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Veröffentlicht am 13.01.2025

Bezaubernde Geschichten

Lilo & Stitch: O'hana heißt Familie
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"Lilo und Stitch" war ein Kinofilm aus den frühen 00er-Jahren und weckt damit bei vielen heutigen jungen Eltern eigene Kindheitserinnerungen. Auch mich hat der Film damals bezaubert und der Satz "O'Hana ...

"Lilo und Stitch" war ein Kinofilm aus den frühen 00er-Jahren und weckt damit bei vielen heutigen jungen Eltern eigene Kindheitserinnerungen. Auch mich hat der Film damals bezaubert und der Satz "O'Hana heißt Familie" - titelgebend für dieses Kinderbuch - ist mir bis heute in warmer Erinnerung.

Das Buch erfüllt die hohen Erwartungen, die ich daran hatte, absolut. Die Zeichnungen sind wunderschön und allerliebst, sehr ansprechend für Kinder. Und auch die Geschichten sind sehr schön und vermitteln Werte wie Zusammengehörigkeit, Verbundenheit, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft - alles sehr wichtige Werte für Kinder. Gleichzeitig werden sie wie nebenbei und in geschichtenhafter und unterhaltsamer Form vermittelt.

Die kurzen, liebevollen Szenen, reich bebildert, könnten durchaus auch schon für jüngere Kinder, als das angegebene Mindestalter von 8 Jahren, in Vorlesebegleitung von Erwachsenen, etwas sein.

"O'Hana heißt Familie" ist also ein wunderschönes Buch für die ganze Familie, das ich nur wärmstens empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 12.01.2025

Kinder-Kriegen oder nicht aus verschiedenen Perspektiven betrachtet

Eva
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Eva" von Verena Kessler ist ein leicht und schnell lesbares, dünnes Büchlein von etwa 200 Seiten. Aus vier verschiedenen Perspektiven lernen wir vier Frauen kennen, die zum Thema eigene Kinder haben oder ...

Eva" von Verena Kessler ist ein leicht und schnell lesbares, dünnes Büchlein von etwa 200 Seiten. Aus vier verschiedenen Perspektiven lernen wir vier Frauen kennen, die zum Thema eigene Kinder haben oder wollen ganz unterschiedlich stehen, und deren Leben lose miteinander verknüpft sind:

Eva, die noch nie Kinder wollte, Lehrerin ist, und sich moralisch über andere erhebt, indem sie erst ein Interview dazu gibt, dass die Menschheit aus Klimaschutzgründen auf eigene Kinder verzichten sollten und später noch ein Buch dazu schreibt, trotz Anfeindungen.

Mona, die so halb ungeplant drei Kinder hat.

Ihre nur ein Jahr jüngere Schwester Sina, die sich sehnlichst ein Kind wünscht, aber es will nicht klappen.

Und schließlich noch eine vierte Frau, deren Kind gestorben ist.

Ich habe das Buch innerhalb eines Tages ausgelesen und es hat mich gut unterhalten. Ob es bei mir einen tieferen Eindruck hinterlassen haben wird, weiß ich aber nicht... grundsätzlich waren mir diese Perspektiven alle bekannt und das Buch hat mir dadurch nicht unbedingt neue Blickwinkel aufgezeigt. Auch hätten dem Buch möglicherweise ein paar Seiten mehr, in denen man die Figuren noch besser kennen lernen hätte können, gut getan.

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Veröffentlicht am 10.01.2025

Tolle, alltagstägliche Tipps für mehr Energie und Gesundheit

Energize your life!
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"Energize your life!" von Prof. Dr. Ingo Froböse fällt schon durch seine äußere Gestaltung als wunderschönes und ansprechendes Buch auf. Eingeteilt in viele kleine Abschnitte und angereichert mit Bildern, ...

"Energize your life!" von Prof. Dr. Ingo Froböse fällt schon durch seine äußere Gestaltung als wunderschönes und ansprechendes Buch auf. Eingeteilt in viele kleine Abschnitte und angereichert mit Bildern, praktischen Anleitungen zu Bewegungsübungen und Kochrezepten (auch jeweils mit einem Appetit machenden Bild dazu) ist es eine wahre Freude, sich mit dem Buch zu beschäftigen. Damit erfüllt dieses Buch schon eine ganz wichtige Aufgabe für alle, die ihren Lebensstil ändern möchten: es arbeitet mit Freude, Inspiration und Motivation.

Toll finde ich auch, wie ganz normale Menschen, die sich bisher noch nicht so viel mit Sport, Schlaf, gesunder Ernährung oder anderen Faktoren eines gesunden Lebensstils beschäftigt haben, durch die einfachen Erklärungen und den motivierenden Zugang von dem Buch abgeholt werden. Aber auch, wer schon viel über diese Themen weiß, wird das ein oder andere Neue erfahren.

Das Buch beginnt mit dem Thema Stress, Überlastung und Überforderung und erklärt, was Stress im Körper bewirkt und warum dieser durch unseren modernen Lebensstil oft nicht mehr automatisch so leicht abgebaut werden kann und was dann im Körper passiert. Gleich darauf folgt ein Kapitel zu den Themen Regeneration und Erholung, und von Anfang an ist das Buch voll mit vielen kleinen Tipps und Ideen zur praktischen Umsetzung: beispielsweise empfiehlt es sich, zur Regeneration nach einem anstrengenden Arbeitstag etwas ganz anderes zu machen als das, was man sonst in der Arbeit macht: wer die ganze Zeit gesessen ist, sollte sich jetzt bewegen. Wer sich bewegt hat, braucht Ruhe oder eine andere, sanfte Form der Bewegung.

Ein großes Kapitel ist auch dem wichtigen Thema Schlaf gewidmet, es geht um die Ursachen von Schlafstörungen sowie darum, wie man wieder einen besseren Schlaf bekommen kann und warum dieser so wichtig ist. Auch auf die verschiedenen Schlafphasen wird eingegangen und auch hier gibt es wieder viele hilfreiche Tipps, z.B. der, dass ein Schlaf untertags entweder ein ganz kurzer Power-Nap von nur 10 bis 20 Minuten sein sollte, oder gleich 2 Stunden, und damit einen vollen Schlafzyklus, dauern sollte, um nicht mitten aus dem Tiefschlaf aufzuwachen und sich noch erschöpfter zu fühlen als davor.

Danach folgt ein Kapitel über Alltagsstrategien: es geht um Bewegung an der frischen Luft, Meditation, Entspannung, Wellness und Urlaub, aber auch um tiefgreifende Fragen wie die nach unserem Ikigai und danach, wofür unser Herz wirklich schlägt.

Sehr gut gefallen hat mir auch das Kapitel über Bewegung und Sport: auch hier gibt der Autor praktische, alltagstaugliche Tipps für einen Einstieg in ein bewegteres Leben, das zum Beispiel über sanftes Gehen und Walken zum Laufen führen kann, aber auch der eigene Lieblingssport oder das Entdecken neuer Lieblingssportarten sind möglich. Besonders mochte ich hier auch die "20 Übungen für mehr Wohlbefinden", in denen ausführlich bebildert leicht einsetzbare, schnelle und effektive Dehnungsübungen für den Alltag vorgestellt werden.

Das letzte große Kapitel widmet sich schließlich dem wichtigen Thema Ernährung, auch im Zusammenhang mit Stress, und gibt Tipps für eine gesunde, abwechslungsreiche und nährstoffreiche Ernährung. Am Ende finden sich noch "15 Rezepte für mehr Energie", die alle von sehr Appetit anregenden Bildern begleitet sind, sodass ich sie am liebsten gleich alle nachkochen würde. Es sind Rezepte für Frühstück (z.B. Apfelstrudelporridge), Mittagessen (z.B. Hähnchen mit Süßkartoffeln und Gemüse) und Abendessen (z.B. z.B. Omelett mit Tomaten und Bergkäse) dabei.

Dieses tolle Buch wird definitiv einen Stammplatz in der Nähe meines Arbeitsplatzes bekommen, sodass ich regelmäßig nachschlagen, Übungen machen, Rezepte nachkochen und mich inspirieren lassen kann. Und ich werde es bei Gelegenheit sicher einigen Menschen in meinem Umfeld schenken. Denn es gibt selten so tolle Bücher zu einem gesunden Lebensstil, die komplett auf den erhobenen Zeigerfinger verzichten und stattdessen so ansprechend und inspirierend sind, dass sie richtig Lust darauf machen, sich mit den empfohlenen Themen näher auseinanderzusetzen. Damit zeigt das Buch, dass Genuss und Freude gut mit Gesundheit und Fitness vereinbar sind, ja, sich sogar gegenseitig bedingen - eine sehr wichtige Botschaft!

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Einzelne Szenen von Verwandtschaftsbesuchen im Libanon

Barfuß in Tetas Garten
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Aline Abboud bezeichnet sich als "Halblibanesin mit ostdeutschem Migrationshintergrund", sie ist die Tochter eines in die DDR ausgewanderten Libanesen und einer ostdeutschen Mutter. Selbst ist sie im Jahr ...

Aline Abboud bezeichnet sich als "Halblibanesin mit ostdeutschem Migrationshintergrund", sie ist die Tochter eines in die DDR ausgewanderten Libanesen und einer ostdeutschen Mutter. Selbst ist sie im Jahr 1988, also kurz vor der Wende, geboren, und kennt die DDR nur aus Erzählungen ihrer Verwandten.

In diesem Buch geht es hauptsächlich um ihre Liebe zum Libanon, den sie in vielen Sommern ihrer Kindheit und Jugend und auch danach mit ihren Eltern besucht hat und wo sie unbeschwerte Wochen im Garten und am Meer gemeinsam mit ihren unzähligen Cousins, Cousinen, ihren Tanten und Onkeln und ihrer Oma und ihrem Opa verbringen konnte. Es ist ein sehr persönliches und liebevolles Buch, das die starke Bindung, die die Autorin zum Libanon und insbesondere zur dort lebenden Verwandtschaft väterlicherseits empfindet, spürbar und nachvollziehbar vermittelt. In vielen kleinen Szenen geht es um Begegnung, Familienausflüge, gemeinsame Zeit am Meer, Späße, Gastfreundschaft, Hochzeiten und andere Feierlichkeiten und Verbundenheit.

Aus dieser Perspektive habe ich das Buch gerne gelesen. Man darf sich nur nichts Falsches davon erwarten. Die Autorin schreibt, dass sie immer gerne einen Reiseführer über den Libanon schreiben wollte, ein solcher ist dieses Buch aber definitiv nicht. Punktuell habe ich immer wieder ein bisschen etwas über den Libanon gelernt, aber weit weniger, als es möglich gewesen wäre. Auf kulturelle und historische Hintergründe und auch auf die aktuellen politischen Konflikte oder die wirtschaftliche Lage wird nur ganz am Rande und in Verbindung mit der Autorin selbst und ihrer Verwandtschaft eingegangen, sodass mir das Buch darüber keinen tiefgreifenderen Einblick vermittelt hat.

Es ist auch kein Memoir im eigentlichen Sinne, in dem es um die Persönlichkeitsentwicklung der Autorin anhand ausgewählter Kapitel des eigenen Lebens, die in einen erzählerischen Bogen eingebunden werden, ginge... Charakter- und Persönlichkeitsentwicklung der Autorin selbst oder auch anderer Charaktere findet in dem Buch kaum statt, auch gibt es nicht wirklich einen roten Faden, sondern es ist einfach eine Aneinanderreihung vieler kleiner Familienszenen, nett geschrieben, aber ohne tieferen psychologischen Hintergrund. Besonders interessant wird es wohl für alle Menschen sein, die sich der Autorin und ihrer Familie persönlich verbunden fühlen und sich damit besonders für diese eine Familie interessieren, wie zum Beispiel ihre 2024 geborenen Tochter, der das Buch unter anderem auch gewidmet ist.

So ist es insgesamt ein Buch, das für mich als Außenstehende ganz nett und unterhaltsam zu lesen war, aber vermutlich bei mir keinen tiefgreifenderen, langfristigen Eindruck hinterlassen wird, dafür hätte es entweder auf der Bildungs- und Sachebene oder auf der Ebene der psychologischen Charakterentwicklung mehr gebraucht.

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Veröffentlicht am 08.01.2025

Poetisch, zauberhaft und philosophisch

Umlaufbahnen
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"Umlaufbahnen", im englischsprachigen Original "Orbital" von Samantha Harvey hat im Jahr 2024 den Booker Prize gewonnen. Schon das Cover mit den bunten Kugeln und dem Weltraumnebel finde ich ganz zauberhaft, ...

"Umlaufbahnen", im englischsprachigen Original "Orbital" von Samantha Harvey hat im Jahr 2024 den Booker Prize gewonnen. Schon das Cover mit den bunten Kugeln und dem Weltraumnebel finde ich ganz zauberhaft, und es spiegelt wider, wie besonders dieses Buch ist. Samantha Harvey entführt uns mit ihrem Nature Writing mitten in ein Raumschiff, das viele Male am Tag die Erde umkreist.

Durch die Augen der sechs staunenden Astronauten erleben wir ihren Blick aus dem All auf die Welt und viele philosophische Gedanken dazu. Dabei gelingt es der Autorin, so plastisch zu schreiben, dass ich das Gefühl hatte, dabei gewesen zu sein im All, und dieses Gefühl wirkt auch jetzt, einige Tage nach Abschluss der Lektüre, noch in mir nach.

Hier ein paar ausgewählte Zitate, die die besondere Atmosphäre dieses einzigartigen Buches einfangen sollen:

Gleich am Anfang: "So einsam sind sie in ihrem um die Erde kreisenden Raumschiff und gleichzeitig einander so nah, dass ihre Gedanken, ihre individuellen Mythologien, bisweilen zusammenfinden. Mitunter träumen sie dieselben Träume - von Fraktalen und blauen Sphären und vertrauten Gesichtern in der Dunkelheit, vom leuchtenden, energiegeladenen Schwarz des Weltraums, das ihre Sinne überwältigt." (S. 7)

"Sie ziehen an Shanghai vorbei. Bei Tageslicht ist von der Stadt nur eine menschenleere Küste am Rand eines Kontinents in allen erdenklichen Farbtönen auszumachen. Es ist die vierte Erdumkreisung des Tages, die sie wach miterleben, und auch wenn ihre Umlaufbahn sie gen Osten führt, verschiebt sich aufgrund der Drehung der Erde ihre Route mit jeder vollen Umkreisung nach Westen, sodass sie sich - wie der Taifun - immer weiter landeinwärts bewegen, fort vom Pazifik, auf Malaysia und die Philippinen zu, und der Taifun hastet ihnen hinterher." (S. 63)

In diesem zweiten Zitat wird auch ein Taifun erwähnt, der auch sonst noch an mehreren Stellen im Buch vorkommt, sich verdichtet und heftiger wird und für die Menschen auf der Erde in den betroffenen Regionen eine große Gefahr darstellt - für das Raumschiff aber nicht.

Und so ist auch die Perspektive der sechs Astronauten eine aus der Distanz, aus der manches, insbesondere die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Welt, die Kontinente und große Wetterphänomene, sich klarer zeigt, während viele Details, insbesondere einzelne Staatsgrenzen und der Alltag der Menschen, unsichtbar wird und an Bedeutung verlieren. Damit lädt das Buch auch dazu ein, über die Bedeutung der Perspektive nachzudenken: je nachdem, von wo aus ich etwas betrachte, werde ich etwas ganz anderes sehen.

Es ist ein stilles, poetisches Buch, das ohne größere Spannungselemente auskommt. Es lebt von dem Rhythmus aus Blicken aus dem Fenster auf die Erde, so wie im zweiten Zitat, und der Beschreibung des Alltags der Crewmitglieder.

Die sechs Astronauten und Astronautinnen (zwei Frauen sind dabei) sind aus verschiedenen Ländern: zwei aus Russland (diese haben einen eigenen russischen Sektor, sind aber sonst ganz normal Teil des Teams) und je eine Person aus den USA, aus Großbritannien, aus Italien und aus Japan.

Wir erfahren so einiges Interessantes über die körperlichen Herausforderungen des Alltags im All: darüber, wie die Astronauten täglich trainieren müssen, um dem durch die mangelnde Schwerkraft im Fallen des Raumschiffes verursachten Muskelabbau vorzubeugen (und trotzdem werden sie bei der Rückkehr auf der Erde gesundheitlich beeinträchtigt sein, weil auch das Training nicht alles kompensieren kann), über die Geschmacklosigkeit des Essens im All, das Festhalten-Müssen an einem künstlich geschaffenen tagesähnlichen Rhythmus, die Sammlung allen Wassers, sogar der Tränen, und Wiederaufbereitung des Urins, diverse wissenschaftliche Experimente mit Mäusen, Weltraumspaziergänge, um etwas zu warten, Einsamkeit und Vermissen der geliebten Menschen daheim, Verpassen des Begräbnisses der eigenen Mutter... aber auch über die ursprünglichen Sehnsüchte und Träume der Kinder, die die Astronauten einmal waren, und wie sie den Funken in ihnen gezündet haben, der sie dazu gebracht hat, selbst den Weltraum bereisen zu wollen.

Und dann wieder und wieder und wieder der Blick aus den Fenstern auf die atemberaubende Welt: alle 45 Minuten wird es dunkel, und dann wieder hell, denn in eineinhalb Stunden umkreist das Raumschiff einmal komplett die Erde, und so erleben wir immer wieder, wie die Sonne auf- und untergeht und verschiedene Länder und Kontinente sichtbar oder unsichtbar werden.

Ein letztes Zitat (S. 198):

"Vielleicht gibt es nichts außer diesem Raumschiff, das still um einen unsichtbaren Felsbrocken kreist. Vielleicht war es so auch für die ersten Entdecker, die sich, in einer blinden Nacht auf See, viele Monate und Tausende von Kilometern von einer Küste entfernt, von der sie noch nicht sicher sein konnten, dass sie existierte, der Erde, ihrer Welt, so nahe fühlten, als wären sie die einzigen Menschen auf ihr, und in diesem Gefühl einen kurzen Moment des Friedens fanden."

Dieses Zitat drückt, wie so viele andere, für mich aus, wie dieses Buch ehrfürchtig machen kann vor der Schönheit unserer Welt, unserer Mutter Erde, der einzigen, die wir haben. Damit ist es auch ein Buch, das auf seine poetisch-stille Art wachrütteln kann und hoffentlich auch wird, diese unsere Erde zu achten und zu schützen, und somit genau in diesen Zeiten ein wichtiges Buch, dem ich viel Verbreitung wünsche.

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