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EngelAnni

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.08.2021

Jetzt eine Tasse Tee

Die Teehändlerin
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Mit "Die Teehändlerin" tauchen wir ein in die 1830er Jahre. Tobias Ronnefeldt führt einen erfolgreichen Tee- und Warenhandel, als er auf eine Forschungsreise nach China aufbricht.
Seine Frau Friederike ...

Mit "Die Teehändlerin" tauchen wir ein in die 1830er Jahre. Tobias Ronnefeldt führt einen erfolgreichen Tee- und Warenhandel, als er auf eine Forschungsreise nach China aufbricht.
Seine Frau Friederike sieht sich nun alleine gelassen mit dem Laden und einem Prokuristen, dem sie nicht vertraut. Sie setzt alles daran, dass es dem Laden gut geht und entwickelt auch eigene Ideen.
Neben Friederike lernen auch ihre Familie und Freunde kennen.
Das Buch gibt einen wunderbaren Eindruck in das Frankfurt der 1830er Jahre und der Lebensweise zur der Zeit.
Der Schreibstil gefällt mir gut, das Buch lässt sich leicht lesen.
Das Buch beruht auf der Wahren Geschichte der Ronnefeldts, es ist aber mit fiktiven Figuren aufgefüllt und etwas ausgeschmückt worden. Dies erklärt die Autorin Susanne Popp noch mal ausführlich im Nachwort, was mir sehr gut gefällt.
Ich kann das Buch absolut empfehlen und freue mich schon auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 03.08.2021

Mehr als ein Kriminalroman

Die andere Hälfte der Hoffnung
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In "Die andere Hälfte der Hoffnung" werden eigentlich drei Geschichten parallel erzählt. Die eines Mädchens, welches aus den Fängen eines Menschenhändlers entkommt und bei einem Bauern Unterschlupf findet, ...

In "Die andere Hälfte der Hoffnung" werden eigentlich drei Geschichten parallel erzählt. Die eines Mädchens, welches aus den Fängen eines Menschenhändlers entkommt und bei einem Bauern Unterschlupf findet, die eines Polizisten, der zwei Mädchen sucht und sich auf die Spur der Menschenhändler begibt und die einer Mutter eines der verschwundenen Mädchen, die ihre Lebensgechichte in der Ukraine erzählt.

Zwei der drei Geschichten gefallen mir richtig gut. Dem Polizisten konnte ich sehr gut folgen und ich fand es spannend, wie der Menschenhändlerring gejagt wurde und auch der Polizist kommt mir sehr sympatisch rüber.

Auch die Geschichte der Mutter berührt mich, sie schreibt ihre Lebensgeschichte auf. Sie hat 1986 In der Nähe von Tschernobyl gelebt. Diese Geschichte hat mich sehr bewegt.

Leider gefällt mir die Geschichte von dem Mädchen, was fliehen kann nicht so gut. Deswegen vergebe ich "nur" vier Sterne.

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Veröffentlicht am 26.07.2021

Reden hilft...

Wir für uns
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„Wir für uns“ von Barbara Kunrath lässt die 41-jährige schwangere Josie auf die über 70-jährige, gerade verwitwete Kathi treffen.
Josie ist von ihrer Affäre schwanger und ist sich unsicher, ob sie das ...

„Wir für uns“ von Barbara Kunrath lässt die 41-jährige schwangere Josie auf die über 70-jährige, gerade verwitwete Kathi treffen.
Josie ist von ihrer Affäre schwanger und ist sich unsicher, ob sie das Kind behalten soll. Ihre Affäre lässt sie aber mit dieser Entscheidung alleine.
Kathi hat gerade ihren Mann verloren und stellt fest, dass sie sich von ihrem Sohn entfremdet hat und nun ganz alleine ist.
Josie und Kathi freunden sich mit der Zeit an.
Es handelt sich hierbei nicht um einen Wohlfühlroman, bei dem die Handlung im Focus steht, sondern es geht um die anfangende Freundschaft zwischen Kathi und Josie und auch ihre Gedanken stehen im Vordergrund. Ich konnte mich in beide Frauen sehr gut hineinversetzen und habe bei allen ihren Entscheidungen „mitgefiebert“.
Mein Fazit des Buches ist, dass es immer besser ist, alles frühzeitig anzusprechen, bevor sich etwas aufstauen kann.
Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und vergebe 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.07.2021

Ost oder West, wie würdest du entscheiden?

Dreieinhalb Stunden
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August 1961: Ein Zug bricht in München mit dem Ziel Ost-Berlin auf, dann macht sich das Gerücht breit, dass eine Mauer gebaut wird. Jeder einzelne Reisende in dem Zug stellt sich nun die Frage, steige ...

August 1961: Ein Zug bricht in München mit dem Ziel Ost-Berlin auf, dann macht sich das Gerücht breit, dass eine Mauer gebaut wird. Jeder einzelne Reisende in dem Zug stellt sich nun die Frage, steige ich aus oder fahre ich weiter in die DDR.

Die Personen, die in den Zug einsteigen, werden immer wieder zusammen geführt und wir erfahren nach und nach ihre Geschichte und auch ihre Gedanken. Aber nicht nur die Personen im Zug spielen alle Rollen, sondern auch ein hoher Offizier der DDR, der für den Mauerbau mit verantwortlich ist und die Zugführerin, die den Zug über die Grenze bringen soll.

Die vielen unterschiedlichen Geschichten laufen in diesem Zug zusammen und sie zeigt auch die Zerrissenheit der Menschen. Kehren Sie zurück in Ihre Heimat oder geben sie alles auf für ein Leben im Westen, wo sie nicht wissen, ob es besser wird.

Ich habe das Buch regelrecht an einem Wochenende verschlungen, ich wollte unbedingt wissen, wie die Personen sich alle entscheiden. Das Buch hat mich sehr bewegt und mich zum Nachdenken gebracht. Ich kann das Buch absolut empfehlen und vergebe 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 13.07.2021

Skurile Handlung mit toller Erzählart

Der König von Berlin
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Der König von Berlin stirbt und eine Rattenplage sucht die Stadt heim. Ein "Dorfpolizist" versucht den Fall zu lösen.

Die Story klang erst sehr gut, aber es wurde dann doch immer abstruser und merkwürdiger. ...

Der König von Berlin stirbt und eine Rattenplage sucht die Stadt heim. Ein "Dorfpolizist" versucht den Fall zu lösen.

Die Story klang erst sehr gut, aber es wurde dann doch immer abstruser und merkwürdiger. Ein Krimi, der mit Humor daher kommt. Leider ist es gar nicht mein Humor.

Was mir allerdings sehr gut gefällt, ist die Art, wie der Autor mit seinen Lesern spielt. Er beschreibt eine Szene und der Leser hat sofort eine Vorstellung im Kopf. In den nächsten Absätzen wird aber eine ganz andere Situation dargestellt. Das macht viel Spaß beim Lesen.

Da mir die Story aber nicht so zusagt, vergebe ich 3 Sterne.

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