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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2025

Ist da draußen jemand?

Leben im All
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Seit Menschengedenken richten sich regelmäßig die Blicke zu den Sternen. Oft stellt sich dann die Frage, ob da draußen wohl jemand ist. Angesichts der unvorstellbaren Größe des Weltalls und der gigantischen ...

Seit Menschengedenken richten sich regelmäßig die Blicke zu den Sternen. Oft stellt sich dann die Frage, ob da draußen wohl jemand ist. Angesichts der unvorstellbaren Größe des Weltalls und der gigantischen Menge an Sternen, bin ich mir sicher, dass wir nicht allein sind. Doch gibt es bisher keine Beweise dafür.

In seinem Buch "Leben im All" geht der NASA-Forscher Adam Frank der Suche nach dem besagten Leben auf den Grund. Zunächst blickt er weit zurück und beschreibt, welche Formen der Suche es in der Vergangenheit gab. Ein wichtiger Punkt ist hierbei SETI. Vereinfacht gesagt ist SETI ein Lauschangriff auf Aliens und genau diese Aussage hat es den Forscher immer wieder schwer gemacht. Anträge auf Forschungsgelder wurden häufig abgelehnt. Viele anerkannte Forscher trauten sich außerdem kaum, sich zu Äußerungen zum Thema UFOs oder Aliens hinreißen zu lassen. Gerade der Hype nach dem vermeintlichen Absturz eines UFOs in Roswell im Jahre 1947 machte es den Forschern nicht wirklich leichter.

Inzwischen ist viel Zeit vergangen und die UFOs heißen mittlerweile UAPs - Unidentified Aerial Phenomenon. Als vor einigen Jahren der erste Exoplanet entdeckt wurde, änderte dies alles im Hinblick auf die Suche nach Leben im All. Bis dato war ungewiss, ob es außerhalb unseres Sonnensystems überhaupt Planeten gibt. Seit diesem bedeutenden Tag wurden zahlreiche Exoplaneten entdeckt und es kommen immer mehr hinzu. Der Autor beschreibt eindrucksvoll, wie man diese Planeten trotz der Entfernung von mehreren Lichtjahren untersuchen kann. Dank moderner Teleskope ist es möglich, weit entfernte Objekte auf ihre Zusammensetzung zu untersuchen.

Damit bieten sich plötzlich ganz neue Möglichkeiten. Nun suchen wir nicht mehr nach Signalen aus dem All oder nach UFOs auf der Erde, sondern am vermeintlichen Wohnort der Außerirdischen nach Technosignaturen und Biosignaturen.

Das Buch "Leben im All" bietet einen umfangreichen Überblick über die bisherige Suche nach Leben. Dabei beruft sich der NASA-Forscher auf Fakten und gibt Anregungen für zukünftige Suchmethoden. Zwischendurch verweist er auch auf andere Forscher wie Avi Loeb, dessen Buch "Außerirdisch" ebenfalls sehr interessant ist.

Mir hat das Buch gut gefallen. Es ist auch für Laien verständlich geschrieben und der Autor lockert seine Erläuterungen durch Bezüge zu diversen Kinofilmen oder Science-Fiction-Serien wie Raumschiff Enterprise auf. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne sowie eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 12.03.2025

Diesmal wird es heiß

Schuss und Asche
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Hörbuchfassung:

Die CIA-Agentin Fortune Redding ist weiterhin Undercover als Bibliothekarin in Sinful, Louisiana. Diesmal steht das Haus ihrer Freundin Ally in Flammen. Fortune bietet ihr an, bei ihr ...

Hörbuchfassung:

Die CIA-Agentin Fortune Redding ist weiterhin Undercover als Bibliothekarin in Sinful, Louisiana. Diesmal steht das Haus ihrer Freundin Ally in Flammen. Fortune bietet ihr an, bei ihr einzuziehen bis das Haus wieder bewohnbar ist. Doch wer steckt hinter dem Feuer? Schnell ist klar, dass es Brandstiftung war. Zusammen mit den alten Damen Ida Belle und Gertie will Fortune den Täter finden. Da dies auf die bereits bekannte verrückte Art geschieht, bleibt es auch diesmal nicht aus, dass sie mit ihren "Ermittlungen" Deputy Carter LeBlanc in die Quere kommen.

Dieser ist nicht erfreut und droht damit, sie notfalls einzusperren. Doch viel lieber möchte er mit Fortune ein gemeinsames Abendessen genießen. Fortune, die sich als Agentin nicht wirklich mit typischen Frauensachen auskennt, ist sichtlich überfordert mit ihren Vorbereitungen für ein Date.

Die Geschichte spitzt sich zu, als eine Leiche in Allys Garten auftaucht, mit dem Hacken von Fortunes Schuh in der Brust....

Auch beim vierten Teil der Miss-Fortune-Reihe kann wieder viel geschmunzelt werden. Der Fall ist dabei dennoch so verzwickt, dass sogar zwei Bundesagenten auftauchen, um zu ermitteln. Diese flüchten jedoch vor einem Berglöwen. Ihr wollt wissen, was ein Berglöwe in Sinful macht? Dann holt euch schnell das Buch und hört rein.

Jana DeLeon erzählt die Geschichte in ihrer gewohnt lockeren Art. Gelesen wird das Hörbuch von Johanna Zehendner. Es hat mir viel Spaß bereitet, ihr zuzuhören. Von mir bekommt das Hörbuch 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 02.03.2025

Gefühlsmonster auf einem Ausflug

Kleine Monster - große Gefühle
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In jedem von uns gibt es eine Menge unterschiedlicher Gefühle. Diese verkörpert die Autorin durch zwölf Monster. Zunächst werden diese vorgestellt. So braucht ein Monster viel Ruhe, ein anderes ist oft ...

In jedem von uns gibt es eine Menge unterschiedlicher Gefühle. Diese verkörpert die Autorin durch zwölf Monster. Zunächst werden diese vorgestellt. So braucht ein Monster viel Ruhe, ein anderes ist oft traurig und muss weinen, ein weiteres macht gern Quatsch und ist ein bisschen frech.

Die ganze Monsterbande hat sich im Wohnzimmer versammelt. Sie stellen fest, dass jedes Monster jeden Tag das gleiche macht und sich immer gleich fühlt. Da beschließen sie hinauszugehen, um neues zu erlernen.

Auf den folgenden Seiten finden die Kinder eine Art Wimmelbilder. Die Monster besuchen einen Marktplatz, eine Turnhalle, ein Kinderfest, eine Buchhandlung, einen Spielplatz und mehr. An jedem Ort verhalten sich die Monster unterschiedlich. So stellen sie fest, dass jeder verschiedene Gefühle haben kann. Als sie wieder zuhause ankommen, sind sie sich einig, dass es gut ist unterschiedliche Gefühle zu spüren.

Doro Gaede hat versucht die große Anzahl von Gefühlen mit kleinen Monstern darzustellen. Beim Betrachten der Bilder können die Kinder sehen, wie sich die Gefühle der Monster verändern. Durch vorblättern und zurückblättern können sie die verschiedenen Situationen vergleichen. Das kann jedoch bei mehreren Kindern schnell zu Problemen führen, wenn rungeblättert wird, ein zweiter aber auf einer anderen Seite gucken möchte. Ein Einsatz des Buches in der Kita ist daher schwierig.

Positiv zu bewerten ist Tatsache, dass bei der Darstellung der Kinder im Buch auf Diversität geachtet wurde. So gibt es Kinder unterschiedlicher Hautfarbe oder teils mit Behinderung. Bei der Anzahl der Bilder, wäre dies aber noch Ausbaufähig.

Insgesamt bekommt das Buch von uns 3 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 24.02.2025

Fräulein Gold ermittelt wieder

Fräulein Gold: Nacht über der Havel
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Berlin, 1930: In der Stadt ist es unruhiger geworden. Immer mehr rechte Gruppierungen sorgen für Ärger. Auch Hulda mit ihrer jüdischen Herkunft spürt dies deutlich. Durch ihre Arbeit wird sie in einen ...

Berlin, 1930: In der Stadt ist es unruhiger geworden. Immer mehr rechte Gruppierungen sorgen für Ärger. Auch Hulda mit ihrer jüdischen Herkunft spürt dies deutlich. Durch ihre Arbeit wird sie in einen Mordfall an der Havel verstrickt. Dort hatte ein Treffen der Wandervogel-Bewegung stattgefunden, bei dem auch eine Menge Absinth geflossen ist. Als ein Toter im Wasser gefunden wird, ist zunächst unklar, ob es ein Unfall war.

Natürlich spielt auch Huldas Privatleben wieder eine Rolle im Buch. Als alleinerziehende Mutter hat sie es schwer. In der Beratungsstelle hat sie zwar eine Anstellung, doch sie vermisst ihre Arbeit als Hebamme. Hulda ist unschlüssig, ob sie sich wieder selbstständig machen soll. Als sie aus einem Freundschaftsdienst heraus, wieder für eine junge Frau als Hebamme tätig wird, spürt sie eine starke Sehnsucht nach ihrem alten Job.

Im bereits siebten Band der Buchreihe um Hulda Gold kommen nun die 1930er Jahre. Anne Stern schafft es sehr gut, die politischen Unruhen in ihre Geschichte einzuarbeiten und leider muss man beim Lesen bzw. Hören immer wieder an Parallelen zur heutigen Zeit denken.

Gelesen wird das Hörbuch von Anna Thalbach. Ihre unverwechselbare Stimme gehört für mich mittlerweile fest zu dieser Buchreihe. Es war wieder eine Freude ihr zuzuhören.

Das Hörbuch hat mir sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 16.02.2025

Auf dem Bauernhof

Ohren auf und los geht’s! Der Traktor
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Willkommen auf dem Bauernhof. Die Tiere erwachen und auch der Traktor macht sich auf den Weg. Es geht vorbei an den Schafen. Dann geht es weiter zu den Kühen und Hühnern. Ohh weh, die Schafe sind ausgebüxt. ...

Willkommen auf dem Bauernhof. Die Tiere erwachen und auch der Traktor macht sich auf den Weg. Es geht vorbei an den Schafen. Dann geht es weiter zu den Kühen und Hühnern. Ohh weh, die Schafe sind ausgebüxt. Schnell müssen wir sie einsammeln.

Das Soundbuch "Der Traktor" nimmt die Kinder mit auf den Bauernhof. Dort gibt es einiges zu entdecken. Auf jeder Seite gibt es eine Soundtaste, mit der ein passendes Geräusch aktiviert werden kann. So hört man den Hahn krähen, den Traktor tuckern oder die Kühe muhen. Die farbigen Illustrationen laden die Kinder ein, auf Entdeckungsreise zu gehen.

Auf der letzten Seite hat das Buch einen Schalter, mit dem man den Sound an- und ausschalten kann. Besonders gut gefällt mir hier, dass es zwei Lautstärken gibt. Betrieben wird das Buch mit Knopfzellen (LR1130), die bereits eingelegt sind.

Uns gefällt das Buch für Kinder ab 12 Monaten sehr gut. Die Illustrationen sind einfach gehalten und sehr schön. In Verbindung mit den Geräuschen können die Kinder eine Menge auf dem Bauernhof entdecken. Von uns gibt es volle 5 Sterne.