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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2026

konnte mich leider nicht überzeugen

Tödliche Freundinnen
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Ein Mord verbindet – oder trennt.
Privatdetektivin Mel Tillman weiß das nur zu gut. Gemeinsam mit ihrer sechszehnjährigen Freundin Chloe Harper hat sie vor vielen Jahren den Kleingangster Toby Dunne im ...

Ein Mord verbindet – oder trennt.
Privatdetektivin Mel Tillman weiß das nur zu gut. Gemeinsam mit ihrer sechszehnjährigen Freundin Chloe Harper hat sie vor vielen Jahren den Kleingangster Toby Dunne im Wald begraben. Toby hatte Mel terrorisiert, doch schlaflose Nächte bereitet ihr nur Chloe – das Mädchen, das sie liebte und das inzwischen spurlos verschwunden ist.

Als Chloes Familie Mel bittet, sie zu finden, folgt sie der Spur bis in die kanadische Wildnis – und stößt auf eine bewaffnete Chloe, die dort in einem mit Fallen gesicherten Gebiet lebt. Nicht ohne Grund, denn was sie damals im Wald zurückließen, war mehr als eine Leiche: Toby hatte etwas gestohlen, und eine mächtige Familie will es um jeden Preis zurück.

Wie sehr hatte ich mich auf dieses Buch gefreut, da sich für mich der Klappentext superspannend angehört hat.
Leider konnte es mich nicht überzeugen und es hat mich nicht wirklich gefesselt. Ich hatte von Anfang an etwas Mühe in die Story reinzufinden, da es sehr viele Zeitsprünge und viele verschiedene Ansichten von verschiedenen Personen gibt. Für mich hat das den Lesefluss immer wieder erschwert.
Auch mit den Charakteren bin ich leider nicht warm geworden.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

was geschah wirklich im Moor?

Das kalte Moor
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Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch ...

Stenträsk, Schweden, 1990. Mitten im Moor wird ein Säugling gefunden, übersät von Insektenstichen und nur knapp dem Tod entkommen. Von der Mutter, Helena, fehlt jede Spur, ihre Leiche taucht nie auf. Auch Jahrzehnte später ist Helenas Mann, Polizeichef Wiking Stormberg, nicht über den Verlust hinweg. Dann trifft ein Brief ein, verfasst in Helenas Handschrift und unterzeichnet mit dem Stern, der aussieht wie die Narbe auf ihrem Bauch. Wiking muss sich fragen, ob er Gespenster sieht oder jemand ihn und seine Familie auf perfide Weise bedroht ...

Ich war wirklich sehr begeistert von dem Buch – der Schreibstil ist spannend gehalten und lässt einen nicht mehr los.
Obwohl ich den 1. Teil nicht gelesen habe, kommt man in die Story gut rein und kann auch gut folgen. Besonders gefallen haben mir die Sprünge in den Jahren, so dass man immer wieder erfährt, was damals geschehen ist. Der rote Faden zu der Geschichte von heute ist schlüssig.
Auch die Charaktere gefallen mir richtig gut und realistisch dargestellt.

Für mich war dies mal wieder ein tolles Lesevergnügen und ich freue mich auf eine Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

ein ungewöhnlicher aber spannender Krimi

Giftiger Grund
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Mit diesem Buch ist Thomas Knüver ein wirklich untypischer, aber spannender Krimi gelungen. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und ich hatte an keiner Stelle das Gefühl von Langeweile.
Das Buch ist ...

Mit diesem Buch ist Thomas Knüver ein wirklich untypischer, aber spannender Krimi gelungen. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und ich hatte an keiner Stelle das Gefühl von Langeweile.
Das Buch ist aus der Sicht von verschiedenen Personen geschrieben, die sich so nach und nach zusammenfügen.
Joran – frisch aus dem Jugendknast entlassen. Er wird von seinem Vater erpresst und findet partout keinen Job. Eines Nachts schleicht er zur, mittlerweile verlassenen Tankstelle, die er damals überfallen hat, mit dem Ziel, die versteckte Beute zu holen. Doch stattdessen findet er eine Leiche…
Edda – ein kleines Mädchen, das nachts allein auf dem verlassenen Tankstellengelände rumgeistert.
Charu – eine Lost-Places-Fotografin, die sich damit einen Namen machen möchte.
Im Laufe der Story wird einem die Verbindung der drei deutlich und es beginnt ein Krimi, komplett ohne Polizei oder Ermittler.
Für mich ein total gelungenes Buch, das ich sehr gerne weiterempfehle.

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Veröffentlicht am 27.02.2026

kein typischer Thriller

This Story Might Save Your Life
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Joy und Benny haben zusammen einen Podcast mit dem Motto „was dich nicht umbringt, lässt dich überleben“. Sie sind auch privat beste Freunde und ein richtig gutes Team – im Hintergrund wirken auch noch ...

Joy und Benny haben zusammen einen Podcast mit dem Motto „was dich nicht umbringt, lässt dich überleben“. Sie sind auch privat beste Freunde und ein richtig gutes Team – im Hintergrund wirken auch noch Xander, Joys Ehemann und seine Schwester Mallory mit.
Als eines Tages Joy und Xander spurlos verschwunden sind, sind sich die Freunde sicher – freiwillig sind sie nicht verschwunden. Schnell nimmt die Polizei Benny ins Visier, doch hat er wirklich mit dem Verschwinden der Beiden etwas zu tun???
Der Schreibstil macht es einem einfach in das Buch zu starten. Die Charaktere sind sehr interessant gestaltet und es begegnen einem im Buch auch einige Nebencharaktere, die man nicht immer gleich richtig einschätzt.
Das Thema Narkolepsie, das im Buch eine große Rolle spielt, fand ich super interessant.
Die Story wird aus der Sicht von Joy und von Benny erzählt und ist dadurch auch nie langweilig.
Ich ziehe nur deswegen einen Stern ab, weil mir das Buch teilweise etwas zu verworren war und ich einen Thriller erwartet hatte. Doch trotzdem lohnt sich das Buch auf jeden Fall.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

rutscht leider sehr in das Fantasy-Genre ab

Böser, böser Wolf
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Als im Wald eine junge Frau entführt wird, zurück blieb nur ein roter Umhang und ein Korb, macht sich Detective Inspector Lyla Rondell auf die Spur des Täters. Als dann kurz darauf eine Leiche – und ein ...

Als im Wald eine junge Frau entführt wird, zurück blieb nur ein roter Umhang und ein Korb, macht sich Detective Inspector Lyla Rondell auf die Spur des Täters. Als dann kurz darauf eine Leiche – und ein blutverschmierter goldener Schuh aufgefunden wird, macht der Schlagzeile des Grimm-Rippers schnell die Runde.
Zu dieser Zeit ahnt Lyla Rondell noch nicht, wie nah ihr dieser Fall bald noch gehen wird.
Wie sehr hatte ich mich auf das Buch gefreut, da ich schon ein paar Weihnachtskrimis der Autorin kenne. Auch das Buchcover hat mich sofort angesprochen.
Der Start in das Buch und in die Geschichte gelang mir auch sehr gut und ich hatte große Vorstellungen, wie es wohl weitergehen wird. Doch leider hatte ich mit der Zeit echt Mühe zu folgen und für meinen persönlichen Geschmack ist das Buch zu sehr in die Fantasy-Nische gerutscht und hat sich von einem spannenden Thriller in meinen Augen immer weiter entfernt.
Leider konnte mich das Buch nicht ganz überzeugen, aber ich würde es jedem, der auch dem Fantasy-Genre nicht abgeneigt ist, es doch mal zu lesen.

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