Cover-Bild Haus zur Sonne
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 14.08.2025
  • ISBN: 9783462004656
Thomas Melle

Haus zur Sonne

Roman | Shortlist Deutscher Buchpreis 2025

Nach seinem weltweit beachteten Buch »Die Welt im Rücken«, in dem er sein Leben mit bipolarer Störung literarisch brillant verarbeitet hat, legt Thomas Melle nun einen Roman vor, der die Grenzbereiche zwischen Autobiografie und Fiktion, zwischen Sehnsucht und Depression und letztlich zwischen Leben und Tod weiter auslotet. 

Wie viel Selbstbestimmung ist möglich, wenn das Leben von einer psychischen Krankheit fremdgesteuert ist? Wonach sehnt sich einer, der nichts mehr zu verlieren hat? Und wie könnte es aussehen, das letzte Glück? Willkommen im »Haus zur Sonne«, einer Institution, die zugleich Wunscherfüllungsmaschine wie Abschaffungsapparat ist. Lebensmüde und todkranke Menschen liefern sich in diese vom Staat finanzierte Klinik ein, um jeden nur erdenklichen Wunsch in Erfüllung gehen zu lassen und dann – ohne großes Aufsehen – aus dem Leben zu scheiden. Aber will, wer nicht mehr leben will, wirklich sterben?

Thomas Melle geht unseren Sehnsüchten und Todestrieben auf den Grund und liefert so eine radikale Skizze der Conditio humana.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.01.2026

Was für ein Leidensdruck

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Die letzte manische Phase lag noch nicht lange zurück. Er hatte sich hoch verschuldet, Freunde vor den Kopf gestoßen, seine Wohnung getrümmert, seine Beziehung zu Ella über die Maßen belastet und war straffällig ...

Die letzte manische Phase lag noch nicht lange zurück. Er hatte sich hoch verschuldet, Freunde vor den Kopf gestoßen, seine Wohnung getrümmert, seine Beziehung zu Ella über die Maßen belastet und war straffällig geworden. Dieser Schub war der Schlimmste, der ihn je weggeflutet hat und hatte ihm alles genommen, was ihm wichtig war. Zuvor hatte er über bipolare Störung geschrieben und gehofft, das Ungetüm bändigen zu können, aber das war ihm nicht gelungen, trotz der Medikamente. Die folgende Depression hatten ihn in dumpfe Untätigkeit gezogen und nur die tiefe Antriebslosigkeit verhinderte, dass er sich umbrachte. In sich drin allerdings war er bereits tot.

Er erzählte Ella von einer ganzheitlichen Therapie und dass sie ihn die ersten Wochen nicht besuchen dürfe. Es gefiel ihm nicht, aber er wollte es diesmal alleine durchziehen, wollte nicht wieder von ihr „gerettet“ werden. Ob er seine Medikamente nehme, wollte sie wissen. Ja, wie immer und wie vor der Manie auch. Sein Umfeld glaubte ihm nicht, sie bevorzugten einfache Lösungen. Er war wieder abgestürzt und musste wohl etwas falsch gemacht haben. Er ertrug das elende Gefühl der Schuldzuweisungen nicht mehr. Was er Ella nicht sagte, war dass er ins Haus zur Sonne gehen werde, um seinem nutzlosen Dasein ein gnädiges Ende zu verleihen.

Fazit: Thomas Melle, Schriftsteller, Dramatiker und Übersetzer, erkrankte im Alter von 24 Jahren an einer besonders schwierigen Form der bipolaren Störung. Seine Geschichte scheint fiktional mit autobiografischem Einfluss. Sein Protagonist lebt mit dieser Erkrankung und den ständigen Auf und Abs. Der letzte Schub war so lang und intensiv, dass er sich davon nicht mehr erholt. Die Manie hatte ein Eigenleben entwickelt und ihn durch turbulente Monate gepeitscht. In der folgenden Phase der Depression war das vorherrschende Gefühl Scham. Nicht zum ersten Mal wollte er sein Leben beenden. Er stößt auf ein Therapieangebot, das er nicht ausschlagen kann. Im Haus zur Sonne will man ihm den kurzen Rest seines Lebens versüßen und ihn dann auf die Art, die ihm beliebt aus dem Leben nehmen. Er unterzeichnet einen Vertrag und zieht ein. So absurd die Idee des Autors ist, zeigt sie doch den enormen Leidensdruck. Die Erkrankung reißt ihn immer wieder aus dem Leben, lässt ihn Entscheidungen treffen, die er später bitter bereuen wird. Es folgt eine Phase der Erholung, ein Neuanfang und Wiederaufbau des Zerstörten und dann schlagen die Botenstoffe wieder zu und alles auf Anfang. Wer sollte da nicht den Mut verlieren und an Selbsttötung denken, die dann wiederum durch die depressive Antriebslosigkeit verhindert wird. Du meine Güte, das hat Thomas Melle gut dargestellt. Das Buch hat mich beim Lesen gar nicht besonders berührt, vielleicht liegt das an seiner Schreibweise. Auf jeden Fall aber hat die Geschichte es in sich und hallt nach. Von mir eine klare Leseempfehlung für den Shortlisttitel des Deutschen Buchpreises 2025.

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Veröffentlicht am 15.12.2025

Vom Wunsch zu sterben und vom Wunsch zu (er)leben

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Ein Mann quält sich schon seit vielen Jahren mit seiner manisch-depressiven Erkrankung ab: in den depressiven Phasen erscheint alles sinnlos und leer, aber die manischen Phasen haben sein Leben noch einmal ...

Ein Mann quält sich schon seit vielen Jahren mit seiner manisch-depressiven Erkrankung ab: in den depressiven Phasen erscheint alles sinnlos und leer, aber die manischen Phasen haben sein Leben noch einmal auf ganz andere Weise zerstört: so vieles, was ihm lieb war, hat er in diesen Zeiten verloren: Freundschaften, berufliche Möglichkeiten, liebgewonnene Erinnerungsstücke, Teile der eigenen Persönlichkeit. Jede manische Episode nimmt ihm etwas, das er danach nicht mehr zurück bekommen kann, so erlebt er das, und das geht schon so lange so. Auch das Verfassen eines Memoirs über das Thema (hier sieht man die zum Teil autofiktionalen Bezüge auch in diesem Buch; der Autor hat davor in "Die Welt im Rücken" über seine bipolare Erkrankung geschrieben) hat ihn nicht retten können, er erlebt sein Leben als beschwerlich, von allen entfremdet und sinnlos. Auch kleine Lichtblicke wie die Beziehung zu einer Frau können dieses Empfinden nicht umdrehen.

Als er vom "Haus zur Sonne" erfährt, klingt das also nach einem verlockenden Deal: dort wird das Bestmögliche getan, um lebensmüde Menschen mit Hilfe von Simulationen alles erleben zu lassen, was sie sich wünschen: bewunderter Rockstar sein, neue Sportarten ausprobieren, ins Weltall fliegen, noch einmal bestimmte Situationen aus dem eigenen Leben wiedererleben oder gar Verstorbene treffen: alles ist möglich! Die Menschen dort dürfen eine nicht näher definierte Anzahl solcher Simulationen erleben und eine nicht näher bestimmte Zeit dort verbringen, während sie offiziell auf der Welt schon als tot gelten (so wird es ihnen zumindest dort von den Ärzten gesagt). Um am Ende das zu bekommen, "was sie ohnehin wollen": einen sanften, frühzeitigen Tod. Auch hier wird in Bezug auf die Modalitäten auf ihre Wünsche eingegangen, doch das Ende steht fest - und einmal im "Haus zur Sonne" scheint es keinen Weg mehr hinaus zu geben. Schließlich ist das Teil dieses gesellschaftlichen Paktes mit dem Teufel: es werden eine Menge technologische und personelle Ressourcen in den Komfort und die Wunscherfüllung der Bewohnerinnen und Bewohner investiert, zum Ausgleich dafür, dass deren baldiges Ende bevor steht und sie die Sozial- und Gesundheitskassen danach nicht länger beanspruchen werden.

Geschrieben ist das Buch auf äußerst deprimierende und herunterziehende Art und Weise: sehr authentisch dafür, dass wir uns im Kopf eines manisch-depressiven Menschen befinden, der gerade in einer depressiven Episode ist und seinem Leben ein Ende setzen will. Diese Darstellung ist unglaublich realistisch und man lernt dabei sehr viel über das Innenleben solcher Menschen. Zum Lesevergnügen macht das dieses Buch aber nicht, man muss diese Düsternis aushalten und sich davon gut distanzieren können. Deshalb empfehle ich das Buch explizit nur Menschen mit einem stabilen psychischen Zustand. Wer schon zur Depression neigt, der halte sich von diesem Buch fern, es könnte sehr triggern und eigene suizidale Tendenzen verstärken.

Es ist ein sehr kluges Buch, nicht nur aufgrund der oben erwähnten authentischen Darstellung des dahinterliegenden Störungsbildes, sondern auch aufgrund der gesellschaftlichen Fragen, die es aufwirft: ist es legitim, unser eigenes Ende zu bestimmen? Sollen Institutionen dabei unterstützen? Welcher Teil in Menschen ist es, der so unbedingt sterben möchte, und sollten wir diesem zugestehen, die alleinige Entscheidung darüber zu treffen? Und was ist, wenn der betroffene Mensch seinen Sterbewunsch wieder zu hinterfragen beginnt: nachdem er schon schriftlich zugestimmt hat, sich in der betreffenden Institution befindet und viele der Wunschsimulationen in Anspruch genommen hat?

Das Buch wurde völlig zu Recht für die Shortlist des Deutschen Buchpreises nominiert. Es ist anspruchsvolles, gut geschriebenes, originelles und sehr nachdenklich machendes Werk mit vielen klugen Gedanken, die Empathie für psychisch erkrankte Menschen fördern können:

"Ich hatte so viel verloren, dass es keinen Sinn mehr hatte, etwas zurückgewinnen zu wollen. Wenn ich mich mit jemandem traf, spielte ich ihm eine Rumpfversion des Menschen vor, der ich einmal gewesen war. Mehr ging nicht. Wer ich wirklich war (oder eben nicht mehr war), blieb im Verborgenen. Irgendwo, da im Dunkeln, da gab es wohl jemanden, aber wen, das wusste ich selbst nicht mehr. Und er war sich und mir absolut nichts mehr wert." (S. 19)

"Ich will - ich will ein anderes Leben, wissen Sie. Irgendeines. Aber das ist hier nicht zu haben. Hier nicht und draußen nicht. Ein Leben hat eine eigene Dramaturgie und eine kontinuierliche Geschichte, vielleicht mit Brüchen, vielleicht mit Umwegen, aber eine Kontinuität. Hier gibt es nur Momente, Szenen, Simulationen. Und draußen hatte ich auch nie Kontinuität. Die einzige Kontinuität in meinem Leben ist die Diskontinuität." (S. 140)

"Die, die da draußen erzählen und veröffentlichen, sind eh die Überlebenden. Sie waren stark genug. Wo sind all die anderen, die nicht erzählen konnten, die untergingen?" (S. 181)

Ich kann die Lektüre insbesondere jenen, die sich für aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen und für das Innenleben depressiver oder bipolarer Menschen interessieren, und kein Problem mit einem fordernden, anstrengenden und oft niederdrückenden Lektüreerlebnis voll von Dunkelheit haben, sehr empfehlen. Es lohnt sich, durchzuhalten, man kann aus diesem Buch viel mitnehmen und es hallt lange nach.

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Veröffentlicht am 06.10.2025

Zwischen Leben und Letztem – Melles literarische Grenzerfahrung

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Zwischen Klinikflur und kosmischer Sehnsucht – Thomas Melle schickt mich in ein Gedankenkarussell, das sich irgendwo zwischen Lebensmüdigkeit und Überlebenskunst dreht. Haus zur Sonne klingt ja erstmal ...

Zwischen Klinikflur und kosmischer Sehnsucht – Thomas Melle schickt mich in ein Gedankenkarussell, das sich irgendwo zwischen Lebensmüdigkeit und Überlebenskunst dreht. Haus zur Sonne klingt ja erstmal nett – fast wie ein Kurhotel mit Frühstücksbuffet und Sonnenliege. In Wahrheit ist es aber eine literarische Todeszelle mit Wellnessprogramm. Menschen dürfen hier ihre letzten Wünsche erfüllen, bevor sie ganz legal den Stecker ziehen. Klingt makaber? Ist es auch. Aber Melle schreibt das so gnadenlos ehrlich, so schwarz-humorig und gleichzeitig so zärtlich, dass man gar nicht anders kann, als ihm zu folgen – mitten rein in die dunklen Ecken der Seele.

Ich hab gelacht, geschluckt, und mich zwischendurch gefragt, ob der Autor gerade mein Innerstes auswringt oder mir einfach nur einen Kaffee anbietet. Dieser Roman ist keine leichte Kost – eher eine bittere Praline: süß verpackt, aber mit echtem Wumms im Abgang. Es geht ums Sterben, ums Loslassen, um die Absurdität des Lebens, wenn es von Krankheit fremdgesteuert wird. Und doch steckt da so viel Liebe und Lebenshunger drin, dass man am Ende fast selbst einchecken möchte – nur um zu sehen, ob man nochmal richtig Sonne tanken kann, bevor das Licht ausgeht.

Melle schreibt, als würde er einem die Synapsen auf links drehen. Jede Seite ist ein Schlagabtausch zwischen Tod und Trost, zwischen Zynismus und zarter Hoffnung. Das ist nicht einfach ein Roman – das ist literarische Elektrotherapie mit Tiefgang.

Fazit: Düster, komisch, brillant. Wer denkt, das Leben sei zu ernst, sollte Haus zur Sonne lesen – danach sieht man selbst die Dunkelheit in einem ganz neuen Licht.

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Veröffentlicht am 30.09.2025

Ein Roman der noch lange im Gedächtnis bleibt

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„Das Haus zur Sonne“ von Thomas Melle ist keine leichte Lektüre, denn es geht um Depressionen, Todessehnsucht und psychischen Erkrankungen.
Das Buch steht auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis ...


„Das Haus zur Sonne“ von Thomas Melle ist keine leichte Lektüre, denn es geht um Depressionen, Todessehnsucht und psychischen Erkrankungen.
Das Buch steht auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und als ich davon gehört habe, war ich sehr gespannt auf die Geschichte.

Wir lernen den depressiven Protagonisten kennen, der nach zwei Jahren manisch depressiver Phase mit seinem Leben abgeschlossen hat.
Ihm erscheint seine Situation aussichtslos und so begibt er sich in „Das Haus zur Sonne“ das ist eine staatliche Einrichtung, in der Menschen aufgenommen werden die ihr Leben endgültig beendet möchten.
Das besondere am Haus zur Sonne ist, das vor dem Tod alle Wünsche, mit Hilfe von virtuellen Simulationen, erfüllt werden.

Mich hat die Geschichte sehr berührt und ich hatte großes Mitleid mit dem Protagonisten, es ist allerdings auch interessant und aufschlussreich, denn man bekommt einen guten Einblick in das Leben und die Gedanken von Menschen mit manischen Depressionen und psychischen Erkrankungen.
„Das Haus zur Sonne“ ist bestimmt der tiefgründigste Roman den ich dieses Jahr gelesen habe und der mir sicher noch einige Zeit im Gedächtnis bleibt, da er zum nachdenken anregt.
Ich drücke Autor Thomas Manne die Daumen für den Deutschen Buchpreis.

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Veröffentlicht am 27.09.2025

Ein beeindruckendes Werk!

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"Haus zur Sonne" von Thomas Melle befindet sich meiner Meinung nach zu Recht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreis 2025. Ich habe es als Hörbuch gehört, eingelesen von Jens Harzer.

Mit "Haus zu Sonne" ...

"Haus zur Sonne" von Thomas Melle befindet sich meiner Meinung nach zu Recht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreis 2025. Ich habe es als Hörbuch gehört, eingelesen von Jens Harzer.

Mit "Haus zu Sonne" knüpft Thomas Melle an sein Werk "Die Welt im Rücken" an, in dem er sein eigenes Leben mit einer bipolaren Störung beschreibt. In diesem Buch nimmt er das Thema wieder auf und beschreibt teils autobiographisch, teils fiktional sein weiteres Leben.

Nach einer langen manischen Phase, in der er sich um fast alles gebracht hat, befindet sich der Protagonist in der depressiven Phase und möchte nicht mehr weiter leben. Es fällt ihm der Flyer vom "Haus zu Sonne" in die Hand. Dort soll er sein Leben, aber auch seinen Tod, selbst bestimmen können. Dazu werden den Kunden/Klienten im Haus der Sonne Wünsche erfüllt. Nichts ist unmöglich, bedient sich dieses Haus doch modernster Technik. Aber kann die Erfüllung dieser Wünsche den Klienten helfen? Der Protagonist lernt andere Personen mit den gleichen Problemen kennen, führt tief gehende Gespräche über das Leben, aber auch über den Tod.

Diesen Roman konnte ich nicht ohne Pause hören, zu tief hat mich die Geschichte berührt und ich brauchte immer wieder eine Unterbrechung, um Gehörtes sacken zu lassen und zu verarbeiten. Die Kombination aus Wirklichkeit und Fiktion ist Melle überzeugend gelungen. Seine Art zu (be)schreiben hat mich tief beeindruckt. Er versteht es, seine Depression und Todessehnsucht fühlbar zu machen. Dabei weckt er auch das Verständnis für die Menschen, die unter einer bipolaren Störung leiden und macht vieles klar, baut Vorurteile ab.

Am Anfang fand ich die Stimme von Jens Harzer etwas gewöhnungsbedürftig. Aber: seine Art zu lesen und auch die Stimme passen hervorragend zu diesem schweren Thema. Er hat das Gefühl für Nuancen und vermittelt diese sehr empathisch.

Dieses Werk von Thomas Melle ist kein leichter Stoff, den man einfach so durchliest. Aber gerade die Pausen, die ich eingelegt habe, haben das Werk für mich umso intensiver gemacht. Ich wünsche Thomas Melle den Deutschen Buchpreis 2025 von ganzem Herzen!

Von mir bekommen Autor und Werk volle 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

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