Der letzte Mord am Ende der Welt
Der letzte Mord am Ende der WeltAuf einer kleinen Mittelmeerinsel, dem letzten bewohnbaren Ort nach einer globalen Katastrophe, leben Forscher und Dorfbewohner in scheinbarer Harmonie. Ein ausgeklügeltes Schutzsystem hält den giftigen ...
Auf einer kleinen Mittelmeerinsel, dem letzten bewohnbaren Ort nach einer globalen Katastrophe, leben Forscher und Dorfbewohner in scheinbarer Harmonie. Ein ausgeklügeltes Schutzsystem hält den giftigen Nebel fern, der den Rest der Welt zerstört hat. Doch als eine Wissenschaftlerin brutal ermordet wird, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit: Der Schutzmechanismus ist gestört, und in 107 Stunden wird der Nebel auch diese letzte Zuflucht vernichten, es sei denn, der Täter wird rechtzeitig gefasst. Doch niemand weiß, was in der Nacht des Mordes geschehen ist.
Der Einstieg ist stark: Der Prolog wirft Fragen auf, die sofort Neugier wecken. Nach und nach lernt man die Gemeinschaft auf der Insel kennen, jede Person hat ihre festgelegte Rolle, nur Emory fällt aus dem Raster. Sie scheint zu nichts zu passen. Emory erkennt Zusammenhänge, die anderen verborgen bleiben.
Die Erzählweise ist ruhig, aber fesselnd. Besonders gelungen ist der Mix aus Krimi, Dystopie und Mystery, der der Geschichte eine ganz eigene Atmosphäre verleiht. Stück für Stück enthüllen sich Geheimnisse, auch das Ende überrascht positiv und ist zufriedenstellend abgeschlossen.
Fazit:
Ein spannender Roman, der Genregrenzen verschwimmen lässt und dabei eine mitreißende Geschichte erzählt.