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Veröffentlicht am 21.02.2021

Ein super Interessantes Rockstar Leben

Career Suicide
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Zu Beginn die allerwichtigste Frage: Nein, ich war nie Tokio Hotel Fan. Ich beantworte diese nicht gestellte Frage als erstes, da mir die Authentizität meiner Rezension wichtig ist. Ich war auch nie anti ...

Zu Beginn die allerwichtigste Frage: Nein, ich war nie Tokio Hotel Fan. Ich beantworte diese nicht gestellte Frage als erstes, da mir die Authentizität meiner Rezension wichtig ist. Ich war auch nie anti Tokio Hotel. Im Prinzip war meine Meinung immer neutral wie die Schweiz. Der Look, besonders von Bill, war ganz interessant, weil anders. Die Musik tangierte mich eher wenig.

Das Vorwort von Benjamin von Stuckrad-Barre hätte sich der Verlag in meinen Augen sparen können. Von dieser Art Bebauchpinselung halte ich nicht viel.
Bill würde jetzt vielleicht sagen „das ist so typisch deutsch!“ und ja, das mag durchaus stimmen. Ich für meinen Teil mag einfach Menschen, die wissen, dass sie nicht besser oder schlechter als alle anderen sind. Da bilden auch KünstlerInnen keine Ausnahme. Buh 😜

Auf den ersten Seiten dieser Autobiografie wurde mir bereits klar, dass hier nicht das normale Aufwachsen von eineiigen Zwillingen beschrieben wird, denn Bill ohne Tom ging gar nicht, sondern der normale Wahnsinn künftiger Rockstars.
Man kann sich durchaus darüber streiten, ob die sexualisierte Kindheit der Brüder Auswirkungen auf ihre Entwicklung hatte und ob ihre „Erziehungsberechtigten“ teilweise versagt haben. Ich sage ganz klar: JA. Dies ist jedoch nur die eine Seite der Medaille.
Das Selbstbewusstsein der Jungs und das tiefe Gefühl dafür, dass was sie tun richtig ist, hat mich schwer beeindruckt. Gerne hätte ich nur die Hälfte dieses Selbstvertrauens als Kind/ Jugendliche gehabt!
Warum auch immer, ich glaube Bill alle Schilderungen, denn ich sehe nicht, warum er es nötig hätte, Quatsch zu erfinden.
Ich sehe Bill Kaulitz als Getriebenen, der immer auf der Suche, aber nie so ganz ankommen wird. Künstlerseele eben.

Fazit:
Career Suicide ist eine lesenswerte Autobiographie, die Spaß macht, obgleich sie auch teilweise traurig stimmt.

Meine Bewertung:
4/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2021

Solides

Bis ihr sie findet
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Inhalt:
Südengland an einem heißen Juliabend des Jahres 1983. Sechs Schulfreunde treffen sich, um gemeinsam im Wald zu zelten. Sie alle sind aufgeweckte Jugendliche - anarchisch, unerschrocken, schön. ...

Inhalt:
Südengland an einem heißen Juliabend des Jahres 1983. Sechs Schulfreunde treffen sich, um gemeinsam im Wald zu zelten. Sie alle sind aufgeweckte Jugendliche - anarchisch, unerschrocken, schön. Die erst vierzehnjährige Aurora kann kaum glauben, zu der Clique gehören zu dürfen. Am nächsten Morgen ist sie verschwunden...
Dreißig Jahre später taucht in eben jenem Wald eine Leiche auf. Detective Chief Inspector Jonah Sheens weiß sofort, wen man nach all der Zeit endlich gefunden hat: Aurora. Was genau ist damals geschehen, und was ist den damaligen Ermittlungen entgangen?

Meine Meinung:
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen aus Sicht zweier verschiedener Protagonisten erzählt. Zum einen betrachten wir das Ermittlungsverfahren aus der Perspektive von Jonah Sheens, dem leitenden Ermittler, der die Clique bereits aus seiner Jugendzeit kennt. Des Weiteren erleben wir den Abend im Jahr 1983 aus der Sicht des jungen Mädchens Aurora, die nun – viele Jahre später – tot aufgefunden wurde.
Ich bin ein Fan von mehreren Zeitebenen in Büchern und dies gerade in Krimis/ Thrillern, weil die Spannung für mich so am besten transportiert wird.
Die Entwicklung der Cliquenmitglieder ist hier sehr interessant zu beobachten, da zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart inzwischen 30 Jahre liegen.
Ich mag zudem, dass der Fokus der Geschichte auf der Ermittlungsarbeit zur Aufklärung des Todesfalles liegt. Wem die reine Aufklärungsarbeit auf Dauer zu langweilig wird, der könnte hieran etwas auszusetzen haben.

Meine Bewertung:
4/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.02.2021

Solides Krimi-Debüt

Bis ihr sie findet
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Inhalt:
Südengland an einem heißen Juliabend des Jahres 1983. Sechs Schulfreunde treffen sich, um gemeinsam im Wald zu zelten. Sie alle sind aufgeweckte Jugendliche - anarchisch, unerschrocken, schön. ...

Inhalt:
Südengland an einem heißen Juliabend des Jahres 1983. Sechs Schulfreunde treffen sich, um gemeinsam im Wald zu zelten. Sie alle sind aufgeweckte Jugendliche - anarchisch, unerschrocken, schön. Die erst vierzehnjährige Aurora kann kaum glauben, zu der Clique gehören zu dürfen. Am nächsten Morgen ist sie verschwunden...
Dreißig Jahre später taucht in eben jenem Wald eine Leiche auf. Detective Chief Inspector Jonah Sheens weiß sofort, wen man nach all der Zeit endlich gefunden hat: Aurora. Was genau ist damals geschehen, und was ist den damaligen Ermittlungen entgangen?

Meine Meinung:
Da ich die Geschichte `Bis ihr sie findet` von Gytha Lodge als Hörbuch gehört habe, folgt nun meine kurze Meinung zum Sprecher Jan Katzenberger. Mir kam es so vor als würde er mir die Betriebsanleitung eines Fernsehers oder eine IKEA-Bauanleitung vorlesen. Selten habe ich solch eine emotionslose Interpretation eines Krimis erlebt.

Nun zum Buch:
Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen aus Sicht zweier verschiedener Protagonisten erzählt. Zum einen betrachten wir das Ermittlungsverfahren aus der Perspektive von Jonah Sheens, dem leitenden Ermittler, der die Clique bereits aus seiner Jugendzeit kennt. Des Weiteren erleben wir den Abend im Jahr 1983 aus der Sicht des jungen Mädchens Aurora, die nun – viele Jahre später – tot aufgefunden wurde.
Ich bin ein Fan von mehreren Zeitebenen in Büchern und dies gerade in Krimis/ Thrillern, weil die Spannung für mich so am besten transportiert wird.
Die Entwicklung der Cliquenmitglieder ist hier sehr interessant zu beobachten, da zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart inzwischen 30 Jahre liegen.
Ich mag zudem, dass der Fokus der Geschichte auf der Ermittlungsarbeit zur Aufklärung des Todesfalles liegt. Wem die reine Aufklärungsarbeit auf Dauer zu langweilig wird, der könnte hieran etwas auszusetzen haben.

Meine Bewertung:
4/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2021

Gute Idee, teilweise schlechte Umsetzung

Believe Me - Spiel Dein Spiel. Ich spiel es besser.
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Inhalt:
Claire finanziert ihr Schauspielstudium mit einem lukrativen Nebenjob: Für Geld flirtet sie mit verheirateten Männern, deren Ehefrauen wissen wollen, ob sie ihnen wirklich treu sind. Doch die Frau ...

Inhalt:
Claire finanziert ihr Schauspielstudium mit einem lukrativen Nebenjob: Für Geld flirtet sie mit verheirateten Männern, deren Ehefrauen wissen wollen, ob sie ihnen wirklich treu sind. Doch die Frau von Patrick Fogler ist nicht nur misstrauisch – in ihren Augen liest Claire Angst. Und am Morgen nach Patricks und Claires Begegnung ist sie tot. Die Polizei verdächtigt den Witwer, und Claire soll helfen ihn zu überführen – wenn sie nicht will, dass die Polizei herausfindet, was sie selbst in der Mordnacht getan hat. Doch Patrick wirkt nicht nur beängstigend und undurchschaubar, er fasziniert Claire. Und sie ahnt: Sie muss die Rolle ihres Lebens spielen

Meine Meinung:
Der Schreibstil des Autors JP Delaney ist ungemein flüssig und angenehm zu lesen. In diesem Psychothriller baut er zudem immer wieder Drehbuchszenen ein, an die ich mich beim Lesen rasch gewöhnte und die das Buch auf eine positive Art besonders machen.
Die Geschichte wird nur aus der Sicht der Hauptprotagonistin Claire erzählt, welche sich mitunter auch direkt an den Leser wendet, und im Verlauf der Handlung wird einem auch bewusst, warum der Autor gerade dieses stilistische Mittel wählte. Natürlich liegt nichts näher als die Story durch die Augen der Schauspielerin Claire geschildert zu bekommen, doch genau dort lag für mich persönlich das Problem. Denn Claire ist nicht nur eine Frau, die ihre Kunst - das Schauspiel - beherrscht, sondern in meinen Augen ist sie zudem hochgradig psychisch krank. Daraus resultierend konnte ich viele Handlungen von Claire in keinster Weise nachvollziehen und dies frustrierte mich spätestens nach 2/3 des Buches enorm. Zudem war sie mir leider auch sehr unsympathisch.
Die vielen Wendungen konnten mich am Ende nur teilweise mit der Geschichte versöhnen, weshalb ich das Buch nur durchschnittlich bewerte.
‘The girl before’, das erste Buch des Autors, das ist las, gefiel mir tatsächlich besser.

Meine Bewertung:
3,5/5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2021

Sehr interessant, aber nichts für schwache Nerven :-)

Sadisten
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Inhalt:
Nekrophile schänden Tote, Kannibalen kochen und verzehren sie, andere missbrauchen Tiere oder quälen Menschen: Sadisten sprengen mit ihren Taten alle Grenzen. Was in der Fantasie als Spielart akzeptiert ...

Inhalt:
Nekrophile schänden Tote, Kannibalen kochen und verzehren sie, andere missbrauchen Tiere oder quälen Menschen: Sadisten sprengen mit ihren Taten alle Grenzen. Was in der Fantasie als Spielart akzeptiert wird, ufert in Verbindung mit krimineller Energie in unvorstellbare Grausamkeit aus. Als Gefängnispsychologin und Ermittlungsberaterin, als Szene-Insider und Psychologin ist Lydia Benecke an Tätern wie Opfern nah dran. Sie beschreibt und analysiert wahre Kriminalfälle und ermöglicht so einen Blick in einen dunklen Ort der menschlichen Seele.

Meine Meinung:
Die Hörbuchsprecherin Nicole Engeln kennt man bereits von anderen Hörbüchern und sie hat eine angenehme Stimme, bei der es mir Spaß gemacht hat zuzuhören.

Lydia Benecke betrachtet in ihrem Buch zumeist sexuelle Sadisten aus psychologischer Sicht. Da Sie selbst als Gefängnispsychologin vom Fach ist, weiß sie wovon sie spricht und das merkt man während des Lesens sehr genau.
Der psychologische Aspekt hat mir in diesem Buch sehr gefallen, obgleich ich einige ihrer Erklärungen bereits aus ihren anderen Büchern wie z.B. Psychopathinnen kannte.
Auch in diesem Buch werden wieder mehrere, zum Teil auch bekannte, Beispiele besprochen und eingehend erläutert.

Fazit:
Ein modernes Fach- und Sachbuch, das einem die Psychologie von Sadisten näher bringt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere