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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2026

Spannend und atmosphärisch

Fünf Fremde
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Inhalt:
Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag die Insel Neuwerk in der Nordsee erreichen. Für vier von ihnen ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle ...

Inhalt:
Die Wellen peitschen gegen die Fähre, als fünf Passagiere an einem stürmischen Oktobertag die Insel Neuwerk in der Nordsee erreichen. Für vier von ihnen ist es die Rückkehr an einen Ort, der dunkle Erinnerungen wachruft. An einen Sommer vor dreißig Jahren, in dem zwei Teenager spurlos aus dem Schullandheim verschwanden. Auch damals waren die vier auf Neuwerk - und eine Frage hat sie seither nie mehr losgelassen: Was geschah in jenem verhängnisvollen Sommer wirklich? Als ein Orkan aufzieht und niemand die Insel verlassen kann, drängen lang gehütete Geheimnisse an die Oberfläche. Denn es gibt jemanden, der die Antwort kennt. Und der nicht eher ruht, bis eine alte Schuld endlich gesühnt wird...
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Meine Meinung:
Die Atmosphäre auf Neuwerk gefiel mir sehr. Das Geheimnisvolle und Ungemütliche der Insel wurde durch Romy Fölcks Schreibstil sehr gut eingefangen, ohne dabei jedoch einen Einblick in das familiäre Miteinander der Insellaner außen vor zu lassen.
Die Perspektiven der fünf Fremden wechselten ständig und ich habe lange grübeln müssen, wie diese so unterschiedlichen Charaktere zusammenpassen und in welcher Beziehung sie zueinander stehen.
Des Weiteren gab es auch immer wieder Rückblenden in das Jahr 1995 und mich erinnerte das stark an meine Klassenfahrt-Zeiten 😄 Nostalgie pur.
Ich habe schon mehrere Rezensionen gelesen, die das Ende aufgrund von Logikfehlern kritisiert haben. Ich persönlich sehe es nicht ganz so, dennoch empfand ich die Auflösung als recht unauthentisch und konstruiert.
Alles in allem jedoch eine spannende und atmosphärische Geschichte.
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Meine Bewertung:
4/5 Sterne 🌟

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2026

Solider Krimi, etwas langgezogen

Das kalte Moor
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Inhalt:
Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie ...

Inhalt:
Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch Jahrzehnte später ist Helenas Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, nicht über den Verlust hinweg. Dann trifft ein Brief ein, verfasst in Helenas Handschrift und unterzeichnet mit dem Stern, der aussieht wie die Narbe auf ihrem Bauch. Wiking muss sich fragen, ob er Gespenster sieht oder jemand ihn und seine Familie auf perfide Weise bedroht...
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Meine Meinung:
Dies ist der zweite Band der Polarkreis-Trilogie. Ich kenne Band 1 nicht und habe nicht das Gefühl irgendwas verpasst zu haben.
Aus dem Klappentext geht gar nicht hervor, dass Wiking parallel zu dem Mysterium um seine totgeglaubte Frau auch noch an einem Fall bei der Polizei arbeitet in dem es um einen Waffendiebstahl und einen damit verbundenen Überfall geht. Der Polizeichef hat demnach alle Hände voll zu tun.
Die Geschichte um Helena hat mich in ihren Bann gezogen. Speziell die Erzählungen aus der Vergangenheit fand ich interessant und bis zur Hälfte des Buches konnte mich der Schreibstil auch gut fesseln. Danach zog sich die Geschichte etwas in die Länge und es passierte zu wenig. Zum Ende hin änderte sich dies zwar wieder ins Positive, jedoch war ich mit einer Entscheidung Wikings überhaupt nicht glücklich (ich kann hier natürlich nicht näher darauf eingehen, sonst würde ich massiv spoilern) und dieser Umstand „versaute“ mir etwas das Ende der Geschichte.
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Fazit:
Solider skandinavischer Krimi, der etwas langgezogen wirkt.
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Meine Bewertung:
3,5/5 Sterne 🌟
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Veröffentlicht am 11.01.2026

Holly Gibney is back!

Kein Zurück
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Inhalt:
Die Polizei zieht Privatermittlerin Holly Gibney zurate. Ein anonymes Schreiben hat eine Mordserie angekündigt. Das erste Opfer ist eine unbescholtene Frau, in der Hand hält sie einen Zettel. Der ...

Inhalt:
Die Polizei zieht Privatermittlerin Holly Gibney zurate. Ein anonymes Schreiben hat eine Mordserie angekündigt. Das erste Opfer ist eine unbescholtene Frau, in der Hand hält sie einen Zettel. Der Name darauf verweist auf eine Geschworene, die an der Verurteilung eines Unschuldigen beteiligt war, der im Gefängnis erstochen wurde. Der verrückte Täter tötet als „Sühneakt“ wahllos Ersatzopfer anstelle der Geschworenen? „Die Schuldigen am Tod des Unschuldigen sollen leiden“, hieß es. Das Morden geht weiter. Während Holly fiebrig das Puzzle zusammensetzt, hat sie auch alle Hände voll damit zu tun, Anschläge auf eine Feministin abzuwehren, der sie als Personenschützerin dient. Wie zielgerichtet strebt alles auf eine einzige große Katastrophe zu.
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Meine Meinung:
Holly Gibney is back! Ich habe mich sehr darüber gefreut, wieder von ihr zu lesen. Und dieses Mal hat Holly es quasi mit zwei verschiedenen Fällen zu tun, die es beide in sich haben.
Stephen King hat eine besondere Art und Weise die Gedanken und Beweggründe der Antagonisten zu beschreiben. Auch hier gelingt ihm das wieder sehr gut. Zwar konnte ich diese keineswegs verstehen, aber zumindest konnte ich sie aus tiefstem Herzen verabscheuen. Und diese starken Gefühle soll doch ein Buch im besten Fall hervorrufen, stimmt‘s? 😉
Ich mag es zudem, wie King aktuelle politische Themen aufgreift. Schwächen des amerikanischen Rechtssystems, Feminismus und das Recht der Frau auf Abtreibung stehen hier im Vordergrund und er hat es geschafft, dass ich mir als Leserin viele Gedanken darüber gemacht habe.
Beide Handlungsstränge führten am Ende zusammen, für mich leider etwas zu konstruiert und nicht immer leicht nachvollziehbar.
Im Großen und Ganzen aber wieder ein unterhaltsamer, kurzweiliger (trotz der vielen Seiten) King.
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Meine Bewertung:
4/5 Sterne 🌟
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Veröffentlicht am 01.01.2026

Eisiger 7. Band der Reihe

Knochenkälte
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Inhalt:
Das Skelett hängt in den Wurzeln einer mächtigen Fichte, die das Unwetter zu Fall gebracht hat. Das Wurzelwerk scheint über die Jahre in den verwesenden Körper hineingewachsen zu sein und hält ...

Inhalt:
Das Skelett hängt in den Wurzeln einer mächtigen Fichte, die das Unwetter zu Fall gebracht hat. Das Wurzelwerk scheint über die Jahre in den verwesenden Körper hineingewachsen zu sein und hält ihn fest umklammert wie in einer Umarmung.
Dr. David Hunter ist während eines Wintersturms in einer kleinen Ortschaft in den Cumbrian Mountains gestrandet. Er ist hier unerwünscht, daran lassen die Bewohner von Edendale keinen Zweifel. Beim Versuch, den grausigen Fund bei der Polizei zu melden, stellt der forensische Anthropologe fest, dass der Sturm das Dorf von der Außenwelt abgeschnitten hat…
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Meine Meinung:
Endlich ist Dr. David Hunter zurück! Im siebten Band der Reihe verschlägt es den Anthropologen wegen eines eisigen Sturms in einen kleinen Ort, dessen Einwohner scheinbar etwas gegen Fremde haben.
Das winterliche Setting und das urige Dorf hatten es mir angetan. Speziell das eigentlich stillgelegte Hotel, indem Hunter glücklicherweise unterkommt, konnte ich mir dank Simon Becketts detailverliebtem Schreibstil gut vorstellen und ich hatte das Gefühl, mit Hunter unterwegs zu sein. Gleiches gilt für die Tatorte im Buch. Ich finde, hier zeigt der Autor sein ganzes Können. Recherche wird bei ihm sehr groß geschrieben und meiner Meinung ist das auch unglaublich wichtig bei dieser Art von Thrillern.
Dieser Pageturner hat mich von Beginn an gefesselt und ich habe mich jeden Abend darauf gefreut weiterzulesen.
Wie gewohnt von Beckett war das Ende rasant und fesselnd. Bitte bitte bald wieder mehr davon <3
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Übrigens kann man problemlos mit diesem Buch in die Reihe einsteigen.
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Fazit:
Eisiger Thriller, der schnell zum Pageturner mutiert. Leseempfehlung!
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Meine Bewertung:
5/5 Sterne

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Veröffentlicht am 18.12.2025

Gelungende Anthologie

DAS ENDE DER WELT WIE WIR SIE KENNEN
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Meine Meinung:
Auch wenn diese Anthologie in gewisser Weise an The Stand von Stephen King anknüpft, muss man den 1978 erschienenen Bestseller in meinen Augen nicht zwingend vorher gelesen haben. Die Kurzgeschichten ...

Meine Meinung:
Auch wenn diese Anthologie in gewisser Weise an The Stand von Stephen King anknüpft, muss man den 1978 erschienenen Bestseller in meinen Augen nicht zwingend vorher gelesen haben. Die Kurzgeschichten dieser Sammlung spielen zwar während und auch nach dem Geschehen von The Stand, sind aber alle eigenständige Erzählungen.
Viele hochkarätige Schriftsteller*innen wie Richard Chizmar, Caroline Kepnes, Paul Tremblay oder Alma Katsu (um nur wenige zu nennen) haben sich in dieser Anthologie mit ihren Geschichten verewigt und eine ganz neue Form der ‚Fan Fiction‘ erschaffen.
Auch, wenn mir nicht alle Erzählungen durchweg gefallen haben, hatte ich im Großen und Ganzen viel Spaß beim Lesen dieses Buches.
Meine Lieblingsgeschichten dieser Sammlung:
- Lockdown von Bev Vincent
- Geh deinen eigenen Weg von Alma Katsu
- Leonora Jonathan Janz
- Die Kinder des Teufels von Sarah Langan

All diejenigen, die auch auf das Äußere eines Buches großen Wert legen, werden bei diesem Schmuckstück ihre Freude haben.

Meine Bewertung:
3,5/5 Sterne 🌟

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