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Veröffentlicht am 28.02.2020

Fürchte dich vor dem Augenmacher

Der Augenmacher
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Versteck dich vor dem Augenmacher!
… oder der Augenmacher wird schon dafür sorgen, dass du ihn findest. Ob du willst oder nicht.

Worum geht es ? Wir befinden uns im schönen Leipzig. Die Polizei findet ...

Versteck dich vor dem Augenmacher!
… oder der Augenmacher wird schon dafür sorgen, dass du ihn findest. Ob du willst oder nicht.

Worum geht es ? Wir befinden uns im schönen Leipzig. Die Polizei findet auf der heiligen Brücke eine Frauenleiche, die sehr zugreichtet worden ist. Ihre Augen wurden komplett rausgenommen und Steine wurden eingesetzt. War es wieder das Werk des berüchtigten Augenmacher?
Klara Forst nimmt den Fall auf und wie das Schicksal es möchte, vermutet sie, dass der Augenmacher es auch auf sie abgesehen hat. Hat die Hauptkommissarin Frost mehr Gemeinsamkeiten mit den Toten als man sich vorstellen kann? Ja? Nein? Vielleicht?
Aber sie ist nicht allein, sie bekommt aus München Unterstützung.
Ob die Partnerarbeit gut gehen kann?

Der Einstieg gelingt in den Thriller sehr gut, weil es schon im ersten Kapitel sehr spannend ist. Die Kapitel sind sehr kurz, und fast jedes Kapitel endet mit einem Cliffhanger, sodass man einfach gezwungen ist ein weiteres Kapitel zu lesen. Sehr clever gemacht vom Autor!!!
Zum Schreibstil lässt sich sagen, dass dieser den Leser direkt packt. Alles ist gut detailliert beschrieben. Positiv vorzumerken wäre, dass nichts in die Länge gezogen wird.

Ich finde es schön, dass man vor allem die Gedankengängen der Protagonistin Frost verfolgen kann. Die Charakterwahl ist einfach sehr stark gewählt. Auf einer Seite haben wir Klara Frost, welche furchtlos, kalt und egoistisch ist. Sie arbeitet gerne alleine und kann diverse Spuren zum Fall gut analysieren. Auf der anderen Seite haben wir Fitz, welcher einfach zu Frost gar nicht passt. Man merkt, dass sie gar nicht zusammen passen, weil sie sich gegenseitig auch auf die Nerven gehen. Jedoch bei der Analyse vom Fall ergänzen sie sich gut und helfen sich unbewusst gegenseitig.


Als Fazit kann ich sagen, dass dieser packender Thriller mir lang im Kopf bleiben wird und ich ihn garantiert nochmal lesen werde. Empfehlung für jeden Thrillerfan!!!!!!

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Veröffentlicht am 28.02.2020

Schwerer Einstieg

Dreizehn. Das Tagebuch
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Godric End ist ein hochkrimineller Mann, welcher in einem Gefängnis sitzt. Früh in seinem Leben musste er die schlimmen Seiten des Lebens kennenlernen. Der Tod seiner Mutter und die Trennung von seiner ...

Godric End ist ein hochkrimineller Mann, welcher in einem Gefängnis sitzt. Früh in seinem Leben musste er die schlimmen Seiten des Lebens kennenlernen. Der Tod seiner Mutter und die Trennung von seiner Schwester treffen den Protagonisten schwer, sodass er zum Einzelgänger geworden ist. So landet Gordic auf einem Schiff und merkt, dass das Leben kein Zuckerspiel ist. Wenn er selbst nicht Gewaltdelikte wie Raub oder Mord begeht, wird man es an ihm ausüben.
Nach einiger Zeit wird Gordic ein begabter Dealer und zugleich auch Killer. Er ist auf sich alleingestellt und muss irgendwie überleben.
An einem Tag erhält er ein Buch. Was hat es mit diesem Tagebuch auf sich? Lüftet dieses ein paar Geheimnisse aus seiner Vergangenheit?

Der Sprecher setzt die Rolle gut um. Man kann ihn gut verstehen und er kann die Rolle des Protagonisten gut verkörpern.

Der Einstieg in das Hörbuch ist mir schwer gefallen, sodass ich bisschen Zeit brauchte, um mich daran zu gewöhnen. Nach und nach wurde ich mit der Handlung warm und die Entdeckung des Tagebuch durch den Protagonisten hat mich wieder aus dem Konzept gebracht. Dies ist glaub ich nicht so schlimm, wenn man das Buch in der Hand hat.
Im weiteren Verlauf der Geschichte wurde es auch spannender, die Spannungskurve hat aber dann auch teilweise wieder abgenommen. Dadurch, dass auch die Kapitel unterschiedlich lang waren, manchmal auch um die 20 Minuten, ist es mir schwer gefallen manche Kapitel zu Ende zu hören. Da würde ich empfehlen, die Kapitel bisschen zu kürzen. Hierbei handelt es sich aber nur um eine subjektive Meinung.
Die düstere Atmosphäre hat mich jedoch total angesprochen!

Allgemein kann ich es jedem Darkfantasyfan ans Herz legen zum Reinhören. Wer kein Problem mit langen Kapitel hat, ist hier richtig. Man muss glaube ich einfach mal paar Kapitel öfters anhören um wieder reinzukommen oder die komplette Story zu verstehen. Die Sache mit dem Tagebuch könnte noch bisschen besser umgesetzt werden. Ich sehe aber hier für das nächste mal oder für den nächsten Teil ein riesen Potential, weil es sich hier um eine recht interessante Idee handelt, die noch bisschen Feinschliff braucht.

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Veröffentlicht am 28.02.2020

Schöne Welt von verschiedenen Völkern

Im Lande Araga
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Die zwei Freunde Spex und Libitor machen sich auf den Weg zu den Zwergen, weil der Frieden in der Welt Araga in Gefahr gerät.
Sie wurden durch den höchsten Rat geschickt, weil sie einen geheimnisvollen ...

Die zwei Freunde Spex und Libitor machen sich auf den Weg zu den Zwergen, weil der Frieden in der Welt Araga in Gefahr gerät.
Sie wurden durch den höchsten Rat geschickt, weil sie einen geheimnisvollen Reim übermitteln sollen. Auf dem Weg treffen die beiden Hauptcharaktere auf diverse Gestalten, welche besondere Fähigkeiten aufweisen. Schnell merken beide, dass jemand sie auch aufhalten möchte? Wem können beide vertrauen? Einander oder gar keinem mehr? Ihr Volk hat leider auch ein nicht schönes Geheimnis...

Cover

Das atemberaubende Cover hat mich direkt angesprochen und mein Interesse sehr stark geweckt. Der Klappentext bestätigte mein Interesse und so wagte ich mich an dieses Fantasybuch.

Der Einstieg in das Buch ist mir gut gelungen und die beiden Hauptcharaktere erweckten mir gewisse Sympathien. Durch die Karte am Anfang des Buches hat der Leser noch eine gewisse Orientierung. Dies finde ich als eine gute Idee. So ist das Glossar am Ende auch ein positiver Aspekt.
Während dem Lesen entstanden in mir paar Fragen. Auf die Antworten kam ich nicht, sodass ich hoffe, dass sie im zweiten Teil beantwortet werden. Die Spannungskurve stieg langsam an und im Abschluss habe ich die höchste Spannung empfunden.

Der Schreibstil ist simpel und angenehm. Leider kamen mir paar Szenen zu kurz, wodurch aber auch andere Szenen zu detailiert beschrieben worden sind.
Positiv anzumerken wäre die verschiedene Charakterwahl, welche sehr divers und abwechslungsreich ist. Alle sind auf ihre eigene Art speziell und die Zwerge kamen mir am sympatischsten vor.

Allem in Allem ein guter erster Teil der Fantasyreihe. Ich bin gespannt auf den zweiten Teil, welchen ich mir bald zulegen werde.

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Veröffentlicht am 28.02.2020

Starker Charakter

Moses und das Schiff der Toten
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Stefan Moses ist ein Kommissar mit afrikanischen Wurzeln. Er erinnert sich nicht, wie es dazu kam, dass er in der Metropolenstadt Hamburg gelandet ist. Im ersten Fall wird der Protagonist mit einer Leiche ...

Stefan Moses ist ein Kommissar mit afrikanischen Wurzeln. Er erinnert sich nicht, wie es dazu kam, dass er in der Metropolenstadt Hamburg gelandet ist. Im ersten Fall wird der Protagonist mit einer Leiche konfrontiert, welche auf einer Parkbank vorgefunden wird. Das Verblüffende daran ist, dass die Leiche nackt ist. Als wäre der Fall nicht schlimm genug wäre, darf Moses mit einer Kommissarin zusammenarbeiten, welche komplett das Gegenteil von Moses ist.

Das Cover ist schön gestaltet und stellt den Protagonisten in einem Schatten dar. Die Harmonie mit der blauen Farbe sowie dem Hafen gefallen mir sehr. Außerdem spiegelt das Cover gut den Schauspielort wieder.

Der Einstieg ist ganz "okey" gelungen. Ich habe mich schnell mit den Charakteren zurecht gefunden und ich fand alles gut nachvollziehbar. Moses hat seit der ersten Seite Sympathien bei mir entwickelt. Es ist mal außergewöhnlich einen dunkelhäutigen Kommissar in seinen Ermittlungen zu verfolgen. So wird der Kommissar auch mit zahlreichen Rassismussprüchen konfrontiert.
Ich fand es bisschen schade, dass die Spannung am Ende des Buches erst so richtig gestiegen ist. In der Mitte des Buches wirkte das Buch teilweise monoton. Sonst ein grandioses Ende.
Der Schreibstil ist gut und viele der Szenen werden detailliert beschrieben. Teilweise zu detailliert(Bsp. Glasale an der Leiche)

Zusammengefasst ein schöner Hamburg-Krimi mit minimalen Kritikpunkten. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil dieser Krimiserie.

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Veröffentlicht am 28.02.2020

Oh Lord!

Der Fall des verschwundenen Lords
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Enola Holmes ist die neue Detektivin, die auf Spurensuche nach ihrer verschwundenen Mutter geht. Aber Stop! Holmes? Ja, Enola Holmes ist die Schwester von Sherlock und Mycroft Holmes. Die Protagonistin ...

Enola Holmes ist die neue Detektivin, die auf Spurensuche nach ihrer verschwundenen Mutter geht. Aber Stop! Holmes? Ja, Enola Holmes ist die Schwester von Sherlock und Mycroft Holmes. Die Protagonistin lebt im Vergleich zu ihrer restlichen Familie abgeschieden. Ihr Vater ist gestorben und wenn jetzt auch ihre Mutter an ihrem Geburtstag verschwunden ist, ist Enola auf sich alleine gestellt. So führt ihr Weg nach London und plötzlich gerät sie in einen anderen Fall, nämlich ein berühmter Lord ist verschwunden. Gleichzeitig möchten ihre Brüder Sie in ein Internat stecken. Auf Enola liegt ein große Belastung. Findet die Protagonistin ihre Mutter und klärt sie den Fall auf? Was ist mit ihren Brüdern?

Das Cover ist vor allem für die jungen Leser unter uns aufgrund der knalligen Farben ein echter Hingucker. Ich musste feststellen, dass ich etwas gebraucht habe, um mich mit dem Einstieg und den Charakteren zurecht zu finden. Nach vielen Seiten ist es mir trotzdem gut gelungen.

Der Fokus des ersten Buches aus der Buchreihe liegt meiner Meinung nach auf der Darstellung der Charaktere sowie der Umwelt. Es handelt sich bei der Erzählweise um einen Ich - Erzähler aus der Sicht von Enola. Dies gelingt sehr gut, weil man ein gewisse Bindung zu ihr aufbaut und ihre Entwicklung gut nachvollziehen kann.
Die Umwelt und die Darstellung der viktorianischen Zeit ist gut umgesetzt worden. Von öden Beschreibungen ist hier nicht die Rede. Das Buch hat um die 200 Seiten, was auch nicht zu lange für die jungen Leser ist. Die Spannungskurve konnte bisschen besser gestaltet werden, da im ersten Drittel manche Szenen teilweise in die Länge gezogen worden sind.

Sonst hatten meine Schwester und ich sehr viel Spaß dieses Buch durchzulesen. Eine schönes Buch!

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