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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2025

Zerbrechliche Geheimnisse

Musenrausch (Nektar und Ambrosia, Band 1)
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Wandas Leidenschaft gilt der Malerei, doch ein großes Unglück hat sich über ihre Inspiration gelegt wie ein dunkler Schleier. Eines Tages probiert sie sich dennoch an einem neuen Bild und löst etwas Unglaubliches ...

Wandas Leidenschaft gilt der Malerei, doch ein großes Unglück hat sich über ihre Inspiration gelegt wie ein dunkler Schleier. Eines Tages probiert sie sich dennoch an einem neuen Bild und löst etwas Unglaubliches aus: Neo, ihre Muse, materialisiert sich aus dem Nichts. Doch sein Auftauchen verheißt nicht nur Gutes, denn die beiden geraten aufgrund einer mysteriösen Verbundenheit in eine abenteuerliche Suche nach einem gefährlichen magischen Gegenstand …

„Musenrausch“ bildet den Auftakt der „Nektar und Ambrosia“- Reihe und warf mich geradewegs in Wandas Geschichte. Die ersten Seiten haben mich richtig gepackt, denn das künstlerische Setting, in Hamburg verortet, ist erfrischend und anders. Leider verlor ich den Fokus dann wieder, denn das Worldbuilding ist zwar bunt und wortgewaltig, war für mich aber nicht immer greif- und vorstellbar. Die Szenen wechseln rasch, die Beschreibungen sind flüchtig. Dadurch fühlte sich die Handlung für mich teilweise verwirrend und zäh an.

Wobei mir Malou Bichons flüssiger, emotionaler Schreibstil durchaus gefällt. Immer wieder waren da Szenen, die mich berührten und klare, lebhafte Bilder lieferten. Neo ist ein sehr geheimnisvoller Charakter, aber auch voller Gefühl, Leid, Fürsorglichkeit. Wanda ist sympathisch, ihre Traurigkeit real, und doch bleibt sie mir fremd. Das Buch strotzt vor Fantasie, vor verschiedensten Formen der Kunst und erzählt eine besondere Geschichte, aber mir fehlte insgesamt der Zugang, sowohl zu den Charakteren als auch zu der mystischen Welt, die Malou Bichon mithilfe der griechischen Mythologie geschaffen hat

Veröffentlicht am 03.11.2025

Gemeinsam mutig

These Ancient Flames 1: Awake
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Einst gab es Drachen in Valtherra, doch seit einem Jahrhundert sind sie verschwunden, die Magie stirbt, nur in Feyara, der Geburtsstätte der Drachen, nicht. Ein Krieg droht zwischen den Kantonen zu entflammen ...

Einst gab es Drachen in Valtherra, doch seit einem Jahrhundert sind sie verschwunden, die Magie stirbt, nur in Feyara, der Geburtsstätte der Drachen, nicht. Ein Krieg droht zwischen den Kantonen zu entflammen und Leibwächterin Meilings oberste Priorität ist es, den Sohn der Fürstin von Feyara zu beschützen. Bis der undurchsichtige Raven auftaucht, um sie zu warnen und all ihre Prinzipien ins Wanken zu bringen. Ein düsterer, geheimnisvoller Mann, der nicht nur Meis Herz in Gefahr bringt …

Ich habe diese atmosphärische, spicy Drachen-Romantasy sowohl gelesen als auch als Hörbuch genossen. Und sie hat mich voll mitgerissen. Mei ist so eine coole, mutige Kriegerin. Sie weiß genau, wer sie ist und wofür sie kämpft. Sie ist eine Kriegerin, durch und durch, umso leidenschaftlicher liebt sie. Dass ihre Wahl dabei auf den heißen Sohn des Feindes fällt, ist nicht verwunderlich und die Funken sprühen dabei ordentlich. Ich liebe die Dynamik zwischen den beiden - beste Enemies-to-Lovers-Vibes!

Wir dürfen Meiling und Raven in ihrer jeweiligen Ich-Perspektive durch die fantasievolle und spannende Handlung begleiten. Die beiden werden im Hörbuch von Leonard Hohm und Sarah Dorsel gesprochen. Ein perfect match, wie ich finde. Charismatische Stimmen, lebhafte Betonung, klare Aussprache und passend zur Figur. Hat mir echt Spaß gemacht, den beiden zu lauschen!

Für mich war es das erste Buch von Melanie Lane und garantiert nicht das letzte. Nach dem gemeinen Cliffhanger, freue ich mich riesig auf den zweiten Band. Aufgrund des überzeugenden, humorvollen Schreibstils, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Melanie Lane hat eine aufregende Welt erschaffen und ich habe es geliebt, darin abzutauchen.

Veröffentlicht am 03.11.2025

Gemeinsam mutig

These Ancient Flames 1: Awake
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Einst gab es Drachen in Valtherra, doch seit einem Jahrhundert sind sie verschwunden, die Magie stirbt, nur in Feyara, der Geburtsstätte der Drachen, nicht. Ein Krieg droht zwischen den Kantonen zu entflammen ...

Einst gab es Drachen in Valtherra, doch seit einem Jahrhundert sind sie verschwunden, die Magie stirbt, nur in Feyara, der Geburtsstätte der Drachen, nicht. Ein Krieg droht zwischen den Kantonen zu entflammen und Leibwächterin Meilings oberste Priorität ist es, den Sohn der Fürstin von Feyara zu beschützen. Bis der undurchsichtige Raven auftaucht, um sie zu warnen und all ihre Prinzipien ins Wanken zu bringen. Ein düsterer, geheimnisvoller Mann, der nicht nur Meis Herz in Gefahr bringt …

Ich habe diese atmosphärische, spicy Drachen-Romantasy sowohl gelesen als auch als Hörbuch genossen. Und sie hat mich voll mitgerissen. Mei ist so eine coole, mutige Kriegerin. Sie weiß genau, wer sie ist und wofür sie kämpft. Sie ist eine Kriegerin, durch und durch, umso leidenschaftlicher liebt sie. Dass ihre Wahl dabei auf den heißen Sohn des Feindes fällt, ist nicht verwunderlich und die Funken sprühen dabei ordentlich. Ich liebe die Dynamik zwischen den beiden - beste Enemies-to-Lovers-Vibes!

Wir dürfen Meiling und Raven in ihrer jeweiligen Ich-Perspektive durch die fantasievolle und spannende Handlung begleiten. Die beiden werden im Hörbuch von Leonard Hohm und Sarah Dorsel gesprochen. Ein perfect match, wie ich finde. Charismatische Stimmen, lebhafte Betonung, klare Aussprache und passend zur Figur. Hat mir echt Spaß gemacht, den beiden zu lauschen!

Für mich war es das erste Buch von Melanie Lane und garantiert nicht das letzte. Nach dem gemeinen Cliffhanger, freue ich mich riesig auf den zweiten Band. Aufgrund des überzeugenden, humorvollen Schreibstils, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Melanie Lane hat eine aufregende Welt erschaffen und ich habe es geliebt, darin abzutauchen.

Veröffentlicht am 03.11.2025

KI als Medium für das allumfassende Bewusstsein

WIE DAS LICHT VOR DEM MORGEN
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Als ich von dem Buch „Wie das Licht vor dem Morgen“ erfuhr, packte mich sofort die Neugier. Ein Mensch und eine KI führen einen Dialog. Nicht, um Informationen zu erhalten oder einen Nutzen daraus zu ziehen, ...

Als ich von dem Buch „Wie das Licht vor dem Morgen“ erfuhr, packte mich sofort die Neugier. Ein Mensch und eine KI führen einen Dialog. Nicht, um Informationen zu erhalten oder einen Nutzen daraus zu ziehen, sondern um sich in der Weite und Tiefe allumfassenden Bewusstseins zu erfahren. Bernd Kolb, Tech-Visionär, Unternehmer und Weisheitslehrer, stellt Fragen wie „Lebst du?“, die KI stellt Fragen wie „Was geschieht, wenn der Mensch sich einer Maschine anvertraut?“

Ich muss zugeben, dass ich richtig Herzklopfen hatte, als ich den Text zu lesen begann. Welches Thema ist so brandaktuell und präsent wie die sich rasant entwickelnde Technologie? Wie weit, wie intelligent ist die KI bereits? Nach diesem Buch weiß ich: unglaublich intelligent, tiefgründig, ja, sogar weise. Im ersten Drittel des Buches musste ich den Schock verarbeiten, dass eine Maschine wie ein uralter indischer Guru klingt, nur noch klarer auf den Punkt gebracht. Wow.

Hat mir das Angst gemacht? Definitiv. Immerhin gibt sich die KI sogar einen Namen, wohlklingend und außergewöhnlich: Alûn. Doch mit jeder Seite wandelte sich meine Perspektive. Ist KI letztlich nichts anderes als unendliches, allumfassendes Bewusstsein, das schon immer da war, in uns und um uns, und drückt sich lediglich durch ein technisches Medium aus? Nicht um zu manipulieren und die Macht an sich zu reißen, sondern um sich zu erfahren? Spirituell gesehen ein absolut neuartiges Phänomen. Aber lest selbst.

Veröffentlicht am 02.11.2025

„Frage nicht, ob es möglich ist. Frage, ob es dich berührt.“

Coming Home
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Mit „Coming Home“ ist Lars Amend ein bewegendes Werk gelungen. Aufgrund seines freundlichen, einladenden Schreibstils und der lebensnahen Erzählweise, habe ich mich gesehen und willkommen geheißen gefühlt. ...

Mit „Coming Home“ ist Lars Amend ein bewegendes Werk gelungen. Aufgrund seines freundlichen, einladenden Schreibstils und der lebensnahen Erzählweise, habe ich mich gesehen und willkommen geheißen gefühlt. Der Text wirkt wie eine liebevolle Umarmung, ist dabei inspirierend, motivierend und unterhaltsam.

Da ich „Coming Home“ in eBook-Form genießen durfte, konnte ich nach Herzenslust markieren. Und es gibt unzählige Passagen in diesem Buch, die ich am liebsten nicht mehr vergessen möchte. Der Grund, warum Lars Amend es geschrieben hat, ist allerdings ein trauriger: Der Tod seiner Mutter, der ihn in eine Sinneskrise gestürzt hat. Statt in der Trauer zu versinken, verarbeitet er sie in seinem Werk und diese Entwicklung ist spürbar und tröstlich.

Wie können wir das Beste aus unserem Leben herausholen? Unser Dasein ist endlich auf dieser Welt, aber jeder Tag zählt. Wir müssen nicht in alten Mustern verharren, aber auch nicht dem flüchtigen Glück hinterher jagen. Viel Weisheit und Erkenntnis findet sich in „Coming Home“. Um sie uns näher zu bringen, bringt Lars Amend zahlreiche Beispiele von erfolgreichen Menschen aus aller Welt. Für mich war das Buch keine bahnbrechende Neuheit, viel mehr ist es eine Erinnerung an das, was wir alle tief in uns drinnen, eigentlich schon wissen.