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Veröffentlicht am 01.05.2024

einfach außergewöhnlich

The Extraordinaries – Die Außergewöhnlichen
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Nach dem Tod seiner Mutter versinkt Nick in Trauer und Selbstzweifel. Er hätte den Weg zurück ins Leben nicht mehr gefunden, wenn seine Freunde Jazz, Gibby, Seth und Owen nicht während. Eine eigenwillige ...

Nach dem Tod seiner Mutter versinkt Nick in Trauer und Selbstzweifel. Er hätte den Weg zurück ins Leben nicht mehr gefunden, wenn seine Freunde Jazz, Gibby, Seth und Owen nicht während. Eine eigenwillige Clique, die für jeden aus der Gruppe da ist, Nick aber besonderen Halt gibt. Neben seinem schwierigen Leben als Heranwachsender, muss Nick nämlich auch noch mit seiner Schwärmerei zu dem Außergewöhnlichen Shadow Star klar kommen. Shadow Star, ein Superheld, der seine Heimatstadt Nova City beschützt. Die Stadt, in der Nicks Vater jeden Tag auf Streife geht.

Das Cover ist im Comic-Style gehalten und zeigt die beiden Freunde Seth und Nick. Nick geht ganz in seiner Rolle als quirliger Teenager auf, der Seth die Welt zeigen will, während Seth ihn fasziniert beobachtet. Während aus dem einen Blick Neugierde, Eifer und die pure Lust auf das Leben spricht, wirkt der andere eher nachdenklich und besonnen. Die Jungs werden von Nova City eingerahmt, der Stadt in der sie leben. Für mich spiegelt das Bild den Inhalt des Buches gut wieder.

Ich kenne und liebe die Bücher von T.J. Klune. Mit jedem Werk hat er sich ein Stückchen mehr in mein Herz geschrieben, da ich seine ruhige und besonnene Art sehr schätze. Es gelingt dem Autor immer wieder aufs neue, mich mit alltäglichen Sachen zu begeistern und mir einen neuen Blickwinkel auf selbstverständliches zu gewähren. Deswegen war ich erstaunt, dass ich in sein neues Werk so schlecht rein gefunden habe. Oft legte ich es weg, weil mich weder die Personen, noch die Handlung richtig gefangen nehmen konnten. Vielleicht lag es daran, dass mir die Teenagerträume und -probleme mittlerweile genauso fern geworden sind, wie Heldengeschichten über Außergewöhnliche.
Trotzdem gab ich nicht auf und versuchte es immer wieder. Tja, was soll ich sagen; plötzlich, still und leise schrieb sich T.J. Klune mit seinen Außergewöhnlichen doch in mein Herz! Es hat gedauert, aber dann war es plötzlich um so schöner.

Ich konnte die Geschehnisse rund um Nick plötzlich spüren und mich in ihn und sein Leben hineinversetzen. Still und leise übernahm er einen Teil meines Herzens und ich fühlte mich plötzlich wohl an seiner Seite. Mal wieder ist es dem Autor gelungen, mein Interesse zu wecken.
Im Mittelpunkt der Geschehnisse steht Nick, ein Junge auf der Schwelle zum Erwachsenwerden. Während sich seine Mitschüler mit den normalen Problemen des Älterwerdens beschäftigen, kämpft Nick an allen Fronten gleichzeitig. Er muss mit dem viel zu frühen Tod seiner Mutter fertig werden und der ständigen Angst um seinen Vater, der als Polizist täglichen Gefahren ausgesetzt ist. Gleichzeitig ist die erste Liebe ein großes Thema, wie eigentlich immer in diesem Alter. Und doch ist es bei Nick etwas besonders; denn er muss gleichzeitig nicht nur täglich seinem Ex begegnen, sondern lernt auch den Unterschied zwischen Liebe und Schwärmerei kennen. Und das alles, während er als ADHS Kind schon mit sicher selber kämpfen muss; mit sich selber und der Umwelt, die er besonders intensiv erlebt.
Und wenn das alles noch nicht genug Gefühlschaos hervorruft, kommen auch noch Superhelden in der Geschichte vor. Manchmal überlegte, ich wer der eigentlich Außergewöhnliche in der Geschichte ist; Pyro Strom, der das Feuer beherrscht; Shadow Star, der den Schatten Form verleiht; oder doch Nick, der eigentlich ein ganz normaler Jugendlicher ist, auf der Schwelle zum Erwachsen werden.

Auf den ersten und ja, auch den zweiten und dritten Blick, ein ganz schönes Chaos und viel Unruhe, die T.J. Klune in seinem Roman verarbeitet. Vielleicht fühlte ich mich deswegen zu erst mit dem Buch nicht ganz wohl und musste erst meinen Weg finden. Und vielleicht ist genau das diesmal der besondere Clou des Autors. Als für mich der Knoten geplatzt war, gelang es mir, eine innige Beziehung zu Nick und seinem Leben auszubauen, das mich neugierig auf die weiteren Geschehnisse blicken lässt!


Mein Fazit
Ein Buch der leisen Töne. Aber kraftvoll und Mut schenkend!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.04.2024

schöner Rahmen

Die Auszeit
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Um ihren neuen Meilenstein von einer Millionen Follower zu feiern, nimmt Viktoria Kaplan die Einladung von Pierre an, sein Luxus-Retreat auszuprobieren. Sie und ihre Freunde sollen ein unbeschwertes Wochenende ...

Um ihren neuen Meilenstein von einer Millionen Follower zu feiern, nimmt Viktoria Kaplan die Einladung von Pierre an, sein Luxus-Retreat auszuprobieren. Sie und ihre Freunde sollen ein unbeschwertes Wochenende in den Bergen genießen und nebenbei natürlich sein Retreat bewerben. Für die Influencerin und den Hotelier eine Win-Win Situation.
Doch schon bald zieht ein Unwetter herauf. Nicht nur das Wetter spielt verrückt, auch zwischen den Freunden gewittert es gewaltig.

Das Cover zeigt den Ausblick auf das Luxus-Retreat als Spiegelung in einem Handydisplay. Das modern gestaltete Hotel, umgeben von malerischen Bergen, Wäldern und einem Bergsee wirkt heimelig. Durch die Farbgestaltung scheint allerdings auch Gefahr von dem Gebäude und der Umgebung auszugehen.

Emily Rudolf hat einen spannenden und gut zu lesenden Schreibstil. Sie schafft eine moderne Welt mitten in der Natur. Ein Luxus-Retreat mit allem technischen Schnickschnack, mitten in der unberührten Wildnis der Alpen. Die daraus resultierende Atmosphäre finde ich interessant und ließ mich gerne von ihr einfangen. Mitten in der Moderne und doch abgeschnitten von der Außenwelt. Ein toller Kontrast, der meine eigenen Gedanken anheizte, Spekulationen anzustellen.
Die Autorin springt zwischen jetzt und damals hin und her, was das Buch für mich lebendig machte. Ich überlegte die ganze Zeit, wer Viktoria ermordet haben könnte und lernte durch die Rückblicke das Gefüge der Gruppe immer besser kennen. Täter schälten sich heraus, die ich wieder verwarf; neue Täter rückten in den Blickpunkt.

Trotzdem gelang es der Autorin leider nicht, mich dauerhaft an die Handlung des Buches zu fesseln. Die schillernde Welt der Influencer ist für mich nicht greifbar, auch wenn Emily Rudolf bemüht ist, sie mir näher zu bringen. Schon eher greifbar ist die Gruppenaktivität der Freunde; die Schwingungen, die unter der Oberfläche brodeln und die Geheimnisse, die nicht ausgesprochen werden. Für mich waren die Handlungen teilweise nicht nachvollziehbar. Ob das die Struktur der Freunde war, das Leben von Viktoria im Allgemeinen, oder der Hotelier Pierre, der seinem Vater beweisen wollte, was er besser machen kann.

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Veröffentlicht am 09.04.2024

Leseglück pur

Neue Träume am Strand
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Endlich ist Bentjes Projekt abgeschlossen und sie kann zu ihrer Familie nach Kiekersum fahren. Vier lange Wochen Erholung, Urlaub, Nordesseluft und Schafe. Und diese Auszeit braucht Bentje auch dringend. ...

Endlich ist Bentjes Projekt abgeschlossen und sie kann zu ihrer Familie nach Kiekersum fahren. Vier lange Wochen Erholung, Urlaub, Nordesseluft und Schafe. Und diese Auszeit braucht Bentje auch dringend. Doch schon am ersten Tag ruft ihr Chef an und bietet ihr eine Beförderung an. Und gleichzeitig erhält sie das unwiderstehliche Angebot von Finna, die Pension Lüttje Glück zu übernehmen. Bentje ist hin und her gerissen. Kopf und Bauch wollen unterschiedliche Dinge. Oder doch nicht?

Das Cover zeigt eine wunderschöne Friesenhaussiedlung mitten am Strand. Die Wellen spielen verträumt an der Küste, die Sonne scheint und alles wirkt friedlich. Ich liebe dieses Coverbild, da es auf mich beruhigend wirkt und zum Träumen einlädt.

Susanne Oswald hat einen munteren und mit Freude geladenen Schreibstil, der mich sofort fesselte. Mir fiel es denkbar schwer, das Buch auch nur für eine Sekunde aus der Hand zu legen, weil ich mich zwischen den Zeilen wohlfühlte und mich die Charaktere interessierten. Verblüfft hat mich das vielfältige Themenangebot der Autorin: Stricken, Backen, Neuanfang, Schicksalsschläge, Liebe und Freundschaft. Rückblickend muss ich sagen, dass es völlig überladen wirken könnte, aber dem war bei weitem nicht so. Die unterschiedlichen Themen spiegeln einfach das Leben der Protagonisten wieder, was sie bewegt, was sie ausmacht und antreibt. Statt überladen, wirkt es auf mich eher einladend. Dabei sind es Themen für mehrere Bücher und ich hätte gerne das ein oder andere Themengebiet, oder viel mehr die ein oder andere Person noch näher kennengelernt.

Susanne Oswald ließ mich interessante Charaktere kennen- und Liebenlernen. Nicht nur Bentje, die ihre Liebe zu ihrer Heimat Kiekersum ganz tief in sich trägt und die Lebendigkeit der Nordsee auch nach außen trägt, sondern auch ihren Freund Jasper mit seiner Hündin Maila. Beide wirken unfassbar bodenständig und im Leben angekommen. Und doch treiben Träume und Wünsche sie an. Sie wollen keine Luftschlösser bauen, sondern hegen ganz realistische Träume und packen diese auch an. Ich fand es schön, diese beiden interessanten Menschen kennenlernen zu dürfen!
Aber auch Imke, Bentjes beste Freundin auf Studientagen, hat es mir angetan. Mit ihrer flippigen, teils rastlosen Art, ist sie ein Gegenpart zu Bentje. Dabei unterstreichen und ergänzen sich die jungen Frauen und scheinen das Bestes in der jeweils anderen heraus zu kitzeln, ohne sich einzuengen.

Neue Träume am Strand könnte in meinen Augen tatsächlich ein Beginn-Buch sein, von dem mehrere Bücher abgespalten werden; sich mehr Erzählstränge bilden, um eigene Bücher zu kreieren. Umso gespannter bin ich auf die Fortsetzung der Küstenzauber-Reihe!

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  • Cover
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Veröffentlicht am 24.03.2024

wie wahr

Blaues Gold
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Die Wissenschaftlerin Leonie Vargas und der Milliardär Ethan Holloway träumen den gleichen Traum: Uneingeschränkte Förderung und Nutzung von Süßwasser Aquiferen. Während die eine davon träumt, der Menschheit ...

Die Wissenschaftlerin Leonie Vargas und der Milliardär Ethan Holloway träumen den gleichen Traum: Uneingeschränkte Förderung und Nutzung von Süßwasser Aquiferen. Während die eine davon träumt, der Menschheit einen Dienst zu erweisen, will der andere reicher und reicher werden. Zwei kontroverse Träume der selben Sache; trotzdem geht endlich die erste Aqua City vor der Küste Deutschlands in Betrieb. Doch die Eröffnungsfeier läuft alles andere als gut. Terroristen besetzen die Plattform und stellen schier unerfüllbare Forderungen. Der Traum von sauberem Wasser für alle scheint ins Wanken zu geraten.

Das Cover zeigt eine sich brechende Welle. Die Gischt tobt ungebremst und zu gleich ist die See ruhig und spiegelglatt an den Stellen, bevor die Woge sie trifft. Ich mag das Bild, da es die ungeheure Kraft von Wasser zeigt. Urtümlich, gewaltig und doch bildet der Mensch sich ein, es zähmen und in geordnete Bahnen lenken zu können.

In Uwe Laubs neuem Roman geht es um den Zugriff auf Süßwasser, verpackt in einer actiongeladenen Handlung, die mich oft staunend und neugierig zurück ließ. Voller Interesse verfolgte ich die Erklärungen über riesige unterirdische Süßwasserseen und die voraussichtlichen Folgen der Entnahme. Aber eben auch die Möglichkeiten der Entnahme, um die Welt vor der Klimakrise zu retten. Gerne hätte ich mich noch weiter in dieses Thema eingelesen, aber der Autor beschränkte sich in diesem Fall lieber auf Action und nervenaufreibende Handlungsstränge.

Ich liebe die Thriller von Uwe Laub, da er es immer wieder gekonnt schafft, den Blick auf Missstände zu lenken. Nicht mahnend und mit erhobenem Zeigefinger, sondern warnend und mit der leisen und zugleich eindringlichen Bitte, etwas zu ändern. Den Wandel in Angriff zu nehmen, da es ansonsten üble Folgen haben könnte. Nicht nur für dich und mich, sondern für alle. Aber genau dieses Denken, dass es alle trifft, macht die Sache abwegig und man kann sie wegschieben; denn wer ist schon alle? Aber wenn es mich betrifft, dann habe ich plötzlich einen Bezug. Dieser Spagat ist dem Autor mal wieder meisterhaft gelungen, denn er schildert auch das Schicksal einzelner Personen, die mir wirklich nah gingen. Dabei verlor Uwe Laub das große Ganze nicht aus dem Blick.
Denn jedem dürfte mittlerweile aufgefallen sein, dass die Sommer heißer und trockener werden. Flüsse, Seen und Moore trocknen aus, während wir exakt da weiter machen, wo wir es nicht sollten. Klimaschutz ja bitte, aber doch keine Windräder vor meiner Haustür! Ich habe mir den Urlaub doch verdient, sollen andere auf ihre Flugreise verzichten! Ach, der eine tägliche Kaffee-To-Go-Becher, ich habe es doch eilig! Wohin dieses Ich-Denken führen kann, zeigt Uwe Laub gekonnt auf. Und ja, mir macht das Angst!
Gerne würde ich das Buch in die reine Fiktions-Leseecke packen, was durchaus möglich ist, da der Autor seinen Lesern den Spielraum lässt, mir gelingt das jedoch nicht. Vermutlich war ich deswegen etwas enttäuscht, dass er mit mehr Hintergrundinformationen geizte.
Trotzdem gefällt mir Buch und Handlung sehr! Ich liebe abgeschlossene Handlungsbereiche wie hier eine Aqua City Plattform. Grenzenlose Freiheit auf dem offenen Meer und doch scheinbar kein Entkommen vor einer Katastrophe. Nervenkitzel pur!

Dazu die oft heldenhaften Protagonisten, die alle hingebungsvoll kämpften. Egal ob Einzelkämpfer, oder in der Gruppe, jeder Charakter fand seinen Platz und griff wie ein Zahnrädchen ineinander. Ob ich mich an der Seite von Anne Hagen befand, die die Befreiung der Greifswald vor ihre eigene Gesundheit stellt oder bei Chris, der seinen Eltern helfen und die Alpakas seines Onkels vor dem Verdursten retten wollte. Oder gar dem Begründer der Aqua City, dem schrulligen Milliardär Ethan Holloway und seiner guten Seele Leonie Vargas. Uwe Laub nahm mich mit zu wunderbar ausgearbeiteten Personen, in die ich mich hineinversetzen und ihre Handlungen nachvollziehen konnte.

Mein Fazit
Mal wieder grandios und spannend! Kein reiner Fiktions-Roman sondern brannt aktuell!

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Veröffentlicht am 23.03.2024

erschreckend spannend

Das kleine Buch der großen Risiken
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Um ehrlich zu sein, hat mich das Cover neugierig auf das Buch von Jakob Thomä gemacht. Nachtschwarzes Buch mit sonnengelben Buchstaben, dazu ein paar - vermutlich - nicht ganz ernst gemeinte Zeichnungen ...

Um ehrlich zu sein, hat mich das Cover neugierig auf das Buch von Jakob Thomä gemacht. Nachtschwarzes Buch mit sonnengelben Buchstaben, dazu ein paar - vermutlich - nicht ganz ernst gemeinte Zeichnungen eines ausbrechenden Vulkans und eines Alien in einer fliegenden Untertasse. Dazu der Titel, der von Atombomben bis hin zu Zombieapokalypse alles abdeckt. Und zack war meine Neugierde geweckt. Nachdem ich dann die Leseprobe geradezu verschlungen hatte, stand für mich fest: Das ist ein Buch, das ich haben muss!

Jakob Thomä schildert in dem kleinen Buch der großen Risiken, Gedanken und Befürchtungen, die jeder von uns bestimmt schon mal gewälzt hat. Wie sehr und wie intensiv, kommt wohl auf jeden selber und vor allem auf das Alter der betreffenden Person an; Und die Lebensumstände und persönlichen Vorlieben.
Aber genau das macht das Buch für mich zu etwas Besonderem. Während ich mir natürlich schon Gedanken um die Atombombe gemacht habe, habe ich Dinge wie DU noch nicht im Blick gehabt; andere Sachen, wie den Ausbruch eines Supervulkans oder die Zombieapokalypse eher aus Filmen oder Büchern und das ewige Leben eher dann, wenn ich mit dem Tod konfrontiert worden bin.
Jakob Thomäs Mischung in dem vorliegenden Buch ist teils gewagt, teils sehr aktuell, teil verblüffend und einiges hätte ich vermutlich lieber nicht erfahren. Aber sein unterhaltsamer und wissenschaftlich fundierter Schreibstil haben mich schnell gepackt und neugierig gemacht auf jedes einzelne Kapitel. Mal war ich fasziniert, mal angewidert, erstaunt und dann wieder ratlos, weil ich den wissenschaftlichen Ausführungen nicht folgen konnte. Aber genau das hat mich auch wieder gefesselt. Oft saß ich bis spät Abends vor dem Internet und habe Sachen nach gelesen, die ich nicht recht verstanden hatte oder glauben konnte / wollte.

Ein faszinierendes und zu gleich erschreckendes Buch! Mich hat es gepackt und zum Nachdenken angeregt!

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