Hartnäckigkeit zahlt sich manchmal aus
Rival DarlingAlexandra Moody nimmt ihre Leser mit nach Sunshine Hills. Als Protagonisten steht der Darling Sohn Reed und Violet im Fokus. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel haben eine ...
Alexandra Moody nimmt ihre Leser mit nach Sunshine Hills. Als Protagonisten steht der Darling Sohn Reed und Violet im Fokus. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und gibt die Geschehnisse im Wechsel aus Sicht der Protagonisten wieder. Zu Beginn der Kapitel ist immer eine kleine Illustration zu finden, wobei die Schneeflocke für Violet steht und die gekreuzten Eishockeyschläger für Reed. Das Cover und der Farbschnitt ist sehr schön und passend zur Geschichte gestaltet.
Hauptprotagonisten sind Violet und Reed.
Violet soll das Abschlussjahr bei ihrem Onkel und ihrer Cousine in Sunshine Hills verbringen, denn ihre Mutter muss beruflich ins Ausland. Sie ist mit dem Kapitän der Eishockeymannschaft von Sunshine Hill zusammen. Als sie Jeremy bei einer Party knutschend erwischt, macht sie direkt mit ihm Schluss. Sie konnte Eishockey so wieso nichts abgewinnen und hat sich zu den Spielen gequält. Mit dem Betrug scheint auch die Einstellung ihrer Mutter bestätigt und so beschließt sie für sich, sich nie wieder mit einem Profisportler einzulassen.
Reed Ist als Bad Boy verschrieben und hat vor einiger Zeit Jeremy die Nase gebrochen. Er ist der Kapitän der Ransom Devils und gilt er in Sunshine Hills als Feind. Als er Violet nach einer Panne mit ihrem Auto zur Hilfe kommt, merkt er sofort das er sie mag. Er versucht alles, dass er mit ihr Zeit verbringen kann, auch wenn Violet ihn gerne auf Abstand halten will.
Bei einem gemeinsamen Lagerfeuer von Ransom und Sunshine Hills treffen Violet und Reed aufeinander. Ihre Cousine Mia wollte sie unbedingt dabeihaben und so hat sie sich überreden lassen. Auch Jeremy ist vor Ort und will die Trennung nicht akzeptieren. Er versucht sie eifersüchtig zumachen, doch das stört Vi gar nicht. Um ihm noch einmal deutlich zu machen, dass sie kein Interesse mehr hat, kommt ihr Reed gerade recht. Aus einem Impuls heraus küsst sie ihn einfach, Behauptet dann auch noch mit ihm zusammen zu sein, als Jeremy dazwischen geht und bringt damit etwas ins Rollen, was sie nicht gewollt hatte. Um Es glaubhaft zu machen, schlägt Reed eine Fake Beziehung ein und Violet versucht durch Regeln weiteres Chaos zu vermeiden. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso mehr muss sie sich eingestehen, dass er hinter der Maske ein toller Typ ist. Doch kann sie ihr Misstrauen gegenüber Profisportlern ablegen oder wird Reeds Leidenschaft eine Beziehung unmöglich machen? Kann Vi Jeremy auf Abstand halten und ihm klar machen, dass es wirklich aus ist? Wird es zu einer weiteren Handgreiflichkeit zwischen Reed und Jeremy kommen?
Alexandra Moody hat eine amüsante Fake-Dating-Sportsromance geschaffen, wo die Seiten wie im Fluge vergehen und man einfach nur mitfiebert. Es werden ein paar Klischees von Profisportlern genutzt, was den Charme der Geschichte aber nicht beeinträchtigt. Eine wirklich gelungene Sportsromance, auch wenn die Gefühle der Protagonisten manchmal schon etwas schnell zu intensiv aufflammen.