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Veröffentlicht am 19.02.2025

angenehmer Krimi

Die Schanze
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Die Ärztin Ellen kehrt in ihren Heimatort zurück. Sie möchte nach ihrer Trennung nicht mehr mit ihrem Ex in gleichen Krankenhaus arbeiten und ihm regelmäßig über den Weg laufen. Da war es wie ein Wink ...

Die Ärztin Ellen kehrt in ihren Heimatort zurück. Sie möchte nach ihrer Trennung nicht mehr mit ihrem Ex in gleichen Krankenhaus arbeiten und ihm regelmäßig über den Weg laufen. Da war es wie ein Wink vom Schicksal, dass genau jetzt der alte Landarzt Schwarz seine Praxis aufgeben möchte und eine Nachfolgerin sucht. Lange musste Ellens Schwester sie nicht überreden, nach Hause zurück zu kehren. Ellen ist in dem festen Glauben, die Geschehnisse während ihrer Jugend inzwischen verarbeitet zu haben. Weit gefehlt.
Auf ihrer ersten Joggingrunde spät abends hängt eine Leiche an der Skisprungschanze. Suizid ist ausgeschlossen, denn er hat einige Brandstellen von einem elektrischen Viehtreiber.
Lars Menz schreibt flüssig und man kann "Die Schanze" gut lesen, aber ich glaube, da ist noch viel Luft nach oben. Ich habe das Buch gern gelesen und gebe gern 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 10.02.2025

sehr spannendes Debüt

Kummersee
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Das Cover mit dem Titel "Kummersee" springt direkt ins Auge und es passt sehr gut zum Inhalt. "Kummersee" ist das erste Buch, welches Iver Niklas Schwarz geschrieben hat und ich muss sagen, hat mir ...

Das Cover mit dem Titel "Kummersee" springt direkt ins Auge und es passt sehr gut zum Inhalt. "Kummersee" ist das erste Buch, welches Iver Niklas Schwarz geschrieben hat und ich muss sagen, hat mir sehr gut gefallen.
Lena Wolff wird als Polizistin als Personenschutz für Vermessungstechniker abgestellt, die in der Nähe des Dorfes Harlow schauen sollen, ob sich der Kummersee bzw. das Moor drumherum als Endlager für Atommüll eignen. Lena ist in Harlow groß geworden, ihr Bruder ist im Kummersee ertrunken. Lena ist bis heute davon überzeugt, dass ihr Bruder nicht einfach ertrunken ist, sondern ermordet wurde. Sie hat sich nicht grundlos als Polizeischutz abstellen lassen, denn so kann sie in der alten Heimat versuchen herauszufinden, was damals wirklich geschah.
Der Schreibstil von Iver Niklas Schwarz ist superflüssig, er schreibt sehr spannend und sehr bildlich. Man sieht den Kummersee vor Augen, geht gemeinsam mit Lena ins Wasser und fühlt wie Lena, dass etwas an ihren Beinen ist und sie unter Wasser ziehen will.
Für mich das erste Highlight des Jahres und ich hoffe, dass noch weitere spannende Thriller von Schwarz folgen. Hier gebe ich für das Debüt gern 5 von 5 Sternen und eine ganz klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 27.01.2025

Skurriles Familientreffen

Verlassen
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Der neue Thriller von Eva Björg Ægisdóttir passt vom Cover her sehr gut zu den drei vorherigen Thrillern.
Ich mag dem Schreibstil der Autorin sehr gern und habe mit Spannung "Verlassen" angefangen.
Jedoch ...

Der neue Thriller von Eva Björg Ægisdóttir passt vom Cover her sehr gut zu den drei vorherigen Thrillern.
Ich mag dem Schreibstil der Autorin sehr gern und habe mit Spannung "Verlassen" angefangen.
Jedoch hat mir das Buch nicht so mitgenommen, die die vorherigen Bücher von ihr.
Es geht um eine reiche Familie, die den 100sten Geburtstag ihres verstorbenen Familienmitgliedes in einem abgelegenen Hotel feiern möchten. Die Familie besteht aus unterschiedlichsten Charakteren, die der Lesende im Laufe des Buches mehr und mehr kennenlernt. Wir dringen beim Lesen immer tiefer in die dunklen Abgründe der einzelnen Familienmitglieder ein. Dazu kommen natürlich noch die Angestellten des Hotels, die teilweise recht unbehaglich sind. Direkt von Anfang an herrscht eine düstere Stimmung, welche die Autorin auch immer weiter ausbaut und so bildlich beschreibt, dass man sowohl das Hotel, die Zimmer als auch die Landschaft vor Augen hat.
Ich habe erwartet, mehr von den Ermittlungen zu lesen und die beiden Kommissare noch besser kennenzulernen. Allerdings sind die zwei in diesem Familiendrama ein wenig untergegangen.
Trotzdem freue ich mich schon jetzt auf einen hoffentlich erscheinenden Teil 5.

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Veröffentlicht am 24.01.2025

Atmosphärischer Roman

Die blaue Stunde
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„Die blaue Stunde“ von Paula Hawkins überzeugt durch den Schreibstil und den guten Aufbau der Protagonisten. Mir hat sehr gut das Psychogramm gefallen, welches die Autorin von den Protagonisten gezeichnet ...

„Die blaue Stunde“ von Paula Hawkins überzeugt durch den Schreibstil und den guten Aufbau der Protagonisten. Mir hat sehr gut das Psychogramm gefallen, welches die Autorin von den Protagonisten gezeichnet hat. Immer wieder führen gut inszenierte Wendungen den Lesenden in die Irre.
Nach dem Tod der Künstlerin Vanessa Chapman geht es um ihr Vermächtnis. Sie hat ihre Kunstwerke der Fairburn-Stiftung hinterlassen, jedoch sind auch nach Jahren noch nicht alle Kunstwerke bei der Stiftung angekommen.
Während einer Ausstellung stellt ein forensischer Anthropologe fest, dass in einer der Skulpturen scheints eine menschliche Rippe verarbeitet ist. Das Ausstellungsstück wird sofort aus der Ausstellung genommen und soll untersucht werden.
Die Erbin und Nachlassverwalterin Grace wehrt sich dagegen, dass die Skulptur auseinandergenommen wird. Warum? Auch hält sie noch einige Tagebücher, Briefe, Skizzen zurück, die eigentlich zum Erbe der Stiftung gehören.
Becker, Angestellter der Stiftung wird zur Insel, auf der das Haus und das Atelier der Künstlerin stehen, geschickt, um die restlichen Erbstücke abzuholen und mir Grace über „Division II“ zu sprechen.
Paula Hawkins zieht mit ihrer Beschreibung der Werke, der Insel und der Atmosphäre den Lesenden tief in den Roman hinein.
Gern gebe ich für „Die blaue Stunde“ eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 16.01.2025

Fesselnd und spannend

Allein gegen die Lüge
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Das Cover von "allen gegen die Lüge" finde ich sehr passend zum Inhalt. Das ist mein erstes Buch von Alex Finlay, aber bestimmt nicht das letzte. Zum Zugreifen hat mich der Aufkleber mit der Empfehlung ...

Das Cover von "allen gegen die Lüge" finde ich sehr passend zum Inhalt. Das ist mein erstes Buch von Alex Finlay, aber bestimmt nicht das letzte. Zum Zugreifen hat mich der Aufkleber mit der Empfehlung von Karin Slaughter (Lieblingsautorin) verführt.
Worum geht's? Danny, der Bruder von Matt Pine sitzt seit Jahren in Haft, verurteilt wegen des Mordes an seiner damaligen Freundin. Matts Familie hat nie aufgehört, an Dannys Unschuld zu glauben und gibt alles, um herauszufinden, was in der Mordnacht wirklich passiert ist.
Matt erhält die schockierende Nachricht, dass seine gesamte Familie, seine Eltern und seine beiden Geschwister, in Mexiko durch einen Unfall ums Leben gekommen ist. Matt glaub nicht an den Unfall und versucht selbst die Wahrheit herauszufinden. Hier bekommt er Unterstützung durch die FBI-Agentin Keller.
Mir gefällt der Schreibstil des Autors sehr gut. Es ist flüssig zu lesen und durch die Wechsel zwischen Früher und Heute hält er die Spannung aufrecht. Ich habe das Buch schwer aus den Händen legen können und mir hat grad das Ende sehr gut gefallen.
Definitiv ist das nicht das letzte Buch von Alex Finlay, sondern ich bin gespannt auf weitere Werke von ihm.

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