Gutes Buch für nebenbei
Fractured FatesFractured Fates ist insgesamt ein solides und angenehm zu lesendes Buch. Der Schreibstil ist flüssig, wodurch man in einen guten Lesefluss kommt. Besonders die Ermittlungen rund um den Mord sind gut aufgebaut. ...
Fractured Fates ist insgesamt ein solides und angenehm zu lesendes Buch. Der Schreibstil ist flüssig, wodurch man in einen guten Lesefluss kommt. Besonders die Ermittlungen rund um den Mord sind gut aufgebaut. Als Lektüre für zwischendurch eignet sich das Buch daher definitiv.
Allerdings hatte ich stellenweise Schwierigkeiten, wirklich mit den Charakteren warm zu werden. Mit Carter hat das noch am besten funktioniert, zu ihm konnte ich relativ schnell eine Verbindung aufbauen. Bei Holly bzw. Isabelle hat es dagegen etwas gedauert, bis ich emotional Zugang zu ihr gefunden habe. Florence konnte mich leider bislang gar nicht überzeugen und ist mir bisher nicht sympathisch geworden.
Auch wenn die Geschichte durchgehend interessant bleibt, fehlte mir zwischendurch etwas Spannung und vor allem emotionale Tiefe. Manche Szenen hätten für meinen Geschmack intensiver ausgearbeitet sein können. Der Cliffhanger am Ende ist dafür umso gemeiner – ein starker Anreiz, den zweiten Band lesen zu wollen. Wahrscheinlich wird dort noch einiges an Entwicklung und Hintergrund folgen.
Insgesamt ist Fractured Fates ein gutes Buch für nebenbei: nicht langweilig, gut geschrieben, aber mit Luft nach oben, was Spannung und Charaktertiefe betrifft.