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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2026

Humorvoll und spicy

Darkthorn Archives 1: Bite the Bride
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Wie man es von Penny Juniper kennt, erwartet uns mit Bite the Bride eine humorvolle, spicy Romcom voller Charme, Wortwitz und einer ordentlichen Prise Sarkasmus. Die Story ist von Beginn an interessant, ...


Wie man es von Penny Juniper kennt, erwartet uns mit Bite the Bride eine humorvolle, spicy Romcom voller Charme, Wortwitz und einer ordentlichen Prise Sarkasmus. Die Story ist von Beginn an interessant, hält einige Wendungen bereit und sorgt immer wieder für Schmunzeln – manchmal auch für ein leichtes Kopfschütteln.
Ethan ist der klassische Typ „harte Schale, weicher Kern“, während Cat stur, ehrgeizig und oft etwas voreilig handelt. Ihr Motto scheint eindeutig „erst handeln, dann denken“ zu sein – sehr zum Leidwesen von Ethan, den sie damit regelmäßig zur Weißglut treibt. Genau diese Dynamik zwischen den beiden ist aber auch das große Highlight der Geschichte. Die langsam wachsende Tension, die schlagfertigen Dialoge und die gelungene Mischung aus Sarkasmus und Spice machen das Buch durchweg amüsant und unterhaltsam.
Das humorvolle Zusammenspiel der Protagonisten brachte mich mehr als einmal zum Schmunzeln. Die Romcom-Elemente funktionieren gut, ohne zu überladen zu wirken, und die spicy Szenen fügen sich passend in die Handlung ein.

Zum Hörbuch:
Die Sprecher sind sehr gut gewählt und verkörpern die Figuren authentisch und lebendig. Emotionen, Humor und Sarkasmus kommen überzeugend rüber, wodurch das Zuhören durchgehend angenehm ist und Spaß macht.

Fazit:
Bite the Bride ist eine unterhaltsame, charmante Romcom für alle, die Humor, Wortgefechte, knisternde Spannung und sympathisch-eigensinnige Charaktere mögen. Kein absolutes Highlight, aber definitiv ein Hörbuch, das Spaß macht und gute Laune hinterlässt.

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Veröffentlicht am 07.01.2026

düsterer historischer Roman mit Spannung

Ein Kranich unter Wölfen
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Ein Kranich unter Wölfen entführt in eine düstere, raue Welt, die auf der koreanischen Historie basiert und nichts beschönigt. Gewalt, Machtmissbrauch und Intrigen prägen das Setting – eine brutale Realität, ...


Ein Kranich unter Wölfen entführt in eine düstere, raue Welt, die auf der koreanischen Historie basiert und nichts beschönigt. Gewalt, Machtmissbrauch und Intrigen prägen das Setting – eine brutale Realität, in der Iseul alles riskiert, um ihre Schwester aus den Fängen des Königs zu retten.
Für den Einstieg brauchte ich etwas Zeit, um mich im politischen Gefüge, den verschiedenen Figuren und der komplexen Welt zurechtzufinden und eine emotionale Verbindung aufzubauen. Doch sobald dieser Punkt erreicht war, entwickelte sich das Buch zu einem echten Selbstläufer. Ich habe Seite um Seite verschlungen, weil die Geschichte zunehmend an Spannung gewann und mich nicht mehr losließ.
Besonders beeindruckt hat mich die Figurenzeichnung. Iseul ist eine stürmische, eigensinnige Protagonistin mit klaren Stärken, aber auch deutlichen Schwächen. Genau das macht sie glaubwürdig. Ihre Entwicklung im Verlauf der Handlung – ebenso wie die von Daeysun – war spannend und nachvollziehbar zu verfolgen. Positiv hervorzuheben ist, dass es keinen „perfekten“ Charakter gibt: Jeder macht Fehler, trägt innere Konflikte mit sich und handelt nicht immer richtig. Das verleiht der Geschichte Tiefe und Authentizität.
Auch die Nebenfiguren sind vielschichtig und gut ausgearbeitet. Die Beziehungen zwischen Iseul und ihrer Schwester, aber auch zu Daeysun, Yul und Wonsik, gehören zu den emotionalen Höhepunkten des Buches. Sie entwickeln sich gut und tragen stark zur Wirkung der Geschichte bei.
Insgesamt überzeugt Ein Kranich unter Wölfen mit einer dichten Atmosphäre, starken Charakteren und einer kompromisslosen Darstellung einer grausamen Welt. Trotz kleiner Einstiegshürden ist es ein fesselnder Roman, der lange nachwirkt.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Gelungenes, düsteres Finale

Darkest Reign – Im Schatten des Jägers
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Mit Darkes Reign – Band 2 beweist die Autorin eindrucksvoll, dass Fortsetzungen nicht schwächer sein müssen – ganz im Gegenteil. Der zweite Band steht seinem Vorgänger in nichts nach: brutal, düster und ...


Mit Darkes Reign – Band 2 beweist die Autorin eindrucksvoll, dass Fortsetzungen nicht schwächer sein müssen – ganz im Gegenteil. Der zweite Band steht seinem Vorgänger in nichts nach: brutal, düster und kompromisslos zieht sich die Geschichte weiter und vertieft das bereits etablierte Dark-Military-Setting.
Wie es der Klappentext verspricht, spitzt sich der Konflikt weiter zu, während nach und nach immer mehr Geheimnisse ans Licht kommen. Nichts bleibt, wie es scheint, und genau das macht die Handlung so fesselnd. Unerwartete Wendungen werfen ein neues Licht auf bekannte Ereignisse und Figuren und sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Die Spannung bleibt durchgehend hoch – Sicherheit gibt es für niemanden.
Besonders hervorzuheben ist die Dynamik zwischen Sophia und Benton. Ihre Beziehung entwickelt sich glaubwürdig und intensiv, geprägt von inneren Konflikten, Gefühlen und schwierigen Entscheidungen. Es ist faszinierend zu beobachten, wie beide Charaktere nicht nur emotional wachsen, sondern sich auch in ihren Ansichten, Loyalitäten und Positionen verändern. Diese Entwicklung verleiht der Geschichte Tiefe und emotionale Wucht.
Auch die Nebencharaktere spielen eine entscheidende Rolle. Ob Freunde, Feinde oder Verräter – jede Figur hat ihren Platz und ihre Bedeutung. Vertrauen ist ein rares Gut, und genau das unterstreicht die düstere Atmosphäre der Geschichte zusätzlich.
Die Mischung aus Brutalität, Spannung und dem rauen Military-Setting macht es leicht, durch die Seiten zu fliegen. Ergänzt wird das Ganze durch genau die richtige Portion Spice und emotionale Tiefe, ohne die düstere Grundstimmung zu verlieren.
Insgesamt ist Darkes Reign – Band 2 ein intensiver, packender und konsequenter Abschluss der Dilogie, der Fans von Dark Romance und Military-Settings voll auf ihre Kosten kommen lässt. Wer Band 1 mochte, wird diesen Teil verschlingen.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Eine Dystopie, die fesselt

To Cage a Wild Bird
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„Ein einziges Verbrechen kann über Freiheit oder Gefangenschaft entscheiden.“

In To Cage a Wild Bird wird Raven vor eine unmögliche Wahl gestellt: Um ihren Bruder zu retten, lässt sie sich freiwillig ...


„Ein einziges Verbrechen kann über Freiheit oder Gefangenschaft entscheiden.“

In To Cage a Wild Bird wird Raven vor eine unmögliche Wahl gestellt: Um ihren Bruder zu retten, lässt sie sich freiwillig in das berüchtigte Hochsicherheitsgefängnis Endlocke einsperren – einen Ort, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Schon der kurze Blick in den Klappentext macht klar, dass hier eine düstere, emotionale und gnadenlose Geschichte auf den Leser wartet.
Das Buch entpuppt sich als eine spannende, beklemmende Dystopie mit einer fesselnden Handlung und außergewöhnlich gut ausgearbeiteten Charakteren. Raven ist eine unglaublich starke Protagonistin, die bereit ist, alles für ihre Familie zu opfern. Ihre Entschlossenheit, ihr Mut und ihre innere Stärke machen sie zu einer Figur, mit der man sofort mitfiebert und die man einfach bewundern muss.
Das Worldbuilding ist brutal und eindringlich: Eine von Schichten, Ungerechtigkeit und Machtmissbrauch geprägte Gesellschaft, die sich erschreckend real anfühlt. Endlocke ist dabei mehr als nur ein Gefängnis – es ist ein Spiegel dieses Systems. Zu verfolgen, wie Raven sich dort behauptet, Freundschaften knüpft, Feinde gewinnt und sich Schritt für Schritt gegen die bestehenden Strukturen stellt, ist durchgehend spannend und emotional mitreißend.
Besonders gelungen sind die facettenreichen Nebencharaktere, die alle ihre eigenen Geheimnisse, Motive und Entwicklungen mitbringen. Niemand wirkt eindimensional. Die Dynamik zwischen Raven und Vale war für mich ein absolutes Highlight: intensiv, prickelnd und voller Spannung – ich habe die beiden geliebt.
Die Handlung bleibt konstant packend, mit gut gesetzten Wendungen und einem starken Spannungsbogen. Das Ende ist sehr gelungen und macht sofort Lust auf Band 2, ohne den ersten Teil unbefriedigend offen zu lassen. Hervorzuheben ist außerdem der atmosphärische Schreibstil, der die düstere Stimmung perfekt einfängt, sowie die gelungene Balance zwischen Action, emotionaler Tiefe und Spice.

Zusatz zum Hörbuch:
Die Sprecherin von Raven hat die Geschichte hervorragend transportiert. Die Emotionen waren förmlich spürbar, und man konnte sich komplett in Ravens Gefühlswelt fallen lassen. Ein intensives und sehr angenehmes Hörerlebnis.

Fazit:
To Cage a Wild Bird ist eine starke Kombination aus Dystopie, Spannung, emotionaler Tiefe und prickelnder Dynamik. Ein Buch, das fesselt, berührt und lange nachhallt – klare Lese- und Hörempfehlung! ⭐⭐⭐⭐⭐

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Veröffentlicht am 22.12.2025

Feuer, Eis und endlich Gefühle – wenn perfekte Pläne brennen

Two steps away - London Hearts 2
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Wie ich die Mädels vermisst habe! Besonders Pippa habe ich schnell wieder ins Herz geschlossen. Ihre sympathische, durchgeplante Art ist gleichermaßen liebenswert wie amüsant – auch wenn sie ihre Planung ...

Wie ich die Mädels vermisst habe! Besonders Pippa habe ich schnell wieder ins Herz geschlossen. Ihre sympathische, durchgeplante Art ist gleichermaßen liebenswert wie amüsant – auch wenn sie ihre Planung manchmal wirklich seeehr extrem betreibt und in ihrer eiskalten Zielorientierung stellenweise anstrengend sein kann. Trotzdem konnte ich viele ihrer Gedanken gut nachvollziehen.

Natürlich muss jemand ihren perfekten Plan durcheinanderbringen – und das ist Ben. Die beiden sind wie Feuer und Wasser, was für großartige Unterhaltung sorgt. Als Leser:in erkennt man schnell, dass ein einziges klärendes Gespräch so vieles lösen würde, doch Sturheit und Stolz stehen dem im Weg. Gerade hier fand ich Pippa gelegentlich zu nachtragend, vor allem was die Zusammenarbeit mit ihren „Erzfeinden“ betrifft. Auch der Konflikt um den Praktikumsplatz fühlte sich für mich teilweise unfair an – auf beiden Seiten.

Sehr berührt hat mich Pippas Familie, die alles nur als Event, Marketing oder Verpflichtung sieht. Das macht ihr Leben nicht leichter und tat mir wirklich leid. Umso schöner ist die Hoffnung, die sich langsam rund um Ben entwickelt – ich war gespannt auf jede weitere Begegnung.

Und dann: Die Hölle bricht los.
„Sie ist nicht mehr nur meine Vergangenheit. Sie ist hier, und ich möchte, dass sie meine Gegenwart ist.“

Endlich kommunizieren sie – gezwungenermaßen 😉 – und endlich werden Missverständnisse aufgeklärt. Diese Tension, das Leugnen der Gefühle, die Entwicklung zwischen den beiden: Ich habe es geliebt. Noch mehr habe ich gefeiert, dass Pippa ihrer furchtbaren Mutter endlich die Stirn bietet. Das hat mich richtig wütend gemacht – und gleichzeitig stolz auf sie.

Gefühle, Beziehungen, Drama und das Rätsel um das Praktikumsdesaster: Ich liebe alles daran. Nur das Ende kam mir etwas zu schnell – ein kleiner Prolog hätte gutgetan. Ein paar Rechtschreibfehler waren zudem etwas irritierend. Trotzdem: ein sehr gelungener, emotionaler Teil mit großartiger Entwicklung. 💔🔥

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