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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.01.2017

Federleicht

Der Geschmack von Sommerregen
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Sophie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln alles
auf den Kopf stellen wird. Dass ein einziger Blick
aus schokoladenbraunen Augen ausreichen
wird, um ihre Welt in Funken sprühendes
Himmelblau zu tauchen. ...

Sophie ahnt nicht, dass ein halbes Lächeln alles
auf den Kopf stellen wird. Dass ein einziger Blick
aus schokoladenbraunen Augen ausreichen
wird, um ihre Welt in Funken sprühendes
Himmelblau zu tauchen. Das ein einziger Kuss
ihr den Mut verleihen wird, dem Familien-
Geheimnis auf den Grund zu gehen, das ihr
Leben bis jetzt bestimmt hat.

Mattis ahnt nicht , dass Sophie ihm entlocken
wird, was er vor allen anderen verbirgt. Dass er
sich mit ihr so sicher fühlen wird wie noch mit
niemandem zuvor.

Beide ahnen nicht, dass ihre Liebe sie über
sich selbst hinauswachsen lassen wird.
Sophie und Mattis.
Mattis und Sophie.

Was für eine Aufmachung, ich weis, dass ist schon ziemlich Oberflächig.
Aber ich habe, wie viele anderen eine große Schwäche für schöne Dinge. Und das Cover sowie die abgerundeten Ecken, dass macht ein super gesamt Paket. Ich kann mich noch gut erinnern als das Buch letztes Jahr heraus kam. Wieder so ein Massending, also hab ich einen großen Bogen darum gemacht, letztens viel es mir als Mängelexemplar in die Hände und es mir genauer angesehen und als nettes "Zwischendurch" mitgenommen. Was keineswegs negativ gemeint ist, aber manchmal muss man den Kopf einfach frei machen ...

Vom Klappentext her war ich dann überrascht das die Protagonisten Sophie und Mattis so jung waren. Doch wollte ich der Sache eine Chance geben, allein weil es in der "Nähe" spielt.
München ist recht schnell zu erreichen, Prien ist auch nicht weit und am Chiemsee wohnen tue ich. ( Sommerlager ist auch um die Ecke :) )

Manchmal war es schon schwierig zu lesen, da ich in dem Alter irgendwie anders war, also identifizieren ist schon schwierig ;) Gut dieses Klassen-Hierarchie Gedöns und so das kenne ich noch ... würg ...

Die Sache mit den Farben hatte mich schon beim Klappentext am Hacken, da ich mir so gar keine Vorstellung machen konnte was da auf mich zukommt. Und was da kommt, hatte ich nicht erwartet und tatsächlich noch etwas dazu gelernt. Im großen und ganzen empfand ich Sophie und Mattis als reif für ihr Alter, sehr angenehm ! Sonst fürchte ich, hätte ich nicht bis zu Schluss durchgehalten.

Allgemein hatte mich das Buch überrascht, positiv die Geschichte ging tiefer als ich erwartet hätte. Wirklich was gutes um es zwischendurch zu lesen, was dem super flüssigen Schreibstil zu verdanken ist. Aber nichts was ich als wirklich Weltbewegend bezeichnen würde, aber trotzdem eine Blick wert ist.

Veröffentlicht am 11.01.2017

Wenn Liebe zur LEGENDE wird

Legend - Schwelender Sturm
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Ein Leben im Untergrund.
Ein Kampf gegen Unterdrückung und Gewalt.
Und eine Liebe, die dem Hass entgegentitt.
Eine Liebe, die Freiheit und Gerechtigkeit verheißt.
Dies ist die Geschichte von Day und June.
Sie ...

Ein Leben im Untergrund.
Ein Kampf gegen Unterdrückung und Gewalt.
Und eine Liebe, die dem Hass entgegentitt.
Eine Liebe, die Freiheit und Gerechtigkeit verheißt.
Dies ist die Geschichte von Day und June.
Sie sind eine Legende und die Hoffnung der Republik.


Was für ein Buch, ich war und bin hin und weg gewesen während des lesen´s. Eine Wortwörtliche Achterbahn der Gefühle !

Zwar hatte ich ein bisschen Start Schwierigkeiten da es eine Weile her war das ich den ersten Teil Fallender Himmel gelesen hatte. Ein für mich großer, großer Pluspunkt war und ist nach wie vor, dass June mehr als gut auf sich aufpassen kann. Natürlich liegt das daran das sie Soldatin ist, aber wie sie damit umgeht und handelt finde ich super ansprechend. Dadurch das June so bemerkenswert ausgebildet und talentiert ist fallen ab und an Beschreibungen von Orten weg. Was June übernimmt, und eine richtige Abwechslung mitbringt einfach weil sie alles logisch und genau analysiert und man sich das ganze find ich noch besser vorstellen kann.

Auch das beibehalten wurde das die Kapitel sich unter Day und June abwechseln ist ein großer Plus Punkt, so bekommt man einen großen Überblick und grundsätzlich verschiedene Fakten geliefert da Day und June sehr unterschiedlich ticken und manchmal ziemlich gleich es aber sehr verschieden zwingen.

Zeitweise hat mich June ungemein aufgeregt, dann wieder Day mit seiner ganzen Grübelei und den "Unterstellungen" die er sich von Tess einflüstern lies. Sie hat mich in dem Buch am meisten aufgeregt und ich wahr ehrlich froh als sie erstmal von der Bildfläche verschwand. Ich kann diesem Eifersuchts Mist nichts abgewinnen, ich finde man sollten den Leuten ihr Glück gönnen klar als Freund/in sollte man ehrlich sein und sagen was man über den potenziellen Freund/in von einem Freund hält man sollte es aber auch mal gut sein lassen. So jetzt hab ich mich wieder voll deswegen aufgeregt. Ihr merkt / lest also es geht mehr als hoch her :)

Und ich bin UNGLAUBLICH froh Band 3 da zu haben da der Cliffhanger einfach nur so gemein ist, dass ich ziemlich sicher weinend in die Ecke gegangen wäre weil Band drei nicht bei mir ist. Aber so kann ich mich ganz entspannt zurücklehnen und bald mit dem Finale von Day und June beginnen.

Veröffentlicht am 11.01.2017

Gemischte Gefühle

Der Blutkristall
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Wie einige von euch wissen, habe ich den zweiten Band "Die Sternseherin", mit gemischten Gefühlen beendet. Es handelt sich bei "Der Blutkristall" um den 3 Band der "Licht & Schatten" Serie von Jeaniene ...

Wie einige von euch wissen, habe ich den zweiten Band "Die Sternseherin", mit gemischten Gefühlen beendet. Es handelt sich bei "Der Blutkristall" um den 3 Band der "Licht & Schatten" Serie von Jeaniene Krock. Wie auch bei den Vorgängern, kann man diesen Band auch lesen, wenn man die anderen noch nicht kennt. Nachdem ich sehr begeistert den 1 Band "Der Vernuspakt" beendet hatte, habe ich sofort den 2 Band "Die Sternseherin" besorgt und war enttäuscht da ich Estelle einfach nichts abgewinnen konnte. Sie auch als Hauptcharakter nicht besonders ansprechend fand, das einzige was mich zum durchhalten gebracht hatte war der symathische Asher.
Nun wollte ich dennoch mein Glück mit den nächsten Band versuchen und bin leider nicht über die Maßen begeistert. Warum ? Erstens tat ich mich schwer mich mit Vivianne anzufreunden, da sie zwar auf ihre Arte eine durchaus bemerkenswerte Persönlichkeit ist aber am Anfang doch sehr "arrogant" daher kommt. Morgan hat mich auch nicht wirklich überzeugt, da ich immer das Gefühl hatte ihn nie richtig zu verstehen. Es zieht sich das Vorurteil des Gegenübers durch das ganze Buch, während Vivianne Morgen für einen Rübel und Manierenlosen Flegel hält, denkt Morgan von ihr das sie ein Aufgerüschtes Modepüppchen ist und nichts vom Ernst des Lebens versteht. Was die ganze Sache schon interessant macht, da jeder der Beiden dann verblüfft ist, wen der vermeindliche Gegenüber den sie schon durchschaut zu haben meinen, etwas völlig wiedersprüchliches tut. Das verleiht der Story ihre Dynamik und auch den Charme, was ich als Höhepunkt empfand war, als Vivianne endlich begann damit aufzuhören sich ständig über ihr Aussehen Sorgen zu machen oder wie sie auf andere wirkt und in dem Second-Hand Shop ihre Kleidung austauscht. Ebenso empfand ich ihren gewekten Kampfwillen als richtig ansprechend, sie wollte sich einfach nicht mehr Befehle geben lassen, weil sie ja zu ihrem Besten waren. Nein, sie wollte ihr Leben selbst in die Hand nehmen und sich das zurückholen, was ihr gestohlen wurde um zu beweisen, dass sie durchaus Verantwortung übernehmen konnte und auf sich selbst aufpassen kann. Was mir ein bischen zu kurz kam, war die Liebensgeschichte der Beiden, in den Vorgängerbänden war da ein größerer Fokus drauf als in diesem Band. Was ich etwas sonderbar empfand waren die Szenen bei´m Stadthalter in Berlin, aber da jedem das seine. Alles in allem hat mich "Der Blutkristall" gut unterhalten und ich hoffe das der 4 Band,
"Das Feenorakel", etwas mehr Action bietet und mehr Lovestory.

Veröffentlicht am 11.01.2017

Für Liebhaber von Literatur und Musik

Bei Anbruch der Nacht
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Fünf Erzählungen darüber, wie die Musik imstande ist,
Menschen zusammenzubringen, die sich sonst nie
begegnet wären : den berühmten Crooner und den
Kaffeehausgitarristen, die Karrierefrau und
den Tagedieb, ...

Fünf Erzählungen darüber, wie die Musik imstande ist,
Menschen zusammenzubringen, die sich sonst nie
begegnet wären : den berühmten Crooner und den
Kaffeehausgitarristen, die Karrierefrau und
den Tagedieb, das abgeklärte Unterhaltungsduo
und den selbstverliebten Singer.Songwriter,
den erfolglosen Saxofonisten und die alternde Diva,
die amerikanische Cellistin und den ungarischen
Nachwuchsmusiker.




Wie gleich zu Beginn aufgezeigt wird handelt es sich nicht um eine
Geschichte, sondern um fünf die sich um das Thema "Musik" drehen.

Als begeisterte Japan Liebhaberin steht Kazuo Ishiguro ganz oben
bei mir auf der Liste der zu lesenden japanischen Autoren.

In jeder Geschichte begegnen wir anderen Charakteren, jeder ist auf
seine Art einzigartig. Doch was alle vereint ist ihre Liebe zur Musik.
Jeder von den Protagonisten trägt sie auf eine andere Art im Herzen.

Kazuo Ishiguro hat eine Zauberhafte Art zu schreiben, leicht und
dennoch kräftig. Es sind keine gigantischen Aufhänger nötig, oder
gar reißerische Ausdrücke. Die Geschichten sind leise und ganz
unaufgeregt, Fragmente aus den Leben von Menschen.

Es gibt weder eine Vorgeschichte noch einen Hinweis darauf wie
die Geschichten nach dem kurzen Intermettzo weiter geht.
Das einzige was bleibt, ist unsere Fantasie die für uns den Weg
den die Figuren bestreiten weiter geht.

Veröffentlicht am 11.01.2017

Coolste Vampierpaar ever

Dunkle Sehnsucht
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Cat und Bones gehen in die 5 Runde, was erwartet uns ?
Eines der coolsten "Vampier Pärchen" gibt sich erneut die Ehre.
Da Cat nun eine vollwertige Vampirin ist und sich in laufe dieses Buches immer mehr ...

Cat und Bones gehen in die 5 Runde, was erwartet uns ?
Eines der coolsten "Vampier Pärchen" gibt sich erneut die Ehre.
Da Cat nun eine vollwertige Vampirin ist und sich in laufe dieses Buches immer mehr damit anfreundet und akzeptiert das sie nun ein Vampier ist, fallen nun die "Diskussionen" darüber flach. Was lässt sich sagen, ich war natürlich unheimlich gespannt auf den "Neuen" Band und habe ihn in 3 Tagen ausgelesen.Zum Schreibstil lässt sich da nicht viel sagen, außer typisch Jeanine Frost, ihre Beschreibungen was das Aussehen angeht sind einfach nur schwer zu toppen. Besonders mag ich das sich die Bücher nicht ewig "ziehen", manchmal geht es zwar schon ganz schön schnell aber ansonsten ist es immer spannend. Mir hat das Lesen durchweg Spaß gemacht, was besonders auffällt ist das Cat und Bones eindeutig "Erwachsener" geworden sind. Beide zu gleichen Teilen, was auf der einen Seite schön auf der anderen etwas ärgerlich ist, da die üblichen Auseinandersetzungen der Beiden nicht mehr da sind. Sprich ich mache etwas was mich zwar umbringen kann aber ich sehe keinen anderen Weg und will dich beschützen. Das führte in den
vergangenen Bänden für reichlich Zündstoff. Erinnern wir uns nur an den Part wo Cat mit Gregor nackt im Bett lag und Vlad kommen ließ um ihr aus dieser Situation zu "helfen". Und natürlich dann die entsprechende Reaktion von Bones. Das macht die beiden einfach so liebenswert. Leider fehlte dies nun in "Dunkle Sehnsucht", im allgemeinen kommt dieses Buch eher ohne die typischen
unzähligen Kämpfe auf Leben und Tod.

Ich persönlich empfinde das als eine Abwechslung vom
bisherigen Muster, aber da hat jeder ja seine eigene Meinung.
Cat beweist auch in diesem Band das sie durch und durch ein echter Sonderfall ist, was
ihre "Essgewohnheiten" angeht zwinker, und natürlich auch in Sachen Fähigkeiten tut
sich einiges bei ihr. Trotz allem ist der Fokus auf der engen Bindung von Cat und Bones und
in den Situationen in die Cat nun gerät, werden ihr einige Dinge aus der Vergangenheit klar.
Also alles in allem eine eher "Ruhiger" Version von den Beiden, natürlich mit einer ordentlichen Portion Erotik, die sich dennoch in Grenzen hält zu den Vorgängern. Wir treffen alte Bekannte
wieder und können uns auf einige Sprüche gefasst machen, die wir
auch schon zu hören bekamen.