Cover-Bild Es ist hell und draußen dreht sich die Welt
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23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Familienleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 219
  • Ersterscheinung: 18.02.2026
  • ISBN: 9783458646129
Dita Zipfel

Es ist hell und draußen dreht sich die Welt

Roman | Über die explosive Kraft zweier Frauen, die sich verbünden

Ein kraftvoller und abgründiger Roman, ebenso wütend wie zart, über weibliche Selbstbestimmung, über Körper und wem sie gehören, über das Kinderhaben und die Sehnsucht danach.

Nach diesem Urlaub, so ist der Plan, wird Linn ein perfekt gereifter Embryo eingesetzt und sie wird sein, was sie sich schon lange wünscht: schwanger. In den schicken Bungalow am Strand hat der Jugendfreund ihres Partners und wohlhabende Selfmademan Felix sie beide eingeladen. Während Matze und Felix sich mit Crémant betrinken, angeln gehen und versuchen, die Statusunterschiede zwischen ihnen zu ignorieren, beobachten sich die Frauen distanziert. Linn, zerrissen zwischen dem unbedingten Wunsch, Mutter zu werden, und dem Zweifel, ob sie das überhaupt kann, eine »gute« Mutter sein, blickt mit einer Mischung aus Neid und Widerwillen auf Eva, die geduldig mit ihrem Sohn buddelt, ihn eincremt und tröstet und Sandkörner aus Babyaugen wischt. Doch im Laufe der Urlaubstage entwickelt sich zwischen geflüsterten Gesprächen und heimlichem Kiffen eine Nähe, die festgefahrene Bilder ins Wanken bringt. Eva und Linn verschieben sachte die Regeln und werden mehr als Freundinnen: Sie werden Verbündete.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.02.2026

All das Ungesagte zwischen uns.

1

Schon der Titel „Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ trägt eine Spannung in sich: etwas Leichtes, Helles – und zugleich das Gefühl, dass sich darunter etwas verschiebt. Dita Zipfels Roman hat ...

Schon der Titel „Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ trägt eine Spannung in sich: etwas Leichtes, Helles – und zugleich das Gefühl, dass sich darunter etwas verschiebt. Dita Zipfels Roman hat mich genau mit dieser Mischung sofort angesprochen. Auch die Umschlagsgestaltung mit ihren hellen Farben und dem gelben Kanarienvogel in Bewegung verstärkt diesen Eindruck. Nichts steht still, nichts ist eindeutig – und genau darin liegt eine große Kraft dieses Buches.

Was als entspannter Pärchen-Urlaub beginnt, entpuppt sich schnell als emotionales Minenfeld. Felix lädt seinen besten Freund Matze und dessen Partnerin Linn zu einem gemeinsamen Urlaub nach Frankreich ein. Auf den ersten Blick scheinen die Rollen klar verteilt: Felix, der wohlhabende Selfmade-Man, seine schöne Frau Eva und ihre beiden Kinder. Ihnen gegenüber stehen Linn und Matze, ein Paar mit unerfülltem Kinderwunsch, gefangen in einer laufenden Fertilitätsbehandlung. Doch diese scheinbare Klarheit bröckelt schneller, als man es erwartet.

Denn Zipfel interessiert sich nicht für einfache Gegensätze. Sie legt Schicht um Schicht frei, bis deutlich wird, wie fragil diese Konstellation ist. Alte Muster greifen, neue Dynamiken entstehen, Blicke und Gedanken verschieben sich. Der Urlaub wird zur Bühne, auf der Nähe, Neid, Begehren und Verletzlichkeit ungeschützt aufeinandertreffen.

In seiner Form liest sich der Roman fast wie ein Theaterstück: konzentriert, verdichtet, ohne Ausweichbewegungen. Der begrenzte Raum verstärkt die Spannung, kurze Abschnitte und eine präzise, mitunter schneidende Sprache treiben das Geschehen voran. Besonders überzeugt hat mich der Perspektivwechsel, der vor allem den beiden Frauen Raum gibt und den Text emotional unmittelbarer macht.

Was mich dabei besonders berührt hat, sind die unausgesprochenen Momente. Das, was zwischen den Zeilen liegt, wirkt oft stärker als das Gesagte: roh, ungeschönt, manchmal beinahe unangenehm nah. Dieses Buch will nicht gefallen – es fordert Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, Ambivalenzen auszuhalten.

Alle Figuren tragen ihre eigenen Verletzungen und Geheimnisse mit sich, und keine von ihnen bleibt unberührt.
Besonders eindrucksvoll ist das Spiel mit Eigen- und Fremdwahrnehmung: Eva leidet unter ihrem veränderten Körper und dem Verlust von Leichtigkeit, während sie auf Linn eine fast hypnotische Anziehung ausübt. Linn wiederum bewundert genau das, was Eva an sich selbst nicht mehr sehen kann – ihre Schönheit, ihre scheinbare Mühelosigkeit, ihre gelebte Mutterschaft. Gleichzeitig beneidet Eva Linn um ihre Stärke, ihre Klarheit und ihre kreative Selbstverständlichkeit.
Zwischen den beiden Frauen entsteht eine Spannung, die zugleich anziehend und abstoßend ist und die Frage offenlässt, ob jenseits der Männerfreundschaft ein eigenes Band möglich ist.
Auch die Beziehung zwischen Matze und Felix geht tiefer, als bloße Loyalität aus Jugendtagen erklären könnte. Alle Figuren wirken auf verstörende Weise miteinander verstrickt – gefangen in sich selbst und doch unauflöslich verbunden, fast wie ein einziger Organismus.


„Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ ist ein Roman, der lange nachhallt. Vordergründig verhandelt er Themen wie Mutterschaft, Kinderwunsch und die Angst davor. In der Tiefe aber geht es um Selbstbilder, Begehren, Neid und die schmerzhafte Erkenntnis, dass Nähe fast immer auch Verlust bedeutet.
Dita Zipfel erzählt diese Geschichte kompromisslos und mit großer Genauigkeit.
Ein Buch, das nicht tröstet – sondern bewegt, verunsichert und genau deshalb überzeugt.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

... in jedem Moment eine Frau, die einmal Kinder haben würde

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Das Setting mit zwei befreundeten Paaren in einem Ferienhaus ist grundsätzlich nicht neu - aber „Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ von Dita Zipfel ist wirklich ein außergewöhlicher Roman, der ...

Das Setting mit zwei befreundeten Paaren in einem Ferienhaus ist grundsätzlich nicht neu - aber „Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ von Dita Zipfel ist wirklich ein außergewöhlicher Roman, der mich schon von Beginn an (ab dem Anfangszitat "Frauen müssen mit der Möglichkeit einer Schwangerschaft leben." - Rachel Cusk) begeistert hat.

Der wohlhabende Felix (mit Ehefrau Eva, Sohn Otto und dem Baby) hat seinen Jugendfreund Matze und dessen Frau Linn ins Luxus-Ferienhaus an der Côte d’Azur eingeladen. Linn und Matze versuchen schon lange erfolglos, ein Kind zu bekommen. Nach dem Urlaub soll Linn ein „perfekt gereifter Embryo“ eingesetzt werden. Linn ist zerrissen zwischen dem absoluten Wunsch, Mutter zu werden und ihren Selbstzweifeln, ob sie der Mutterschaft überhaupt gewachsen ist. Umso faszinierter ist sie von Eva, der scheinbar alles so leicht und perfekt gelingt; Eva sieht toll aus und hat endlose Geduld mit ihrem (leicht verwöhnten) Sohn Otto; nebenbei ist da noch das Baby. Dass Eva schon wieder schwanger ist und nicht weiß, ob sie noch ein drittes Kind aushalten kann, ahnt noch niemand.

"Jetzt steht sie im Bad und vor ihr liegt eine unscheinbare Tablette. Im Spiegel starrt eine Frau eine unscheinbare Tablette an. Alle warten auf ihre Entscheidung, so wie immer. Ihr ganzes Leben eine Abfolge von Entscheidungen, seit die Kinder da sind, eine Multiplikation von Entscheidungen. Was gibt es zu essen, braucht Otto eine Jacke, meinst du, wir müssen zum Arzt? Jetzt noch diese hier und die Frage, wie viele Entscheidungen sie noch treffen kann. Nimmt sie die Tablette, hält sie eine Lawine von weiteren Entscheidungen auf. Kein Name, kein Sportverein, kein Instrument. Kein Motto für den Kindergeburtstag, kein Einschulungsfest, kein Abstillen. Mit einer einzigen Entscheidung."

Während die Männer damit beschäftigt sind, Crémant zu trinken, angeln zu gehen und Matze sich fragt, ob ihre Jungdfreundschaft wirklich noch von Bestand ist, entwickelt sich zwischen den beiden Frauen langsam eine Verbündung, mit der sie nicht gerechnet hatten.

Wow, was für ein Roman!
Die Charaktere sind allesamt wunderbar getroffen; ganz besonders Linn und Eva; aber auch die Männer Matze und Felix sowie der kleine Otto.
Erwähnenswert finde ich auch, dass die Autorin auch die Reinigungskraft Latifa zu Wort kommen lässt; ihre Kapitel bereichern das Buch nochmals um eine interessante Perspektive.

Ich konnte mich sehr gut in beide Frauen-Charaktere hineinversetzen, was eindeutig an der feinen Beobachtungsgabe und Schreibkunst der Autorin liegt.

Eva, die von außen so perfekt und gelassen wirkt, kommt als Mutter an die Grenzen ihrer Belastbarkeit; und auch sie hat Selbstzweifel und Probleme mit ihrem Körper: "Sie weiß, was das Problem ist: Wenn sie in den Spiegel guckt, misst sie sich an einer Version ihrer selbst, die ist schon lange nicht mehr gibt. Es ist, als würde sich das Gehirn irgendwann festlegen: das ist dein Körper. So sieht er aus, so fühlt er sich an. Ab dem Zeitpunkt ist jede Veränderung eine Abweichung, eine Irritation. In ihrem Kopf lebt ein längst überholtes Bild ihres Körpers."

Linns Selbstzweifel und ihr Schmerz haben mich sehr berührt:
„Als wäre etwas gestorben. Ein ungelebtes Leben ist tot. Und es gibt keinen Ort, an den sie gehen kann, um darum zu trauern. Was nie da war, kann man nur in sich selbst begraben. Dabei würde sie gerne auf etwas zeigen und sagen: Guck, das hatte ich mal.
Sechs Embryos sind zu klein für ein Grab."

"Sie wird noch ein paar Jahre von Bekannten mit kleinen Kindern um ihre Freiheit beneidet werden, bis es nur noch Bekannte mit großen Kindern gibt. Wird ihrem Körper beim Zerfall zusehen. Ein zu weicher Bauch ist zu ertragen, wenn es dafür einen besseren Grund gibt als bloß vergangene Zeit. Einsamkeit ist schöner, wenn es Kinder gibt, die nicht mehr anrufen. Ihre Beziehung wird noch ein paar Jahre halten. Genau so lange, dass es für Matze noch nicht zu spät ist, mit einer jüngeren Frau Kinder zu bekommen. Sie wird nie wirklich lieben. Nicht auf diese reine, tiefe, unerschütterliche Art, die Art, die alles überlebt. Sie ist selbst erstaunt darüber, wie sehr ihr Leben, alles, was Sie bisher getan oder nicht getan hat, auf der Gewissheit aufbaute, dass sie einmal Kinder haben würde. Wie diese Gewissheit alles legitimierte, allem einen Sinn verlieh, der jetzt verpufft. Sie war, ohne es zu wissen, in jedem Moment eine Frau, die einmal Kinder haben würde.
Und jetzt?"

Das Ende lässt Fragen offen, ja – aber ich fand das genau passend. Wie sonst hätte man diesen Roman enden lassen sollen? Das Buch wird sicher noch lange in mir nachhallen.

„Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ ist ein starker und abgründiger Roman über weibliche Selbstbestimmung, Mutterschaft und Kinderlosigkeit - schon jetzt eines meiner bisherigen Jahres-Highlights!

Vielen Dank an den Insel-Verlag und Vorablesen für das Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Sehr unterhaltsame Aufführung mit Tiefe

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Felix hat eingeladen. Felix hat bezahlt. Jetzt betreten Matze, Linn, Eva, Felix und ihre beiden Kinder den Bungalow. Ein loftähnlicher Traum aus bodentiefen Fenstern und Beton. Die Terrasse ist riesig, ...

Felix hat eingeladen. Felix hat bezahlt. Jetzt betreten Matze, Linn, Eva, Felix und ihre beiden Kinder den Bungalow. Ein loftähnlicher Traum aus bodentiefen Fenstern und Beton. Die Terrasse ist riesig, das azurblaue Mittelmeer zu ihren Füßen. Linn traut sich kaum zu atmen. Eva erobert eines der Schlafzimmer und verschwindet darin. Felix ist Matzes ältester Freund. Matze erinnert sich noch gut an den Fünfzehnjährigen.

Linn hat das Bad aufgesucht. Der rostrote Streifen in ihrem Höschen gibt Anlass zur Sorge. Im Fertilisationsforum findet sie keine befriedigende Antwort. Eva ruft sehr laut Scheiße. Linn zerrt ihre Hose wieder hoch und lugt um die Ecke. Eva hat das namenlose Baby auf dem Arm, das seine kleine Faust um ihre Haare geschlossen hat. Evas Blick fällt auf Linn und sofort drückt sie ihr Baby in die Arme. Linn hält Baby, wie man eine alte fette Katze halten würde. Eva rennt ins Schlafzimmer und kommt mit einer Federschaukel zurück, findet aber in dem kantenlosen Neubau nichts, wo sie sie aufhängen könnte.

Eva steht vor dem Badezimmerspiegel und wäscht sich Babys Kotze aus dem Shirt. Der BH hat auch etwas abbekommen, also runter damit. Ihr Blick, den sie sonst vermeidet, fällt auf die prallen, hängenden Brüste. Sie umfasst die linke, drückt sie nach oben, greift mit der rechten Hand nach und bringt sie in die Form, die sie vor zwei Schwangerschaften hatte. Bekümmert lässt sie sie wieder fallen, als die Badezimmertür aufgeht und Linn im Türrahmen erscheint. Peinlich berührt, den Blick etwas zu lang auf Evas Brüste geheftet, entschuldigt sie sich.

Fazit: Dita Zipfel, Drehbuchautorin und Essayistin, hat sich in dieser Geschichte der weiblichen Selbstbestimmung gewidmet. Gekonnt inszeniert sie eine Story um zwei Paare, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eva ist Sinnbild des Weiblichen und wird wegen ihrer Ruhe und gekonnten Mutterschaft von Linn heimlich bewundert. Linn möchte ein Kind, aber ihre Eierstöcke wollen nicht mehr. Sie lässt sich künstlich befruchten und glaubt, dass man ihr nach diesem Kurzurlaub sechs herrlich entwickelte In-vitro-Zellen einsetzen wird. Evas Mann Felix ist der selbstgefällige Selfmadereiche Typ, der einfach alles bekommt, was er will, inklusive einer schönen, jüngeren Eva. Matze besticht mit seiner Geduld, die Menschen, die er mag, so zu lassen, wie sie sind. Linn macht aus ihrer Abneigung gegen Felix keinen Hehl. Matze ist stets bemüht, loyal zu vermitteln. Im Laufe der Handlung kommt es zu einigen komischen Verwicklungen. Die Annäherung zwischen den Frauen hat mir gut gefallen. Die Geschichte wird mir aus Sicht eines allwissenden Erzählers vermittelt. Das Ende ist krass und nur dadurch verständlich, dass die Autorin ein ausgezeichnetes Szenario auf die Spitze treibt. Gut ausgearbeitete Charaktere. Sehr unterhaltsame Aufführung mit Tiefe.

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Veröffentlicht am 25.01.2026

Konfliktreich & authentisch

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„Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ ist ein Roman über Kinderwunsch und Mutterschaft der Autorin Dita Zipfel.

Linn und Matze wünschen sich ein Kind und befinden sich gerade in einer Kinderwunschbehandlung. ...

„Es ist hell und draußen dreht sich die Welt“ ist ein Roman über Kinderwunsch und Mutterschaft der Autorin Dita Zipfel.

Linn und Matze wünschen sich ein Kind und befinden sich gerade in einer Kinderwunschbehandlung. Eva und Felix haben bereits zwei Kinder. Doch das ist nicht der einzige Unterschied zwischen den beiden Paaren. Felix und Eva haben Geld und Felix ist auch sehr großzügig. Er hat seinen Freund Matze mit Linn zu einem Urlaub in ein Bungalow direkt am Strand eingeladen. Durch die unterschiedlichen Lebens- und Standesunterschiede entstehen Spannungen. Aber dann entsteht zwischen Eva und Linn eine unerwartete Solidarität.

Der Schreibstil von Dita Zipfel liest sich leicht und er ist lebendig. Ich hatte schnell ein gutes Bild der Protagonisten. Es sind vier sehr unterschiedliche Charaktere, die an vollkommen verschiedenen Punkten ihres Lebens stehen, obwohl sie gerade alle im gleichen Alter und Matze und Felix seit langem befreundet sind.

Wer sich schon einmal mit dem Thema Kinderwunschbehandlung auseinandergesetzt hat, wird merken, dass die Autorin hier gut recherchiert hat. Die einzelnen Schritte, mit ihren teils unangenehmen Begleiterscheinungen, werden gut beschrieben. Auch die physischen und psychischen Veränderungen, die eine Frau durch eine Schwangerschaft durchmacht, werden deutlich.

Ich habe das Buch gerne gelesen und fand die Einblicke in das Leben einer Frau mit Kinderwunsch und das einer jungen Mutter gelungen und realistisch dargestellt.

Das Ende hat mich ein wenig überrascht und ich hätte mir hier noch ein paar Seiten mehr gewünscht.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Unsichtbare Band der Frauenschaft

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2 Paare, 1 Urlaub und ein Haufen unterschiede. So könnte man Dita Zipfels neuen Roman kurz zusammenfassen.

Felix und Matze sind seit ihrer Jugend Freunde. Während Felix auf allen Ebenen erfolgreich ist ...

2 Paare, 1 Urlaub und ein Haufen unterschiede. So könnte man Dita Zipfels neuen Roman kurz zusammenfassen.

Felix und Matze sind seit ihrer Jugend Freunde. Während Felix auf allen Ebenen erfolgreich ist (Beruflich wie Familiär), scheint Matze das komplette Gegenteil zu sein. Auch die Frauen haben auf den ersten Blick nicht viele Gemeinsamkeiten. Die eine sehnt sich danach Mutter zu werden, die andere hat bereits 2 Kinder und hadert damit noch eins zu bekommen. Im Verlauf des Romans weicht die vermeintlichen Konkurrenz der beiden jedoch Bewunderung und es entsteht eine Art unsichtbares Band zwischen den beiden.

Dita Zipfel beschreibt auf eine zarte, teilweise aber auch raue Weise wie sehr sich Unterschiede in Gemeinsamkeiten wandeln wenn man genauer hinsieht. Auch der kleine gelbe Vogel vom Cover findet seinen Platz im Buch und trotzdem hätte das Buch für mich ein paar Seiten mehr haben können. Dem Ende hätte es gut getan. Alles in allem habe ich das Buch jedoch gern und auch schnell durchgelesen.

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