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Veröffentlicht am 18.03.2026

Erschütternd und fesselnd

Sommer der schlafenden Hunde
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Laika liegt im Bach, ihr schwarzes Fell voller Blut, der Schädel gespalten. Die Zunge hängt blau aus dem Maul, da wo vorher alles rosa gewesen war. Warum sie sie umgebracht hat, wollte Josef wissen. Der ...

Laika liegt im Bach, ihr schwarzes Fell voller Blut, der Schädel gespalten. Die Zunge hängt blau aus dem Maul, da wo vorher alles rosa gewesen war. Warum sie sie umgebracht hat, wollte Josef wissen. Der Köter hatte sie nie leiden können. „Sie hat es verdient!“

Als das mit Josef passiert ist, hat Laura sich im Bett versteckt und nur noch geheult, wochenlang nicht auf Trice Nachrichten reagiert, bis die ihr fast die Türe eingetreten hätte. Als sie sie reinließ, schrie Trice sie an: „Du blöde, selbstgefällige Schlampe, warum machst du so was immer mit mir? Warum muss ich mich ständig um dich kümmern, immer und immer und immer?“ Danach nahm Trice sie pflichtbewusst und sehr liebevoll in ihre Arme und Lena weinte und weinte.

Trice Mitbewohner musste gehen, weil er zu viel groß musste. Jetzt sucht sie jemand Neuen und Lena soll das in ihren Kontakten teilen, aber sie hat ja gar keine scheiß Kontakte.

Sie war die mieseste Mitbewohnerin, die sie je hatte, sagte Trice ihr danach. Nachdem ihre Großmutter gestorben war, hatte sie noch bei Josef gewohnt. Er fragte sie ständig, was er ihr Gutes tun könne. Dann zog sie zu Trice und zuerst war alles gut. Doch dann war Trice genervt von ihrer Unordnung. Sie war genervt, weil sie Trice ständig bekochen musste, weil Trice es nicht lernen wollte. Sie musste gehen, wenn Trice jemanden mitbrachte, weil die sich nicht einlassen konnte, wenn Lena in der Nähe war.

Bis ich anfing, mich verstoßen zu fühlen, bis sich jedes Augenverdrehen von Trice anfühlte, wie ein Schlag ins Gesicht, bis wir einmal stritten und Trice eine Steinvase nach mir warf, die dann ein Loch in die Küchentür schlug und so weiter, immer so weiter. S. 14

Fazit: Laura Dürrschmidt hat mich mit flirrender Intensität in das Dasein dreier zutiefst verletzter Seelen geführt. Lena wurde von ihrer zu jungen, alleinerziehenden Mutter bei ihrer Großmutter abgesetzt. Der Freund der Familie, Jakob nimmt sie nach dem Tod der Großmutter auf. Lena kommt hinter sein Geheimnis und stürzt ins Bodenlose. Lena wechselt in der neunten die Schule und lernt Trice kennen, die Königin, immer in ihrem Windschatten, die unheimliche Sascha. Beide umringt von vier coolen Jungs. Lena schleicht sich in den Dunstkreis der Gruppe, gehört irgendwann dazu und das Spiel um Ressourcen (Trice) beginnt. Die Autorin bedient sich großartiger Dialoge, um Stimmung zu machen. Die Sprache ist boshaft, schlagfertig und schmerzhaft ehrlich, aber auch witzig, wie sie eben ist bei jungen Menschen, die um so mehr Selbstbewusstsein vortäuschen, je kleiner sie sich fühlen. Im Laufe der Erzählung eskalieren die Mädchen völlig und machen sogar den Jungs Angst. Die vorherrschenden Gefühle sind Eifersucht, Missgunst, Wut und Hass. Die Geschichte entblättert sich langsam durch die Ich-Erzählerin Lena, die in ihren trüben Erinnerungen fischt. Auf erschütternde und auch fesselnde Weise zeigt die Autorin, wie Grenzen überschritten werden und macht mich froh, nicht mehr jung zu sein. Eine sehr gelungene Entwicklungsgeschichte, die dann am Ende doch Heilung durch Weitsicht erfährt.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

Erfrischend spritzig

Waisenkind
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Dies ist Avitals zweites Mal im Kloster. Zuerst war sie mit sechzehn hier, da hatte Jesus ihr den Weg gewiesen, damals war sie Nutte, genauso, wie man das der Maria Magdalena ja nachgesagt hatte. Heute ...

Dies ist Avitals zweites Mal im Kloster. Zuerst war sie mit sechzehn hier, da hatte Jesus ihr den Weg gewiesen, damals war sie Nutte, genauso, wie man das der Maria Magdalena ja nachgesagt hatte. Heute ist sie fast aus freien Stücken gekommen, als Mörderin. Es hat sich einiges geändert. Damals war Theresa die Äbtissin, jetzt ist es Agnes. Der schöne Innenhof mit den Bänken, so als habe Jesus hier irgendwann einen Gastauftritt, lockt zum Verweilen. Der Weg zur Bibliothek ist von Bougainvillen gesäumt und kurz, damit die Männer, die zum Lesen kommen die Nonnen nicht schwängern.

Aufgewachsen ist Avital in Lifta bei ihren Großeltern Malka und Jakob Ochajon, der Terroristin und dem Informanten. Ihre Mutter hatte sie nur als Grabstein kennengelernt, mit vielen Kanten und einem Foto, das mehr Dunkelheit als Licht enthielt. Sie hieß Schula und war in Avitals Geburtsjahr gestorben.

Sobald Oma und ihr Informant Mama erwähnten, ließen sie einen ganzen Schwall Flüche vom Stapel. S. 17

Eine ganze Weile lang hat Avital ihren König Lear gesucht, den Typen, den Shakespeare in seinem Stück beschreibt, ihren Vater halt, den sie eben Lear nannte. Aber diese Suche und die verfluchte Geschichte mit Opas Parlament, lauter alte Säcke, die anrückten, wenn Oma Arak besorgte oder Leichen wusch und Avital dann auf die Pelle rückten, hatte sie zum ersten Mal in dieses Kloster geführt.

Fazit: Galit Dahan Carlibach, mehrfach ausgezeichnete Autorin, hat mich aus dem Staunen nicht mehr rausgelassen. Ihre Protagonistin ist ohne Eltern bei ihren alkoholkranken Großeltern aufgewachsen. Sie sucht ihren Vater, weil sie sich ein bisschen Geborgenheit wünscht, die sie sonst nirgendwo findet. Nach einer Eskalation haut sie mit vierzehn ab und schlägt sich mit allem, was sie kann, durchs Leben, bis sie auf einen alten Mossad-Agenten trifft, der alles über Avitals Familie weiß, aber das weiß Avital wiederum nicht. Avitals Geschichte könnte schlimmer nicht sein, doch ich finde keine Sekunde Zeit, das arme Ding zu bemitleiden und das tut gut, weil mir nicht weh. Die Autorin bedient sich einer besonderen Stilart. Sie lässt ihre Protagonistin einen Brief an den Herrn Richter und die Sozialarbeiter schreiben, in dem sie ihnen alles berichtet, für was sie sie schuldig befinden könnten und die Umstände, die dazu geführt haben. Die Sprache ist erfrischend abgefuckt und macht Avital so authentisch. Natürlich geht es in Avitals Berichterstattung drüber und drunter, doch ich erkenne schnell, dass der Mossad Agent das Beste ist, was Avital passieren konnte, nicht weil der Mossad eine gute Einrichtung wäre, sondern weil der Spion sich schuldig fühlt. So mehr wird nicht verraten. Das ist kreatives Schreiben par excellence. So erfrischen und spritzig, ich bin hin und weg.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Intensive Inszenierung

Ultramarin
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Nora kam etwas zu spät, legte ihre dünnen Arme um Raf und küsste Lou danach auf die Wange. Sie stiegen ins Auto und Raf drehte den Zündschlüssel. Wo ist Sophie, fragte Nora. Nicht da. Sie rettet Bäume, ...

Nora kam etwas zu spät, legte ihre dünnen Arme um Raf und küsste Lou danach auf die Wange. Sie stiegen ins Auto und Raf drehte den Zündschlüssel. Wo ist Sophie, fragte Nora. Nicht da. Sie rettet Bäume, weil das Klima immer wichtiger ist als man selbst, meinte Raf. Nora verengte die Augen und sah Rafs im Rückspiegel auf sich gerichtet. Noch konnte sie aussteigen, aber sie tat es nicht.

Sie hielten zum ersten Mal an der Autobahnraststätte in Flensburg. Also Nora ausstieg, bemerkte Lou, dass sie noch da war, fast hätte er sie vergessen. Sie lief über den verbrannten Rasen und wirkte unsicher. Eine kleine blonde Frau, fast noch ein Mädchen. Sie hat einen süßen Knackarsch, grinste Raf. Lass das doch, sagte Lou. Raf wuschelte Lou im Haar und ließ seine Hand schwer auf seinem Genick liegen. Ich mag, wenn du eifersüchtig bist, bemerkte Raf. Lou schloss die Augen, bin ich nicht!

Lou vermisste Sophie. Sie waren immer zu dritt in Urlaub gefahren. Sie hatte sich von der Rückbank nach vorne zwischen ihre Sitze gedrückt, die Haare nach hinten geworfen und Raf Paroli geboten. Sie war die einzige, bei der er das zuließ. Raf und Sophie waren als Kinder oft in dem Haus ihrer Tante in Dänemark. Seit dem Tod ihrer Mutter allerdings nicht mehr. Lou hatte Raf nach seinem Schulwechsel kennengelernt, das war zehn Jahre her. Raf umwogten einige Sagen. Er war von der vorherigen Schule geflogen und man munkelte, er habe einen Hecht in den Goldfischteich des Direktors gesetzt. Er habe die Chemielehrerin gevögelt und einen Jungen die Treppe hinuntergestoßen.

Fazit: Ann-Christin Kumm hat in ihrem Debüt eine dysfunktionale Beziehung zwischen zwei jungen Männern aufbereitet. Raf ist ein Bild von Mann, gut aussehend, intelligent, siegesgewiss, charismatisch und rhetorisch ein Fuchs. Lou ist unsicher und voller Selbstzweifel. Schon am Anfang der Geschichte macht sich eine ungute Stimmung breit. Die Überheblichkeit und Dominanz Rafs ist gut gezeichnet. Das Ungleichgewicht zwischen den beiden tritt deutlich hervor. Über Lous Rückblicke erfahre ich, was die beiden so aneinanderfesselt. Lou verzweifelt an seiner konditionierten emotionalen Abhängigkeit und versucht sich mehrfach davon zu befreien, doch es gelingt ihm nicht. In diversen Fehlinterpretationen Lous verschwimmt das realistische Bild Rafs, der munter ganz wissentlich mit Lou spielt, ihn manipuliert und infrage stellt. Nora spielt eine kleine Nebenrolle in dieser intensiven Inszenierung, entscheidet am Ende jedoch über deren Ausgang. Du meine Güte war das krank, spannend und viel tiefsinniger als der Klappentext vermuten ließ. Ich mochte die detailgetreuen Situationsbeschreibungen und die Dialoge. Das Ende haut unerwartet rein. Gelungene Erzählung, die zeigt, dass nicht nur Frauen in solchen kranken Dynamiken landen.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Bildreiche Erzählung

Der letzte Sommer der Tauben
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Noah steht auf dem Dach und beobachtet seine Tauben. Anders als sonst schließen die nervösen Vögel Allianzen mit fremden Gruppen. Er setzt den Lockvogel auf den Zaun und sieht seine Tauben zurückfliegen. ...

Noah steht auf dem Dach und beobachtet seine Tauben. Anders als sonst schließen die nervösen Vögel Allianzen mit fremden Gruppen. Er setzt den Lockvogel auf den Zaun und sieht seine Tauben zurückfliegen. Ein donnerndes Dröhnen erklingt, dann sieht Noah direkt vor sich, wie sich die Rotorblätter zweier Hubschrauber in den Himmel schrauben. Er könnte den Piloten winken, so nah sind sie, aber das ist keine gute Idee. Das Ehepaar, zwei seiner Tauben fehlen. Während er den Blick über den Himmel schweifen lässt, sieht er die schwarze Rauchsäule und weiß, dass er zurückmuss, dass sein Vater ihn braucht.

Gerade biegt er in die Gasse, die ihn in die Hektik des Basars führt und da sieht er am Rand der Medina den Rauch, noch bevor er ihn in die Augen beißt. Drei Männer in schlichten Uniformen mit geschulterten Gewehren werfen Poster, Kleidung und Zigaretten ins Feuer. Viele Menschen stehen drumherum, keiner sagt etwas.

Es ist ein Schauspiel, dessen Premiere alle erwartet haben – der Tag, an dem die Reinheit des Glaubens alle unislamischen Farben und Formen verschlingen soll. S. 9

Sein Vater sitzt zusammengesunken vor seinem Laden. Das Gesicht einst voller Wärme und Stolz, jetzt faltig und blass. Die Religionspolizei hat ihn mit mehreren Auflagen belegt. Die Puppen im Schaufenster hat er schon umgezogen, sie tragen jetzt Niqabs. Die fröhlichbunte Kleidung aus den schönsten Stoffen musste den traditionellen schwarzen Gewändern weichen. Jetzt müssen sie Gesichter, Haare und Haut auf den Verpackungen schwärzen und sie haben nicht viel Zeit.

Fazit: Abbas Khider, mehrfach ausgezeichneter Autor, schreibt über sein Heimatland Irak. Sein 14- jähriger Protagonist erzählt von seiner Familie. Sein Vater, der Kleider verkauft und nun einsieht, dass er besser bei Teppichen geblieben wäre. Seine Mutter und Schwester, die das Haus nicht mehr verlassen dürfen, sein älterer Bruder, über den niemand spricht und sein Onkel, der anders ist und ihm Halt und Stabilität gibt, in einer Welt, die sich rasend schnell verändert. Im Kalifat herrschen jetzt die Mudschaheddin, bewaffnete Männer mit Rauschebart, die alles verbieten, was Spaß macht. Zigaretten, Alkohol, Musik und Mobiltelefone. Jesiden verschwinden spurlos, Propagandafilme geistern durch die wenigen Sender. Mit zarter Sprache und melodiösem Satzbau lässt Abbas Khider mich diese Gewaltherrschaft miterleben. Als wäre ein Leben ein beschriebenes Blatt Papier, das in der Mitte durchgerissen, zu kleinen Schnipseln verarbeitet und vom Wind davongetragen wird., wie die Tauben, die Noah züchtet. Eine Geschichte voller Verluste, in einer Art erzählt, die mich völlig vereinnahmt hat. Ich bin dankbar und begeistert, dass immer mehr orientalische Autor*innen die richtigen Worte finden, uns die humanitären Katastrophen in ihren Heimatländern nahe zu bringen. Dieses Buch mochte ich sehr. Für alle, die Deniz Utlu, Behzad Karim Khani oder Necati Öziri lesen.

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Solide Unterhaltung

Der Gesang der See
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Lars fand Kristiane an einem Felsen bei Mulerika. Das Meer tobte in seinem Rücken, als er sich zu ihr hinunterbeugte. Sie hatte die Arme um ihre angewinkelten Beine geschlungen und war eiskalt.

Damals ...

Lars fand Kristiane an einem Felsen bei Mulerika. Das Meer tobte in seinem Rücken, als er sich zu ihr hinunterbeugte. Sie hatte die Arme um ihre angewinkelten Beine geschlungen und war eiskalt.

Damals hatte sie ihm diesen Felsen gezeigt und als ihren bezeichnet, den Ort, an dem sie ihr Herz lüften konnte. Jeder sollte einen solchen Ort haben, sagte sie. Und dann hatte er sie einmal beobachtet, wie sie aus dem Meer schritt, halb nackt und sich zum Trocknen auf den Felsen legte, gerade wie ein Lineal. So etwas hatte er noch nie gesehen. Er wusste, dass sie schön war, hochgewachsen und schmal. Die Rennen mit ihm am Strand, das Rudern, Segeln und Einholen der Netze, hatte sie geformt. Lange hatten sie sich getroffen, bis seine Mutter ihm klar machte, er solle wissen, wo sein Platz sei. Wenn ihr Vater sterben würde, überließe er ihr den Lotsenschein und dann bräuchte sie einen, der das übernehmen könne und das konnte Lars nicht schaffen.

Er hob sie hoch und wuchtete sie den Hang hinauf, ließ sie ab, um Kraft zu sammeln, nahm sie wieder auf, stolperte mit ihr in das erstbeste Haus und ließ sie zu Boden gleiten. Olav und Jensine starrten ihn an. Jensine legte ein Schaffell aufs Bett, zog Kristiane die nassen Kleider aus und legte sie mit Lars auf die warme Tierhaut. Sie zog sich aus, legte sich neben Kristiane Brust an Rücken Knie in Kniekehlen und strich ihr über die kalte Haut. Jensine sah Lars an und sagte, das nicht sie das machen sollte, Kristiane habe ihr nie einen Grund gegeben, sie zu mögen.

Fazit: Trude Teige, Bestsellerautorin (als Großmutter im Regen tanzte) hat in ihrem ersten Buch eine Frau im rauen norwegischen Klima, in der Männerdomäne der Fischerei erzählt. Ich wollte wissen, was den Hype über Trude Teige ausmacht. Ihre Protagonistin verliert ihren Mann an die gewaltige See und bleibt mit seinem kleinen Sohn zurück. Da sie die Lotsennummer und damit das Einkommen, die sie von ihrem Vater geerbt hat, behalten will, muss sie wieder heiraten, denn der Beruf des Lotsen ist Männern vorbehalten. Kristiane ist ein gut gezeichneter, starker Charakter und sie beißt sich durch. Trude Teige hat in ihrem Erstling eine solide Geschichte geschrieben, die wegen der Konflikte einen hohen Unterhaltungswert hat. Ich mag historische Erzählungen sehr, habe also schon einige gelesen und hätte mir ein bisschen mehr der versprochenen Atmosphäre, ein bisschen mehr Naturgewalt, Landschaft, Meer, Wellen, Wind, Sturm und Felsen gewünscht. Für mich war nicht zu erkennen, wo die Geschichte spielt. Das hat William Heinesen in „Noatun“ besser gelöst. Doch nichts destotrotz habe ich diese Geschichte gerne gelesen. Für alle, die „Die Tage des Wals“ von Elizabeth O´Connor oder „Ein klarer Tag“ von Carys Davis mögen.

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