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Veröffentlicht am 19.06.2026

Eine Sprachreise als Reise zu sich selbst

Au revoir und tschüss
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Hauptprotagonistin Caro ist Mitte vierzig, Mama von 2 Söhnen + 1 Hund, Ehefrau und für ihren Mann auch irgendwie Mädchen für alles. Aber das kann doch nicht alles gewesen sein was das Leben ihr bietet, ...

Hauptprotagonistin Caro ist Mitte vierzig, Mama von 2 Söhnen + 1 Hund, Ehefrau und für ihren Mann auch irgendwie Mädchen für alles. Aber das kann doch nicht alles gewesen sein was das Leben ihr bietet, so beschließt sie sich auf eine Sprachreise nach Frankreich zu begeben. Dort angekommen fühlt sie sich nicht nur endlich frei und glücklich, in ihr beginnt auch ein Wunsch zu reifen der ihr Leben grundlegend verändern wird.

Gudrun Lochte entführt uns in den sommerlichen Süden Frankreichs. Auch ohne jemals dort gewesen zu sein konnte ich mir alles direkt bildlich vorstellen und

Au revoir und tschüss ist ein leiser, eher ruhiger Sommerroman und damit genau das richtige um dem Alltag kurz zu entfliehen und sich in den Süden zu träumen. Darüber hinaus zeigt die Autorin aber auch auf das es nie zu spät für eine Veränderung ist. Am ende soll doch jeder das Leben führen welches ihn glücklich macht und erfüllt.

Abgesehen von der sehr schönen Story punktet dieser Buch auch ganz klar durch seine Gestaltung. Hinter dem Buchumschlag erwartet einen ein wundervoll gestalteter Buchrücken und macht das Buch damit zu einem Hingucker in jedem Regal.

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Veröffentlicht am 18.06.2026

Freundschaft kennt keine Gesellschaftsklassen

Kurbad Hiddensee - Meeresleuchten
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Annette Webers Schreibstil hat es einem leicht gemacht sich schnell in die Geschichte und vor allem die damalige Zeit herein zu versetzen. Oftmals habe ich damit bei historischen Romanen Probleme. Hier ...

Annette Webers Schreibstil hat es einem leicht gemacht sich schnell in die Geschichte und vor allem die damalige Zeit herein zu versetzen. Oftmals habe ich damit bei historischen Romanen Probleme. Hier war dies jedoch nicht der fall. Das Buch lässt sich flüssig weg lesen.

Doch um was geht es? Im Mittelpunkt stehen 3 Frauen die unterschiedlicher nicht sein könnten. Zum einen ist da Edith, Tochter aus gutem Hause, diese teilt ihr Zimmer mit Wally, Dienstmagd die anstelle ihrer jungen Dienstherrin dort verweilt und zu guter Letzt Oberschwester Mette, die sich neben der Arbeit um ihre jüngeren Geschwister kümmert. Obwohl die drei aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammen freunden sie sich an, helfen einander und bald schon verbindet sie ein inniges Band der Freundschaft. Doch können Sie gemeinsam den aufkommenden Problemen und Sorgen trotzen? Die Autorin zeigt uns gut auf wie schwer es Frauen zur damaligen Zeit hatten und vor allem wie wenig sie selbst über ihr Leben bestimmen konnten.

Was mich neugierig macht ist die Ankündigung das es sich um den Auftakt einer Reihe handelt, hatte ich nach Beendigung doch das Gefühl eine abgeschlossene Geschichte gelesen zu haben. Es bleibt also spannend.

Das perfekte Buch um es in einem Strandkorb am Ostseestrand zu lesen.

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Veröffentlicht am 17.06.2026

"Nur die glückliche Biene macht auch Honig"

Mit anderen Augen
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Im Rahmen eines Buchabos habe ich "mit anderen Augen" erhalten und ich muss gestehen anhand von Cover und Klappentext hätte ich dieses Buch wohl nicht erworben. Nun lag es jedoch vor mir und ich gab dem ...

Im Rahmen eines Buchabos habe ich "mit anderen Augen" erhalten und ich muss gestehen anhand von Cover und Klappentext hätte ich dieses Buch wohl nicht erworben. Nun lag es jedoch vor mir und ich gab dem Buch, ohne große Erwartungen, eine Chance.
Tja und was soll ich sagen. Ich habe es nicht bereut, es ist etwas ganz besonderes! Kapitel um Kapitel bin ich mehr in diese schräg anmutende Geschichte eingetaucht, die am Ende so viel aussagt. Sicherlich handelt es sich um ein ernstes Thema und doch erzählt die Autorin uns Tildas Geschichte mit einer gewissen Leichtigkeit und ganz wichtig einer kleinen Prise Humor.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch. Nachdem mir der Einstieg gut gelungen ist und mir Tilda zu Beginn immer symphytischer wurde, ist das Buch leider irgendwann ein wenig gekippt. Schade aber dennoch habe ich das gesamte Buch sehr gern gelesen.
Am Ende bleibt zu sagen: es regt einen zum Nachdenken an!

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Veröffentlicht am 17.06.2026

Ein Inselsommer als Neubeginn?

Brombeerblaue Tage
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Brombeerblaue Tage hat mich im Buchhandel allein von der Optik her direkt angesprochen. Cover aber auch Name haben mich sofort an meine Kindheit denken lassen, hatten wir im Garten doch eine riesige Brombeerhecke. ...

Brombeerblaue Tage hat mich im Buchhandel allein von der Optik her direkt angesprochen. Cover aber auch Name haben mich sofort an meine Kindheit denken lassen, hatten wir im Garten doch eine riesige Brombeerhecke. Beim lesen des Klappentextes war auch klar, dieses Buch muss mit! Ich liebe Bücher mit regionalem Bezug und dies ist hier ganz klar der fall, bin ich doch in direkter Nachbarschaft zu Rügen aufgewachsen.

Die Geschichte rund um Elisa und ihren Vater Henk ist eine wirklich herzerwärmende! Simone Veenstra erzählt sie uns in einer ruhigen leichten art und weise, die einen einlädt zu träumen. Sie hat mit diesem Buch eine ganze besondere Atmosphäre geschaffen und irgendwie war ich ein klein wenig traurig als ich beim letzten Kapitel ankam. Ein wunderschön sommerlicher Roman mit starkem Bezug zur Pflanzenwelt.

Was mir zudem sehr gut gefallen hat waren die Pflanzenportrait zu beginn eines jeden Kapitels.

Das ideale Buch um kurz dem Alltag zu entfliehen und einfach nur zu genießen!

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Veröffentlicht am 08.06.2026

bewegende Familiengeschichte

Bis ans Meer
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Bis ans Meer erzählt uns die Geschichte von Frida und ihrer Familie. Auf mehreren Zeitebenen erfahren wir nicht nur wie sie und ihr Mann Karl sich kennen und lieben gelernt haben, sondern auch von ihrer ...

Bis ans Meer erzählt uns die Geschichte von Frida und ihrer Familie. Auf mehreren Zeitebenen erfahren wir nicht nur wie sie und ihr Mann Karl sich kennen und lieben gelernt haben, sondern auch von ihrer unbeschwerten Kindheit im beschaulichen Brieg in Schlesien. Doch leider ging auch an Schlesien der Krieg nicht vorbei und so kam es das Karl noch kurz vor Kriegsende einberufen wird. Der Sohn bereits an der Front, begibt sich Frida allein mit ihrer kleinen Erika im Januar 1945 auf die Flucht ins ungewisse.

Obwohl ich zu dieser Thematik bereits einige Bücher gelesen habe, hat mich dieses auf eine ganz besondere Weise berührt. Mit was für einer stärke Frida sich und ihre Kinder durch die dunkelste Zeit ihres Lebens geführt hat, hat mich sehr beeindruckt.
Peggy Patzschke ist es sehr gut gelungen zu zeigen was es mit einem Menschen macht der immer stark sein muss, irgendwann zerbricht auch dieser und leider ziehen sich unbehandelte Traumata auch weiter durch die folgenden Generationen.

Für mich hat die Autorin hier ein wirklich starkes Buch zu einem schwierigen Thema geschaffen, welches ich von Herz weiterempfehlen kann.

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