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Veröffentlicht am 11.03.2025

Der kleine Braunbär und der Stein

Es wird Frühling, kleiner Bär!
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Als der kleine Braunbär in seiner Höhle aus dem Winterschlaf erwacht, fühlt er sich ganz einsam. Denn niemand ist hier und überall um ihn herum liegt noch Schnee. Nur der Stein, der da so verlassen vor ...

Als der kleine Braunbär in seiner Höhle aus dem Winterschlaf erwacht, fühlt er sich ganz einsam. Denn niemand ist hier und überall um ihn herum liegt noch Schnee. Nur der Stein, der da so verlassen vor seiner Höhle liegt, wirkt ebenso allein wie er. Also nimmt er ihn überall mit hin und fühlt sich auf seiner Suche nach Freunden etwas besser. Allerdings ist die Sache mit dem Finden von neuen Freunden schwieriger als gedacht, denn alle sind so beschäftigt, weil endlich der Frühling kommt. Doch was ist der Frühling? Der kleine Bär weiß es nicht und bisher wirkt das alles nicht so besonders schön auf ihn. Doch plötzlich fällt der Stein auf den Boden und zerbricht. Das enttäuscht ihn sehr, denn nicht einmal der treue Stein ist von Dauer. Als aber am nächsten Tag ein kleines Küken daraus hervorblickt, ist der Braunbärjunge überglücklich und freut sich ab jetzt auch über den bunten, sonnigen Frühling.

Elli Woollard erzählt die Geschichte über den kleinen Bären und seinen Stein sehr einfühlsam. Die kurzen Texte sind durch die Reimform melodisch und lassen sich von Kindern nicht nur schnell verstehen, sondern auch mitsprechen. Dank der farbenfrohen und kindgerechten Illustrationen mit realistischen Darstellungen von Tieren wird das Buch zu einem bezaubernd schönen Bilderbuch.

Meine Tochter und ich lieben Bilderbücher und wir genießen die Zeit, wenn wir sie gemeinsam ansehen und uns gegenseitig daraus vorlesen. Dieses Buch überzeugt durch die wunderschöne Geschichte über Freundschaft und den Frühlingsbeginn im Wald bei den Wildtieren, die mit bezaubernd schönen Illustrationen perfekt abgerundet wird.

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Veröffentlicht am 10.03.2025

Antonias Geheimnis

Vienna Dreams
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München, 1852: Antonia von Althenau ist zweiundzwanzig Jahre alt und hat bisher noch keine Erfahrung mit Männern. Weil ihr aber Arvid von Bentheim sehr gut gefällt und ihr sympathisch ist, hat sie sich ...

München, 1852: Antonia von Althenau ist zweiundzwanzig Jahre alt und hat bisher noch keine Erfahrung mit Männern. Weil ihr aber Arvid von Bentheim sehr gut gefällt und ihr sympathisch ist, hat sie sich nach einer Soirée mit ihm verabredet und ihn im Salon versteckt. Auf dem Weg in ihr Zimmer, taumeln die Beiden die Treppen hinauf und bleiben an die Balustrade gelehnt stehen, innig küssend und in sich versunken. Doch plötzlich stürzt Arvid in die Tiefe der Eingangshalle und bleibt seltsam verdreht auf dem Boden liegen. Dass das Holzgeländer morsch war, wusste niemand. Gemeinsam mit ihren Eltern vertuscht Antonia den Todesfall in ihrem Haus, sodass auch ihr Ruf einwandfrei bleibt. Allerdings zieht die Angst vor Getuschel einen schwerwiegenden Schritt für die gesamte Familie nach sich. Denn die Eltern ziehen mit ihren vier Töchtern nach Wien. Doch nur Antonia weiß um die Hintergründe und fühlt sich schuldig, was auch durch die ständigen Vorwürfe der Eltern verstärkt wird. Trotzdem ist die Gram der jungen Frauen nur von kurzer Dauer, denn das gesellschaftliche Leben der Wiener Adeligen ist turbulent und schon nach kurzer Zeit lernt Antonia einen Offizier kennen, der ihr Herz höherschlagen lässt. Anonyme Drohungen verhindern aber, dass Antonia sich wohlfühlen und entspannen kann, denn sie muss immer um ihr großes Geheimnis und dessen Bekanntwerden fürchten.

Sophie Dornbach hat diesen ersten Band der Wien-Saga ganz der ältesten der vier Schwestern, Antonia, gewidmet. Diese ist zwar sehr diszipliniert, aber wagt doch immer wieder einen Ausbruch aus der braven Rolle der großen Tochter. Obwohl sich der gesamte Roman um Arvid, dessen Tod und die anschließenden Drohungen dreht, wird das Ende und vorallem das Herausfinden des Täters nur sehr kurz und beinahe überstürzt abgehakt, sodass auch zu dessen Hintergründen nichts bekannt wird, was für die Leser doch sehr interessant gewesen wäre. Der Schreibstil der Autorin liest sich aber durchweg flüssig, langatmige Stellen gibt es keine und so fliegen die Seiten nur so dahin.

Schon allein das Cover hat mich so neugierig auf das Buch gemacht, dass es schon lange auf meiner Merkliste stand. Als ich es nun endlich in den Händen halten durfte, habe ich schnellstmöglich mit dem Lesen begonnen und es innerhalb kürzester Zeit beendet. Obwohl ich einige kleine Kritikpunkte habe, habe ich das Lesen sehr genossen. Vorallem das Benehmen und Handeln der Charaktere schien mir für die damalige Zeit untypisch, wie zum Beispeil die heiße Schokolade, die aus einer Tasse auf einer Parkbank getrunken wurde, um nur eine Situation zu nennen, die mir im Gedächtnis geblieben ist. Insgesamt fand ich das Buch aber sehr schön und freue mich auf die weiteren drei Bände, denn nicht nur Antonia ist mir schnell ans Herz gewachsen, auch die anderen drei Schwestern haben viel Potential für unterhaltsame und packende Romane!

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Veröffentlicht am 09.03.2025

Das perfekte Buch für alle Garteneinsteiger

So geht Garten
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Ein einges Stück Land zu haben und darauf etwas ganz individuelles gestalten zu können, ist der Traum von vielen Menschen. Doch ist es dann soweit, stellen sich so einige Fragen und der Anfang ist oft ...

Ein einges Stück Land zu haben und darauf etwas ganz individuelles gestalten zu können, ist der Traum von vielen Menschen. Doch ist es dann soweit, stellen sich so einige Fragen und der Anfang ist oft gar nicht so einfach. Hierbei hilft dieses Gartenbuch sehr gut, denn es beginnt bei den allerersten Schritten einer Gartenanlage, widmet sich den unterschiedlichen Möglichkeiten, die sich den neuen Gartenbesitzern bieten und gibt einen Überblick über sämtliche Aufgaben, die sich daraus ergeben.

Da dieses Buch eine Zusammenfassung aus mehreren bereits erschienen Büchern der Royal Horticultural Society ist, sind darin sämtliche Basics rund um den eigenen Garten vereint. Unterteilt ist das Buch in die Kapitel Erste Schritte, Blüten & Blätter, Rasen, Kletterpflanzen, Sträucher, Gräser, Kleine Bäume, Gemüse, Kräuter, Obst und Gartenpraxis. Doch obwohl es sich um ein Buch handelt und vieles zuerst etwas theoretisch anmutet, sind alle Tipps praxisorientiert und auch für Anfänger gut durchführbar.

Mein Garten besteht seit vielen Jahren in seiner groben Einteilung, allerdings verändert sich über die Jahre immer wieder etwas. Denn häufig fand ich Pflanzplätze oder Beetanlagen anfangs richtig toll, habe aber schnell gemerkt, dass sie unpraktisch oder nur kurzzeitig schön aussehen, weshalb ich immer wieder froh um solche praxisnahe und ideenspendende Bücher bin. Da dieses Basiswerk wirklich alles enthält, was wichtig ist, finde ich es richtig klasse. Vorallem die vielen Fotos verdeutlichen so manchen Text nochmals und helfen, die Tipps auch in der Praxis richtig auszuführen. Auch die Pflanzenvorschläge mit den kurzen Sortenbeschreibungen sind sehr gut und erleichtern die Qual der Wahl bei den vielen verschiedenen Sorten auf dem Markt.

Sehr gelungen und empfehlenswert!

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Veröffentlicht am 08.03.2025

Veränderungen in der Pension König und dem Tortenhimmel

Die Schwestern vom See - Dem Glück entgegen
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Obwohl das Leben nach dem vielen Trubel im letzten Jahr nun endlich wieder etwas beschaulicher in der Pension König werden könnte, stehen doch wieder Veränderungen an. Denn Lissi ist ab jetzt nicht mehr ...

Obwohl das Leben nach dem vielen Trubel im letzten Jahr nun endlich wieder etwas beschaulicher in der Pension König werden könnte, stehen doch wieder Veränderungen an. Denn Lissi ist ab jetzt nicht mehr nur als Auszubildende und bald Gesellin in der Konditorei angestellt, sondern auch Mitinhaberin des Familienbetriebs. So hat sie ihr stattliches Erbe, das sie nach dem Tod ihres österreichischen Großvaters erhalten hat, in die Pension und die Konditorei investiert und so dafür gesorgt, dass neuen Investitionen nichts mehr im Wege steht und eine drohende Insolvenz wie im letzten Jahr nicht mehr möglich ist. Allerdings stehen noch andere Änderungen vor der Familie. Denn Rose möchte baldmöglichst mit ihrem Ehemann Nico nach England auswandern und wartet nur noch darauf, dass jemand ihre Nachfolge antreten kann. Auch Herbert und vorallem Florence möchten ihren wohlverdienten langen Urlaub in Frankreich möglichst bald beginnen. Dafür muss aber eine neue Hausdame gefunden werden, die Florence' Aufgaben übernimmt. Als aber Philip sich auf den Job des Housekeepers bewirbt und schlussendlich von Annemarie eingestellt wird, ist Lissi sehr skeptisch. Die Gründe dafür möchte sie aber niemandem verraten...

Lilli Beck gelingt es immer wieder, die idyllische Stimmung der kleinen Pension am Ufer des Bodensees auch in ihren Roman zu übernehmen und so für wunderschöne Lesestunden in den heimischen Wohnzimmern zu sorgen. Obwohl die Handlung anfangs immer etwas vorhersehbar und somit nicht allzu spannend wirkt, sorgen so manche Verwicklungen für fesselnde Momente, die dafür sorgen, dass die Leser einfach immer weiterlesen wollen.

Diese Reihe hat mir vom ersten Moment an sehr gut gefallen und ich habe mich deshalb auch sehr auf diesen dritten Band gefreut. Dass nun Lissi im Mittelpunkt der gesamten Handlung steht, aber trotzdem auch noch alle anderen Familienmitglieder eine Rolle spielen, ist wirklich schön und sorgt so immer wieder dafür, dass sich das Lesen wie ein Nachhausekommen anfühlt. Hoffentlich wird es auch noch einen vierten Teil der Reihe geben, denn ich würde nur zu gerne wieder an den Bodensee reisen.

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Veröffentlicht am 04.03.2025

Ein neues Leben in der Fremde

Ein Stern in der Fremde
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Das kleine Mädchen und seine Mutter müssen plötzlich ihre Heimat verlassen, als dort ein Krieg ausbricht. Seither sind sie auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Doch obwohl sie in einem fernen Land eine ...

Das kleine Mädchen und seine Mutter müssen plötzlich ihre Heimat verlassen, als dort ein Krieg ausbricht. Seither sind sie auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Doch obwohl sie in einem fernen Land eine Wohnung und somit ein neues Heim gefunden haben, fühlt sich alles dort anders an. Denn nicht nur die Sprache, das Essen und die Aussicht aus der Wohnung sind anders, sondern auch Mama und das Mädchen selbst sind verändert. Sie sind ruhiger und in sich gekehrter. Als die Mutter aber eines Tages Faltpapier und andere Bastelmaterialien mitbringt und die Beiden einen Stern für das Fenster basteln, genauso einen, wie sie ihn auch Zuhause im Fenster hängen hatten, da verändert sich die Stimmung wieder und das neue Land wird langsam zu einer neuen Heimat.

Anna Desnitskaya war mit ihrem Mann und ihren Kindern zu Beginn des Ukraine-Krieges im Urlaub, weshalb sie nicht mehr in ihre alte Heimatstadt Moskau zurückkehren konnten. Seither sind sie auf der Suche nach einem neuen Zuhause, denn das Leben im Exil ist schwer und von großem Heimweh geprägt. Aber auch ihnen hat ein Stern im Fenster ein kleines bisschen Heimat zurückgebracht, ebenso wie bei der Mutter und ihrer Tochter in der Geschichte.

Die Autorin erzählt die Geschichte, und damit auch ein wenig ihre eigene Geschichte, sehr ausdrucksstark, obwohl sie dafür kaum Worte gebraucht und auf die Kraft der Bilder setzt.

Meine achtjährige Tochter und ich finden das Buch rundum perfekt gelungen, denn es erzählt die Geschichte von einer Mama und ihrer Tochter, die Hals über Kopf ihr Land verlassen mussten und seither kein richtiges Zuhause mehr haben. Die Vorstellung von einem solchen Leben ist wirklich ein wenig beängstigend und genau das ist es auch, was meine Tochter seither bewegt. Doch genau diese Gedanken sind auch sehr gut und wichtig, helfen sie doch, die Menschen, die derzeit in Deutschland nach einer neuen Heimat suchen, besser zu verstehen.

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