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Veröffentlicht am 20.02.2018

Bewegender Roman mit großen Emotionen

Die andere Schwester
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Bei diesem Buch handelt es sich um ein älteres Werk der Autorin aus dem Jahr 2003, das im Original unter dem Titel "Between Sisters" und in Deutschland mit dem Titel "Wer zu lieben wagt" erschien.

Claire ...

Bei diesem Buch handelt es sich um ein älteres Werk der Autorin aus dem Jahr 2003, das im Original unter dem Titel "Between Sisters" und in Deutschland mit dem Titel "Wer zu lieben wagt" erschien.

Claire und Meghann sind ungleiche Schwestern, genau genommen Halbschwestern. Nach einer ziemlich trostlosen Kindheit trennten sich ihre Wege. Meghann wurde erfolgreiche Scheidungsanwältin, lebt im Wohlstand in Seattle und ist aus Überzeugung Single.
Claire dagegen hat keine erfolgreiche Ausbildung und Karriere gemacht. Sie führt mit ihrem Vater das River's Edge Resort und ist alleinerziehende Mutter der fünfjährigen Alison. Sie liebt ihre kleine Familie, ihre Arbeit und die Natur. Obwohl die beiden Schwestern in ihrer Kindheit gemeinsam schwierige Zeiten erlebt haben, ist ihr Kontakt jetzt nur noch flüchtig, wenig persönlich und ohne emotionale Nähe. Beide leiden eigentlich darunter, schaffen es aber nicht, sich wieder näher zu kommen.
Als Claire die Liebe ihres Lebens kennenlernt und Meghann zur geplanten Hochzeit einlädt, will Meg diese Hochzeit unbedingt verhindern. Sie glaubt, dass ihre Schwester einen großen Fehler macht und ins Unglück läuft. Eine Konfrontation scheint unvermeidbar, aber dann schlägt auch noch das Schicksal zu.

Mit Claire und Meg hat die Autorin ein sehr ungleiches Schwesternpaar geschaffen. Gleich in den ersten Kapiteln lernt man beide Frauen in ihren aktuellen Situationen gut kennen. Meg ist ein Workaholic, wirkt tough und hartherzig aber auch oft einsam, weshalb sie sich regelmäßig One-Night-Stands gönnt.
Claire ist warmherzig, liebevoll, naturverbunden und lebt mit Tochter, Vater und besten Freundinnen in einer "Wohlfühlblase".
Die Charakterisierung der beiden ist der Autorin sehr gut gelungen, genau wie die der wichtigen Nebenfiguren, Claires Vater Sam, ihre große Liebe Bobby, die Mutter der Schwestern und Joe Wyatt, der anfangs nicht recht in die Handlung zu passen scheint, später aber noch eine wichtige Rolle spielt.
Sie alle sind facettenreich, authentisch und mit Tiefe dargestellt.
Es war schön zu erleben, wie sich die beiden Schwestern langsam öffnen, ihre Vergangenheit aufarbeiten und einander wieder annähern. Aber dann schlägt das Schicksal zu und die gerade wieder geknüpften Bande zwischen den beiden werden auf eine Zerreißprobe gestellt.
Meg macht dabei die größte Veränderung durch und zeigt eine Seite von sich, die ich nicht erwartet hätte. Tief in ihr steckt mehr Liebe, als sie sich selbst eingestehen möchte und nicht nur zu ihrer Schwester sondern auch zu einem möglichen neuen Partner.

Kristin Hannah zeigt mit diesem Roman großartige Erzählkunst und es gelingt ihr hervorragend, die vielfältigen Emotionen zum Leser zu transportieren.
Die Themen wie Vergangenheitsbewältigung, Trauer, Freundschaft, Verzeihen und Liebe haben in mir eine Achterbahn der Gefühle ausgelöst.
In einem warmherzigen und gefühlvollen Schreibstil erzählt die Autorin den langen Weg der beiden Schwestern zueinander ohne dabei in gewissen Situationen zu überzogen zu werden.
Mich hat Claires und Megs Geschichte sehr berührt und ich konnte mit beiden mitfühlen. Besonders in der zweiten Hälfte konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen, da sich da die Spannung merklich erhöhte.

Dieser bewegende Roman punktet mit seiner Themenvielfalt, großen Emotionen, Lebensweisheit und hat mich sehr beeindruckt.
Deshalb empfehle ich dieses wunderschöne Leseerlebnis gerne weiter!


Fazit: 5 von 5 Sternen


© fanti2412.blogspot.de

Veröffentlicht am 19.02.2018

Wundervoller, gefühlsstarker und ausdrucksvoller Roman

Was bleibt, sind wir
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Lucy und Gabe begegnen sich durch Zufall in einem Shakespeare-Seminar an der Uni. Sie verbringen den Tag miteinander und erleben die schlimmen Ereignisse des 11. September 2001 in New York mit, die sie ...

Lucy und Gabe begegnen sich durch Zufall in einem Shakespeare-Seminar an der Uni. Sie verbringen den Tag miteinander und erleben die schlimmen Ereignisse des 11. September 2001 in New York mit, die sie beide prägen.
Dieser Tag soll ihr Leben verändern, nicht nur wegen dieser Ereignisse, denn sie erleben miteinander die erste große Liebe, die perfekt scheint und für immer sein soll.
Aber sie entwickeln sich weiter, schließen die Uni ab und starten ihr Berufsleben. Gabe wird Fotograf und träumt von einer Karriere als bekannter Foto-Journalist. Lucy beginnt Fernsehserien für Kinder zu entwickeln und hat ebenfalls eine Karriere vor Augen.
Als Gabe ein Angebot erhält, das er nicht ablehnen kann, bedeutet das ihre Trennung, denn Gabe zieht als Fotograf in die Welt hinaus.
Lucy will ihre eigenen Pläne und Träume nicht aufgeben und geht nicht mit ihm. Vergessen können sich beide aber nie und nach 13 Jahren treffen sie wieder aufeinander. Ist ihre Liebe noch da? Werden sie wieder zueinander finden?

Jill Santopolo erzählt die Geschichte von Lucy und Gabe aus der Sicht von Lucy. Dabei wählt sie einen ganz besonderen Schreibstil. Ich-Erzählerin Lucy führt praktisch eine einseitige Unterhaltung mit Gabe oder es könnte auch ein sehr langer Brief an Gabe sein. Das hat mir unglaublich gut gefallen, nicht nur, weil es mal etwas anderes ist.
Diese Art der Erzählung bringt sehr viel Nähe zu Lucy. Man ist ständig Teil ihrer Gedanken und ihrer Gefühlswelt. Sie erzählt alles was geschieht sehr offen, so wie man es eben einem geliebten Menschen erzählen oder auch einem Tagebuch anvertrauen würde.
Und dabei merkt man dann, dass Gabe in ihrem Leben bzw. ihren Gedanken eigentlich ständig präsent ist, auch dann noch, als der schlimmste Liebeskummer überwunden ist.
Ab und zu liest sie etwas über seine beruflichen Erfolge in Zeitungen oder im Internet aber ansonsten erfährt Lucy und damit auch der Leser, kaum etwas über Gabe und vor allem auch nicht über seine Gefühlswelt.
Lucy lebt ihr Leben weiter, hat beruflichen Erfolg, heiratet, bekommt zwei Kinder. Aber Gabe gehört irgendwie immer zu ihrem Leben dazu, zumindest in ihren Gedanken.
Da habe ich mich natürlich gefragt, wohin wird diese Geschichte führen? Was passiert wenn sie sich wiedersehen? Und werden sie noch einmal zusammen kommen?

Mich hatte die Geschichte sehr schnell gepackt, vor allem in ihren Bann gezogen und dann auch nicht mehr losgelassen. Es ist die Geschichte einer großen und tiefen Liebe von zwei Menschen, die für einander geschaffen sind und einfach zusammen gehören. Dennoch gehen sie auseinander ohne einander je zu vergessen.
Die Figur der Lucy ist der Autorin wirklich wunderbar gelungen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, mit ihr leiden und lachen und vor allem ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen.
Aber auch Gabe, soweit man ihn erlebt, ist sympathisch und authentisch.
Ich konnte die schwere Entscheidung, ihre Lebensträume nicht aufzugeben, die die beiden als junge Menschen getroffen haben, verstehen. Ich hatte Respekt vor den beiden, dass sie so entschieden haben, auch wenn der Liebeskummer für beide sicher schmerzlich war. Aber auf den Beruf bzw. die Möglichkeit Karriere zu machen zu verzichten, wäre langfristig für beide sicher genau so schmerzlich gewesen.

Jill Santopolo hat, nach eigener Aussage, begonnen diesen Roman zu schreiben, als sie selbst Liebeskummer hatte. Daher sind die geschilderten Emotionen und Reaktionen stets glaubhaft geschildert und die Geschichte gleitet niemals in Richtung Kitsch ab.
Lucys und Gabes Geschichte zeigt, dass Liebe und Verlust nahe beieinander liegen und jeder sie jederzeit erleben kann.
Mich hat dieser wundervolle, gefühlsstarke und ausdrucksvolle Roman berührt und begeistert aber auch ein bisschen nachdenklich gemacht!
Die Geschichte von Lucy und Gabe wird mir noch lange in Erinnerung bleiben!


Fazit: 5 von 5 Sternen


© fanti2412.blogspot.de

Veröffentlicht am 17.02.2018

Fesselnde, geheimnisvolle Reise in die Vergangenheit

Der Schattengarten
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Anna Romer erzählt die Geschichte von Lucy und ihrer Familie auf mehreren Zeitebenen. Der Handlungsstrang der Gegenwart spielt im Jahr 1993, als Lucy nach einigen Jahren in London zurückkehrt nach Melbourne. ...

Anna Romer erzählt die Geschichte von Lucy und ihrer Familie auf mehreren Zeitebenen. Der Handlungsstrang der Gegenwart spielt im Jahr 1993, als Lucy nach einigen Jahren in London zurückkehrt nach Melbourne. Sie hatte einen rätselhaften Brief ihres Großvaters Edwin erhalten. Von dem Gespräch mit ihrem Großvater erhofft sie sich Aufklärung über etliche Ungereimtheiten, die sie seit Jahren quälen.
Ein weiterer Handlungsstrang spielt in den Jahren 1930/1931, als Lucys Großeltern Edwin und Clarice auf dem Familienanwesen Bitterwood Park ein Gästehaus betreiben und das Pflegekind Orah bei sich aufnehmen.
Dazu gibt es noch kurze Rückblicke ins Jahr 1977, als Lucys Mutter ums Leben kam.
Das hört sich verwirrender an als es ist, denn die Kapitel sind entsprechend überschrieben, so dass die Wechsel bzw. Zeitsprünge gut erkennbar sind.

Leider kommt Lucys Rückkehr in die Heimat zu spät, denn ihr Großvater Edwin starb, kurz nachdem er den Brief an Lucy schickte.
Als Lucys Vater Ron, Edwins Sohn, einen Unfall hat, bittet er Lucy, sich um die Haushaltsauflösung in Bitterwood Park zu kümmern und dabei besonders nach einem alten Fotoalbum der Familie zu suchen.
Lucy fährt also nach Bitterwood und muss sich nicht nur der Vergangenheit ihrer Familie stellen sondern auch ihrer eigenen, die sie vor einigen Jahren von Australien nach London vertrieb.

Anna Romer erzählt die Geschichte der Familie Briar sehr fesselnd und schon mit dem Prolog, der von einem mysteriösen Todesfall berichtet, hat sie mich gepackt. Die Wechsel zwischen den Zeitebenen und Handlungssträngen sind geschickt gesetzt und enthüllen nur ganz allmählich ein dunkles Familiengeheimnis. Dabei wechseln auf der Vergangenheitsebene auch noch öfter die Sichtweisen, was für zusätzliche Spannung sorgt.
In der Gegenwart erleben wir Lucy als Ich-Erzählerin und bekommen tiefe Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Das hat mir gut gefallen, da es viel Nähe zu Lucy bringt und der Figur Tiefe gibt. Denn für Lucy geht es nicht nur um die Aufarbeitung der Vergangenheit und die Lösung des Familiengeheimnisses sondern auch um ihre persönlichen Konflikte und ihre Zukunft.
Anna Romers Schreibstil ist bildhaft, ausdrucksvoll und detailreich. Manches wurde mir jedoch zu detailliert erzählt, was ab und zu für kleine Längen sorgt. Auch die Lösung von Lucys persönlichen Konflikten kam mir am Ende etwas zu kurz. Aber das lange gehütete Familiengeheimnis wird vollständig aufgeklärt und insoweit bleiben keine Fragen offen.
Gut gefallen haben mir auch die Märchen, die Lucys Vater auf der Basis existierender alter Märchen umschreibt und die von Lucy illustriert werden. Eines wird stückweise in die Geschichte eingestreut und trägt auch zu Lösung mancher Geheimnisse bei.

"Der Schattengarten" ist eine fesselnde Zeitreise durch die Geschichte der Familie Briar mit einer geheimnisvollen und manchmal auch etwas düsteren Atmosphäre.
Die Figuren, besonders Lucy, sind facettenreich und lebendig gezeichnet und mir hat es Freude gemacht, sie durch die Geschichte zu begleiten.
Die Kulisse von Bitterwood Park an der australischen Küste bildet einen schönen Schauplatz, den die Autorin gut für ihre Geschichte nutzt.
Insgesamt bietet die Geschichte fesselnde und gute Unterhaltung und kann mit einem komplexen, weitreichenden Familiengeheimnis punkten!


Fazit: 4 von 5 Sternen


© fanti2412.blogspot.de

Veröffentlicht am 14.02.2018

Fesselnder Krimi mit brisantem Thema

Und dann kam das Wasser
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Nach „Marionette des Teufels“ und „Der Tote vom Oberhaus“ ist dies bereits der 3. Band aus der Reihe der Passau-Krimis um die Kommissare Franziska Steinbacher und Hannes Hollermann.
Man muss die beiden ...

Nach „Marionette des Teufels“ und „Der Tote vom Oberhaus“ ist dies bereits der 3. Band aus der Reihe der Passau-Krimis um die Kommissare Franziska Steinbacher und Hannes Hollermann.
Man muss die beiden ersten Bände nicht zwingend gelesen haben, da es sich immer um abgeschlossene Fälle handelt.

Dagmar I. Schmidbauer hatte diesen 3. Band für den Herbst diesen Jahres angekündigt und beabsichtigt, diesen zur Zeit eines Hochwasser spielen zu lassen, wie es in Passau leider öfter vorkommt.
Doch dann traf Passau im Juni 2013 tatsächlich die Katastrophe einer „Jahrhundertflut“ und die Autorin erlebte selbst mit, wie die Bewohner der historischen Altstadt von Passau ihre Häuser verlassen mussten, um ihre Existenz bangten und der Naturgewalt hilflos ausgeliefert waren.
Sie hat ihren Krimi daraufhin noch einmal umgeschrieben und die realen Ereignisse der Flut-Katastrophe einfließen lassen.
Sie greift diese Thematik sehr einfühlsam auf und verknüpft die chronologischen Ereignisse des Hochwassers mit ihrem fiktiven Kriminalfall. Dabei wird sehr deutlich, mit welchen Problemen sich die Passauer auseinandersetzen mussten, wie z. B. die Einstellung der Trinkwasserversorgung, aber auch mit welchem unermüdlichen Einsatz die vielen professionellen und ehrenamtlichen Helfer den Passauern zur Seite standen.
Ihre Beschreibung der Situation ist sehr authentisch und sorgt für eine ganz besondere Kulisse für die Story.

Auch die Beschreibung der Örtlichkeiten ist schön bildhaft und gut gelungen. Zur noch besseren Veranschaulichung gibt es vorne im Buch eine Karte der Altstadt mit der Ortsspitze an der die 3 Flüsse Donau, Inn und Ilz zusammen fließen.

Das Buch beginnt mit einem Prolog, der von 2 Frauen die gefangen gehalten werden, berichtet. Zunächst konnte ich diese Situation nicht einordnen. Erst später in der Geschichte erfährt der Leser die Zusammenhänge.

Der Kriminalfall ist in mehreren Handlungssträngen angelegt, die sich erst ganz allmählich zu einem Gesamtbild zusammenfügen. Jeder der Handlungsstränge verfügt über eine gewisse Spannung, so dass der Spannungsbogen im gesamten Buch hoch ist und sich kontinuierlich steigert.
Der Plot ist insgesamt sehr komplex und behandelt ein brisantes Thema.
In ihrem fesselnden Schreibstil beschreibt die Autorin die schwierigen Ermittlungen der beiden Kommissare, legt falsche Fährten und entwickelt die Story in verschiedene Richtungen unvorhersehbar weiter.
Erst gegen Ende fügen sich die Puzzleteile zusammen.

Auch die beiden bereits bekannten Protagonisten Franziska und Hannes entwickeln sich glaubhaft und authentisch weiter. Die immer wieder eingestreuten Episoden aus dem Privatleben der beiden lockern die Geschichte nicht nur auf, sondern runden sie auch ab.

Insgesamt ist es ein spannender und fesselnder Krimi, mit einem brisanten Thema vor der Kulisse der traurigen Katastrophe der Jahrhundertflut im vergangenen Sommer, für den ich eine absolute Leseempfehlung ausspreche.


Fazit: 5 von 5 Sternen


© fanti2412.blogspot.de

Veröffentlicht am 14.02.2018

Mitreißender, spannender Krimi

Der Tote vom Oberhaus
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Nach Marionette des Teufels ist das der 2. Fall des Ermittler-Duos Franziska Steinbacher und Hannes Hollermann. Man muss den ersten Teil nicht zwingend gelesen haben, um dieses Buch zu verstehen. Aber ...

Nach Marionette des Teufels ist das der 2. Fall des Ermittler-Duos Franziska Steinbacher und Hannes Hollermann. Man muss den ersten Teil nicht zwingend gelesen haben, um dieses Buch zu verstehen. Aber die Charaktere entwickeln sich gegenüber dem ersten Buch natürlich weiter, wobei es auch immer wieder kleine Rückblicke gibt.
In diesem Teil wurden mir die Hauptfiguren immer sympathischer und ihre Weiterentwicklung ist genau so authentisch und glaubhaft wie im ersten Teil dargestellt.
Man erfährt weiterhin einiges aus ihrem Privatleben und über ihre Empfindungen, was die Figuren sehr "menschlich" macht.
Auch die neu eingeführten Figuren, wie z. B. der neue Leiter der Mordkommission, sind gut angelegt, facettenreich und für weitere Bücher ausbaufähig.
Auch in diesem Buch hat sich die Autorin für mehrere Handlungsstränge entschieden und die Ereignisse werden aus verschiedenen Sichten erzählt.
Mir gefällt diese Art des Aufbaus sehr gut, weil es für mich die Spannung sehr steigert.
Der Spannungsbogen beginnt gleich zu Anfang, weil man mitten drin ist in den Ermittlungen und steigert sich stetig durch viele Wendungen und Überraschungen.
Am Ende fügt sich alles zu einem stimmigen Bild zusammen.
Der angenehme und flüssige Schreibstil hat mich erneut an das Buch gefesselt.
Auch in diesem Buch bietet Passau die Kulisse für die Geschichte und die Schauplätze werden sehr bildhaft und detailliert beschrieben, so dass man sich alles gut vorstellen kann.
Insgesamt ist auch der 2. Teil der Passau-Krimi-Reihe ein mitreißender, spannender Krimi, der mich absolut überzeugt hat.
Ich freue mich auf den 3. Band, der im Herbst 2013 erscheinen soll.


Fazit: 5 von 5 Sternen


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