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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.09.2024

Spannend, mit überraschendem Ende

Stalker – Er will dein Leben.
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4.5 Sterne

Diese Geschichte habe ich teils gelesen, teils als Hörbuch gehört und mir hat beides sehr viel Spaß gemacht!

Eric Sanders hat es schauspielerisch geschafft und hat seinen großen Durchbruch ...

4.5 Sterne

Diese Geschichte habe ich teils gelesen, teils als Hörbuch gehört und mir hat beides sehr viel Spaß gemacht!

Eric Sanders hat es schauspielerisch geschafft und hat seinen großen Durchbruch mit einem Tatort-Film erreicht. Nicht nur Leute aus der Filmbranche wollen mit ihm arbeiten, seine Bekanntheit wächst, und die Followerzahlen auf Social Media steigen durch die Decke. Alles könnte fantastisch sein, doch dann beginnt ein Unbekannter in seinem Namen auf Followernachrichten zu antworten und gibt sich für Eric aus! Er drängt sich immer mehr in das Leben des bekannten Schauspielers und zugleich scheint ihm jemand auf der Straße aufzulauern. Dann trifft eine Nachricht ein: Gestehe den Mord! Eric muss tief in seine Vergangenheit zurück um überhaupt zu realisieren worum es hier geht!

Der Schreibstil ist wie von Arno Strobel gewohnt sehr fesselnd und mitreißend! Von Anfang an war ich in den Bann gezogen und erschrocken was das Internet und sozial Media heutzutage alles anrichten können! Erzählt wird aus der Perspektive von Eric Sanders und so hat man immer seine Gedanken und Gefühle im Kopf was die Geschichte sehr eindringlich macht. Eric ist kein Sympathieträger für mich, aber dennoch tut er mir leid wie es ein Unbekannter schafft sein Leben zu zerstören. Die Handlung ist spannend, aber auch vielseitig, denn ausser Sozial Media geht es im Laufe der Geschichte auch immer mehr in Erics Vergangenheit und was damals passiert ist.

Ein kleines Pünktchen, dass mich immer mal wieder gestört hat bei dieser Geschichte, sind die Zufälle. Teils war es mir einfach des Zufalls zu viel und die Lösung hätte sich etwas schwieriger gestalten können. Ich dachte eigentlich, dass ich das Ende so erwartet hatte, dann aber hat der Autor es zum Schluss nochmal geschafft mich zu überraschen und ich war wiedermal verblüfft wie Arno Strobel Spannung und Wendungen bis zum Schluss aufbauen kann!

Fazit: Spannendes Hörbuch, manchmal etwas zu konstruiert und die Lösung zu einfach aber das hat dem Spaß kaum Abbruch getan. Gerne empfehle ich sowohl Buch- als auch Hörbuch weiter!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.09.2024

Spannend, mit überraschendem Ende

Stalker – Er will dein Leben.
0

4.5 Sterne

Diese Geschichte habe ich teils gelesen, teils als Hörbuch gehört und mir hat beides sehr viel Spaß gemacht!

Eric Sanders hat es schauspielerisch geschafft und hat seinen großen Durchbruch ...

4.5 Sterne

Diese Geschichte habe ich teils gelesen, teils als Hörbuch gehört und mir hat beides sehr viel Spaß gemacht!

Eric Sanders hat es schauspielerisch geschafft und hat seinen großen Durchbruch mit einem Tatort-Film erreicht. Nicht nur Leute aus der Filmbranche wollen mit ihm arbeiten, seine Bekanntheit wächst, und die Followerzahlen auf Social Media steigen durch die Decke. Alles könnte fantastisch sein, doch dann beginnt ein Unbekannter in seinem Namen auf Followernachrichten zu antworten und gibt sich für Eric aus! Er drängt sich immer mehr in das Leben des bekannten Schauspielers und zugleich scheint ihm jemand auf der Straße aufzulauern. Dann trifft eine Nachricht ein: Gestehe den Mord! Eric muss tief in seine Vergangenheit zurück um überhaupt zu realisieren worum es hier geht!

Der Schreibstil ist wie von Arno Strobel gewohnt sehr fesselnd und mitreißend! Von Anfang an war ich in den Bann gezogen und erschrocken was das Internet und sozial Media heutzutage alles anrichten können! Erzählt wird aus der Perspektive von Eric Sanders und so hat man immer seine Gedanken und Gefühle im Kopf was die Geschichte sehr eindringlich macht. Eric ist kein Sympathieträger für mich, aber dennoch tut er mir leid wie es ein Unbekannter schafft sein Leben zu zerstören. Die Handlung ist spannend, aber auch vielseitig, denn ausser Sozial Media geht es im Laufe der Geschichte auch immer mehr in Erics Vergangenheit und was damals passiert ist.

Ein kleines Pünktchen, dass mich immer mal wieder gestört hat bei dieser Geschichte, sind die Zufälle. Teils war es mir einfach des Zufalls zu viel und die Lösung hätte sich etwas schwieriger gestalten können. Ich dachte eigentlich, dass ich das Ende so erwartet hatte, dann aber hat der Autor es zum Schluss nochmal geschafft mich zu überraschen und ich war wiedermal verblüfft wie Arno Strobel Spannung und Wendungen bis zum Schluss aufbauen kann!

Der Sprecher des Hörbuchs hat sehr gut vorgelesen, er hatte eine angenehme Stimme und hat Erics Person Emotional und lebendig gemacht. Es war dadurch ein richtiges Vergnügen anzuhören!

Fazit: Spannendes Hörbuch, manchmal etwas zu konstruiert und die Lösung zu einfach aber das hat dem Spaß kaum Abbruch getan. Gerne empfehle ich sowohl Buch- als auch Hörbuch weiter!


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Veröffentlicht am 13.09.2024

Mystisch

Die Unmöglichkeit des Lebens
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Die pensionierte Mathematiklehrerin Grace erbt von einer fast vergessenen ehemaligen Arbeitskollegin ein kleines Häuschen auf Ibiza. Neugierig geworden warum ausgerechnet sie das Haus geerbt ...

Die pensionierte Mathematiklehrerin Grace erbt von einer fast vergessenen ehemaligen Arbeitskollegin ein kleines Häuschen auf Ibiza. Neugierig geworden warum ausgerechnet sie das Haus geerbt hat, fliegt Grace nach Ibiza. Dort erlebt sie merkwürdige Tauchgänge und lernt eigenartige Menschen kennen. Mehr und mehr lernt Grace, dass sie nicht alles auf der Welt mathematisch oder rational erklären kann und das gerade sie auserwählt wurde einen Kampf für die Natur auf dieser Insel zu führen.

Der Schreibstil von Matt Haig ist sehr schön anzuhören, er ist sehr anschaulich und lebendig und so hatte ich die Insel im Mittelmeer immer schön vor Augen, aber er schreibt auch sehr mystisch und märchenhaft, dies muss einem liegen. Besonders Grace fand ich von Anfang an eine unheimlich sympathische Protagonistin, die durch ihr Alter und den Beruf auch mal etwas ungewöhnlicheres darstellt. Dabei ist sie aber unheimlich liebenswürdig und ich habe sie gern begleitet bei ihrer Suche nach Antworten.

Ist der Mittelteil in meinen Augen etwas langatmig geraten und vieles wird intensiv beschrieben, so haben mir doch der Anfang und das Ende der Geschichte umso mehr Spaß gemacht. Das Buch ist ein Mix aus einem Wohlfühlroman der mystische Elemente vereint und einem Krimi und ich habe gerade am Ende sehr gerne über die Entwicklungen der Insel und die Gefahren gelesen. Spannend und ein wenig fantastisch geht das Buch zu Ende und schenk einem ein paar Stunden vergnügliche und mystische Hörstunden mit einer sehr sympathischen Protagonstin.

Die Hauptsprecherin hat gut zur Person Grace gepasst und hat wirklich toll gelesen. Die beiden anderen Sprecher die einen sehr kleinen Part hatten, haben mir aber ebenfalls gut gefallen und es hat Spaß gemacht ihnen zu lauschen.

Fazit: Wer es mystisch und ein wenig kriminalistisch mag, ist bei dieser Geschichte richtig.

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Veröffentlicht am 13.09.2024

Teils brutal, teils langatmig

Wächter der Magie – Aufbruch nach Artimé (Wächter der Magie 1)
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Ich lese sehr gerne fantastische Kinder-und Jugendbücher, die mich auch als Erwachsene noch in den Bann ziehen können. Das Cover hat mir gleich gefallen, hat mich der untere Teil doch etwas an die "Land ...

Ich lese sehr gerne fantastische Kinder-und Jugendbücher, die mich auch als Erwachsene noch in den Bann ziehen können. Das Cover hat mir gleich gefallen, hat mich der untere Teil doch etwas an die "Land of stories" Reihe erinnert, die ich sehr liebe! Auch der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht und ich wollte daher unbedingt mehr über diese Geschichte wissen.

Bei diesem Buch handelt es sich um einen Reihenauftakt, wir begleiten Alex der in Quill lebt. In diesem Land werden dreizehnjährige einem Ritual ausgesetzt, dieses teils sie „Gewollte“ und „Ungewollte“ ein. Alex wird ein Ungewollter, sein Zwillingsbruder bleibt als Gewollter bei seinen Eltern. Die künstlerisch begabten Ungewollten werden von der Gesellschaft eliminiert heißt es. Doch ihn und die anderen Ungewollten erwartet eine Überraschung: sie gelangen nach Artimé, einen geheimen und magischen Ort und werden dort unterrichtet. Doch Alex und sein Zwillingsbruder stehen nun auf unterschiedlichen Seiten, und ein Kampf scheint unvermeidbar!

Der Schreibstil eignet sich meiner Meinung nach noch nicht für 10jährige Kinder, das Ritual und auch die Kämpfe am Ende werden doch sehr brutal und bedrückend beschrieben und die Altersempfehlung würde ich daher auf mindestens 12 Jahre hochsetzten. Anfangs bin ich als Erwachsene gut in die Geschichte reingekommen und obwohl es brutal zugeht fand ich es auch fanszinierend und war gespannt wie es mit den Gewollten und den Ungewollten jeweils weitergeht. Die Welt Quill wurde von der Autorin sehr gut beschrieben und dieses Gefühl einer Diktatur wo die Entscheidungsträger alle Macht haben hat schon etwas an die Tribute von Panem erinnert. Artime hingegen wird sehr fantasievoll als ein Ort der Kreativität geschildert und ist farbenfroh und voller Hoffnung gewesen. Anfangs fand ich diese Welt sehr faszinierend und toll, aber bald hat mich die Geschichte hier leider etwas losgelassen und es gab immer wieder langatmige Passagen, obwohl mir die Idee insgesamt gut gefallen hat, dass durch Kreativität und Fantasie etwas schönes entstehen kann.

Während des Rituals habe ich sehr mit Alex mitgefiebert und war gespannt wie er sich im Unterschied zu Aaron, seinem Zwilling, entwickeln wird, aber ich wurde leider nicht richtig warm mit ihm und er blieb immer auf Distanz. Auch die anderen Charaktere des Buches fand ich eher kühl und distanziert als Leser und eine wirkliche Sympathie oder gar dass sie mir ans Herz gewachsen wären, hat sich leider nicht ergeben.

Einerseits mag ich die Idee des Buches, die Jugendliche auch zum Nachdenken anregen kann. Wie ist es in einer Diktatur zu leben, wofür lohnt es sich zu kämpfen und was passiert wenn man einigen zu viel Macht gibt? Aber einerseits war mir das Buch für Kinder doch sehr brutal an manchen Stellen, zum anderen gab es meiner Meinung nach auch zu viele langatmige Passagen um mich wirklich zu begeistern.

Fazit: Eingeschränkte Empfehlung für Kinder die magische Geschichten verbunden mit Kreativität mögen. Hier sollten die Eltern vielleicht besser mitlesen um dann mit den Kindern gemeinsam über die Handlung sprechen zu können. Alleine lesen erst für Kinder ab ca. 12 Jahren, meiner Meinung nach.

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Veröffentlicht am 13.09.2024

Gefühlvoll

Mühlensommer
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Ein drückend heißer Sommertag. Mit ihren beiden Töchtern macht sich Maria auf den Weg in ein langes Wochenende fern von Stadt, Stress und Schule. Doch dann ruft Marias Mutter an: Der Vater hatte einen ...

Ein drückend heißer Sommertag. Mit ihren beiden Töchtern macht sich Maria auf den Weg in ein langes Wochenende fern von Stadt, Stress und Schule. Doch dann ruft Marias Mutter an: Der Vater hatte einen Unfall und liegt im Krankenhaus. Die Mutter ist bei ihm, und auf dem Bauernhof der Familie müssen Schweine, Kühe und Hühner versorgt werden – aber auch die demente Großmutter. Maria fährt sofort zum Hof. Doch dort, vor der alten Mühle, erwartet sie neben der unermüdlich Äpfel schälenden Oma auch die Erinnerung an ihre Jugend zwischen Schulbus und Schweinestall, Dreimeterbrett und Kirchenbank, an starre Traditionen und lauter kleine Freiheiten. Als am Tag darauf die Mutter aus dem Krankenhaus heimkehrt und plötzlich auch Marias Bruder Thomas auf dem Hof steht, ist die Familie versammelt. Sie eint die stille Sorge um den Vater. Bis Thomas das Schweigen bricht und endlich zur Sprache kommt, was sie alle lang verdrängt haben.

Das Buch wird in zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt. Einmal begleitet der Leser Maria in der Gegenwart aber dann geht es auch immer wieder in die Zeit ihrer Kindheit zurück. So lernt man Maria gut kennen und kommt ihr als Protagonistin nah. Das Buch wird lebendig und lebensnah erzählt, so kommt es in der Gegenwart zum Beispiel zu Streitigkeiten zwischen den Familienmitgliedern. Ausserdem schafft es die Autorin das Setting der Geschichte sehr anschaulich und bildhaft zu beschreiben und ich konnte den Hof, die Tiere und Menschen und die ländliche Umgebung richtig vor meinen Augen sehen.

Fazit: Eine wirklich schöne, gefühlvolle Geschichte das keine großen Überraschungen bringt aber sehr schön erzählt ist.

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