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Veröffentlicht am 12.05.2026

Spannende und geheimnisvolle Drachenfantasy mit schwacher Romance

These Ancient Flames 1: Awake
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„These Ancient Flames - Awake“ ist der Auftaktband der „These Ancient Flames“-Dilogie von Melanie Lane aus dem Loomlight-Verlag.

Inhalt

Mei ist Leibwächterin der Fürstenfamilie und würde alles für ihren ...

„These Ancient Flames - Awake“ ist der Auftaktband der „These Ancient Flames“-Dilogie von Melanie Lane aus dem Loomlight-Verlag.

Inhalt

Mei ist Leibwächterin der Fürstenfamilie und würde alles für ihren Kanton tun. Als sie von Raven, dem Fürstensohn des benachbarten Kantons, vor einer Kriegserklärung durch seinen Vaters gewarnt wird, bleibt den beiden nur ein Ausweg: sie müssen die seit Langem verschwundenen Drachen finden. Gemeinsam mit Raven, dessen Leibwächter Cole und ihrem besten Freund und schutzbefohlenen Fürstensohn Tao macht sie sich auf einen gefährlichen Weg, um den Frieden in Valtherra zu wahren. Auf ihrer Reise werden jedoch schon bald Loyalitäten und Vertrauen auf die Probe gestellt, insbesondere, als es zwischen Mei und Raven zu knistern beginnt…

Gestaltung

Mir gefällt das Cover mit seinen dunklen Farben sehr. Es wirkt mysteriös und gefährlich auf mich – zwei Adjektive, die perfekt zur Geschichte passen. Mit den goldenen Akzenten wirkt es gleichzeitig edel und ist ein echter Hingucker! Auch die Innenillustrationen sind wahnsinnig schön und lassen die Geschichte besonders lebendig wirken.

Schreibstil

Den Schreibstil von Melanie Lane mag ich sehr gern. Er ist äußerst angenehm, hat mich während des gesamten Buches gefesselt und erleichterte mir den Einstieg in die Geschichte sehr.



Figuren

Mei mochte ich von Anfang an. Sie ist eine dieser starken Protagonistinnen, die man sich direkt zum Vorbild nehmen möchte. Ich mag ihre Charakterstärke und ihre eigenwillige Art, auch wenn es manchmal etwas überspitzt wirkte. Ihre Freundschaft zu Tao fand ich das ganze Buch lang echt süß. Die Art und Weise wie die beiden mit einander umgehen, manchmal neckend, aber immer liebevoll, ist herzerwärmend.

Tao ist einer meiner liebsten Figuren der Geschichte. Zwar ist er manchmal etwas speziell (ganz besonders in seinem Kleidungsstil), trotzdem mochte ich ihn charakterlich sehr. Er mochte die Verbindung von Mei und Raven ganz und gar nicht, sagte Mei auch offen, was er über Raven denkt und ist im gleichen Moment für Mei da, auch wenn sie nicht auf seinen Rat hörte.

Raven, Raven, Raven. Ich wusste lange Zeit nicht wirklich, was ich von ihm halten soll. Ich mochte seine Art anfangs gar nicht, jetzt finde ich ihn allerdings sympathisch. Er hat einen schwierigen Charakter, aber wenn man damit kommt, ist er ein guter Freund.

Die Beziehung zwischen Mei und Raven fand ich etwas schwierig. Während ich die Fantasygeschichte absolut gefeiert habe, war das Hin und Her bei der Liebesgeschichte so gar nicht meins. Ich hatte mehr das Gefühl von vielleicht 18-jährigen Protagonisten zu lesen und nicht von 30-Jährigen. Das fand ich leider nicht gut umgesetzt.

Ansonsten mochte ich die Charaktere sehr gern und habe sie in mein Herz geschlossen.

Spannungsaufbau

Groß Vorgeplänkel gibt es nicht – der Leser wird quasi direkt in „These Ancient Flames - Awake“ hineinkatapultiert. Dadurch musste ich mich erst mit den Charakteren und der Fantasywelt zurechtfinden, war dafür aber direkt von Anfang an gefesselt und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. Der Hauptteil war leider an manchen Stellen nicht ganz so spannend war wie erhofft und die Autorin fokussierte sich für mein Empfinden zu viel auf die Romance, die nicht wirklich überzeugend sondern eher unpassend wirkte.

Dafür fand ich das Buch aber im Allgemeinen fesselnd, sodass ich nicht eine Sekunde überlegte, es zur Seite zu legen.



Originalität

Natürlich hat Melanie Lane mit „These Ancient Flames“ das Rad der Drachenfantasy nicht komplett neu erfunden. Die originelle Idee, dass die Drachen verschwunden sind, gefiel mir dafür sehr. Zudem wirkte das gesamte Magiesystem äußerst gut durchdacht und logisch auf mich. Es ist sehr kreativ und hat mich sofort neugierig gemacht.

Fazit

Insgesamt ist „These Ancient Flames - Awake“ ein sehr originelles Buch, das mit einem großartigen Schreibstil und einer fesselnden Atmosphäre überzeugt. Während mir die Drachenfantasy besonders gut gefallen hat, war die Romance leider nicht wirklich mein Fall, da sich die Figuren in der Hinsicht sehr unreif verhielten. Trotzdem mochte ich das Buch und vergebe 3,5/5 Sternen.

Veröffentlicht am 12.05.2026

Cheerleader-Sportsromance meets Romantic Suspense

Love is like a Thunderbolt
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(Unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar)

„Love is like a Thunderbolt“ ist der im HEYNE-Verlag erschienene Auftaktband der „Cheering for Love“-Sportsromance-Trilogie der deutschen Autorin Ronja Madeleine.

Inhalt

Elanor ...

(Unbezahlte Werbung / Rezensionsexemplar)

„Love is like a Thunderbolt“ ist der im HEYNE-Verlag erschienene Auftaktband der „Cheering for Love“-Sportsromance-Trilogie der deutschen Autorin Ronja Madeleine.

Inhalt

Elanor hat es geschafft: Sie wurde als Stipendiatin am Miravalle Memorial College in Florida aufgenommen! Es ist ihre Chance, endlich ihre alles andere als rosige Vergangenheit hinter sich zu lassen und neu anzufangen. Kaum angekommen, trifft Elli den mysteriösen Quarterback Riven, vor dem sie immer wieder gewarnt wird. Trotzdem kommen die beiden sich näher und sie erkennt, dass auch Riven tiefe Narben trägt. Doch kann ihre Liebe die düsteren Geheimnisse, Lügen und ihre Vergangenheiten, die sie zunehmend wieder einholen, überstehen?

Cover

Allein die gesamte Aufmachung des Buches hat mich schon überzeugt: Da ist einerseits das atemberaubend schöne Cover, auf dem nicht nur detailreich das College zu sehen ist, sondern das auch unsere beiden Protagonisten Riven und Elanor zeigt. Und der Farbschnitt in der ersten Auflage ist auch wunderschön und harmoniert perfekt mit dem Cover. Eine absolut gelungene Gestaltung!

Schreibstil

Von Ronja Madeleines Schreibstil könnte ich den ganzen Tag schwärmen. Er ist so einfühlsam, romantisch und gleichzeitig fesselnd, dass ich nur mit großer Selbstbeherrschung das Buch zur Seite legen konnte. Ich mochte die Art und Weise, wie die Autorin die Geschehnisse des Buches beschrieb sehr – es war bildlich, aber dennoch nicht überladen an Details. Einfach wundervoll!

Spannungsaufbau

Was mich an diesem Buch aber restlos überzeugt hat, war die Spannung, die von Anfang an bis zu wirklich allerletzten Seite gegeben war. Immer wenn ich dachte: wow, spannender kann es eigentlich gar nicht mehr werden, hat mir Ronja Madeleine das Gegenteil bewiesen. Trotzdem empfand ich die Geschichte nicht überladen an Ereignissen, sondern für mein Empfinden war das genau die richtige Menge an Spannung. Am Ende lösen sich jedoch einige Konflikte etwas zu schnell auf, da wäre noch etwas Potenzial gewesen – trotzdem fand ich alles sehr überzeugend. Bis zum Ende bleiben auch noch einige Fragen ungeklärt, sodass ich mich jetzt schon riesig auf den zweiten Band freue, in dem Pipers Liebesgeschichte erzählt wird und der im kommenden Juli erscheint.

Figuren

Fast alle Figuren in diesem Buch waren mir sehr sympathisch. Einerseits ist da natürlich Elanor, unsere Protagonistin, die richtig süß ist. Sie hat zwar mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, lässt sich aber dennoch nicht unterkriegen und kämpft für ihre Träume – eine echt beeindruckende Protagonistin.

Ebenso wichtig ist natürlich auch Riven. Er wirkte auf mich wie der typische „harte Schale, weicher Kern“-Protagonist. Er wirkte anfangs etwas unnahbar, zu seinen Freunden und zu Elli ist er aber ein wahrer Schatz. Ihn habe ich fast so schnell in mein Herz geschlossen wie sie. Auch die beiden zusammen sind einfach zuckersüß und ein echt großartiges Paar!

Mindestens genauso gern mag ich aber auch Ellis neue beste Freundinnen, die Zwillingsschwestern Piper und Clover. Beide sind für mich mit ihrer liebevollen und aufgeschlossenen Art Elanor gegenüber sofort Lieblingsfiguren geworden.

Mein einziger Kritikpunkt, was die Figuren angeht, ist, wie schnell Elanor mit ihnen vertraut wurde. Gerade Piper und Clover kannte sie gefühlte 10 Minuten und sie waren direkt allerbeste Freundinnen – das wirkte auf mich etwas unrealistisch.

Originalität

Natürlich hat Ronja Madeleine mit „Love is like a Thunderbolt“ nicht die erste Cheerleader-Romance überhaupt geschrieben und auch Figuren mit solchen Hintergründen wie Elanor und Riven sie haben gibt es in einigen Büchern bereits. Trotzdem machen die Art, wie die Autorin, die selbst Cheerleaderin ist, mit dieser Begeisterung und Expertise über den Sport schreibt, Elanor und Riven, die man einfach gernhaben muss und die gesamten Suspense-Hintergrundgeschichten das Buch originell und zu einem echten Lesehighlight!

Fazit

Insgesamt war „Love is like a Thunderbolt“ ein wahres Highlight für mich: es vereint Sportsromance mit Romantic Suspense und ist wirklich durchgängig megaspannend. Auch der Schreibstil von der Autorin Ronja Madeleine ist einfach nur wunderschön – einfühlsam und gleichzeitig fesselnd. Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung für alle, die eine spannende und wunderschöne Romance suchen!

Veröffentlicht am 12.05.2026

Emily Rudolf ist die Königin der unerwarteten Wendungen!

Die Housesitterin – Ein Traum von einem Job. Oder?
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„Die Housesitterin. Ein Traum von einem Job. Oder?“ ist ein Standalone-Thriller der deutschen SPIEGEL Bestseller-Autorin Emily Rudolf.



Inhalt

„Zeige mir dein Haus, und ich sage dir, wer du bist.“

Während ...

„Die Housesitterin. Ein Traum von einem Job. Oder?“ ist ein Standalone-Thriller der deutschen SPIEGEL Bestseller-Autorin Emily Rudolf.



Inhalt

„Zeige mir dein Haus, und ich sage dir, wer du bist.“

Während andere Menschen verreisen, passt Cecilia als Housesitterin auf ihre Häuser auf - das ist ihr einziger Halt nach dem Tod ihrer Mutter. Ihr nächster Auftrag: das abgelegene Anwesen der Familie Waldner auf einer abgelegenen Ostseeinsel. Was zunächst idyllisch klingt, verwandelt sich jedoch bald in einen Albtraum. Als sie vier ihrer Freunde besuchen kommen, ist bald klar: jeder hat dunkle Geheimnisse und eigene Absichten. Doch wie weit würden sie gehen, um sie zu beschützen?



Cover

Mir ist das Cover sofort ins Auge gestochen – bei dieser knalligen und gleichzeitig harmonischen Farbgebung auch kein Wunder. Das Buchcover passt sehr gut zu einem Thriller dieser Art und besonders das Hintergrundbild mit dem Blick auf das Meer ist atmosphärisch. Auch der Farbschnitt passt perfekt und obendrein haben alle Bücher der Autorin ein ähnliches Design. Das Cover ist meiner Meinung nach also perfekt.



Schreibstil

Den Schreibstil der Autorin Emily Rudolf mochte ich sehr. Sie schreibt flüssig und fesselnd, sodass ich das Buch, als ich hineingefunden hatte, quasi in einem Rutsch gelesen habe. Die Geschehnisse werden bildlich beschrieben, jedoch ohne unnötige Details. Besonders schön fand ich, wie in der zweiten Hälfte der Geschichte auch immer öfter die Erzählperspektive gewechselt wurde – so war die erste Hälfte einseitig und dadurch mysteriös, in der zweiten konnte man dann endlich die Geschichte greifen und Zusammenhänge verstehen. Insgesamt empfand ich den Schreibstil als äußerst angenehm über würde allein deshalb auch andere Bücher der Autorin lesen.



Spannungsaufbau

Mit einem so atemberaubenden Prolog geht es natürlich sehr spannend los und der Leser bekommt sofort große Lust auf „Die Housesitterin“. Zu Beginn werden dann die Figuren in die Handlung eingeführt. Ich empfand das zwar als im Großen und Ganzen gelungen, zwischendurch wurde es dadurch in der ersten Hälfte des Buches etwas langatmig.

Ganz anders war das dagegen in der zweiten Hälfte von Emily Rudolfs neuem Thriller: hier konnte ich das Buch quasi gar nicht mehr weglegen und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht. In diesem Teil jagt eine unerwartete Wendung die nächste und machte mich komplett sprachlos: wow, mit diesem Plot hätte ich echt nicht gerechnet!



Figuren

Trotz der vielen zunächst nicht ersichtlichen Absichten der jeweiligen Figuren konnte ich die Figuren und ihre Handlungen gut greifen. Ich mochte Cecilia von Anfang an sehr. Trotz ihrer schwierigen Vergangenheit verwirklicht sie ihre Träume und gibt ihrem neuen Leben eine Chance. Trotzdem traf sie besonders zum Ende hin einige Entscheidungen, die ich nicht ganz nachvollziehen konnte.

Dann war da noch Johannes Waldner, der reiche Familienerbe. Bei ihm wusste ich lange nicht, was ich von ihm halten soll. Einerseits fand ich ihn sympathisch, andererseits fast gruselig.

Auch Nick und Ying, Cecilias beste Freunde, mochte ich, fand sie aber dennoch etwas seltsam.

Alles weitere zu meinen Gedanken zu allen diesen Figuren würde aber spoilern. Also hier direkt schon mal die Empfehlung: unbedingt lesen!



Originalität

Die Geschichte rund um Cecilia war wirklich äußerst originell. Nicht nur, dass Housesitting als Beruf der Protagonistin nun wirklich alles außer 08/15 ist, auch die ganzen Hintergrundgeschichten sind einzigartig und habe ich so noch nie gelesen.



Fazit

Insgesamt kann ich „Die Housesitterin“ von Emily Rudolf nur empfehlen. Besonders positiv waren für mich nicht nur das wunderschöne und atmosphärische Cover, sondern vielmehr auch der bildliche, äußerst angenehme Schreibstil, der fantastische Spannungsaufbau und ganz besonders die vielen unerwarteten Wendungen. Absolute Empfehlung!

Veröffentlicht am 12.05.2026

Spannender und wendungsreicher Nordsee-Krimi

Das erkaufte Glück
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„Das erkaufte Glück“ ist der Auftakt der Krimi-Reihe „Die Inselkommissarin“ von Anna Johannsen um die Fälle der jungen Kommissarin Lea Nielsen, die an der Nordseeküste ermittelt. Die Reihe erscheint im ...

„Das erkaufte Glück“ ist der Auftakt der Krimi-Reihe „Die Inselkommissarin“ von Anna Johannsen um die Fälle der jungen Kommissarin Lea Nielsen, die an der Nordseeküste ermittelt. Die Reihe erscheint im „Edition M“-Verlag des Amazon Publishing.



Inhalt

Aufgrund persönlicher Gründe wechselt Lea Nielsen, eine der besten jungen Kommissarinnen des LKA, nach Wittmund in Ostfriesland. Hier erwartet sie sofort ein mysteriöser Kriminalfall: die junge Maja van Berg wird von ihren Eltern als vermisst gemeldet. Lea muss schon bald erkennen, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Immer mehr spannende und gleichzeitig verwirrende Spuren tun sich auf. Wird sie den Fall Maja lösen können?



Cover

Die Covergestaltung ist zwar nicht unbedingt auffällig, passt aber sehr gut zum Setting und zeigt direkt auf, dass es sich bei „Das erkaufte Glück“ um einen Nordsee-Kriminalroman handelt. Mich persönlich hat es direkt angesprochen.



Schreibstil

Ich mochte den sachlichen, ausgewogen detaillierten Schreibstil der Autorin Anna Johannsen sehr. Er ist nicht nur angenehm, sondern auch flüssig. Jedes Wort der Autorin konnte mich fesseln.



Spannungsbogen

Bereits nach wenigen Seiten baut die Autorin Anna Johannsen ein erstaunliches Maß an Spannung auf, das bis zur letzten Seite anhält. Mich hat der gesamte Fall rund um Maya van Berg sehr gefesselt und ich hatte sehr viele Theorien, was alles passiert sein könnte. Doch mit diesen Entwicklungen hätte ich absolut nicht gerechnet. Die Geschichte ist clever aufgeteilt, sodass es immer unerwartete Wendungen gab und es nie langweilig wurde.



Figuren

Lea Nielsen hat keinen einfachen Charakter. Sie ist stark, weiß das aber auch und hat ihren eigenen Kopf. Sie lässt sich nichts sagen und setzt sich durch – eigentlich perfekte Eigenschaften für eine Kommissarin. Allerdings macht sie sich mit ihrer Art nicht nur Freunde, wie zum Beispiel ihre junge und aufgeweckte Kollegin Julia, die ihr schnell zur Seite steht, sondern auch Feinde. Einige ihrer Kollegen neiden ihre Position und machen auch keinen Hehl daraus.

Lea und ihr Bootsnachbar Jan verstehen sich zunehmend besser und schon nach kurzer Zeit entwickeln sie Gefühle füreinander. Für mich hatte die Liebesgeschichte der beiden aber leider gar keine Tiefe und war nicht wirklich nachvollziehbar.



Fazit

Insgesamt ist „Das erkaufte Glück“ zwar nicht der originellste Kriminalroman, trotzdem überzeugt die Geschichte durch ihre vielen aufregenden Wendungen und den sachlichen und fesselnden Schreibstil der Autorin Anna Johannsen. Ich vergebe 4 Sterne.

Veröffentlicht am 12.05.2026

Überraschendes Jugendbuchhighlight!

Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens
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Als ich zu „Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens“ gegriffen habe, hatte ich mit einer eher durchschnittlichen, leichten Romance für zwischendurch gerechnet. Schließlich kann man auf etwa 320 Seiten ...

Als ich zu „Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens“ gegriffen habe, hatte ich mit einer eher durchschnittlichen, leichten Romance für zwischendurch gerechnet. Schließlich kann man auf etwa 320 Seiten wohl kaum eine Romance mit Tiefgang verfassen, oder? Tja, falsch gedacht, wie sich für mich später herausstellte.

Der Debütroman „Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens“ ist ein romantisches Jugendbuch der Schauspielerin und Autorin Daisy Garrison. Er erschien im englischen Original unter dem Titel „Six More Months of June“.

Für die schüchterne Mina und den beliebten Caplan, die bereits seit der dritten Klasse beste Freunde sind, ist es der letzte Sommer vor ihrem Schulabschluss. Als Caplans Freund Quinn dann aber Mina zum Prom einlädt, muss er sich fragen, was er wirklich für seine beste Freundin empfindet - eine Liebesgeschichte zwischen Schatten der Vergangenheit, neuen Freundschaften und dem Wunsch, dass der Sommer niemals endet…

Aufmachung
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Gerade die violetten und rosafarbenen Töne erinnern an eine jugendliche Leichtigkeit und lange Nächte nach dem Sonnenuntergang. Auch die Zeichnung von Caplan und Mina gefällt mir sehr. Ebenso passend ist der Farbschnitt, der die großartige Aufmachung der Geschichte hervorragend abrundet.

Schreibstil
Ebenfalls passend ist der leichte, eher zurückhaltende Schreibstil der Autorin Daisy Garrison. Ihre Art zu erzählen ist humorvoll und wirkt ehrlich und echt. Dadurch bekommt die Geschichte noch einmal eine authentischere Wirkung und man kann sich gut in die Protagonisten Mina und Caplan hineinversetzen. Das ist auch nicht zuletzt den sich abwechselnden Kapiteln aus Minas und Caplans Sicht zu verdanken, die ein noch tieferes Eintauchen in die Gedanken- und Gefühlswelten der beiden Jugendlichen ermöglichen.

Spannungsbogen
Eine süße Romance für zwischendurch – das war meine Erwartung. Genau das hat das Buch auch erfüllt: diese jugendliche Atmosphäre, die Unsicherheit, was man nach dem Schulabschluss mit seinem Leben anfängt, eine süße Friends-to-Lovers-Romance, die mit 320 Seiten perfekt zum „wegsnacken“ ist. Und doch war diese Geschichte so viel mehr. Einfühlsam und ehrlich erzählt die Autorin nicht nur von typischen Teenagerthemen, sondern auch von Erlebnissen der Vergangenheit der Protagonisten, die bis heute ihre Spuren hinterlassen haben.
Schon auf den ersten Seiten wird die tiefe Bindung der beiden Protagonisten deutlich und damit stieg sofort meine Vorfreude auf die Geschichte. Durch die vielen Emotionen bleibt das Buch auch bis zuletzt sehr interessant und spannend.

Figuren
Dadurch, dass aus Minas und Caplans Perspektiven erzählt wird, hatte man direkt einen tiefen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelten der Protagonisten. Zudem konnte ich so sofort eine Bindung zu beiden Protagonisten aufbauen. Beide waren mir von Anfang an sympathisch.
Eine Sache, die mich allerdings gestört hat, war die fehlende Kommunikation von Caplan, die vermutlich mit den Unsicherheiten über die Zukunft verknüpft waren.

Fazit
Insgesamt ist „Der letzte Sommer vor dem Rest unseres Lebens“ ein außerordentlich gelungenes Jugendbuch. Besonders empfehlenswert ist die Geschichte, da sie nicht nur typische Elemente einer leichten Wohlfühlromance für zwischendurch enthält, sondern auch wichtige Themen bespricht, die gerade im Alter der jugendlichen Zielgruppe relevant sind. Ich empfehle die Geschichte allen, die ein süßes und gleichzeitig tiefgründiges Romance-Jugendbuch lesen möchten.

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