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Veröffentlicht am 20.03.2017

The Couple next door

The Couple Next Door
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Inhalt: Als Anne und Marco von einem Essen bei den Nachbarn Cynthia und Graham, zurückkommen, müssen sie feststellen das ihr kleine Tochter verschwunden ist, irgendjemand muss sie kurz zuvor aus ihrem ...

Inhalt: Als Anne und Marco von einem Essen bei den Nachbarn Cynthia und Graham, zurückkommen, müssen sie feststellen das ihr kleine Tochter verschwunden ist, irgendjemand muss sie kurz zuvor aus ihrem Bettchen entführt haben. Trotz eingeschaltetem Babyphone und der Tatsache das sie alle halbe Stunde nach dem Baby gesehen haben, haben weder sie noch die Nachbarn etwas gemerkt. Hat die Cynthia, die nicht wollte das Anne und Marco ihre Tochter mit zur Party, etwas mit dem Verschwinden der Kleinen zu tun?



Meine Meinung:

Nach dem Titel und dem Klappentext, hatte ich etwas völlig anderes erwartet als ich letztendlich bekommen habe. Ich dachte an, Nachbarn die in irgendeiner Weise in die Entführung involviert sind, sie vielleicht sogar zu verantworten haben. Sollte es euch auch so gehen ( Hier geht es zum Klappentext) lasst euch sagen, das meine Erwartung in dem Punkt enttäuscht wurden. Trotzdem war das Buch ein durchaus lesenswertes Debüt. Die Autorin legt immer wieder falsche Spuren und am Ende verdächtigte ich jeden der Protagonisten. Sie schafft es die Gefühle der Eltern so zu beschreiben, das ich ihnen wirklich nachempfinden konnte, ihre Angst um die Tochter wirkte echt. Die eigentliche Handlung, ist bis auf einige wenige Längen, durchaus spannend und die Auflösung absolut nachvollziehbar, das komplette Ende überrascht nochmals mit einem Knaller. Was genau geschieht, verrate ich natürlich nicht.

Veröffentlicht am 02.11.2016

Die Stille vor dem Tod

Die Stille vor dem Tod
4 1

Smoky Barrett und ihr Team werden zu einem Tatort gerufen, eine Familie wurde getötet und grausam in Szene gesetzt.
Die Mörderin bedroht Smoky, wird erschossen und auch der Mörder der Mörderin wird getötet, ...

Smoky Barrett und ihr Team werden zu einem Tatort gerufen, eine Familie wurde getötet und grausam in Szene gesetzt.
Die Mörderin bedroht Smoky, wird erschossen und auch der Mörder der Mörderin wird getötet, Smoky wird entführt und in ein riesiges Kellerlabyrinth gebracht in dem ein Museum des Schreckens untergebracht ist aus dem wird sie gerettet und kann sich auf die Jagt nach dem Hintermann machen, denn der tötet weiter......
Das klingt verwirrend? Das ist es auch und das ist ja erst der Anfang, das ganze Buch ist verwirrend und vollkommen abstrus und stellenweise leider gähnend langweilig Cody McFayden lässt seine Leser nicht immer teilhaben am Geschehen, er hat sehr viele Traumsequenzen eingebaut die aber statt irgendetwas zu erhellen nur noch mehr Verwirrung gestiftet haben. Wichtige Informationen werden durch Zeitungsberichte erzählt, statt das der Leser direkt erleben kann was geschah, erfährt er es aufgewärmt aus zweiter Hand.
Leider viel zu selten blitzt das auf, was mich dieses Buch mit Spannung erwarten lies, McFaydens tolle Art seine Protagonistin etwas sehen zu lassen was andere nicht sehen und somit einen Ermittlungsansatz zu haben den sie braucht um den Fall zu lösen, das hat der armen Smoky in diesem Buch allerdings auch nicht geholfen, denn das Ende ist leider genauso verwirrend und seltsam wie der Rest des Buches und eigentlich auch kein richtiges Ende, der Fall ist nicht abgeschlossen, viele Fragen blieben unbeantwortet. Vielleicht habe ich das Buch einfach nicht richtig verstanden, vielleicht habe ich nicht verstanden was der Autor mir sagen wollte, damit könnte ich leben wenn es sich bei dem Buch um ein anderes Genre handeln würde, bei einem Thriller erwarte ich Spannung und ein bisschen Gänsehaut, beides kam trotz der ausführlich beschrieben Grausamkeiten leider nicht auf, deswegen gibt es auch keine Leseempfehlung von mir.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Der Basar der bösen Träume

Basar der bösen Träume
3 0

Seit ich das erste Buch von Stephen King gelesen habe, haben wir einen Deal: Er schreibt, ich lese.
Das schöne am Basar der bösen Träume ist, es sind Kurzgeschichten und ich liebe Kurzgeschichten, wenn ...

Seit ich das erste Buch von Stephen King gelesen habe, haben wir einen Deal: Er schreibt, ich lese.
Das schöne am Basar der bösen Träume ist, es sind Kurzgeschichten und ich liebe Kurzgeschichten, wenn sie wirklich kurz sind, so das es immer möglich ist mal schnell eine zwischendurch zu lesen, wenn die Zeit nicht reicht sich in einen Roman zu vertiefen.

Ich wollte ja zu jeder Story etwas schreiben, nur leider haben mich viele der Geschichten etwas enttäuscht, so das ich auch keine große Lust hatte etwas dazu zu schreiben, mir fehlte es fast immer an Spannung, die Stories sind wie immer gut und flüssig zu lesen, Kings Schreibstil ist einfach gut, aber er vermochte mich kaum zu fesseln, normalerweise lese ich einen King an einem Wochenende.
Vor jeder Geschichte, erzählt Stephen King was ihn dazu bewogen hat sie zu schreiben und manchmal auch wer zu der Zeit seinen Schreibstil beeinflusst hat, das war noch mit das Interessanteste.
Vielleicht ist es jetzt an der Zeit für mich zu sagen: Stephen King schreibt und ich warte ab, in der Hoffnung das er es doch wieder einmal schafft mich zu fesseln, meine Nacht zum Tag zu machen.

Veröffentlicht am 06.09.2018

Der Bücherkönig

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherkönig
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Eins vorweg, der Bücherkönig ist der zweite Teil einer Trilogie und meiner Meinung nach sollte man den ersten Band unbedingt gelesen haben, bevor man sich in die Bücherstadt Paramythia begibt, denn das ...

Eins vorweg, der Bücherkönig ist der zweite Teil einer Trilogie und meiner Meinung nach sollte man den ersten Band unbedingt gelesen haben, bevor man sich in die Bücherstadt Paramythia begibt, denn das Buch schließt nahtlos an den Vorgängerband an.
Schon vor einem Jahr habe ich die Bibliothek der flüsternden Schatten gelesen und trotzdem war ich von der ersten Seite des Bücherkönigs gefangen in der Welt der Fabelwesen die der Autor Akram El-Bahay erschaffen hat. Er verfügt über einen unverwechselbaren Schreibstil, seine Worte malen Bilder in die Köpfe seiner Leser, ich kann es kaum beschreiben denn die Worte die dem Autor scheinbar mühelos aus der Feder fließen fehlen mir beim beschreiben der Gefühle die ich beim Lesen dieses Buches hatte. Ich war in Paramythia, ich bin gemeinsam mit Sam, Kani und den Asfur auf die Suche nach dem mächtigsten Fabelwesen aller Zeiten gegangen, ich habe mit ihnen das eine oder andere Geheimnis gelüftet und neue Fragen bekommen, die wohl erst im dritten Band beantwortet werden.
Oftmals ist der zweite Band einer Trilogie der schwächste, dieses Mal nicht meiner Meinung nach ist der Bücherkönig noch besser als der 1. Band.Erwachsener, ist das Wort das mir beim Lesen häufiger durch den Kopf ging.
Nach diesem absolut einzigartigen Lesevergnügen, heißt es nun wieder warten, auf den 3. Teil, der hoffentlich alle Fragen beantwortet. Und der vor allem eine Rückkehr in die Bücherstadt ermöglicht.

Veröffentlicht am 11.09.2017

Die Bücherstadt

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt
2 0

Inhalt:
Nach dem Tod seines Bruders Jamal, will der Meisterdieb Samir genannt Sam, sein Leben ändern. Unter falschem Namen, schleicht er sich in den Palast des weißen Königs ein, mit dem brennenden Wunsch ...

Inhalt:
Nach dem Tod seines Bruders Jamal, will der Meisterdieb Samir genannt Sam, sein Leben ändern. Unter falschem Namen, schleicht er sich in den Palast des weißen Königs ein, mit dem brennenden Wunsch diesem zu dienen und zu schützen. Zwar wird sein Wunsch erfüllt und er wird in die Scharlachrote Garde aufgenommen, allerdings nicht um den König zu schützen sondern um die Bücherstadt Paramythia zu bewachen.
Paramythia, die Stadt unter der Stadt. Die Bibliothek in deren unzähligen Gängen in unzähligen Regalen, Bücher lagern, die das Wissen und die Geschichten der Welt beherbergen und ein Geheimnis, dem Sam zufällig auf die Spur kommt und das alles verändern kann.

Meine Meinung:
Als ich das erste Mal von dem Buch hörte, wurde ich zunächst vom Cover angezogen, dann vom Titel und als ich den Klappentext las, war es um mich geschehen. Ein Buch das von Büchern handelt, von einem Geheimnis in einer riesigen Bibliothek, wenn das keine spannende Geschichte verspricht, was dann? Und ich wurde nicht enttäuscht.
Schon bald enthüllt sich eines der Geheimnisse der Bibliothek, Sam macht die Bekanntschaft mit den Asfuras blutrünstigen Flügelmenschen, nur knapp wird er von der Dienerin Kani gerettet.
Akram El-Bahay entführt seine Leser in eine zauberhafte Welt, die an die Märchen des Orients erinnert. Die bildhaften Beschreibungen des Autors, ließen die Bücherstadt vor meinem inneren Augen entstehen, die endlosen Gänge, die immer tiefer und tiefer in die Erde führten bis zum Herzen der Bücherstadt. Seine Charaktere, allen voran Samir der Dieb und Kani die Tochter eines Buchgelehrten, sind mir ans Herz gewachsen.
Nicht alle Geheimnisse werden in diesem Buch gelüftet, es werden einige Fragen beantwortet die sich gleich zu Beginn stellen, aber es bleiben noch einige Fragen unbeantwortet, die Mischung ist perfekt gewählt um neugierig zu machen auf das nächste Buch und doch habe ich das Buch zufrieden zugeklappt.
Ich gebe für Die Bibliothek der flüsternden Schatten eine klare Leseempfehlung.