Solider Krimi, etwas langgezogen
Das kalte MoorInhalt:
Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie ...
Inhalt:
Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch Jahrzehnte später ist Helenas Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, nicht über den Verlust hinweg. Dann trifft ein Brief ein, verfasst in Helenas Handschrift und unterzeichnet mit dem Stern, der aussieht wie die Narbe auf ihrem Bauch. Wiking muss sich fragen, ob er Gespenster sieht oder jemand ihn und seine Familie auf perfide Weise bedroht...
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Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band der Polarkreis-Trilogie. Ich kenne Band 1 nicht und habe nicht das Gefühl irgendwas verpasst zu haben.
Aus dem Klappentext geht gar nicht hervor, dass Wiking parallel zu dem Mysterium um seine totgeglaubte Frau auch noch an einem Fall bei der Polizei arbeitet in dem es um einen Waffendiebstahl und einen damit verbundenen Überfall geht. Der Polizeichef hat demnach alle Hände voll zu tun.
Die Geschichte um Helena hat mich in ihren Bann gezogen. Speziell die Erzählungen aus der Vergangenheit fand ich interessant und bis zur Hälfte des Buches konnte mich der Schreibstil auch gut fesseln. Danach zog sich die Geschichte etwas in die Länge und es passierte zu wenig. Zum Ende hin änderte sich dies zwar wieder ins Positive, jedoch war ich mit einer Entscheidung Wikings überhaupt nicht glücklich (ich kann hier natürlich nicht näher darauf eingehen, sonst würde ich massiv spoilern) und dieser Umstand „versaute“ mir etwas das Ende der Geschichte.
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Fazit:
Solider skandinavischer Krimi, der etwas langgezogen wirkt.
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Meine Bewertung:
3,5/5 Sterne 🌟
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