Cover-Bild Das kalte Moor
Band 2 der Reihe "Die Polarkreis-Trilogie"
(16)
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atrium Verlag AG
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 11.02.2026
  • ISBN: 9783855352135
Liza Marklund

Das kalte Moor

Kriminalroman
Dagmar Mißfeldt (Übersetzer)

Der zweite Band der Polarkreis-Trilogie

Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch Jahrzehnte später ist Helenas Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, nicht über den Verlust hinweg. Dann trifft ein Brief ein, verfasst in Helenas Handschrift und unterzeichnet mit dem Stern, der aussieht wie die Narbe auf ihrem Bauch. Wiking muss sich fragen, ob er Gespenster sieht oder jemand ihn und seine Familie auf perfide Weise bedroht ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.07.2026

Kommt langsam, dann aber gewaltig

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Vor dreißig Jahren verschwand die Frau von Wiking Stormberg spurlos im Moor, nur der gemeinsame Säugling wurde gefunden, dehydriert und von Mücken zerstochen. Nun ist Wiking Polizeichef, seine Kinder erwachsen, ...

Vor dreißig Jahren verschwand die Frau von Wiking Stormberg spurlos im Moor, nur der gemeinsame Säugling wurde gefunden, dehydriert und von Mücken zerstochen. Nun ist Wiking Polizeichef, seine Kinder erwachsen, als ein Brief eintrifft, der in der Handschrift seiner Frau verfasst und mit einem unverwechselbaren Zeichen unterschrieben ist. Der Inhalt eine Drohung, die Wiking nicht ernst nimmt, bis es fast zu spät ist.

Beim vorliegenden Buch handelt es sich um den zweiten Teil der Polarkreis-Trilogie von Liza Marklund, der ein Jahr nach den Ereignissen vom ersten Band spielt. Es ist nicht zwingend notwendig, die Reihenfolge einzuhalten, denn obwohl es ein Wiedersehen mit Land und Menschen gibt, sind die Geschichten in sich abgeschlossen. Ich empfehle den Auftakt der Trilogie dennoch, denn dieser war phänomenal gut!

Ich hatte mich wahnsinnig auf die Fortsetzung der Trilogie gefreut, bedauerlicherweise muss ich jedoch sagen, dass meiner Vorfreude eine große Enttäuschung folgte. Die Rückblende war Anfangs die spannendste Stelle im Buch, diese vier Seiten waren der Grund, dass ich drangeblieben bin, denn ich wartete lange vergeblich darauf, dass es endlich richtig losgeht. Dies passierte jedoch vorerst nicht, stattdessen verlor sich die Autorin in ausschweifenden Nebensächlichkeiten und erklärte mir die Welt. Nein, natürlich nicht die ganze Welt, aber die Themen, die sie sich ausgesucht hat, waren wahrlich unspektakulär, zumindest für mich, die ich fast versucht war, ganze Seiten vorzublättern. Nur die Furcht, etwas Wichtiges zu verpassen, hielt mich davon ab. Meine Freude war riesig, als es nach hundert Seiten endlich anders wurde. Ich behaupte, dass niemand auf meinem Sofa in diesem Moment glücklicher war als ich.

Als die Story endlich zündete, tat sie dies auf ganzer Linie! Ab da konnte und wollte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und las es fast in einem Rutsch durch. Dabei waren die Rückblenden in die 1980er Jahre fast spannender als die Gegenwart, die jedoch schnell aufschloss und mich fesselte. Nie hätte ich eine solche Wendung erwartet, die folgte, und was danach kam, das entzückte mich. Und obwohl ich noch ein bisschen verstimmt war, hat der wahnsinnig tolle Abschluss mich endgültig überzeugt, keinen Abzug bei der Bewertung vorzunehmen. Im Gegenteil verdient dieser Teil durch das phantastische Ende die Gesamtbewertung Highlight! Nun erwarte ich ungeduldig, aber freudig das Finale, das nächstes Jahr erscheint.

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Veröffentlicht am 20.04.2026

Ein Highlight

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Schon jetzt kann ich sagen, dass dieses Buch ein Highlight im Jahr 2026 sein wird. Klar, wir haben noch nicht mal den vierten Monat beendet, aber das Buch hat mich wirklich berührt und begeistert. Wiking ...

Schon jetzt kann ich sagen, dass dieses Buch ein Highlight im Jahr 2026 sein wird. Klar, wir haben noch nicht mal den vierten Monat beendet, aber das Buch hat mich wirklich berührt und begeistert. Wiking Stormberg mochte ich schon im Vorgängerbuch "Der Polarkreis", dem Auftakt der Polarkreis-Trilogie, sehr. Hier geht es größtenteils um ihn und seine Geschichte, seine Vergangenheit und Gegenwart und Zukunft.

Wieder habe ich die düstere Atmosphäre dort oben im Hohen Norden sehr genossen. Ich mag Krimis und Thriller sehr, besonders liebe ich Nordic Noir. Schon seit Teeniezeiten, als ich den ersten Wallander-Roman gelesen habe, und mit jedem Buch der skandinavischen Autoren mehr. Schweden von seiner düsteren Seite, das passte perfekt zu langen Winter- und Vorfrühlingsabenden.

Nie hätte ich gedacht, was für eine verrückte und doch irgendwie plausible Geschichte hinter den Vorkommnissen damals im Moor und heute auf dem Raketenstützpunkt steckt. So war ich bis zum Ende voller Spannung und dann voller Begeisterung über die gelungene Wende. Mehr kann ich leider nicht sagen, weil ich hier definitiv Angst habe, was zu verraten. Nur so viel: Unbedingt lesen! Am besten zuerst Band 1, aber auch solo geht "Das kalte Moor" perfekt! Ich kann es gar nicht erwarten, Teil 3 zu lesen!

Veröffentlicht am 25.03.2026

was geschah wirklich im Moor?

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Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch ...

Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch Jahrzehnte später ist Helenas Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, nicht über den Verlust hinweg. Dann trifft ein Brief ein, verfasst in Helenas Handschrift und unterzeichnet mit dem Stern, der aussieht wie die Narbe auf ihrem Bauch. Wiking muss sich fragen, ob er Gespenster sieht oder jemand ihn und seine Familie auf perfide Weise bedroht ...

Ich war wirklich sehr begeistert von dem Buch – der Schreibstil ist spannend gehalten und lässt einen nicht mehr los.
Obwohl ich den 1. Teil nicht gelesen habe, kommt man in die Story gut rein und kann auch gut folgen. Besonders gefallen haben mir die Sprünge in den Jahren, so dass man immer wieder erfährt, was damals geschehen ist. Der rote Faden zu der Geschichte von heute ist schlüssig.
Auch die Charaktere gefallen mir richtig gut und realistisch dargestellt.

Für mich war dies mal wieder ein tolles Lesevergnügen und ich freue mich auf eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Eine spannende Geschichte aus dem hohen Norden

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Inhalt:

Im hohen Norde Schwedens: 1990 wir am Rande eines Moores ein Säugling gefunden. Von Insektenstichen übersäht überlebt es nur knapp. Die Mutter Helena, die des Kind mit zum Moltebeerensammeln ...

Inhalt:

Im hohen Norde Schwedens: 1990 wir am Rande eines Moores ein Säugling gefunden. Von Insektenstichen übersäht überlebt es nur knapp. Die Mutter Helena, die des Kind mit zum Moltebeerensammeln genommen hatte, bleibt verschollen und ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Ihr Mann Wiking Stormberg geht davon aus, dass seine Frau nicht mehr lebt und ihre Leiche im Moor versunken ist.
30 Jahre später erhält Wiking einen Brief, der die Handschrift seiner verschollenen Frau zeigt und eindeutige Hinweise auf seine Frau als Verfasserin enthält.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist fesselnd von der ersten Seite an. Schon der Einstieg mit der Auffindung des Säuglings im Moor hat mich in die Handlung hineingezogen. Was für einen schlimme Vorstellung, dass eine junge Frau im Moor versinkt und dabei stirbt.

Von dieser Ausgangsszene lässt das Buch den Leser nicht mehr los. Kaum hat man sich auf eine Richtung der Handlung eingestellt, gibt es einen Plott Twist und es gibt einen neue Überraschung.

Die Geschichte ist trotz der vielen Überraschungen logisch aufgebaut und man kann die Entwicklungen gut nachvollziehen, so das sich zum Ende eine runde Geschichte ergibt, bei der ich als Leserin sagen konnte: „ Ja, so könnte es gewesen seine“

Die Charaktere sind gut gezeichnet. Besonders Wiking ist sehr sympathisch, sein bester Freund ist einfach nur witzig, aber auch Helena, der ich anfangs mit wenig Sympathie begegnet bin, wandelt sich zu einem sympathischen Charakter.

Für mich ist das Buch einen klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Düster, nordisch, spannend

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August 2020. Wiking Stormberg ist Polizeichef im schwedischen Ort Stenträsk nördlich des Polarkreises. Vor dreißig Jahren verschwand hier seine Ehefrau Helena im Moor, doch ihre Leiche wurde nie gefunden. ...

August 2020. Wiking Stormberg ist Polizeichef im schwedischen Ort Stenträsk nördlich des Polarkreises. Vor dreißig Jahren verschwand hier seine Ehefrau Helena im Moor, doch ihre Leiche wurde nie gefunden. Wiking hat diesen Verlust nie verwunden, aber seine beruflichen und familiären Aufgaben trotzdem erfüllt. Sein Sohn Markus lebt mit Frau und Kindern ebenfalls in Stenträsk, während Tochter Elin Ärztin in Stockholm ist. Zu der Zeit kämpft man auch in Schweden mit der Corona-Pandemie, doch Wiking hat ein anderes gravierendes gesundheitliches Problem. Als ob das alles nicht genug wäre, taucht nun ein bedrohlicher Brief auf, der Helenas Handschrift trägt. Wiking nimmt unter dem Radar dazu Ermittlungen auf.

Liza Marklund, schwedische Journalistin, Autorin und Verlegerin, stammt selbst als dem Norden Schwedens. Mit ihrer Polarkreis-Trilogie kehrt sie somit literarisch in ihre Heimat zurück. DAS KALTE MOOR lässt sich sehr gut als Standalone-Roman lesen, da keine Vorkenntnisse erforderlich sind. Es gelingt ihr großartig, die Atmosphäre der Region zu beschreiben. Auf der einen Seite ist Stenträsk ein Ort, an dem jeder jeden kennt, andererseits grenzt der Ort unmittelbar an ein Raketenversuchsgelände, was zu internationalen Begegnungen führt. Viele Einwohner, so auch Wikings Sohn Markus, verdienen ihren Lebensunterhalt durch diese militärische Einrichtung.

Marklund hat für das Setting des Romans erkennbar sehr gut recherchiert. Nichts, was sie schreibt, klingt unrealistisch. Dabei schreibt sie in der Tradition des Nordic Noir Genres, langsam, manchmal melancholisch und immer auch politisch. Sie führt uns zurück in die Zeit des Kalten Krieges, während gleichzeitig die Handlung voranschreitet. Dabei nimmt die Spannung von Seite zu Seite zu. Der Übersetzerin Dagmar Missfeldt ist es dabei sehr gut gelungen, dies ins Deutsche zu übertragen. Auch das Cover passt mit seinen düsteren Farben hervorragend zum Buch.

DAS KALTE MOOR ist aus meiner Sicht eher ein Spannungsroman als ein klassischer Krimi. Ich habe das Buch verschlungen und vergebe voller Überzeugung 5 Sterne. ⭐⭐⭐⭐⭐

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