Wenn die eigene Mutter toxisch ist
I'm Glad My Mom DiedIch kannte Jennette McCurdy aus meiner Kindheit. Lediglich mit iCarly hatte ich sie bis zu diesem Buch in Verbindung gebracht.
Diese Verbindung, sowie der Titel des Buchs haben mich neugierig auf ihr ...
Ich kannte Jennette McCurdy aus meiner Kindheit. Lediglich mit iCarly hatte ich sie bis zu diesem Buch in Verbindung gebracht.
Diese Verbindung, sowie der Titel des Buchs haben mich neugierig auf ihr Leben gemacht.
In diesem Buch spricht sie über ihr bisheriges Leben und vorallem über ihre, sorry, merkwürdige Mutter bzw. Familie.
Eine Frage, die mich jetzt selbst nach dem Lesen beschäftigt: wieso hat ihr keiner geholfen aus dieser toxischen Beziehung zu entfliehen? Wieso hat ihr nicht mal ihr Dad geholfen, oder ihr Grandpa?
Diese Fragen gehen mir nicht in den Kopf und ich schüttle darüber nur meinen Kopf.
Sie hatte/hat mit so vielen Problemen zu kämpfen und hat mehrmals versucht, aus diesem Teufelskreislauf herauszufinden. Jetzt sehe ich sie in einem ganz anderen Licht und bewundere sie für die Stärke, in diesem Buch das erlebte niederzuschreiben und mit den Leser*innen aufs neue zu durchleben.
Man durchlebt all ihre Lebensphasen und bekommt ein sehr deutliches Bild über ihre Mutter.
Jennette erzählt schonungslos ehrlich ihre Geschichte und Gedanken.
Jeder, welcher noch keine solche Erfahrungen gemacht hat, wird ihr Handeln vermutlich nicht verstehen. Man verkörpert sein Elternteil oft als Held oder Idol. Was macht man, wenn dies nicht so ist? Genau auf diese Reise nimmt die Autorin mit. Wenn sich die Mutter als Bösewicht entpuppt.
Manchmal wirkt es etwas wirr, jedoch teilt sie einem 1:1 die Gedanken in ihrem jeweiligen Lebensabschnitt mit. Wahnsinn.