Cover-Bild Verlassen
Band 4 der Reihe "Mörderisches Island"
(24)
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: E-Books im Verlag Kiepenheuer & Witsch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 16.01.2025
  • ISBN: 9783462312959
Eva Björg Ægisdóttir

Verlassen

Ein Island-Krimi
Freyja Melsted (Übersetzer)

Ein fesselnder Island-Krimi voller düsterer Familiengeheimnisse
In der rauen und abgeschiedenen Landschaft der isländischen Halbinsel Snæfellsnes versammelt sich eine der reichsten und einflussreichsten Familien des Landes zu einer großen Feier. Die Snæbergs haben ein exklusives Designhotel gebucht, um den hundertsten Geburtstag ihres verstorbenen Patriarchen zu ehren. Doch die elegante Fassade des luxuriösen Rückzugsortes, umgeben von moosbedeckten Lavafeldern und dem Gletscherschatten des Snæfellsjökull, kann die tiefen Risse im Familiengefüge kaum verbergen. Statt festlicher Harmonie liegen alte Rivalitäten, Neid und unausgesprochene Geheimnisse in der eisigen Luft.
Als ein heftiger Schneesturm das Hotel von der Außenwelt abschneidet, steigt die Anspannung ins Unerträgliche. Die Isolation wird zur Falle, als ein Mitglied der Familie spurlos verschwindet und kurz darauf eine Leiche am Fuße einer Klippe entdeckt wird. War es ein tragischer Unfall im Unwetter oder eiskalter Mord? Während Kommissarin Elma von Akranes aus die Ermittlungen unterstützt, übernimmt der zufällig anwesende Kriminalpolizist Sævar die Ermittlungen und findet sich schnell in einem Netz aus Lügen und Verdrängung wieder. Jeder im Hotel ist verdächtig, denn jeder hat etwas zu verbergen.
Bestsellerautorin Eva Björg Ægisdóttir liefert mit "Verlassen" einen atmosphärisch dichten und psychologisch ausgefeilten Pageturner. Ein meisterhafter Island-Krimi über die Abgründe, die selbst in den engsten Familien verborgen liegen – perfekt für alle Fans von skandinavischer Hochspannung und Locked-Room-Thrillern. 
Alle Fälle der Krimi-Reihe »Mörderisches Island«:

- Verschwiegen
- Verlogen
- Verborgen
- Verlassen
- Verschworen
Die Bücher erzählen eigenständige Fälle und können unabhängig voneinander gelesen werden.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.04.2025

Hat mich mehr und mehr gefesselt

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Buchmeinung zu Eva Björg Aegisdottir – »Verlassen«

»Verlassen« ist ein Kriminalroman von Eva Björg Aegisdottir, der 2025 bei Kiepenheuer & Witsch in der Übersetzung von Freyja Melsted erschienen ist. ...

Buchmeinung zu Eva Björg Aegisdottir – »Verlassen«

»Verlassen« ist ein Kriminalroman von Eva Björg Aegisdottir, der 2025 bei Kiepenheuer & Witsch in der Übersetzung von Freyja Melsted erschienen ist. Der Titel der isländischen Originalausgabe lautet »Þú sérð mig ekki« und ist 2021 erschienen. Dies ist der vierte Babd der Reihe, der aber zeitlich vor den anderen Bänden spielt.

Zum Autor:
Eva Björg Aegisdottir ist Jahrgang 1988 und lebt mit ihrem Partner und drei Kindern in Reykjavík. Sie ist in Akranes geboren und aufgewachsen, der Stadt, in der ihre Krimis spielen. Nach ihrem Abschluss in Soziologie zog sie nach Trondheim in Norwegen, wo sie einen Master in Globalisierung machte. Für ihren ersten Krimi wurde sie mit dem renommierten isländischen Blackbird-Award ausgezeichnet.

Zum Inhalt:
Die schwerreiche Familie Snaeberg trifft sich in einem abgelegenen Hotel zu einer Familienfeier, das nicht alle Teilnehmer überleben werden. Wie kam es dazu?

Meine Meinung:
In diesem Buch wechseln sich Geschehnisse innerhalb der Familie, die von der jeweiligen Person als Ich-Erzähler geschildert werden, und den Ermittlungen der beiden Polizisten, die in der dritten Person geschrieben sind, ab. Lange Zeit weiß der Leser nicht, wer denn zu Tode gekommen ist. Bis auf die Hotelangestellte Irma und den Teenager Lea wirkte die gesamte Sippe unsympathisch. Häppchenweise erhält der Leser Informationen zu brachliegenden Konflikten in der Familie Snaeberg. Reichlich Alkohol und auch Drogen reichen nicht aus, um die Probleme der Familie zu entschärfen. Es wird ein psychologisch geprägtes Bild der Sippe mit vielen Nuancen gezeichnet. Die Handlung entwickelt sich langsam, hat mich aber zunehmend gefesselt. Die atmosphärische Schilderung konnte mich voll und ganz überzeugen. Bis kurz vor Schluss rätselte ich, wer denn als Leichnam aufgetaucht sein könnte. Mehrere überraschende Wendungen führten zu Neubewertungen und doch lag ich falsch. Am Ende der Geschichte werden die Geschehnisse nachvollziehbar aufgeklärt, auch wenn die Rolle der Polizisten bescheiden ausfällt. Eine Island-Karte und der Stammbaum des Clans runden das Buch ab.

Fazit:
Mir hat dieser Titel mit Fortgang der Geschichte immer mehr gefallen und die psychologischen Aspekte haben mich gefesselt. Deshalb bewerte ich den Titel mit fünf von fünf Sternen (90 von 100 Punkten) und spreche eine Leseempfehlung für die Freunde psychologisch geprägter Kriminalromane aus.

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Veröffentlicht am 09.02.2025

Bringt neuen Schwung in die Island-Reihe

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Familie Snaeberg, wohlhabend und über den Dingen stehend, trifft sich in einem abgelegenen Hotel zum Familientreffen. Dieses Treffen ist natürlich nicht nur harmonisch, treffen hier doch viele (dominante) ...

Familie Snaeberg, wohlhabend und über den Dingen stehend, trifft sich in einem abgelegenen Hotel zum Familientreffen. Dieses Treffen ist natürlich nicht nur harmonisch, treffen hier doch viele (dominante) Charaktere aufeinander. Besonders spannend fand ich die wechselnden Perspektiven der Protagonisten, hier wurden gekonnt die verschiedenen Handlungsstränge des Familientreffens, aber auch der Vergangenheit verwoben und ich konnte wirklich erst zum Ende des Buches herausfinden, wer denn der Mörder ist. Auch die Identität der Leiche blieb lange verborgen, das war auch mal etwas anderes.
Ich bin ohnehin ein Fan der Island-Krimis rund um die Kommissarin Elma. Der 4. Teil spielt allerdings kurz vor Elmas Dienstantritt in Akranes. Dadurch bekommt die Reihe eine tolle Abwechslung - mir hat es gut gefallen.
Fazit: Dieser Teil unterscheidet sich deutlich von den anderen, ist aber nicht weniger spannend - mir hat das Setting rund um die Familie Snaeberg und dem Hotel sehr gut gefallen und so kann ich ruhigen Gewissens 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung vergeben.

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Jede Familie hat ihre Geheimnisse

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Ich war schon sehr gespannt, auf den vierten Fall der Kommissarin Elma, auf eine Fortsetzung der Reihe. Sie spielt hier aber keine Rolle, denn die Handlung ist vor ihre Rückkehr nach Akranes angesetzt, ...



Ich war schon sehr gespannt, auf den vierten Fall der Kommissarin Elma, auf eine Fortsetzung der Reihe. Sie spielt hier aber keine Rolle, denn die Handlung ist vor ihre Rückkehr nach Akranes angesetzt, im November 2017.

Hier dreht sich alles um den mächtigen Snæberg-Clan, eine schwerreiche isländische Familie, die sich in einem abgelegenen Hotel zum Familienfest versammelt hat.
Während es anfangs noch stimmungsvoll positiv verläuft, gerät bald alles außer Kontrolle. Die Spannung steigert sich langsam im Laufe des Geschehens, eine etwas bedrückende Atmosphäre zieht sich von Anfang an durchs Buch.
Erzählt wird die Geschichte von verschiedenen Personen, was es aufregender und interessant macht. So manch eines der Familienmitglieder hat ein Geheimnis im Gepäck

Die Idee vom einsam gelegenen Handlungsort, einem Schneesturm, einer verschwunden Person und jemand Unbekanntem, der vor Ort ist, ist nicht neu. Aber für Thriller immer wieder ein starker Anziehungspunkt.
Die Autorin hat das auch relativ gut umgesetzt. Ich fand es sehr unterhaltsam und habe die Lesestunden genoßen.

Neben dem tollen Buchcover, was sich perfekt in diese Serie einreiht, gibt es ein Inhaltsverzeichnis, eine Landkarte und ein Stammbaum der Familie Snæberg.

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Veröffentlicht am 25.01.2025

besondere Stimmung und Erzählweise

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Der Island-Krimi vermittelt von Beginn an eine tolle Atmosphäre. Man fühlt sich als Leserin sofort mit den Charakteren vertraut und hat das Gefühl, ein Teil der Großfamilie zu sein. Zu Beginn werden die ...

Der Island-Krimi vermittelt von Beginn an eine tolle Atmosphäre. Man fühlt sich als Leserin sofort mit den Charakteren vertraut und hat das Gefühl, ein Teil der Großfamilie zu sein. Zu Beginn werden die einzelnen Familien kurz vorgestellt und schon bald befindet man sich gemeinsam mit der Großfamilie im abgeschiedenen Hotel zur Feier anlässlich des Geburtstages des Familienoberhauptes wieder. Die Stimmung schwankt sehr stark, mal ist sie gut, mal schleppend und anstrengend und zusätzlich fließt der Alkohol in Strömen.
Der Handlungsstrang wird langsam aufgebaut, aber es wirkt unaufgeregt und trotzdem spannend. Interessant finde ich hier, dass nicht die Ermittler
innen und ihre Sichtweise über die Aufklärung des Mordfalles im Vordergrund stehen, sondern die Geschichten der Familienmitglieder. Es werden bestimmte Situationen aus ihrer Sicht geschildert, auch vergangene Ereignisse werden wieder ans Tageslicht geholt und neu betrachtet, vor allem durch das Erfahren von damals nicht bekannten Fakten. Zusätzlich kommt durch die neuen Familienmitglieder etwas Elan in die Feiergruppe und die Ereignisse schaukeln sich hoch. Was ganz harmlos beginnt, wird plötzlich ein großes Thema.
Am Ende werden die einzelnen Familienmitglieder über ihre Sichtweise auf das gemeinsame Wochenende und die Geschehnisse befragt, aber auch hier stehen die einzelnen Personen mit ihren Problemen und Geschichten im Vordergrund und nicht die Ermittlungen. Diese besondere Art, einen Kriminalfall aufzuklären hat mir besonders gut gefallen und die gesamte Stimmung des Krimis war spannend und emotional einbeziehend, sodass man sich als Leser*in involviert fühlt.

Veröffentlicht am 14.01.2025

Familientreffen mit Geheimnissen

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Das Buch "Verlassen" handelt von einer reichen Familie und vielen Geheimnissen.
Die Familie trifft sich für ein Wochenende in einem Hotel. Ein Familienmitglied wird tot aufgefunden. Die Geschichte ist ...

Das Buch "Verlassen" handelt von einer reichen Familie und vielen Geheimnissen.
Die Familie trifft sich für ein Wochenende in einem Hotel. Ein Familienmitglied wird tot aufgefunden. Die Geschichte ist bis zum Schluss sehr spannend. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dadurch erfährt mehr viele Geheimnisse. Am Ende fügen sich die einzelnen Teilstücke zusammen und man erfährt die ganze Wahrheit.
Die Schreibweise ist sehr angenehm und man kann den Geschehnissen gut folgen.
Bei dem Familientreffen sind sehr viele Personen. Daher muss man am Anfang gut aufpassen, um sich die einzelnen Beziehungen bzw. Verwandtschaften zu merken. Sehr hilfreich ist der Stammbaum am Anfang der Geschichte. Dieser hat mit beim Lesen sehr geholfen.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen.
Ich empfehle das Buch allen die Krimis mögen und denen überraschende Wendungen gefallen.

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