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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2026

Für jung und alt

Der Stoff, aus dem die Dinge sind
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Ein Kinderbuch über Pflanzen.
Allerdings wurde es wirklich super interessant aufbereitet. Und eigentlich wollte ich es meiner Stieftochter zu Ostern schenken, da die Altersempfehlung ab 8 Jahren ist. Jedoch ...

Ein Kinderbuch über Pflanzen.
Allerdings wurde es wirklich super interessant aufbereitet. Und eigentlich wollte ich es meiner Stieftochter zu Ostern schenken, da die Altersempfehlung ab 8 Jahren ist. Jedoch haben meine zwei kleinen Mäuse (5 und 3) dieses Buch total gern. Wir lesen immer nur zwei Pflanzen, da die Aufmerksam dann nachlässt.
Zwar sind die Informationen kurz zusammengefasst, für so einen kleinen Kopf sind da aber ganz schön viele neue Wörter dabei. Zudem geht es auch immer etwas in der Geschichte zurück, damit können Kindergartenkinder noch nicht so viel anfangen.
Aber wie gesagt, sogar für die Kleinen ist es total interessant zu lesen. Es gibt auch oft witzige Infos, wie zb dass man mit Riesenkürbisse Bootrennen fährt.
Uns gefallen aber nicht nur die Informationen, die wir hier bekommen und die sogar für uns Erwachsene echt interessant sind, (sogar mein Mann setzt sich immer zu uns, wenn ich wieder mal eine neue Pflanze vorlese) denn viele Dinge wussten wir selbst noch gar nicht. Uns gefallen auch die bunt gestalteten Seiten sehr. Auf den linken Seiten erfährt man allerhand über die jeweilige Pflanze. Wo kommt sie her, wie hat man sie verwendet, wo kommt sie heutzutage vor?
Die rechte Seite zeigt eine Illustration der jeweiligen Pflanze in groß. Dort wird genau beschrieben wie ihre Blüten aussehen, die Frucht, was daran essbar ist, etc.
Einzig den Titel finde ich persönlich etwas unpassend bzw. irritierend. Ich dachte nämlich ehrlich gesagt, dass jede Pflanze für die Herstellung einer Sache dient. Aber die Kartoffel, der Kürbis, bleibt ein Lebensmittel, wird also nicht in einen Gegenstand eingearbeitet.
Das ist aber schon das einzige, was mich ein wenig gestört hat.

Fazit: Wir sind total begeistert von diesem Buch und können es nur jedem weiterempfehlen, egal ob groß oder klein. Die bunten Seiten machen es sehr anschaulich, sodass sich vor allem Kinder ein gutes Bild von den jeweiligen Pflanzen machen können. 

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Sensation? Naja...

The Ravenhood - Flock
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Cecilia soll ein Jahr lang zu ihrem Vater ziehen und bei ihm in der Fabrik arbeiten. Dafür bekommt sie von ihm Geld, das sie für ihre kranke Mutter verwenden möchte.
Während dieser Zeit lernt sie Sean ...

Cecilia soll ein Jahr lang zu ihrem Vater ziehen und bei ihm in der Fabrik arbeiten. Dafür bekommt sie von ihm Geld, das sie für ihre kranke Mutter verwenden möchte.
Während dieser Zeit lernt sie Sean kennen und seinen besten Freund Dominic. Bald schon ist sie hin- und hergerissen von den Gefühlen, die die beiden Männer in ihr wecken.

So eine abstruse Story habe ich echt noch nie gelesen. Die gesamte Leseerfahrung war mehr als strange. Zudem haben mich alle Protagonisten total wütend gemacht.
Zum einen wäre da Cecilia. Wie Sean und Dom mit ihr umspringen geht einfach gar nicht. Ist sie sich dafür nicht zu schade? Ich hätte schon läääängst einen Schlussstrich gezogen. Vielleicht liegt es aber auch tatsächlich an ihren (noch) 18 Jahren, dass sie sich so kindisch verhält. Keine erwachsene Frau würde freiwillig in eine solch toxische Beziehung einwilligen.
Dann sind da ja noch Sean und Dominic. Vor allem Sean ist sehr besitzergreifend. Er stellt Forderungen, gibt Cecilia oft die Schuld an allem und steht NIE hinter ihr.
Dom ist das komplette Gegenteil. Ein Prolet durch und durch. Allerdings stellt er keine Forderungen, da er sie größtenteils ignoriert.
Was sie an diesen beiden Typen findet, kann ich nicht verstehen.
Aber auch Sean und Dom verstehe ich in dieser Dreiecksbeziehung nicht. Keiner ist eifersüchtig, alles Friede Freude Eierkuchen, als würden sie in einer Kommune leben.
Achja, so ganz daneben liege ich wohl nicht, denn es wird auch jede Menge Gras geraucht.
Und Alkohol getrunken. Für das, dass Cecilia ja "angeblich" nie was trinkt und seeeehr verantwortungsbewusst ist, greift sie dermaßen oft zur Flasche, dass mir allein vom Lesen schon ganz schwindelig wurde.
Auf keinen Fall möchte ich euch noch meine Lieblingsszene vorenthalten, die einen Abklatsch von The Fast and The Furious war, nur dass sich die Menge an Alkohol, die in dem Buch getrunken wird, mit der Raserei der beiden Männer, nicht vereinbaren lässt. Entweder Autorennen ODER Parties.
Auch nicht viel besser ist Cecilias Vater, der so gut wie nie anwesend ist und auch sonst keinerlei Gefühle zeigt. Er ist nicht einmal im Stande eine normale Unterhaltung mit seiner Tochter zu führen. Möglicherweise hat Cecilia deshalb einen Hang zu toxischen Beziehungen.
Gott sei Dank sind mir im wahren Leben noch nicht viele Leute über den Weg gelaufen, die dermaßen gefühlskalt sind bzw denen (zumindest nach außen hin) scheinbar das ganze Leben einfach egal ist.
Neben diesen paar super Charakteren hält das Buch noch jede Menge Geheimnisse bereit, die, naja, am Ende hin, zur Hälfte aufgeklärt werden, allerdings für mich auch nicht richtig Sinn ergeben.
Nun ja, für mich war das Buch leider eher ein Reinfall und obwohl ich normalerweise super neugierig bin, bin ich nicht versucht die Folgebände zu lesen.

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Veröffentlicht am 22.03.2021

Auris Teil 2

Die Frequenz des Todes
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Ein Notruf geht ein. Eine Mutter bittet um Hilfe. Ihr Baby sei verschwunden. Leider ist gegen Ende jedoch nicht mehr viel zu verstehen. Da kommt unser phonetischer Forensiker ins Spiel, Dr. Hegel. Der ...

Ein Notruf geht ein. Eine Mutter bittet um Hilfe. Ihr Baby sei verschwunden. Leider ist gegen Ende jedoch nicht mehr viel zu verstehen. Da kommt unser phonetischer Forensiker ins Spiel, Dr. Hegel. Der allerdings darf sich aufgrund seiner Fußfessel nicht außer Haus begeben. Wie wird er diesen Fall wohl lösen können?

Das Buch war von Beginn an spannend und konnte mich fesseln. Die Kapitel waren kurz, was mir persönlich immer sehr gut gefällt, da der Lesefluss besser aufrecht erhalten wird. Der Handlung kann man gut folgen. Jedoch finde ich, dass bei diesem Teil Hegel mehr in den Hintergrund rückt. Außerdem würde ich empfehlen, die Teile nacheinander zu lesen und einen nicht allzu großen Zeitraum dazwischen verstreichen zu lassen. Es wird immer wieder auf die vorherige Geschichte verwiesen, die ich leider nicht mehr so ganz klar in meinem Kopf hatte und man dann als Leser mit einigen Fragezeichen in den Augen da sitzt.

Das Ende war leider etwas zu vorhersehbar. Hier hätte ich mir eine Wende a la Fitzek gewunschen. Dennoch eine klare Empfehlung an alle Thrillerfans!!

Fazit: Ein sehr gelungener Thriller, der Freude auf den dritten Teil macht.

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Veröffentlicht am 18.03.2021

Das ganze Leben ist eine Ermittlung

Kein Entkommen
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Katja Sands erster Fall.
Zwei Tote. Beide traumatisiert. Was sie verbindet? Die Marine. Mord oder Selbstmord?

Was spannend und mit einem bitteren Beigeschmack begann, sodass man das Buch beinahe schon ...

Katja Sands erster Fall.
Zwei Tote. Beide traumatisiert. Was sie verbindet? Die Marine. Mord oder Selbstmord?

Was spannend und mit einem bitteren Beigeschmack begann, sodass man das Buch beinahe schon aus der Hand legen möchte, flachte bald etwas ab. Erst erfährt man so einiges über Katjas Privatleben. Dann endlich die erste Leiche. Die Ermittlungen gehen eher zäh voran. Immer wieder unterbrochen von Katjas privaten Problemen, die jedoch nicht überhand nehmen. Im Fokus steht bis zum Schluss die Aufklärung der beiden Selbst-/Mordfälle. Zwischendurch wird der Leser immer wieder mit einem Kindheitstrauma geschockt. Man fragt sich lange wer denn wohl dahinter steckt.
Die Spannung steigt erst so richtig, wenn man an den letzten 100 Seiten angelangt ist. Und dann verfliegt die Handlung wie im Nu. Ich kam mir bei dem gesamten Buch vor, als würde ich in einem Hochgeschwindigkeitszug sitzen. Kaum habe ich begonnen zu lesen, war auch schon wieder alles vorbei. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass einige Fragen offen blieben. Allerdings möchte der Autor natürlich auch zum Weiterlesen der Serie animieren. Ob ich jedoch mehr mit Katja erleben möchte? Wohl eher nicht. Dafür waren wir uns zu distanziert, was womöglich auch an dem emotionslosen Schreibstil des Autors liegen mag.

Fazit: Auftakt einer Trilogie ohne Suchtpotenzial.

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Veröffentlicht am 08.03.2021

Auf hoher See

Passagier 23
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"Passagier 23" spielt auf hoher See.
Auf einem Kreuzfahrtschiff verschwinden immer wieder Menschen. Eine selbsternannte Thrillerautoren ruft Polizeipsychologen Martin um Hilfe, der vor einigen Jahren ...

"Passagier 23" spielt auf hoher See.
Auf einem Kreuzfahrtschiff verschwinden immer wieder Menschen. Eine selbsternannte Thrillerautoren ruft Polizeipsychologen Martin um Hilfe, der vor einigen Jahren seine Frau und seinen Sohn auf demselbigen Schiff verlor.

Fitzeks Bücher lassen sich immer sehr schnell lesen. Das liegt nicht nur an seinem spannenden, locker, leichten Schreibstil, sondern auch an seine fesselnden Handlungen. Dazu sind die Kapitel kurz gehalten, was mir persönlich bei Büchern besser gefällt, da man nicht mittendrin pausieren muss und sich beim nächsten Mal nicht fragt, nach welchem Absatz man denn aufgehört hat, um dann einige Passagen doppelt zu lesen. Zudem finden sich hier des öfteren wieder einige Cliffhanger, was den Leser weiters dazu animiert nicht zu stoppen.
Inhaltlich gefiel mir das Buch auch sehr gut. Es zog mich von Seite 1 sofort in den Bann. Es gab keine einzige Stelle, an der Langeweile aufkam.
Und wer den Fitzek kennt weiß, dass die Enden mit unerwarteten Wendungen aufwarten. Für meinen Geschmack diesmal leider etwas zuviel des Guten. Manchmal ist einfach weniger mehr. Deshalb gibt es einen Stern abzug.

Fazit: Ein wirklich guter Thriller, wenn man beim ersten Ende aufhört zu lesen.

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