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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.02.2019

Rachesommer

Rachesommer
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Zum Inhalt

Leipzig: Walter Pulaski hat früher beim Landeskriminalamt gearbeitet. Jetzt ist er beim Kriminaldauerdienst. Er wird in eine psychatrische Spezialklinik in Leipzig gerufen. Natascha, eine junge ...

Zum Inhalt

Leipzig: Walter Pulaski hat früher beim Landeskriminalamt gearbeitet. Jetzt ist er beim Kriminaldauerdienst. Er wird in eine psychatrische Spezialklinik in Leipzig gerufen. Natascha, eine junge Frau, hat anscheinend Selbstmord begangen. Während seiner Ermittlungen stößt Pulaski auf weitere Todesfälle junger Menschen....

Wien: Evelyn Meyers ist Anwältin in Wien. Innerhalb kurzer Zeit sterben vier wohlhabende Männer unter merkwürdigen Umständen und in der Nähe wurde immer eine junge Frau gesehen....

Meine Meinung

Andreas Gruber erzählt einen spannenden Thriller. Die Geschichte hat zwei Haupterzählstränge. Zum einen ist da Walter Pulaski, der in Leipzig ermittelt und zum anderen Evelyn Meyers als Anwältin in Wien. Beide ermitteln an scheinbar verschiedenen Fällen. Als sie ihre Untersuchungen in den norddeutschen Raum führen, treffen sie sich eher zufällig in einer psychatrischen Einrichtung und stellen fest, dass sie nach der gleichen Person suchen.

Rachesommer ist der erste Teil der Walter Pulaski Reihe. Ich kenne bereits Rachewinter und wollte nun wissen, wie alles begann. Die Story gefällt mir sehr gut. Auch wenn sich anfangs kein wirklicher Zusammenhang erkennen lässt, ist am Ende doch alles schlüssig und nachvollziehbar. Gelesen wird das Buch von Achim Buch. Er gibt den verschiedenen Protagonisten ihre eigene unverwechselbare Stimme und erzählt das Geschehene in einer ruhigen und angenehmen Art. Die beiden Erzählstränge werden zwischendurch durch Rückblicke unterbrochen, die es dem Hörer erleichtern, die begangenen Taten besser zu verstehen.

Insgesamt gefällt mit der Rachesommer sehr gut und ich bin schon auf den Racheherbst gespannt.

Veröffentlicht am 08.02.2019

Wundervolle Winterzeit

Die kleine Spinne Widerlich - Wundervolle Winterzeit
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Ich habe das Buch mit unserer Tochter Luise (6) gelesen. Wir begleiten die kleine Spinne Widerlich an einem Wintertag. Als sie morgens aufwacht liegt überall Schnee. Zusammen mit Mini-Spinni baut sie einen ...

Ich habe das Buch mit unserer Tochter Luise (6) gelesen. Wir begleiten die kleine Spinne Widerlich an einem Wintertag. Als sie morgens aufwacht liegt überall Schnee. Zusammen mit Mini-Spinni baut sie einen Schneemann. Bei einem Besuch von Onkel Langbein erfahren die beiden, wie Schnee entsteht. Außerdem machen sie mit Niesi eine Schneeballschlacht und beobachten die Tiere des Waldes. Miro baut Kunstwerke aus Eis und mit Bella und Punki wollen sie Schlittschuhlaufen. Bei Tante Igitte gibt es zum Aufwärmen heißen Kakao und mit Oma Erna werden leckere Plätzchen gebacken. Am Ende des Tages basteln sie dann noch Papiersterne mit Papa.

Die schöne Wintergeschichte wird von Diana Amft in einer kindgerechten Sprache erzählt und Martina Matos schafft mit ihren ganzseitigen farbigen Illustrationen die nötige Atmosphäre. Beim Zuhören erfahren die Kinder nicht nur, was die kleine Spinne Widerlich erlebt, sondern lernen ganz nebenbei auch etwas über die Entstehung von Schneeflocken, warum die Tiere im Winter nicht frieren und das Wasser seinen Aggregatzustand ändert. Und wer die schönen Zeichnungen ganz genau betrachtet, kann auf jeder Doppelseite eine kleine Raupe entdecken.

Am Ende des Buches gibt es noch das Rezept von Oma Ernas Lieblingsplätzchen.

Uns gefällt das Buch sehr gut und wir empfehlen es gerne weiter.

Veröffentlicht am 06.02.2019

Sofias erster Fall

Tod am Aphroditefelsen
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Zum Inhalt

Sofia Perikles ist die Tochter eines Botschafters. Nach ihrem Studium will sie nun in ihrer Heimat Zypern im Innenministerium arbeiten. Doch kurz vor Antritt ihres neuen Jobs wechselt die Regierung ...

Zum Inhalt

Sofia Perikles ist die Tochter eines Botschafters. Nach ihrem Studium will sie nun in ihrer Heimat Zypern im Innenministerium arbeiten. Doch kurz vor Antritt ihres neuen Jobs wechselt die Regierung und die Kommunisten kommen an die Macht. Unerwartet wird sie nun als einfache Polizistin in dem kleinen Kaff Kato Koutrafas nahe der Grenze zum türkischen Teil der Insel eingesetzt.

Meine Meinung

Yanis Kostas wurde als Sohn einer deutscher Mutter und eines griechisch-zypriotischen Vaters in Berlin geboren. In seinem ersten Buch über Sofia Perikles nimmt er uns mit auf die Insel seines Vaters.
Der Schreibstil des Autors gefällt mir gut. Wir begleiten Sofia die ersten fünf Tage in ihrem neuen Job. Das hört sich nicht viel an, doch diese fünf Tage haben es in sich. Nachdem Sofia am ersten Tag an einer Unfallstelle vorbei kommt, lässt sie den Taxifahrer anhalten und schaut sich genauer um, schließlich ist sie jetzt Polizistin. Dabei stellt sich heraus, dass eines der Opfer aus Kato Koutrafas kommt.
Da sich ihr Vorgesetzter recht wenig um den Polizeidienst schert, fängt Sofia an, zu ermitteln. Was nun folgt, ist eine spannende Geschichte, der es aber nicht am nötigen Humor und regionalität fehlt. Zwischen den Kapiteln lässt der Autor auch noch kurze Erklärungen zu Orten auf der schönen Insel einfließen.
Am Ende wird es nochmal dramatisch, bevor das Buch einen schönen Ausklang findet. Dabei ist alles schlüssig erklärt.

Fazit

Mit dem ersten Fall von Sofia Perikles liefert Yanis Kostas einen regionalen Kriminalroman mit einer Prise Humor ab, der mich immer wieder an die Fernsehserie Mord mit Aussicht erinnerte, in dem die Kriminaloberkommissarin Sophie Haas in dem kleinen Örtchen Hengasch ermittelt. Das Buch hat mir gut gefallen und bekommt 4 Sterne.

Veröffentlicht am 27.01.2019

Opa Rainer weiß nicht mehr

Opa Rainer weiß nicht mehr
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Heute haben wir das Kinderbuch Opa Rainer weiß nicht mehr mit unserer Tochter Luise (6) gelesen.

Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form von Mia. Sie liebt ihren Opa Rainer und macht mit ihm immer ...

Heute haben wir das Kinderbuch Opa Rainer weiß nicht mehr mit unserer Tochter Luise (6) gelesen.

Erzählt wird die Geschichte in der Ich-Form von Mia. Sie liebt ihren Opa Rainer und macht mit ihm immer ein Wettrennen zur Schule. Doch in letzter Zeit ist Opa Rainer irgendwie anders. Plötzlich weiß er vieles nicht mehr, findet seine Schuhe nicht oder weiß nicht, wozu der Stecker am Wasserkocher da ist. Als Opa sein Unterhemd über den Pullover zieht, gründet Mia spontan mit ihrem Bruder Paul eine Unterhemdenbande und Opa ist der Anführer. So versucht Mia mit der neuen Situation umzugehen und die Demenz ihres Opas zu verarbeiten.

Durch die verschiedenen Situationen wird den Kinder die Krankheit näher gebracht. Durch die vielen schönen Illustrationen ist das Buch bereits für Kinder ab 5 Jahren geeignet.

Unsere Tochter fand das Buch "ein bisschen komisch" und würde ihm daher 4 ganze und einen dreiviertel Stern geben.

Fazit:

Alt und Jung gehören zusammen. Das Buch Opa Rainer weiß nicht mehr bereitet die Enkelkinder auf mögliche verwirrende Situationen mit den Großeltern vor.

Veröffentlicht am 27.01.2019

Damit du nie vergisst

Damit du nie vergisst
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Zum Inhalt

Andrea Thornton kehrt aus London nach Norwich zurück. Kaum ist sie zurück, tauchen Mordopfer auf, die sehr stark an den Campus Rapist erinnern, doch der ist seit 5 Jahren tot. Aber woher kennt ...

Zum Inhalt

Andrea Thornton kehrt aus London nach Norwich zurück. Kaum ist sie zurück, tauchen Mordopfer auf, die sehr stark an den Campus Rapist erinnern, doch der ist seit 5 Jahren tot. Aber woher kennt ein Nachahmer so viele Details? Ist es womöglich ein Polizist? Die Polizei zieht Andrea zu ihren Ermittlungen hinzu und die Jagd geht erneut los...

Meine Meinung

Die Fortsetzung der Buchreihe Die Profilerin gefällt mir sehr gut. Sie baut auf die beiden ersten Teile auf. Die Erzählung um Andrea und Greg ist erneut sehr spannend. Lange bleibt offen, um wen es sich beim neuen Täter handelt. Am Ende ist aber alles sehr schlüssig.

Sowohl Andrea als auch Greg werden stark mit der Vergangenheit konfrontiert. Ihre Nerven werden dabei bis an die Grenzen strapaziert. Auch ihre kleine Tochter Julie wird Teil des Geschehens und schwebt in großer Gefahr.

Dania Dicken ist es gelungen, einen fesselnden Thriller zu schreiben, der einen in seinen Bann zieht. Wenn ich die nötige Zeit gehabt hätte, hätte ich ihn in einem Zug durchgelesen. Ich bin auch sehr gespannt, womit es im vierten Teil der Buchreihe weitergeht.

Fazit

Wem die beiden ersten Teile gut gefallen haben, der sollte unbedingt auch dieses Buch lesen. Spannung ist auf jeden Fall garantiert.