Cover-Bild Das kalte Moor
Band 2 der Reihe "Die Polarkreis-Trilogie"
(13)
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Atrium Verlag AG
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 11.02.2026
  • ISBN: 9783855352135
Liza Marklund

Das kalte Moor

Kriminalroman
Dagmar Mißfeldt (Übersetzer)

Der zweite Band der Polarkreis-Trilogie

Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch Jahrzehnte später ist Helenas Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, nicht über den Verlust hinweg. Dann trifft ein Brief ein, verfasst in Helenas Handschrift und unterzeichnet mit dem Stern, der aussieht wie die Narbe auf ihrem Bauch. Wiking muss sich fragen, ob er Gespenster sieht oder jemand ihn und seine Familie auf perfide Weise bedroht ...

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2026

was geschah wirklich im Moor?

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Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch ...

Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch Jahrzehnte später ist Helenas Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, nicht über den Verlust hinweg. Dann trifft ein Brief ein, verfasst in Helenas Handschrift und unterzeichnet mit dem Stern, der aussieht wie die Narbe auf ihrem Bauch. Wiking muss sich fragen, ob er Gespenster sieht oder jemand ihn und seine Familie auf perfide Weise bedroht ...

Ich war wirklich sehr begeistert von dem Buch – der Schreibstil ist spannend gehalten und lässt einen nicht mehr los.
Obwohl ich den 1. Teil nicht gelesen habe, kommt man in die Story gut rein und kann auch gut folgen. Besonders gefallen haben mir die Sprünge in den Jahren, so dass man immer wieder erfährt, was damals geschehen ist. Der rote Faden zu der Geschichte von heute ist schlüssig.
Auch die Charaktere gefallen mir richtig gut und realistisch dargestellt.

Für mich war dies mal wieder ein tolles Lesevergnügen und ich freue mich auf eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Eine spannende Geschichte aus dem hohen Norden

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Inhalt:

Im hohen Norde Schwedens: 1990 wir am Rande eines Moores ein Säugling gefunden. Von Insektenstichen übersäht überlebt es nur knapp. Die Mutter Helena, die des Kind mit zum Moltebeerensammeln ...

Inhalt:

Im hohen Norde Schwedens: 1990 wir am Rande eines Moores ein Säugling gefunden. Von Insektenstichen übersäht überlebt es nur knapp. Die Mutter Helena, die des Kind mit zum Moltebeerensammeln genommen hatte, bleibt verschollen und ihr Schicksal bleibt ungeklärt. Ihr Mann Wiking Stormberg geht davon aus, dass seine Frau nicht mehr lebt und ihre Leiche im Moor versunken ist.
30 Jahre später erhält Wiking einen Brief, der die Handschrift seiner verschollenen Frau zeigt und eindeutige Hinweise auf seine Frau als Verfasserin enthält.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist fesselnd von der ersten Seite an. Schon der Einstieg mit der Auffindung des Säuglings im Moor hat mich in die Handlung hineingezogen. Was für einen schlimme Vorstellung, dass eine junge Frau im Moor versinkt und dabei stirbt.

Von dieser Ausgangsszene lässt das Buch den Leser nicht mehr los. Kaum hat man sich auf eine Richtung der Handlung eingestellt, gibt es einen Plott Twist und es gibt einen neue Überraschung.

Die Geschichte ist trotz der vielen Überraschungen logisch aufgebaut und man kann die Entwicklungen gut nachvollziehen, so das sich zum Ende eine runde Geschichte ergibt, bei der ich als Leserin sagen konnte: „ Ja, so könnte es gewesen seine“

Die Charaktere sind gut gezeichnet. Besonders Wiking ist sehr sympathisch, sein bester Freund ist einfach nur witzig, aber auch Helena, der ich anfangs mit wenig Sympathie begegnet bin, wandelt sich zu einem sympathischen Charakter.

Für mich ist das Buch einen klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Düster, nordisch, spannend

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August 2020. Wiking Stormberg ist Polizeichef im schwedischen Ort Stenträsk nördlich des Polarkreises. Vor dreißig Jahren verschwand hier seine Ehefrau Helena im Moor, doch ihre Leiche wurde nie gefunden. ...

August 2020. Wiking Stormberg ist Polizeichef im schwedischen Ort Stenträsk nördlich des Polarkreises. Vor dreißig Jahren verschwand hier seine Ehefrau Helena im Moor, doch ihre Leiche wurde nie gefunden. Wiking hat diesen Verlust nie verwunden, aber seine beruflichen und familiären Aufgaben trotzdem erfüllt. Sein Sohn Markus lebt mit Frau und Kindern ebenfalls in Stenträsk, während Tochter Elin Ärztin in Stockholm ist. Zu der Zeit kämpft man auch in Schweden mit der Corona-Pandemie, doch Wiking hat ein anderes gravierendes gesundheitliches Problem. Als ob das alles nicht genug wäre, taucht nun ein bedrohlicher Brief auf, der Helenas Handschrift trägt. Wiking nimmt unter dem Radar dazu Ermittlungen auf.

Liza Marklund, schwedische Journalistin, Autorin und Verlegerin, stammt selbst als dem Norden Schwedens. Mit ihrer Polarkreis-Trilogie kehrt sie somit literarisch in ihre Heimat zurück. DAS KALTE MOOR lässt sich sehr gut als Standalone-Roman lesen, da keine Vorkenntnisse erforderlich sind. Es gelingt ihr großartig, die Atmosphäre der Region zu beschreiben. Auf der einen Seite ist Stenträsk ein Ort, an dem jeder jeden kennt, andererseits grenzt der Ort unmittelbar an ein Raketenversuchsgelände, was zu internationalen Begegnungen führt. Viele Einwohner, so auch Wikings Sohn Markus, verdienen ihren Lebensunterhalt durch diese militärische Einrichtung.

Marklund hat für das Setting des Romans erkennbar sehr gut recherchiert. Nichts, was sie schreibt, klingt unrealistisch. Dabei schreibt sie in der Tradition des Nordic Noir Genres, langsam, manchmal melancholisch und immer auch politisch. Sie führt uns zurück in die Zeit des Kalten Krieges, während gleichzeitig die Handlung voranschreitet. Dabei nimmt die Spannung von Seite zu Seite zu. Der Übersetzerin Dagmar Missfeldt ist es dabei sehr gut gelungen, dies ins Deutsche zu übertragen. Auch das Cover passt mit seinen düsteren Farben hervorragend zum Buch.

DAS KALTE MOOR ist aus meiner Sicht eher ein Spannungsroman als ein klassischer Krimi. Ich habe das Buch verschlungen und vergebe voller Überzeugung 5 Sterne. ⭐⭐⭐⭐⭐

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Eine bedeutsame Warnung

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Das kalte Moor von Marklund ist der zweite Band einer Trilogie und für mich wieder eine klare fünf Sterne Leseempfehlung. Schon das Cover hat mich neugierig gemacht, es wirkt geheimnisvoll und passt sehr ...

Das kalte Moor von Marklund ist der zweite Band einer Trilogie und für mich wieder eine klare fünf Sterne Leseempfehlung. Schon das Cover hat mich neugierig gemacht, es wirkt geheimnisvoll und passt sehr gut zur düsteren Atmosphäre der Geschichte.

In diesem Band wird es deutlich persönlicher als im ersten Teil, vor allem für Polizeichef Wiking. Gleich zu Beginn erhält er eine niederschmetternde Krebsdiagnose, mit der er erst einmal umgehen muss. Trotzdem versucht er weiterzuarbeiten und sich nicht von der Krankheit bestimmen zu lassen. Parallel dazu tauchen neue rätselhafte Entwicklungen auf, die ihn sowohl beruflich als auch privat betreffen.

Besonders spannend ist die Situation um seinen Sohn Markus. Dieser wird anonym, aber sehr eindringlich davor gewarnt, eine bevorstehende Beförderung anzunehmen. Die Botschaft wirkt so persönlich und gezielt, dass schnell der Verdacht entsteht, sie könne nur von einer Person stammen, die eigentlich gar nicht mehr existieren dürfte, nämlich von Wikings Ehefrau und Markus Mutter, die seit über zwanzig Jahren vermisst wird. Allein dieser Gedanke bringt viele alte Fragen wieder an die Oberfläche.

Während Wiking versucht herauszufinden, wer hinter der Warnung steckt, arbeitet er gleichzeitig an einem anderen Fall. Ein mysteriöser Waffendiebstahl sorgt für Unruhe und könnte weitreichendere Folgen haben, als zunächst angenommen. Wie man es von ihm kennt, kombiniert Wiking wieder ruhig, logisch und sehr präzise. Schritt für Schritt setzt er die einzelnen Puzzleteile zusammen.

Dabei wird er immer wieder mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Dinge, die lange ungeklärt geblieben sind, tauchen erneut auf und werfen ein neues Licht auf frühere Ereignisse. Nach und nach lösen sich einige der offenen Fragen, während gleichzeitig neue Zweifel entstehen.

Der Roman ist durchgehend sehr spannend geschrieben. Marklund erzählt wie immer in einem klaren, schnörkellosen Stil, der sich sehr flüssig lesen lässt und trotzdem eine starke Spannung aufbaut. Gerade diese ruhige, präzise Erzählweise passt hervorragend zu der eher düsteren und nachdenklichen Geschichte.

Das Ende ist diesmal vergleichsweise ruhig, wirkt aber wie ein bewusst gesetzter Übergang. Es deutet bereits an, dass im letzten Band der Trilogie noch einige wichtige Dinge ans Licht kommen werden. Für mich auf jeden Fall ein sehr gelungener zweiter Teil, der die Geschichte stark weiterentwickelt und neugierig auf das Finale macht.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Spannende Geschichte, außergewöhnliches Setting

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Für mich war es das erste Buch der Autorin und es hat mir sehr gut gefallen. Dass es der zweite Band einer Trilogie ist, merkt man nicht, man kann wohl jedes Buch für sich lesen ohne Vorwissen haben zu ...

Für mich war es das erste Buch der Autorin und es hat mir sehr gut gefallen. Dass es der zweite Band einer Trilogie ist, merkt man nicht, man kann wohl jedes Buch für sich lesen ohne Vorwissen haben zu müssen. Mir hat der sachliche Schreibstil sehr gut gefallen, es gibt keine unnötigen Details, sondern es geht direkt zur Sache. Die Spannung entwickelt sich organisch und hat keine der typischen, weit verbreiteten Kunstgriffe nötig, sondern der Plot ist einfach gut aufgebaut. Der erfahrende Polizeichef Wiking geht den Hinweisen zu seiner verschwundenen Frau besonnen und unbeirrt nach. Daneben geschehen noch andere Delikte und ich war überrascht, was am Polarkreis so alles los ist. Aufgrund der lokalen Besonderheiten ist aber alles glaubhaft und plausibel und macht auch den Charme des ungewöhnlichen Settings aus. Gerade der Bezug zum Kalten Krieg ist interessant, so dass man hier mehr einen Spionageroman vor sich hat als einen Kriminalroman. Wikings ruhige Ermittlungsarbeit führt am Ende zu einer überraschenden, aber befriedigenden Wendung. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es ist stimmig und spannend, sehr empfehlenswert.

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