Profilbild von Eternal-Hope

Eternal-Hope

Lesejury Star
offline

Eternal-Hope ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Eternal-Hope über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.05.2026

Über Opferhaltung und Hilflosigkeit

Ein verlassenes Haus
0

"Ein verlassenes Haus" ist das Debüt der Autorin Lisa Wölfl. Das Buch beginnt stark, man ist gleich in der Geschichte drinnen, in dem inneren Monolog der Ich-Erzählerin Sonja, die sich vom Minister für ...

"Ein verlassenes Haus" ist das Debüt der Autorin Lisa Wölfl. Das Buch beginnt stark, man ist gleich in der Geschichte drinnen, in dem inneren Monolog der Ich-Erzählerin Sonja, die sich vom Minister für Wirtschaft und Arbeit im Fernsehen beschimpft fühlt, als er in ihren Augen über den fehlenden Arbeitswillen arbeitsloser Menschen herzieht.

Sonja ist 48 Jahre alt, lebt zusammen mit ihrem Mann Harald, Teenagertochter Katharina und Sohn Sebastian, der im Volksschulalter ist, in Niederösterreich, und ihre Probleme sind zahlreich. Sie hasst ihren älter werdenden Körper und vergleicht ihn mit dem Bild eines verlassenen Hauses: "Mein Körper ist ein verlassenes Haus. Die Kinder sind ausgebrochen und haben dabei die Fenster zerschlagen. Mein Boden ist morsch. An der Wand Graffiti, im Keller Drogenbesteck. Mein Körper ist ein verlassenes Haus und ich bekomme kaum Besuch von schwindeligen Investoren. Ich gehe an meinem eigenen Schimmel kaputt." (S. 27)

Diese Metapher zieht sich an verschiedenen Stellen durch das Buch und wiederholt sich mehrmals. Zu Sonjas Selbsthass kommt noch dazu, dass das Geld nie reicht und man ständig das Konto überziehen und dafür Gebühren zahlen muss, auch im Haushalt bleibt ständig was liegen und es ist nie wirklich aufgeräumt und sauber. Dabei arbeitet ihr Mann Harald viele Stunden in einer Baufirma, wird als Leiharbeiter aber schlecht bezahlt. Sonja selbst arbeitet Teilzeit recht unmotiviert als Verkäuferin in einem Bioladen und kümmert sich sonst um die Kinder. Noch mehr ins Wanken gerät das eh schon brüchige Lebensgerüst, als der Sohn zusammenbricht und Diabetes diagnostiziert bekommt, Sonja in die Notaufnahme eilt, ohne den Bioladen abzuschließen und dafür fristlos entlassen wird und das Geld noch knapper wird.

Bis hierher ist es ein einigermaßen realistisches Szenario einer Arbeiterfamilie, die am Kämpfen ist. Ab diesem Punkt beginnt sich allerdings Sonjas schon davor latent vorhandene Opfermentalität noch mehr zu zeigen. Einige Zeit arbeitet sie gar nichts, eine Putzstelle, die ihr das Arbeitsmarktservice vermitteln will, will sie nicht annehmen und sowieso hält sie so gut wie jede Tätigkeit für unvereinbar mit ihren Betreuungspflichten.

Der resultierende Geldmangel führt dazu, dass Harald, der eh schon körperlich wie psychisch durch Bandscheibenvorfall, Depressionen und Suizidgedanken schwer beeinträchtigt ist, zusätzlich zu seinem Vollzeitjob noch abends Taxi fährt oder Pizza zustellt und so gut wie gar nicht mehr zu Hause ist. Was wiederum zur Konsequenz hat, dass Sonja sich noch bemitleidenswerter fühlt, weil alle Belastung mit den Kindern auf ihr liege. Und dazu kommt noch die böse politische Stimmung, die sich im Lande immer mehr den rechten Partei zuneigt, die wiederum Sozialleistungen kürzen möchten.

Sonja fühlt sich an allen Ecken und Enden verfolgt und arm. Ein Gefühl dafür, was sie selbst an ihrer Situation ändern könnte, hat sie kaum - bis sich ihr ein Ausweg zeigt, als ihr eine Freundin die Möglichkeit vorstellt, für Geld Männer in Onlinepartnerbörsen im Chat möglichst lang hinzuhalten. Harald ist vehement dagegen, dass Sonja sowas macht, sie macht es trotzdem. Insgesamt ist das aber nur eine Nebenhandlung um Buch, in dem es hauptsächlich um das sehr zynisch geschilderte Elend dieser Familie geht, siehe z.B. auch diese Stelle, in der die Kinder nur mehr als Kostenfaktoren angesehen werden: "Immerhin war Katharina eine volle Woche mit Patricias Familie weg. Die Ersparnisse: Lebensmittel, Wasser, Strom, nerven. Vielleicht können sie im Sommer wieder gemeinsam verreisen. Diesmal zwei ganze Monate. Sebastian bringe ich bei Annalena unter. Für Kost und Logis kann er mit seinen Zeichnungen bezahlen. Dann können Harald und ich einander ungesehen umbringen." (S. 171)

Ja, man muss schon in der richtigen Stimmung sein für dieses dunkle, zynisch-sarkastische Buch mit so einer ausgeprägten Opfermentalität. Geschrieben ist es gut und unterhaltsam, die Figuren sind authentisch, denn solche Menschen, die alle Verantwortung für ihre Lage von sich weisen und nur den Staat oder andere dafür verantwortlich machen, gibt es ja genug. Falls die Botschaft sein hätte sollen, dass dieser Staat sich wieder mehr für Menschen in schwierigen Lagen einsetzen sollte, dann erreicht dieses Buch bei mir eher das Gegenteil. Wenn überhaupt, dann hatte ich noch Mitleid mit Harald, der durchaus wie ein tüchtiger und auch liebevoller Ehemann wirkte, sowie mit den Kindern, während Sonja mir mit ihrer Jammerei, Perspektiv- und Empathielosigkeit ziemlich unsympathisch war. Das ist dem Buch nicht anzulasten, nicht alle Charaktere müssen sympathisch sein, um authentisch zu sein.

Was den Inhalt angeht, finde ich einzig den Handlungsstrang mit dem Nebenjob in der Partnerbörse am Ende nicht gut über die Ziellinie gebracht, dafür einen Stern Abzug. So gebe ich insgesamt vier Sterne für ein gutes Debüt mit kleinen Schwächen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2026

Mehr Astrologie als Hochsensibilität

Sensitive Soul Workbook - Wie psychologische Astrologie dir deinen Seelenweg zeigt
0

Das "Sensitive Soul Workbook" von Anna Janssen ist äußerlich wunderschön und hochwertig gestaltet, mit stabilem Cover, Lesebändchen, Farbschnitt und einem schönen Kontrast zwischen einem kräftigen Türkis ...

Das "Sensitive Soul Workbook" von Anna Janssen ist äußerlich wunderschön und hochwertig gestaltet, mit stabilem Cover, Lesebändchen, Farbschnitt und einem schönen Kontrast zwischen einem kräftigen Türkis mit Sternen im Hintergrund und rosa Schmetterlingen. Mir macht so ein liebevoll gestaltetes Buch schon beim Ansehen große Freude.

Nach einer kurzen, knappen Einführung in die Themen Feinfühligkeit, Hochsensibilität und Trauma geht es ausführlich um psychologische Astrologie. Dabei werden der Mond, die Sonne, die Venus, die Lilith sowie die Mondknoten genauer betrachtet. Die persönlichen Planeten Mars und Merkur kommen leider nicht vor (laut Autorin aus Platzgründen), was ich etwas schade finde.

Zu jedem der genannten Themen gibt es ausführliche Texte zu den jeweiligen Zeichen und Häusern, in denen diese stehen können, sowie am Ende praktische Übungen, um sich mit der jeweiligen Energie und den dazugehörigen psychologischen Qualitäten näher vertraut zu machen.

Naturgemäß braucht es für so ein Buch Offenheit für und Interesse an Astrologie, darüber hinaus sind aber noch keine Vorkenntnisse in diesem Bereich erforderlich, denn die Autorin erklärt auch, wie und wo man sich ein Birth Chart erstellen und in diesem die Positionen der jeweiligen Planeten finden kann, um das Buch für sich gewinnbringend zu nutzen. Es ist also für interessierte Anfängerinnen und Anfänger in diesem Bereich bestens geeignet.

Interessant ist auch, dass von den meisten Aspekten sowohl die positiven Seiten dargestellt werden als auch die problematischen Aspekte, die sich zum Beispiel in einer Hemmung oder darin, das dahinterliegende Thema überschießend auszuleben, zeigen können. Damit wird klar, wie vielschichtig sich das jeweilige Thema in einem Menschen zeigen kann.

Es ist kein Buch, das man unbedingt von vorne nach hinten chronologisch durchlesen muss, sondern eines, das dazu einlädt, zuerst die eigenen Themen und dann bei Interesse auch die anderer nahestehender Menschen zu erforschen und die jeweiligen Abschnitte zu lesen und zu vergleichen.

Die Übungen am Ende jedes Kapitels sind vielfältig, interessant und durchaus tiefgehend, sodass es einige Zeit erfordern würde, alle davon auszuprobieren (was aber für das Verständnis der Themen dieses Buches natürlich nicht in dieser Intensität nötig ist). Manche gehen psychologisch so tief (z.B. wenn es um die Verletzungen des inneren Kindes geht), dass es empfehlenswert ist, sorgfältig zu prüfen, ob und wie sehr man sich alleine darauf einlassen möchte oder sich dabei gegebenenfalls doch lieber dabei fachkundige therapeutische Unterstützung holen möchte. Das liegt natürlich in der Eigenverantwortung aller Leserinnen und Leser.

Auch wenn das Buch so beworben wird und die Autorin sich selbst als hochsensibel bezeichnet, ist es nicht unbedingt erforderlich, selbst hochsensibel zu sein, um von diesem Buch zu profitieren - thematisch überwiegt eindeutig der Astrologieanteil. Es kann also jenen, die sich für Astrologie interessieren und ein ansprechendes, wunderschön gestaltetes Einsteigerwerk zum Hineinschnuppern in einen neuen Themenbereich suchen, sehr empfohlen werden. Wer sich hingegen vorrangig für Hochsensibilität interessiert und nicht so sehr für Astrologie, wird mit anderen Büchern glücklicher werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.05.2026

Ein neuer Blick auf Triest

Alma
0

Alma ist zu Zeiten des ehemaligen Jugoslawiens mit ihrer italienischen Mutter und dem jugoslawisch-stämmigen Vater in Triest aufgewachsen, zwar noch in Italien, aber unweit der jugoslawischen Grenze.

Immer ...

Alma ist zu Zeiten des ehemaligen Jugoslawiens mit ihrer italienischen Mutter und dem jugoslawisch-stämmigen Vater in Triest aufgewachsen, zwar noch in Italien, aber unweit der jugoslawischen Grenze.

Immer wieder ist ihr Vater nach Jugoslawien gereist und hat dort alle möglichen mysteriösen Geschäfte erledigt, sogar den legendären Marschall Tito getroffen, und immer lag über all dem ein Schleier der Vorsicht, denn man wusste auch, dass das kommunistische Land zwar etwas offener gegenüber dem Westen war als die Länder unter stärkerem russischen Einfluss, aber dennoch seine Kritiker und Gegner erbarmungslos verfolgte.

Dann gibt es auch noch die italienischen Großeltern mütterlicherseits, sehr wohlhabend und auf Etikette bedacht, die nicht sehr erfreut über die Verbindung ihrer Tochter mit dem "Slawen", dem "s'chiavo", sind und einen wenig differenzierten Blick auf alles jenseits der Grenze haben, etwa nicht einmal wissen wollen, dass dort nicht nur eine einheitliche Sprache gesprochen wird und einen serbokroatisch sprechenden Jungen aus Belgrad, der kurzfristig bei der Familie untergebracht ist, in eine Schule für die slowenische Minderheit schicken.

Das Buch ist aus der Perspektive einer erwachsenen, reifen Alma erzählt, die wieder nach Triest reist, Orte ihrer Kindheit besucht und in Erinnerungen schwelgt. Dabei zeigt sich ein interessantes Bild einer Grenzregion, die so klar multikulturell geprägt ist und historisch vielen unterschiedlichen Einflüssen ausgesetzt war.

Auch über das ehemalige Jugoslawien unter Tito lässt sich so einiges lernen, wobei sich das Buch leichter liest, wenn man, wie die Verfasserin dieser Rezension, über zumindest ein grundlegendes Vorwissen über diese Region und ihre Geschichte verfügt, da so einige historische Zusammenhänge angedeutet werden (z.B. wird Tito oft nur "der Marschall" genannt), ohne in aller Ausführlichkeit von Grund auf erklärt zu werden.

Was die Figuren und Erzählstruktur angeht, so war es für mich ein Buch, das Zeit und Geduld braucht. Es ist eher ein mäanderndes Hin und Her zwischen verschiedenen Erinnerungen als ein wirklich spannend erzählter kontinuierlicher Spannungsbogen. Dabei ist eine innere Distanzierung spürbar, die durchaus zum Thema passt und in sich stimmig ist, aber die Identifikation mit den Figuren nicht unbedingt erleichtert.

Es ist damit also kein Buch, das einen hineinzieht und fesselt, sondern eher eines, für das man sich bewusst Zeit nehmen muss, um sich zu entscheiden, weiterzulesen. Das heißt aber nicht, dass die Lektüre sich nicht lohnen würde: gerade in den scheinbar unzusammenhängenden Details und den vielen kleinen Erinnerungen und Szenen setzt sich insgesamt ein Horizont erweiterndes Bild einer sehr interessanten Grenzregion zusammen. Insofern hat die Lektüre meinen Blick auf Triest definitiv erweitert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2026

Teigtaschen aus den Alpen

Das Schlutzkrapfen-Buch
0

Wer Teigtaschen liebt und sie gerne aus selbst gemachtem Nudelteig frisch herstellt, wird mit diesem Buch eine Freude haben. Es werden verschiedenste Teigtaschenrezepte aus dem ganzen Alpenraum vorgestellt, ...

Wer Teigtaschen liebt und sie gerne aus selbst gemachtem Nudelteig frisch herstellt, wird mit diesem Buch eine Freude haben. Es werden verschiedenste Teigtaschenrezepte aus dem ganzen Alpenraum vorgestellt, von Almkäse-Cappelletti über Kastanienravioli bis zu slowenischen Zlikrofi. Geographisch ist der ganze Alpenraum miteinbezogen: es gibt Gerichte aus Italien genauso wie solche aus der Schweiz, aus Österreich, Slowenien oder aus den französischen Alpen.

Besonders ist an diesem Buch, das jedem Rezept sehr viel Raum gewidmet ist, einzelne Arbeitsschritte detailliert dargestellt werden und das alles von unzähligen ansprechenden Bildern, die sich oft über mehrere Seiten erstrecken, begleitet wird. So werden auch kompliziertere Herstellungstechniken leicht nachvollziehbar und nachkochbar, und beim Betrachten der Appetit anregenden Bilder entsteht so richtig Lust aufs Nachkochen der Gerichte.

Zur Abrundung finden sich zusätzlich zum umfangreichen Rezeptteil eine interessante Einführung in die Tradition und Hintergründe der Teigtaschenherstellung in den Alpen (sie waren ursprünglich eine günstige Speise, in der diverse Reste verwertet werden konnten) sowie gegen Ende des Buches verschiedene Teige, sodass es hier möglich ist, zu variieren und je nach Lust und Laune oder Verträglichkeiten die Rezepte individuell anzupassen.

Abschließend ist noch zu sagen, dass der Schwerpunkt des Buches klar auf Teigtaschen mit pikanter Füllung liegt. Wenn ich nichts übersehen habe, dann gibt es nur ein einziges Rezept (Kärntner Kletznnudeln) mit süßer Füllung. Für Naschkatzen und Süßschnäbel sind also vielleicht eher andere Bücher besser geeignet.

Insgesamt ist es ein wunderschön gestaltetes, vielfältiges Themenkochbuch, das ich allen, die gerne Teigtaschen herstellen und essen, auf jeden Fall empfehlen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.04.2026

Ein kritischer Blick auf aktuelle Männlichkeitsdiskurse

Brutal fragile Typen. Männer und Gefühle
0

Die Perspektive, aus der der Autor dieses Buch schreibt, ist eine interessante: selbst ist er ein homosexueller Mann, der sich damit den "Queers" zugehörig fühlt und dadurch zwar einerseits von außen zugeschrieben ...

Die Perspektive, aus der der Autor dieses Buch schreibt, ist eine interessante: selbst ist er ein homosexueller Mann, der sich damit den "Queers" zugehörig fühlt und dadurch zwar einerseits von außen zugeschrieben und auch von der eigenen Identifikation her ein Mann ist, aber andererseits eben dadurch, von der Heteronormativität abzuweichen, ebenfalls in gewisser Weise eine Außenseiterposition kennt und erlebt. Auch mit Frauen ist er solidarisch und bezeichnet sich durchaus als Feminist. Aus dieser Position heraus analysiert er in diesem Buch persönlich, theoretisch fundiert und vielschichtig die Männlichkeitsdiskurse in der aktuellen Zeit.

Da geht es um reichweitenstarke, misogyne Influencer aus der Manosphere, stereotype Männlichkeitsarchetypen wie den Krieger, den Jäger und den Vater, die auf einmal wieder aufleben und verbreitet werden, innerlich sensible Männer, die außer einer eventuellen Partnerin oder der eigenen Mutter keine Menschen haben, denen sie die eigene Verletzlichkeit gefahrlos zeigen können, und vieles mehr. Auch Diskussionen zu Geschlechtsidentität, Sex vs. Gender und vieles mehr finden ihren Raum. Besonders gut gefallen hat mir seine Ehrlichkeit an vielen Stellen: etwa, dass es heterosexuelle, weiße Männer durch mehr Feminismus und Inklusion weiterer gesellschaftlicher Gruppen in einer wettbewerbsorientierten Gesellschaft durchaus etwas zu verlieren haben.

Insgesamt ist es ein interessantes Buch, das an vielen Stellen sehr zum Nachdenken darüber anregt, was ein Mann ist oder sein könnte, wie diese sich definieren, warum es dabei immer noch so stark um Abgrenzung von Weiblichkeit (und Queers, die damit assoziiert sind und in keine konservative Geschlechterschublade passen) und auch ein paar Ideen dazu, wie sich das vielleicht ja doch noch zum Positiven verändern könnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere