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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.01.2021

Wieder ein spannender Fall aus Südtirol

Das dunkle Dorf
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„Das Dunkle Dorf“ ist bereits Commissario Grauners sechster Fall. Aber dieser ist für ihn eine besondere Herausforderung, denn das Geschehen betrifft ihn und seinen Kollegen persönlich.

Kaum zu glauben, ...

„Das Dunkle Dorf“ ist bereits Commissario Grauners sechster Fall. Aber dieser ist für ihn eine besondere Herausforderung, denn das Geschehen betrifft ihn und seinen Kollegen persönlich.

Kaum zu glauben, aber in Grauners geliebter Heimat Südtirol tummeln sich neben den vielen Skitouristen plötzlich auch die Mitglieder unterschiedlicher Mafiaclans. Der Commissario, der gerne mal eigene Wege bei seinen Ermittlungen geht, kümmert sich auch in diesem Fall nicht um Anweisungen seines Vorgesetzten.

Da ich die Reihe schon von Beginn an verfolge, sind mir die Ermittler inzwischen ans Herz gewachsen. Egal ob es der etwas kauzige und grummelige Commissario aus Südtirol ist oder der Casanova aus Neapel. Ihre Charaktere entsprechen dem Landstrich, in dem sie beheimatet sind.

Auch wenn von Anfang an klar war, dass die diversen Vorfälle und Verbrechen irgendwie in einem Zusammenhang stehen, konnte ich noch gut miträtseln. Trotz des Verzichts von Lenz Koppelstätter auf grausame Brutalität und viel Blutvergießen, sind seine Krimis doch spannend.

Mir hat auch der sechste Fall gut gefallen. Der gemeine Cliffhanger zum Schluss lässt auf eine weitere Fortsetzung hoffen, die ich auf jeden Fall auch lesen werde.

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Veröffentlicht am 27.01.2021

Habe mich in den Pinguin verliebt

Papanini
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Emma ist allein zuhause als ein merkwürdiges Paket eintrifft. Zu ihrer großen Überraschung klettert ein kleiner Pinguin mit Fliegermütze aus dem Paket und das Abenteuer beginnt.

Eine sehr unterhaltsame ...

Emma ist allein zuhause als ein merkwürdiges Paket eintrifft. Zu ihrer großen Überraschung klettert ein kleiner Pinguin mit Fliegermütze aus dem Paket und das Abenteuer beginnt.

Eine sehr unterhaltsame und witzige Geschichte, denn der kleine Pinguin bringt einiges an Chaos und Problemen in Emmas Leben. Wie versteckt man so ein munteres Tierchen vor den Eltern? Und zum Schluss wird es megaspannend und ein bisschen gefährlich.

Eine tolle Geschichte über die Freundschaft zwischen Mensch und einem Tier zum selberlesen oder vorlesen, bei der auch Erwachsene ihren Spaß haben. Außerdem hat Ute Krause die Geschichte mit vielen niedlichen und farbigen Illustrationen versehen. Der Preis ist aufgrund des Umfangs und der hochwertigen Aufmachung in meinen Augen angemessen.

Ich habe mich auf den ersten Blick in diesen kleinen Pinguin verliebt und viel Spaß bei der Lektüre gehabt. Gerne vergebe ich hierfür fünf glänzende Sterne.

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Veröffentlicht am 26.01.2021

Königliches Vergnügen

Das Windsor-Komplott
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Allein den Gedanken, die Queen ermitteln zu lassen, fand ich schon interessant und war gespannt wie S. J. Bennett dieses umgesetzt hat. Nachdem ich das Buch beendet habe, muss ich sagen es ist ihr vortrefflich ...

Allein den Gedanken, die Queen ermitteln zu lassen, fand ich schon interessant und war gespannt wie S. J. Bennett dieses umgesetzt hat. Nachdem ich das Buch beendet habe, muss ich sagen es ist ihr vortrefflich gelungen. Die Queen verhält sich immer ihrer Position entsprechend, zieht Fäden im Hintergrund und führt „ihre“ Leute diskret auf die richtige Spur.

Die Schilderung des königlichen Alltags kommt meinen Vorstellungen schon ziemlich nah. In manchen Situationen schob sich förmlich das Bild der realen Queen vor meine Augen und ich dachte, das kann ich mir bei ihr genau so vorstellen.

Der unkomplizierte Schreibstil und der mal mehr und mal minder unterschwellige Humor machte dieses Buch zu einem Lesevergnügen. Für den Humor war meist Prinz Philip mit seiner unbedarften Direktheit zuständig. Schade, dass seine Auftritte immer nur kurz waren.

Mir hat dieser Serienauftakt großes Lesevergnügen bereitet und ich freue mich schon auf die Fortsetzung, daher gibt’s fünf royale Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 22.01.2021

Spannung vom feinsten

Das Klagen der Möwen
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Einmal in die Hand genommen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Bereits der Prolog hat mir eine Gänsehaut beschert. Im weiteren Verlauf war ich hin- und hergerissen … folge ich der Spur ...

Einmal in die Hand genommen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Bereits der Prolog hat mir eine Gänsehaut beschert. Im weiteren Verlauf war ich hin- und hergerissen … folge ich der Spur der Polizei oder liege ich mit meiner Vermutung richtig oder ist es noch anders.

Daniela Arnold baut vom Beginn an Spannung auf. Das und der unkomplizierte Schreibstil lassen die Seiten nur so dahinfliegen. Ich habe mitgerätselt und habe sowohl mit der Familie des Opfers als auch mit der Familie des Verdächtigen gelitten. Sehr gut dargestellt wurde wie schnell Menschen bereit sind, aufgrund eines Gerüchts oder Verdachts jemanden vorzuverurteilen. Schnell wird so das Leben einer Familie zerstört obwohl die Schuld noch gar nicht bewiesen wurde. In der Regel kann das niemals wieder gut gemacht werden.

Für mich ein kurzer, aber sehr gelungener Thriller und ich werde in Zukunft nach weiteren Werken von Daniela Arnold Ausschau halten. Für „Das Klagen der Möwen“ gibt’s von mir fünf Gruselsterne.

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Veröffentlicht am 21.01.2021

Heftige Kämpfe in und um Magdeburg

Die Jüdin von Magdeburg
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In diesem Buch nimmt uns Ruben Laurin mit in das Magdeburg des 13. Jahrhunderts. Keine Zeit, in der ich hätte leben wollen. Markgrafen und ihre Ritter tragen heftige Kämpfe aus, um ihre Macht zu festigen ...

In diesem Buch nimmt uns Ruben Laurin mit in das Magdeburg des 13. Jahrhunderts. Keine Zeit, in der ich hätte leben wollen. Markgrafen und ihre Ritter tragen heftige Kämpfe aus, um ihre Macht zu festigen bzw. auszubauen. Aber auch der Klerus beteiligt sich an den Kämpfen.

Ich hatte zwischendurch meine Schwierigkeiten mit den vielen Personen, ihrer Bedeutung und ihren Stellungen bzw. Beziehungen untereinander. Je weiter ich im Buch vorankam, desto besser ging es aber. Hilfreich war hier ein Blick in die Personenliste am Anfang des Buches. Gut fand ich auch sowohl die Zeittafel als auch den Stadtplan von Magdeburg.

Mir war gar nicht bewusst, dass auch damals schon eine Ausgrenzung und Verfolgung der Juden stattfand. Eine Liebe zwischen einer Jüdin und einem Christen schien völlig aussichtlos.

Trotz aller Grausamkeiten zeigt der Autor an einigen Beispielen, dass es auch Freundschaft zwischen unterschiedlichen Religionen und Hilfsbereitschaft gibt.

In „Die Jüdin von Magdeburg“ hat Ruben Laurin uns gut recherchierte historische Ereignisse mit teils historisch belegten Personen nahegebracht. Geschickt hat er diese mit einem fiktiven Teil zu einem interessanten Werk verbunden.

Für mich war dieses Buch sehr informativ und ich habe viel Neues über die Zeit damals gelernt. Von mir gibt’s dafür vier Sterne.

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