Nicht nur Blut macht Familie
Off to the RacesDank der Lesejury durfte ich den Roman vor ET lesen. Selbst in meiner Klausurenphase, wo man ja eigentlich keinen Kopf für alles hat, entführte der Roman mich in eine andere Welt.
Er handelt von Billie, ...
Dank der Lesejury durfte ich den Roman vor ET lesen. Selbst in meiner Klausurenphase, wo man ja eigentlich keinen Kopf für alles hat, entführte der Roman mich in eine andere Welt.
Er handelt von Billie, einer Pferdetrainerin, und Vaughn, einem Ranchbesitzer. Beide kommen aus nicht ganz so verschiedenen Welten, kommen aber aufgrund ihrer jeweiligen Einstellungen kaum überein.
Es entwickelt sich eine emotionale, mitreißende haters-to-lovers-Romance.
Man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Obwohl beide sehr unterschiedlich sind, habe ich beide sehr gut verstanden. Ich liebe auch Billies "Ziehpapa", der sich rührend um beide kümmert. Die Pferderennen sorgen für spannende Momente, aber insgesammt ist die Handlung mehr auf die Beziehung zwischen Vaughn und Billie fixiert.
Die kleinen Momente, in denen Billie den Männern des Rennsports die Leviten ließt, lockern das Buch auf und sorgen für witzige Szenen.
Ich bin allgemein kein großer Fan des Pferderennens. Hier wurde das Pferderennen aber nur als Mittel zum Zweck eingebaut. Der Fokus lag weniger auf dem Gewinnen, als auf der Bezihung von Billie zu einem bestimmten Pferd. Ich bezweifle aber, dass diese liebevolle Behandlung der Pferde im Rennsport, der Standard ist. Das sollte man denke ich mit Vorsicht genießen.
Elsies Schreibstil war, wie immer Makellos und holt einen nach dem ersten Kapitel direkt ab.
Das Buch ist relativ ähnlich zu ihren anderen Reihen und Büchern. Es ist eine gewisse Zugehörigkeit zu erkennen. Allerdings fand ich es deshalb nicht unbedingt langweilig.
Diese Ähnlichkeiten lassen aber auch Vergleiche zu .... darum muss ich sagen, dass ich andere Bücher von ihr, z.B. Heartless, stärker fand.
Es ist jetzt kein Weltveränderndes Buch, das muss es auch nicht sein, aber es ist ein Buch, was man gut und schnell lesen kann. Man wird hineingezogen und fiebert mit, aber man kann das Buch danach auch einfach wieder weglegen, ohne viel darüber nachzudenken denken.
Wie in vielen Büchern ist es auch hier so. Es ist ein gutes, flüssiges Buch, aber es wird seine Nachwelt nicht über alle Maßen verändern und auch seinen Leser nicht. Man kann das Buch schnell lesen und es macht Spaß, aber man kann nach Ende des Buches auch schnell damit abschließen.
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