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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2024

Wenn doch nur das Ende nicht wäre

Auf der Mauer, auf der Lauer
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Ich hatte mich sehr auf diesen Jugendthriller gefreut, der Klappentext klang sehr interessant und spannend und ich habe mich auf eine fesselnde Geschichte gefreut. Das Buch hat eine Triggerwarnung und ...

Ich hatte mich sehr auf diesen Jugendthriller gefreut, der Klappentext klang sehr interessant und spannend und ich habe mich auf eine fesselnde Geschichte gefreut. Das Buch hat eine Triggerwarnung und gerade im Jugendbuchbereich finde ich dies gut und richtig und mache deshalb auch selbst nochmal drauf aufmerksam, da das Buch nichts für Schwache Nerven ist und wirklich auch Trigger beinhaltet!

Worum geht es: Einen Tag vor ihrem siebzehnten Geburtstag wacht Charlie in einem dunklen Raum auf. Sie hat keine Ahnung, was passiert ist. An der Wand entdeckt sie schließlich eine Liste mit sechzehn Mädchennamen. Dann hört sie eine verzerrte Stimme: »Es geht gleich los. Versuch nicht zu fliehen! Du wirst es nicht überleben, genauso wenig wie all die anderen vor dir ...« Die Stimme erteilt ihr Aufträge, und Charlie hat nur ein paar Stunden Zeit, um diese zu erfüllen. Der Deal: Wenn sie es schafft, wird sie freigelassen. Wenn nicht, droht ihr der Tod. Doch die Aufträge verlangen Unmögliches von Charlie, und schnell wird aus Fassungslosigkeit Panik. Aber es muss doch einen Weg für sie geben, um zu entkommen?

Der Schreibstil ist locker und einfach zu lesen, zudem gibt es immer wieder Jugendsprache und englische Wörter, dies passt gut zur Zielgruppe und macht das Buch authentisch. Im Buch gibt es immer wieder Zeit- sowie Perspektivwechsel, dies macht das Lesen abwechslungsreich und mitreißend. Ausserdem hat mir gefallen das im Buch auch immer wieder Tagebucheinträge und Verhöre vorkommen und auch dies für ein abwechslungsreiches Lesen sorgt.

Eigentlich hat mir das Buch wirklich ganz gut gefallen aber dann kam das Ende und hat doch einiges für mich kaputt gemacht, weshalb ich dem Buch dann doch auch 3 Sterne gebe. Das Ende ist abrupt unrealistisch und hat mir auch von der Art und Weise überhaupt nicht gefallen. Ich weiss durch das Ende auch nicht richtig ob man das Buch Jugendlichen wirklich empfehlen kann und wie diese damit zurecht kommen. Daher gibt es von mir eine eingeschränkte Leseempfehlung, denn der Schreibstil und die Geschichte können durchaus packen, nur leider das Ende nicht.

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Veröffentlicht am 09.10.2024

Unterhaltsame Geschichte über zwei sehr unterschiedliche Charaktere

Pi mal Daumen
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Die Geschichte wird aus Sicht von Oskar erzählt, der als Student Mathematik studiert und meint er wäre ein richtiger Überflieger und er würde schon alles können, im Vergleich zu seinen Mitstudenten ...

Die Geschichte wird aus Sicht von Oskar erzählt, der als Student Mathematik studiert und meint er wäre ein richtiger Überflieger und er würde schon alles können, im Vergleich zu seinen Mitstudenten die größtenteils sowieso nach wenigen Wochen das Studium wieder verlassen müssten, da sie nicht die nötige Intelligenz besitzen würden. Genau er trifft in den Vorlesungsräumen auf die 53jährige Moni Kosinsky, die das Studium eigentlich nur zum Spaß macht und nebenbei noch mehreren Jobs nachgeht und sich als Oma um die Enkel kümmert. Die beiden finden immer mehr zusammen und Welten prallen aufeinander.

Der Schreibstil ist sehr humorvoll aber auch überzogen und voller Klischees. Dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb versprüht die Geschichte auch einen gewissen Charme und ist sehr unterhaltsam und kurzweilig. Man ist sehr nah bei Oskar, dass das Buch aus seiner Perspektive erzählt wird und kann deshalb auch die Gefühle und Gedanken nachvollziehen. Manchmal kommt er etwas arrogant rüber, nicht nur wie er über andere Studierende denkt, sondern auch weil seine Eltern viel Geld haben und ihm praktisch alles in den Schoß fällt. Anders ist es mit Moni die wirklich hart arbeiten muss und sich die Zeit für ihren Traum, das Studium richtig erarbeiten muss. Diese Gegensätze sind zwar oft spaßig und betonen noch den Unterschied der beiden, aber die Geschichte wirkt dadurch auch immer wieder überzogen und klischeebehaftet.

Einiges an der Geschichte war mir etwas weit hergeholt, wie manches Verhalten der Professoren Moni gegenüber aber anderseits ist die Geschichte auch so schön zu verfolgen und fasst wie ein Märchen, wie aus dem menschenscheuen Oskar ein richtiger Helfer in der Not wird.

Fazit: Eine wirklich schöne, herzwerwärmende Geschichte über die Unterschiede des Lebens, aber auch etwas überzogen und klischeehaft dargestellt. Dennoch eine sehr unterhaltsame Lektüre, die ich empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 09.10.2024

Ein spannender historischer Roman

Nur nachts ist es hell
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn der Klappentext hat sich wirklich interessant angehört und hat nach sehr viel Medizingeschichte geklungen... Lazarett, Studium der Medizin und dann ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, denn der Klappentext hat sich wirklich interessant angehört und hat nach sehr viel Medizingeschichte geklungen... Lazarett, Studium der Medizin und dann noch die Arbeit mit Schwangeren sind sehr spannende Themen, über die ich immer wieder gerne lese.

Das Buch dreht sich um Elisabeth, die das jüngste der vier Brugger-Kinder ist. Im Ersten Weltkrieg arbeitet sie als Lazarettschwester, nach dem Krieg studiert sie Medizin. Sie heiratet den Sohn einer alteingesessenen Wiener Ärztefamilie, der versehrt von der Südfront zurückgekehrt ist. Die beiden führen gemeinsam eine Praxis. Elisabeth kann die Augen nicht verschließen vor dem Elend der Frauen, die in ihrer Verzweiflung eine Engelmacherin aufsuchen. Sie muss sich die Frage stellen, wie weit sie bereit ist zu gehen … Eine besonders enge Beziehung hat sie zu ihrem Bruder Eugen, sie ist die Einzige, die von seiner Affäre mit der Frau seines Zwillingsbruders Carl weiß. Als Eugen eine Familie vor der SS versteckt, wird er selbst zum Gesuchten. War es Carl, der ihn verraten hat?

Ich fand die Geschichte nicht ganz einfach zu lesen und sie wurde ungewöhnlich erzählt, die betagte Elisabeth schreibt ihr Leben in Briefform nieder und deshalb wird auch immer wieder zwischen den Zeiten und auch Personen gesprungen. Ich lese tatsächlich lieber Bücher ohne solche Sprünge und mit einem klareren zeitlichen Ablauf, hier muss man schon sehr aufmerksam lesen und es ist keine Lektüre die man mal abends vor dem schlafen gehen lesen kann. Einerseits ist der Schreibstil daher fordernder zu lesen, aber andererseits mag ich Bücher die ungewöhnlich erzählt werden auch gerne, die sie machen die Geschichte auch immer wieder zu etwas Besonderem.

Die Handlung dagegen war wirklich sehr spannend und die Zeit des 20 Jahrhunderts wurde sehr gut und lebendig eingefangen. Gerade wie schwer es für (schwangere) Frauen oder auch allgemein für Frauen war die mehr wollten, als nur dem Ehemann den Rücken freizuhalten. Ich fand diesen medizinischen Hintergrund der sich über diese Geschichte zieht wirklich interessant und so habe ich das Buch auch sehr gerne gelesen und habe die paar Zeitsprünge auch gerne in Kauf genommen.

Fazit: Ein ungewöhnlicher und nicht ganz einfach zu lesender Schreibstil, aber dafür eine sehr spannende und interessante historische Geschichte. Sehr zu empfehlen.

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Veröffentlicht am 09.10.2024

Wunderbare Geschichte über Geister und Freundschaft

Die Geisterhelfer – Traue sich, wer kann!
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Das Cover des Buches hat meinen 7jährigen Sohn und mich sofort begeistern können und der Effekt des nächtlichen leuchtens macht es noch magischer! Mein Sohn und ich waren deshalb sehr gespannt was uns ...

Das Cover des Buches hat meinen 7jährigen Sohn und mich sofort begeistern können und der Effekt des nächtlichen leuchtens macht es noch magischer! Mein Sohn und ich waren deshalb sehr gespannt was uns hinter den Bauchdeckeln erwartet und wir haben sehr viel Spaß mit dieser tollen Geschichte gehabt und können sie nur weiterempfehlen!

Inhaltlich geht es um folgendes: Leo Helsing Krüger hat eine außergewöhnliche Fähigkeit: Er kann Geister sehen und mit ihnen sprechen. Von alldem ahnt der schüchterne Zehnjährige allerdings nichts, bis er eines Nachts den Geisterfreunden Ferdinand, Agathe und Harry begegnet. Die drei brauchen dringend seine Hilfe. Zwar geht es bei ihnen nicht mehr um Leben und Tod, dafür aber um ihren Seelenfrieden. Und genau der ist in Gefahr, seitdem ein besonders übellauniger Quälgeist ihre Ruhe stört. Doch Leo hat vor allem eins: große Angst! Zum Glück findet er in der unerschrockenen Antonia eine Freundin, die ihm mit Rat und Tat zur Seite steht. Mit ihrer Hilfe geht Leo einen Deal mit den Geistern ein. Ist ihnen wirklich zu trauen?

Zunächst werden die Charaktere vorgestellt mit einem kleinen Bild, dies hat uns sehr gefallen. Auch Sonst gibt es im Buch sehr schöne Bilder, die immer wunderbar zum Inhalt passen und das Gelesene auflockern. Wir haben die Bilder gerne angeschaut und konnten einige Details entdecken!

Der Schreibstil ist einfach und kindgerecht, deshalb kam mein Sohn auch super in die Geschichte rein und konnte sehr gut mitfiebern! Es wird manchmal leicht gruselig aber es bleibt dabei immer kindgerecht, aber vorallem Freundschaft und Zusammenarbeit werden in diesem Buch sehr groß geschrieben!

Leo ist ein ängstlicher Protagonist, der nicht immer alles richtig macht aber den man dennoch sehr schnell ins Herz schließt. Ganz besonders gut hat uns aber auch seine Freundin Antonia gefallen, die etwas skurril aber sehr liebenswert ist und das Herz am rechten Fleck hat! Die Gefühle und Gedanken werden immer nachvollziehbar beschrieben, sodass Kinder und auch Erwachsene während der Geschichte immer richtig mit dabei sind!

Das Buch stellt den Auftakt einer Reihe dar und mein Sohn und ich können es kaum erwarten bis der zweite Teil erscheint und freuen und schon sehr darauf!

Fazit: Eine ganz zauberhafte Geschichte für Groß und Klein, mit ein wenig Grusel und ganz viel Freundschaft und Zusammenhalt. Gern empfehlen wir es weiter!


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Veröffentlicht am 09.10.2024

Berührende aber auch interessante Geschichte

Das Echo vergessener Bücher
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Das Cover mit dem Laden voller Bücher konnte mich als Leseratte natürlich sofort in seinen Bann ziehen und auch der Klappentext hatte es mir sehr schnell angetan. Ich wollte daher gerne wissen welche Geschichte ...

Das Cover mit dem Laden voller Bücher konnte mich als Leseratte natürlich sofort in seinen Bann ziehen und auch der Klappentext hatte es mir sehr schnell angetan. Ich wollte daher gerne wissen welche Geschichte sich dahiner verbirgt und hatte mit dem Buch ein sehr sehr schöne Lesestunden, einerseits ist die Geschichte spannend, andererseits konnte sie aber auch berühren.

Inhaltlich geht es um folgendes: Buchhändlerin Ashlyn ist immer auf der Suche nach besonderen Schätzen. Eines Tages findet sie zwei wunderschön gebundene Bücher, die noch unveröffentlicht sind. Die Verfasser Hemi und Belle erzählen von ihrer tragischen Liebe und schildern offenbar zwei Seiten der gleichen Geschichte. Doch wer waren sie, und wo sind sie jetzt? Ashlyn ist entschlossen, das Geheimnis um die beiden einstigen Liebenden zu lüften. Auf der Fährte von gebrochenen Versprechungen und unverzeihlichen Fehltritten kommt Ashlyn der Wahrheit immer näher. Dabei entfaltet sich auch ihr eigenes Leben auf ganz neue Weise.

Der Schreibstil des Buches ist wirklich fesselnd und so wollte ich dieses Buch in jeder freien Minute lesen und konnte es kaum zur Seite legen. Die Geschichte ist einfach und leicht verständlich geschrieben, so kann man als Leser ganz in das Buch eintauchen und das Lesen richtig genießen.

Ashlyn ist eine Protagonistin, die eine Neugier und einen Spürsinn für besondere Bücher hat und dies hat sie mir als Leser sehr schnell sympathisch gemacht, die Liebe zu besonderen Büchern und das aufspüren von geheimnisvollen Geschichten ist hier allgegenwärtig und wirklich wunderbar!

Die Geschichte ist geheimnisvoll, spannend und sehr interessant geschrieben, manchmal hätte ich sie mir etwas weniger liebeslastig gewünscht aber dies ist natürlich auch immer Geschmackssache. Insgesamt hat man hier eine ganz bezaubernde Geschichte die etwas geheimnisvoll und berührend daherkommt. Sehr zu empfehlen!

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