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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.04.2021

Guter Reihenauftakt

Not Your Type
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Heute soll es ein wenig um „Not your type“ gehen. Vorab ich hatte wirklich unglaublich hohe Erwartungen an das Buch, da ich Alicia Zett schon lange auf YT verfolge und Sie Teil der Community ist. Ich musste ...

Heute soll es ein wenig um „Not your type“ gehen. Vorab ich hatte wirklich unglaublich hohe Erwartungen an das Buch, da ich Alicia Zett schon lange auf YT verfolge und Sie Teil der Community ist. Ich musste dieses Buch auch wirklich lange auf mich wirken lassen, bevor ich mich bereit gefühlt habe etwas dazu zu sagen. Ich hab das Buch schon im Februar beendet und habe mich sehr sehr viele Gedanken dazu gemacht. Falls du über das Buch mit mir sprechen magst, schreib mir gerne eine DM, denn viele Gedanken kann ich aus Spoilergründen nicht besprechen.
Ein wenig zum Inhalt & zur Reihe: „Not your type“ ist der Auftakt der „Love is Queer“- Reihe. Wie der Name der Reihe schon verrät, gehören einige der Protas zur LGBTQ+ Community. Band 1 behandelt Transsexualität, Band 2 wird eine M/M Geschichte und Band 3 eine F/F Geschichte erzählen. In Band 1 verfolgen wir die Studenten Fynn und Marie, die mit einigen anderen Freunden im Sommer einen Roadtrip nach Italien starten, mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten.
Zunächst einige Worte zum Cover, welches ich unglaublich schön finde. Die Farbgestaltung empfinde ich auch als äußerst gelungen, da die Farben der Transgender Flagge mit aufgegriffen wurden. Den Umriss des Mannes und auf der Rückseite den Umriss der Frau finde ich sehr ästhetisch und auch die Bergkulisse im Hintergrund gefällt mir gut. Außerdem find ich die kleine Rainbowflagge auf dem Buchrücken unglaublich süß und freue mich schon sehr darauf, wenn die weiteren Teile der Reihe in meinem Regal stehen und sie alle diese Flagge zeigen.
Dieses Buch war für mich wirklich ein auf und ab der Gefühle. Der Beginn der Geschichte war für mich höchst emotional, ich konnte mich sowohl mit Marie als auch mit Fynn identifizieren und im Prolog wären beinahe schon die ersten Tränen geflossen, weil er mich so abgeholt hat. Solche Szenen hatte ich des Öfteren. Die Autorin hat mich emotional berührt und ich war kurz vorm weinen, aber der letzte Funke hat dann immer noch gefehlt, was sehr schade war. Ich hatte beim Lesen immer wieder das Gefühl, dass die Ansätze der Autorin wirklich toll und emotional waren, sie diese Emotion aber nicht komplett rüberbringen konnte. Die Charaktere wurden sehr authentisch gestaltet, die Storyline an sich wirkte aber etwas zu glatt und konstruiert, wodurch die Charaktere an manchen Stellen auch etwas widersprüchlich gehandelt/ agiert haben. Fynn ist ein sehr in sich gekehrter Charakter, der extreme Probleme hat sich zu öffnen und auf andere Menschen zuzugehen. Marie hingegen ist sehr offen und rücksichtsvoll. Insgesamt hat mir das Zusammenspiel der beiden sehr gut gefallen und ich hatte nicht das Gefühl, dass Marie Fynn „rettet“, sondern dass beide sich etwas geben, was ihnen gefehlt hat.
Was mir leider gar nicht zugesagt hat, ist dass die Autorin bei einigen Nebencharakteren extreme Stereotypen eingebaut hat, die der Geschichte nichts beigetragen haben.
Wie vorab schonmal erwähnt, ich hatte einfach unglaublich hohe Erwartungen an das Buch. Meine Kritik soll nun auf keinen Fall bedeuten, dass mir das Buch nicht gefallen hat. Mich hat es gut unterhalten und ich konnte auch einige Dinge für mich selbst herausziehen, aber ich habe mir einfach mehr erhofft. Nichtsdestotrotz werde ich Alicia Zett auf jeden Fall weiterverfolgen, da ich großes Potential in ihr sehe und auf ihre weitere Entwicklung gespannt bin. „Maybe not tonight“ erscheint am 03.05 und ich freue mich schon auf Luke und Jackson.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.04.2021

Überraschend, erfrischen und die beste Rockstargeschichte, die ich bisher gelesen habe!

Only One Song
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In Band 1 begleitet man Theo und Winston. Bevor ich das Buch begonnen habe, dachte ich mir okay wahrscheinlich wieder eine dieser typischen/gängigen Rockstargeschichten, doch ich wurde wirklich völlig ...

In Band 1 begleitet man Theo und Winston. Bevor ich das Buch begonnen habe, dachte ich mir okay wahrscheinlich wieder eine dieser typischen/gängigen Rockstargeschichten, doch ich wurde wirklich völlig überrascht und aus den Socken gehauen. Der Beginn war sehr amüsant und Theos lockere, kecke Art Winston gegenüber hat mir sofort gefallen und sie konnte mich für sich gewinnen. Winston hat mit seinem Verhalten sofort mein Herz erobert. Einen weiteren Pluspunkt sammeln die beiden, indem sie sehr tierlieb sind. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Anne Goldberg schafft es Emotionen entstehen zu lassen, ohne diese dem Leser direkt vor die Nase zu setzen, was ich sehr erfrischend finde. Doch das überzeugendste an dieser Geschichte war der Plot. Die Handlung hat mich sowas von überrascht. Sie unterscheidet sich definitiv von den gängigen Handlungen, die man von anderen Rockstargeschichten kennt. Das Ende der Story war so herzergreifen und ich habe mich gefühlt als wäre ich ein Teil der Geschichte, so sehr hat mich die Geschichte berührt. Für mich war diese Story bisher mit Abstand die beste Rockstargeschichte, die ich gelesen habe.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2021

Sci-Fi meets Romance meets Erotik

The Lily and the Crown
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„The Lily and the Crown“ von Roslyn Sinclair ist im Februar beim Ylva Verlag erschienen. Dieses Buch stellt eine F/F- Liebesgeschichte im Weltraumsetting, mit einem Hauch von Erotik, dar.
Klappentext: ...

„The Lily and the Crown“ von Roslyn Sinclair ist im Februar beim Ylva Verlag erschienen. Dieses Buch stellt eine F/F- Liebesgeschichte im Weltraumsetting, mit einem Hauch von Erotik, dar.
Klappentext: Ariana >Ari< Geiker lebt isoliert auf einer imperialen Raumstation, auf der ihr Vater das Kommando hat. Das perfekt geordnete Leben der jungen, talentierten Botanikerin wird ins Chaos gestürzt, als ihr eine Frau von einem Piratenschiff als Sklavin zugewiesen wird. Ihre namenlose Sklavin ist wachsam, intelligent, gefährlich und unglaublich sexy. Außerdem schein sie eine Menge über die gefürchtete Piratenkönigin Mír zu wissen. Was passiert, wenn die Sklavin ihrer unschuldigen Herrin auch ihre Verführungskünste offenbart?
Das Cover dieses Buches gefällt mir sehr gut. Die Farbgestaltung passt perfekt in das Weltraum/ Sci-Fi Setting und auch die Blume in der Ecke oben links stellt einen Bezug zur Geschichte her, was mir persönlich sehr gefällt. Bisher ist dieses Cover mit Abstand mein Lieblingscover aus dem Verlag und auch die Geschichte konnte mich in weitesten Teilen sehr überzeugen.
Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm, man muss sagen ihre Stärke liegt ganz klar darin, die Gefühle und Gedanken ihrer Protagonisten zum Ausdruck zu bringen. Allgemein lag der Fokus dieser Geschichte sehr auf den beiden Protagonistinnen. Die Autorin beschreibt vor allem die Gedanken und Gefühle von Ari sehr detailliert, wodurch man als Leser mit ihr mitfühlen kann. Ari ist ein sehr naturverbundener Mensch, der eher zurückgezogen und alleine lebt. Außerdem ist sie ein wenig naiv, aber sehr warmherzig und gerecht. Mir hat vor allem der Umgang von Ari mit der zweiten Protagonistin sehr gefallen. Die Autorin hat sich bei ihr dafür entschieden einen eher verschlossenen Charakter zu wählen, was mich beim Lesen immer neugieriger gemacht hat. Im Verlauf erfährt man dann auch so einiges über sie und man lernt ihr Handeln zu verstehen.
Das Weltraumsetting fließt immer wieder mit in die Geschichte ein, jedoch muss man sich schon von Beginn an darauf einstellen, dass die Story nicht überladen ist mit Actionszenen, denn wie schon erwähnt steht eher die Entwicklung der Charaktere im Fokus, was mir aber sehr gefallen hat.
Das Ende war für mich etwas vorhersehbar, aber ich denke, dass jedes Ende eines Liebesromans irgendwie vorhersehbar ist, weshalb ich mich am Ende gefreut habe, dass es so kam wie ich es vermutet hatte.
Fazit: Sci-Fi meets Romance meets Erotik. Eine schöne F/F-Lovestory, die neben einem Hauch von Erotik und einem tollen Weltraumsetting auch eine starke Charakterentwicklung zu bieten hat. In dieser Geschichte steckt weitaus mehr, als der Klappentext vermuten lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.01.2021

Gelungenes Debüt

Die Stadt der gläsernen Träume
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Das Debüt von Linda Rotter „Die Stadt der gläsernen Träume“ ist am 23.10.20 beim @dtv_verlag erschienen.
Inhalt: Nevya besitzt die Fähigkeit luzide zu träumen, das bedeutet, wenn sie schläft kann sie ...

Das Debüt von Linda Rotter „Die Stadt der gläsernen Träume“ ist am 23.10.20 beim @dtv_verlag erschienen.
Inhalt: Nevya besitzt die Fähigkeit luzide zu träumen, das bedeutet, wenn sie schläft kann sie ihre Träume aktiv steuern. In ihren Träumen fühlt sie sich wohler als in der realen Welt, deshalb bricht ihre Welt zusammen, als die diese Fähigkeit verliert. Sie kann nicht mehr Träumen. Wie es dazu kam und was Nevya unternimmt, um in ihre geliebte Traumwelt zurückzufinden, müsst ihr selbst herausfinden. [ Klappentext in den Kommentaren]
Das Cover ist perfekt! Es passt super zum Inhalt des Buches, viele Elemente, die in der Geschichte eine Rolle spielen auch ihren Platz auf dem Cover finden. Die Marmoroptik harmoniert super mit dem dunklen Blau des Rauches. Insgesamt wirkt das Cover wirklich stimmig und ist ein echter Blickfang, sowohl in der Buchhandlung als auch im Bücherregal.
Die Charaktere mochte ich sehr gerne. Neben Nevya lernt man noch zahlreiche andere Charaktere kennen, die wichtig für den Verlauf der Geschichte sind. Vor allem Zed habe ich in mein Herz geschlossen. Sie macht für mich die größte Entwicklung durch und mit der Zeit merkt man, dass hinter der taffen Frau eigentlich eine einfühlsame, herzliche Person steckt. Nevya selbst ist eine sehr interessante, starke, aber auch unsichere Person. Sie stellt sich häufig dieselben Fragen und kann für dich selbst nicht entscheiden, an was sie nun glauben soll. Für mich waren diese Zweifel aber nachvollziehbar, weil ihre Situation wirklich sehr kompliziert ist. An manchen Stellen war die Wahl der Charakternamen und der Spitznamen etwas irreführend und ich musste erstmal nachdenken, wer nun wer ist. Dies hat sich gegen Ende leider auch nicht gelegt.
Mich hat dieses Buch wirklich gut unterhalten. Besonders überzeugend war die Idee, die hinter dem Buch steckt. Das Thema Luzides Träumen auf die Art und Weise in eine Geschichte zu verpacken, wie es hier geschehen ist, war toll. Der Mix zwischen Realität und Fantasie hätte für mich allerdings noch extremer sein dürfen. Ich empfand Nevyas Traumwelt als sehr spannend und wäre zu Beginn gerne noch etwas längen in ihr geblieben. Innerhalb der Geschichte wird noch eine Art Märchen erzählt. Einige Stellen haben sich für mich leider etwas gezogen, aber das Ende der Geschichte war wirklich toll und ich hätte es so nicht erwartet.
Fazit: Ein gelungener Debütroman von Linda Rotter, der auf jeden Fall Lust auf mehr von ihr macht. Ich bin gespannt ihre Entwicklung weiter zu beobachten und werde mit mir Sicherheit auch ihr nächstes Werk zulegen. Für mich eine Empfehlung, an alle die sich mit dem Thema Luzides Träumen auf fantasievolle Weise auseinandersetzen wollen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2020

Absolute Faszination

INFINITUM - Die Ewigkeit der Sterne
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Bevor ich näher auf den Inhalt des Buches eingehe, möchte ich einige Worte über das Cover, die Gestaltung und vor allem den Aufbau verlieren. Schon auf den ersten Blick lässt einen das Cover erkennen, ...

Bevor ich näher auf den Inhalt des Buches eingehe, möchte ich einige Worte über das Cover, die Gestaltung und vor allem den Aufbau verlieren. Schon auf den ersten Blick lässt einen das Cover erkennen, dass es sich um ein Buch des weltbekannten Autors der Eragon-Reihe handelt. Alleine diese Tatsache war für mich schon wie ein Magnet und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Der Titel und der Untertitel passen sehr gut zusammen und springen sofort ins Auge. Zentral sieht man eine Frau, die in den weiten des Weltalls schwebt, dieser Stil wurde auf der Rückseite des Buches auch eingehalten. Insgesamt gefällt mir die äußerliche Gestaltung wirklich sehr gut und man sieht, dass sich hier wirklich viel Mühe gemacht wurde. Auch innen erkennt man die Liebe zum Detail. Sei es diverse Karten, rund um die komplexe Welt oder die Kapitelgestaltung.
Dieses Buch ist in sechs Teile gegliedert und im Anschluss an das letzte Kapitel findet man noch diverses Zusatzmaterial rund um die Welt und das Fliegen im Weltall, außerdem findet man ein Glossar und eine Chronik also eine Zusammenfassung der geschichtlichen Ereignisse. An dieser Stelle wird schon klar, dass der Autor hier eine unglaublich komplexe Sci-Fi-Welt geschaffen hat, in der man sich durchaus verlieren kann.
Nun einige Worte zum Aufbau der Kapitel. Wie schon erwähnt ist das Buch in sechs Teile untergliedert. Jeder Teil hat seine eigenen Kapitel und jedes Kapitel hat sozusagen nochmal Unterkapitel. Diese Tatsache empfand ich als enorm wichtig fürs Leseerlebnis, da das Buch ja doch mit 960 Seiten ein ganz schöner Schinken ist. Die einzelnen Kapitel waren zum Teil sehr lang, weshalb die Unterkapitel für mich als Leser sehr wichtig waren, da ich immer wieder eine Pause einlegen konnte und sozusagen nicht mitten im Kapitel aufhören musste.
Die ersten 150 Seiten des Buches haben mich umgehauen. Es ist so viel passiert, es war spannend und dennoch wurde man ganz langsam in das Geschehen eingeführt, da einen die ganzen Raumstationen, Raumschiffe und die Alliierten doch verwirren konnten. Nach diesen ersten 150 Seiten war es allerdings ein auf und ab. Mal empfand ich es als super spannend und mal empfand ich das Geschehen eher als ermüdend. Es handelt sich hier einfach um eine enorm komplexe Welt, in der vor allem die verschiedenen Begriffe zu vielen Problemen geführt haben. In diesem Buch hat man mehrere Spezies, die für ein und dasselbe unterschiedliche Begriffe haben, was mich leider immer wieder verwirrt hat. Mich hat es richtig geärgert, dass ich aufgrund dieser Tatsache der Geschichte nicht immer ganz folgen konnte. Die Grundidee der Geschichte war toll, leider war das Leseerlebnis für mich aber dann vor allem aufgrund der beschriebenen Problematik nicht ganz so wie gewünscht. Womit das Buch aber in ganzer Linie überzeugen kann sind die Charaktere.
Ich habe die Charaktere des Buches sehr in mein Herz geschlossen und war traurig als ich mich letztendlich dann von ihnen trennen musste. Vor allem die Crew, die unsere Protagonistin Kira im Verlauf des Buches begleitet, konnte mich von Anfang an begeistern. Der Capitan Flaconi war so loyal, humorvoll und herzlich. Auch die anderen Crewmitglieder haben aufeinander aufgepasst und sind, jeder auf seine besondere Art und Weise, gut miteinander umgegangen. Mir haben die Szenen am besten gefallen, als die Crew immer beim Essen saß und sich gegenseitig Geschichten erzählt haben.
Fazit: Für Fans des Sci-Fi Genres ein absolutes Meisterwerk. Für Einsteiger (wie mich) jedoch an einigen Stellen sehr verwirrend. Dennoch eine Geschichte die auf jeden Fall Eindruck hinterlässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere