Cover-Bild Ferryman
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28,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 720
  • Ersterscheinung: 30.05.2024
  • ISBN: 9783442315260
Justin Cronin

Ferryman

Der Tod ist nur der Anfang - Roman - Nach dem Weltbestseller »Der Übergang« der neue große Roman von Bestsellerautor Justin Cronin. -
Rainer Schmidt (Übersetzer)

»Es ist fast unmöglich, dieses Buch aus der Hand zu legen. Spannend, geheimnisvoll und absolut fesselnd. Ein Buch, in dem man sich verlieren kann.« Stephen King

Ein mitreißender Roman, der unsere Realität genial infrage stellt - für Fans von Westworld, Inception und Snowpiercer.

Die Inseln von Prospera liegen in einem riesigen Ozean, idyllisch abgeschieden vom Rest der Menschheit. Die Bewohner genießen ein unbeschwertes Leben voller Privilegien, umsorgt von dienendem Hilfspersonal. Neigt sich die Lebenszeit der Prosperaner dem Ende zu, werden sie auf eine geheimnisvolle Nachbarinsel geschickt, um dort neu gebootet zu werden und ein weiteres Leben zu beginnen. Proctor Bennett ist der Fährmann, der die Prosperaner dorthin geleitet. Er hat seine Arbeit nie in Frage gestellt, bis er eines Tages eine kryptische Nachricht erhält. Sie bestätigt, was er insgeheim immer befürchtet hat – denn sie birgt eine Wahrheit, die das Schicksal der Menschheit auf ewig verändern wird ...

»Ein gewichtiges Buch! Justin Cronins Fantasie ist grenzenlos, sein schriftstellerisches Können beneidenswert.« Kirkus Reviews

»Besser kann ein Roman nicht sein, so spannend erzählt, dass man den Rest des Lebens auf Eis legt, bis man die letzte Seite gelesen hat.« Blake Crouch

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2025

Eine grandiose, komplexe Geschichte

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Wow, was für eine genial konstruierte Geschichte! Jahrelang habe ich auf einen neuen Roman von Justin Cronin gewartet und es hat sich absolut gelohnt, denn ich habe auch diesen wieder geliebt. Dabei bekommt ...

Wow, was für eine genial konstruierte Geschichte! Jahrelang habe ich auf einen neuen Roman von Justin Cronin gewartet und es hat sich absolut gelohnt, denn ich habe auch diesen wieder geliebt. Dabei bekommt man hier eine ganz andere Geschichte als in der Passage Trilogie und doch konnte ich einige stilistische Ähnlichkeiten erkennen.

Hier wird man erst einmal in eine recht interessante Welt entführt, nämlich auf die Inselgruppe rund um die Insel Prospera mit ihren Nebeninseln Annex und Nursery. Prospera wirkt dabei auf den ersten Blick wie das Paradies, denn das Wetter ist immer angenehm, die Menschen scheinbar glücklich und jeder hat alles, was er oder sie braucht. Auf Annex hingegen lebt das Hilfspersonal, welches nichts vom Luxus abbekommt und für die Prosperaner arbeitet. Die Nursery ist der Ort, an welche die Prosperaner gebracht werden, sobald sie ihren Lebensabend erreicht haben, um als junger Mensch wieder von Neuem zu starten. Was dort allerdings wirklich geschieht, weiß niemand so richtig.

Wie man sich denken kann, ist aber sowieso nichts so, wie es scheint und als der Protagonist Proctor Bennett eine mysteriöse Nachricht erhält, wird er in eine Geschichte verstrickt, die wahnsinnig komplex ist, voller Wendungen und manchmal auch ziemlich verwirrend. Aber das hat mir absolut nichts ausgemacht, schließlich habe ich am Ende auf alle meine Fragen eine durchaus logische Antwort bekommen. Allerdings ist dieses Buch gerade auch deshalb nichts, wenn man sich einfach mal ein bisschen unterhalten lassen möchte, denn man muss hier durchaus mitdenken, um alles vollends zu verstehen.

Wichtig ist auch zu wissen, dass man hier eine Mischung aus Dystopie und Science Fiction bekommt, was am Anfang nicht wirklich klar wird, sondern erst im Laufe der Geschichte und bis dahin braucht man eventuell etwas Durchhaltevermögen. Aber auch das hat mich absolut nicht gestört, denn der Autor hat es geschafft, mir am Anfang erst einmal die Welt vorzustellen, die Charaktere und das Leben auf Prospera und auch Annex, was super interessant war, besonders und mysteriös, sodass es mir zu keiner Zeit langweilig wurde.

Überhaupt ist die Geschichte wahnsinnig spannend, mitreißend und manchmal auch recht emotional. Sie ließ sich außerdem super weglesen, da der Autor einen richtig angenehmen, flüssigen und intelligenten Schreibstil hat. Dieser ist obendrein sehr bildlich, was es noch leichter machte, in der Geschichte zu versinken. Diese wird zudem größtenteils aus Proctors Sicht erzählt, wobei er hin und wieder auch die vierte Wand durchbricht, sodass die Geschichte wie ein persönlicher Bericht wirkt. Es gibt aber auch Kapitel, welche aus der personellen Sicht erzählt werden, wobei immer wieder andere Charaktere im Mittelpunkt stehen.

Und auch die Charaktere, von denen es hier eine Menge gibt, fand ich allesamt sehr gut und vielschichtig geschrieben, wobei diese noch eine Besonderheit haben, die ich aber nicht spoilern möchte. Nur sei auch hier gesagt, dass nicht alles unbedingt so ist, wie es scheint. Was ich aber sagen kann ist, dass ich Proctor super gern bei seiner Reise begleitet habe, da er wahnsinnig menschlich wirkte, nicht heldenhaft, sondern ganz normal, mit Stärken, aber auch Schwächen. Ebenso wird mir wohl Thea im Kopf bleiben, welche Proctor lange Zeit begleitet und vor allem Caeli, welche eine Art roten Faden durch die Geschichte bildet und damit eine sehr wichtige Figur ist.

Alles in allem fand ich dieses Buch einfach grandios, voller intelligenter und kreativer Ideen, außerdem super spannend und mal wieder etwas ganz Besonderes. Für mich ist es jedenfalls ein riesiges Highlight und ich kann es kaum erwarten, ein weiteres Buch des Autors zu verschlingen.

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Veröffentlicht am 31.10.2024

Ferryman: Der Tod ist nur der Anfang

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Die Geschichte spielt auf den Inseln von Prospera, wo die Bewohner ein privilegiertes Leben führen, bis ihre Lebenszeit abläuft. Dann werden sie auf die geheimnisvolle Nachbarinsel Nursery geschickt, um ...

Die Geschichte spielt auf den Inseln von Prospera, wo die Bewohner ein privilegiertes Leben führen, bis ihre Lebenszeit abläuft. Dann werden sie auf die geheimnisvolle Nachbarinsel Nursery geschickt, um dort "neu gebootet" zu werden, was ihnen ein weiteres Leben ermöglicht. Im Alter von 16 Jahren verlassen sie die Insel Nursery und werden in bestehende Familien auf Prospera integriert, wo sie aufwachsen. Wenn sie erwachsen sind, können sie sich eine Tätigkeit aussuchen, die ihren Begabungen, Fähigkeiten und Wünschen entspricht. Proctor Bennett, der Fährmann, begleitet die alt gewordenen Bewohner Prosperas zur Fähre, wenn ihre Lebenszeit "aufgebraucht" ist. Er hat seine Aufgabe nie hinterfragt, bis er eine kryptische Nachricht erhält, die seine tiefsten Ängste bestätigt und das Schicksal der Menschheit infrage stellt.
Soviel zu dem, was im Klappentext steht.

Justin Cronins Passage-Trilogie hat mich seinerzeit wirklich begeistert, und so war ich natürlich sehr gespannt darauf, was mich mit "Ferryman" erwartet.
Cronin schafft es erneut, seine Leserinnen und Leser in eine faszinierende Welt zu entführen. Anfangs wirkt das Leben auf Prospera wie ein Traum – mir kam schnell Shangri-La in den Sinn, jene geheimnisvolle Welt in Tibet. Doch nach und nach bröckelt diese Illusion, und ein düsteres Bild kommt zum Vorschein. Besonders beeindruckt hat mich, wie Cronin gesellschaftspolitische Kritik in die Handlung einfließen lässt. Immer wieder stellt er Fragen, die zum Nachdenken anregen. Manchmal wünschte ich mir allerdings, er würde schneller zur Sache kommen, da man als Leser recht bald spürt, dass hinter der perfekten Fassade etwas nicht stimmt.
Proctor Bennetts Träume sind ein klarer Hinweis darauf, dass nicht alles so ist, wie es scheint – Träume sind etwas Ungewöhnliches für die Bewohner von Prospera. Zudem wird deutlich, dass das Personal, das für das Wohl der Prosperaner verantwortlich ist im Annex in Armut leben. Diese Kontraste machen die Geschichte umso spannender.

Insgesamt ist "Ferryman" ein faszinierender Roman, der durch seine dichte Atmosphäre und gesellschaftspolitischen Themen beeindruckt. Cronins Erzählkunst schafft es, die Leserinnen und Leser in eine scheinbar perfekte Welt zu entführen, deren düstere Geheimnisse nach und nach enthüllt werden. Trotz kleinerer Längen bleibt die Geschichte im Großen und Ganzen spannend, sodass sie mich bis zur letzten Seite gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 14.08.2024

Cronins Ideen sind grenzenlos

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Proctor Bennet arbeitet als Fährmann für die Insel Prospera, auf der alles anders ist, als man es kennt. Hier leben die Schönen und Reichen in ihrem Idyll und werden von der Allgemeinheit bedient. Da die ...

Proctor Bennet arbeitet als Fährmann für die Insel Prospera, auf der alles anders ist, als man es kennt. Hier leben die Schönen und Reichen in ihrem Idyll und werden von der Allgemeinheit bedient. Da die Prosperaner keine eigenen Kinder bekommen können, können sie sich irgendwann dazu entscheiden, einen Jugendlichen bei sich aufzunehmen. Sollten sie sich alt fühlen, können sie sich dazu entscheiden, sich von Proctor oder seinen Kollegen auf eine andere Insel gebracht zu werden. Doch seit einiger Zeit spürt Proctor, dass mit all dem etwas nicht stimmt und er wird von Träumen, die nicht gern auf Prospera gesehen werden, heimgesucht. Proctor gerät immer mehr in Gefahr und beginnt nachzuforschen, was wirklich auf Prospera geschieht.

Ich bin seit dem ersten Band der Passage Trilogie ein großer Fan des Autors Justin Cronin und war völlig aus dem Häuschen, als ich sah, dass etwas Neues von ihm rauskommen wird. Vorab sei gesagt, dass die Trilogie und Ferryman nichts miteinander gemein haben, aber dieses Buch mich wieder einmal mit den grenzenlosen Ideen des Autors beeindruckt hat.

Der Einstieg in dieses Buch ist sehr verwirrend, denn Cronin erschafft mit Prospera eine völlig neue Welt, die aber trotzdem vieles mit der Welt wie wir sie kennen gemeinsam hat, zumindest auf dem ersten Blick. Trotzdem habe ich permanent gespürt, dass hier etwas gewaltig schief läuft, was und wieso ergibt sich allerdings nur langsam bis man immer mehr Aha-Effekte erhält.

Cronins Schreibstil ist unglaublich mitreißend und fesselnd und mich fasziniert immer wieder, wie er es schafft, die vielen losen Fäden glaubhaft miteinander zu verknüpfen. Dabei gelingt es ihm, bildhaft zu erzählen, so dass man als Leser sich mitten im Geschehen befindet. Wer die Passage Trilogie gelesen hat, weiß, was ich meine.

Das Worldbuilding ist richtig gut gelungen, die Insel Prospera ein wahres Paradies und trotzdem spürt man permanent, dass etwas nicht passt und auch der Prolog verwirrt noch über längere Zeit. Allerdings kann ich hier nichts dazu sagen, was mit Prospera nicht stimmt, da es einfach zu sehr spoilern würde.

Auf den ersten 200 Seiten wird nur langsam Spannung aufgebaut. Hier hält Cronin seine Leser eher mit dem Gefühl das etwas nicht stimmt bei der Stange. Nach und nach steigert er aber die Spannung und überzeugt mit Plottwists, die ich nicht erahnen konnte.

Proctor Bennet, der Ferryman und Ich-Erzähler, war mir zunächst sehr sympathisch. Er scheint eine ehrliche und großmütige Persönlichkeit zu sein. Natürlich verbirgt sich aber so unheimlich viel mehr hinter dem Protagonisten und zum Ende lässt er mich nachdenklich zurück.

Neben Proctor erleben wir zahlreiche Nebencharaktere, bei manchen erfährt man mehr, weil man auch direkt aus ihren Perspektiven mehr erfährt. Die vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten bringen Abwechslung, erfordern aber auch jede Menge Aufmerksamkeit, damit man nichts durcheinander bringt, denn hier ist vieles wichtig für die Handlung.

Mein Fazit: Auch wenn dieser Einzelband ruhig beginnt und man sich durchweg beim Lesen konzentrieren muss, um nichts Relevanten zu verpassen, hat mich Cronin wieder einmal schwer beeindruckt mit seiner Fantasie und der Art des Erzählens. War es Scifi? Utopie? Dystopie? Letzten Endes würde ich behaupten, eine Mischung aus allem. Geht nicht? Geht doch! Wer tief durchdachte, nachdenklich stimmende und zwischendurch absolut actionreiche Geschichten mag, muss hier einfach lesen. Absolute Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 06.12.2024

Eine spannende Dystopie

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Inhalt:
Die Inseln von Prospera liegen in einem riesigen Ozean, idyllisch abgeschieden vom Rest der Menschheit. Die Bewohner genießen ein unbeschwertes Leben voller Privilegien, umsorgt von dienendem Hilfspersonal. ...

Inhalt:
Die Inseln von Prospera liegen in einem riesigen Ozean, idyllisch abgeschieden vom Rest der Menschheit. Die Bewohner genießen ein unbeschwertes Leben voller Privilegien, umsorgt von dienendem Hilfspersonal. Neigt sich die Lebenszeit der Prosperaner dem Ende zu, werden sie auf eine geheimnisvolle Nachbarinsel geschickt, um dort neu gebootet zu werden und ein weiteres Leben zu beginnen. Proctor Bennett ist der Fährmann, der die Prosperaner dorthin geleitet. Er hat seine Arbeit nie in Frage gestellt, bis er eines Tages eine kryptische Nachricht erhält. Sie bestätigt, was er insgeheim immer befürchtet hat – denn sie birgt eine Wahrheit, die das Schicksal der Menschheit auf ewig verändern wird…

Meine Meinung:
Wie wahrscheinlich fast jeder, der zu diesem Buch greift, habe ich von Justin Cronin zuvor die The Passage-Trilogie gelesen und ins Herz geschlossen. Auch in Ferryman schreibt der Autor wieder sehr ausschweifend und erschafft dabei eine unglaublich faszinierende Welt. Cronin beweist wieder einmal, dass er ein Mann vieler Worte ist und sein Talent zum Worldbuilding ist meiner Meinung einzigartig.
Diese gesellschaftskritische Dystopie startete zwar ruhig und hatte mittendrin seine Längen, auf den letzten 200 Seiten jedoch brilliert die Geschichte mit etlichen Aha-Momenten und einem wahnsinnig spannenden Twist.

Mein Fazit:
Eine spannende Dystopie, die einem als Leser die mögliche Zukunft unserer Erde offenbart.

Meine Bewertung:
4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 29.07.2024

Spannendes Konzept

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Ich habe Bücher von Justin Cronin zuletzt als Teenager gelesen, trotzdem hat es direkt klick gemacht, als ich „Ferryman“ im Buchladen gesehen habe. Und ich fand auch sofort alles an dieser Geschichte ansprechend. ...

Ich habe Bücher von Justin Cronin zuletzt als Teenager gelesen, trotzdem hat es direkt klick gemacht, als ich „Ferryman“ im Buchladen gesehen habe. Und ich fand auch sofort alles an dieser Geschichte ansprechend. Mein Fazit nach diesem Buch: muss sofort recherchieren, ob Cronin seit meiner Jugend noch was anderes geschrieben hat, denn dieses Buch war genauso genial, wie ich seine Werke in Erinnerung hatte. Bin jetzt wieder angefixt und brauche unbedingt Nachschub.

Zum Inhalt: Proctor ist Fährman auf Prospera, das heißt er ist für die Überfahrt der Iterationen von und nach Nursery zu Beginn und zum Ende ihres Lebens zuständig. Ein Job der ihn immer mit einem gewissen Stolz erfüllt hat, doch zuletzt fühlt er sich zunehmend nicht mehr wie er selbst. Bis eine Überfahrt ihn in den Grundfesten erschüttert und sein gesamtes Leben auf den Kopf stellt. Und plötzlich muss Proctor alles hinterfragen, was er zu wissen glaubte.

Die Geschichte ist in größere Abschnitte aufgeteilt, die sich so ein bisschen nach den jeweiligen Handlungsorten bzw. Lebensetappen richten. Ich fand das Konzept der drei abgelegenen Inseln und der sie umgebenden Unwissenheit total spannend zu verfolgen. Denn die Insel Prospera ist ein perfektes Idyll, das ein paradiesisches, privilegiertes Leben ermöglicht. Alles sind schön, gesund, erfolgreich. Und ignorieren das Elend und die Armut auf Annex, wo normale Menschen Leben. Als Proctor beginnt die Risse in der Fassade des schönes Lebens auf Prospera wahrzunehmend, enthüllen sie zunehmend das ganze Ausmaß dessen, was hinter der Inselkonstellation steckt.

Der Handlungsverlauf war für mich schockierend und mitreißend zugleich, ein paar der Wendungen hatte ich mir bereits vage zusammengereimt, trotzdem hat mich die Geschichte immer wieder überrascht und war super temporeich zu lesen. Die Verstrickungen der einzelnen Inseln offenbaren sich erst nach und nach, da Proctor sich die verborgenen Wahrheiten selbst erst erarbeiten muss. Aber diese Unübersichtlichkeit macht das ganze für mich sehr authentisch. Denn wer fragt sich schon selbst, ob er wirklich ist?

Dieses Buch bewegt sich irgendwo zwischen Sci-Fi und Dystopie, ist absolut packend geschrieben und gespickt mit Geheimnissen und düsteren Enthüllungen. Ich habe es absolut verschlungen und konnte es nicht weglegen., weil ich unbedingt wissen musste, wie diese Geschichte ausgeht.

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