charaktere vorgestellt und es gibt im Verlauf der Geschichte häufig Szenenwechsel, sodass dies für junge Lesende etwas herausfordernd sein könnte.

Darüber hinaus werden eine Menge Orte und Sehenswürdigkeiten benannt. Eine Karte hätte mir hier geholfen, mich in der Umgebung rund um Hohenburg besser zurecht zu finden. 🗺️

Die Sprache wirkte auf mich insgesamt nicht mehr zeitgemäß. Es wurden bestimmte Eigenschaften der Charaktere ständig wiederholt („Cedric der sehr schlanke Junge“, „der seltsame Onkel Ardo“ und „der sportliche Junge“)🙄

Auch die Tatsache, dass Jeremy, aus Rumänien kommt und gerade Deutsch lernt wird immer wieder durch Worte, die er verwechselt oder falsch ausspricht in den Vordergrund gerückt.
Er hat zwar manchmal wirklich lustige Neologismen am Start „verkäfern“ statt „verwanzen“ oder „gechihuahuat“ statt „gemopst“, aber irgendwie fühlte ich mich deswegen beim Lesen auch extrem unwohl 😣

Migration wird hier meiner Meinung nach überspitzt dargestellt, sodass es leider den gegenteiligen Effekt von dem erzeugt, was ich mir für die Gesellschaft wünschen würde:
Dass es nicht als „Differenz/Besonderheit“ herausgestellt, sondern einfach als gegeben angesehen wird 🌈

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