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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.10.2024

Mord im Paradies

In einer stillen Bucht
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Das schlichte Cover finde ich sehr schön gewählt. Das Bild mit dem türkisen Meer sticht sofort heraus und macht Lust auf Urlaub.

Das Buch ist wohl das 3. Buch einer Reihe. Für die Geschichte selber ist ...

Das schlichte Cover finde ich sehr schön gewählt. Das Bild mit dem türkisen Meer sticht sofort heraus und macht Lust auf Urlaub.

Das Buch ist wohl das 3. Buch einer Reihe. Für die Geschichte selber ist das unerheblich, da sie nichts mit den anderen Büchern zu tun hat. Für den Hintergrund zu den Hauptfiguren kann es tatsächlich sein, dass einem die eine oder andere Info fehlt, sollte man die anderen Bücher noch nicht gelesen haben.
Am Anfang verströmt das Buch eine Art Leichtigkeit, Dolce Vita eben, obwohl im vermeintlichen Paradies ein Mord geschehen ist. Durch die Beschreibung bekommt man Lust sofort ins türkisblaue Meer zu springen und damit Fernweh, da wohl die wenigsten das Meer direkt vor der Haustür haben.
Leider verliert sich diese Leichtigkeit im Laufe des Buchs und das hat nichts damit zu tun, das es ein Krimi und damit ein ernstes Thema ist. Zudem werden mir die beiden Hauptfiguren, Rizzi und Cirillo, im Laufe des Buches etwas unsympathisch. Fast das gesamte Buch, bis auf zwei Kapitel, sind aus der Sicht von Rizzi und dann plötzlich doch noch welche aus Sicht Cirillos. Da hätte ich es besser gefunden, wenn entweder abwechselnd oder in einem bestimmten Turnus die Sichtweise gewechselt hätte oder aber man bei Rizzi bleibt und er das erzählt bekommt, was passiert ist. So hat es den Anschein, als wollte der Autor es sich leichter machen, in dem er einfach die Perspektive ändert.
Auch passiert gefühlt ewig nichts, es ist zwar nicht direkt umspannend geschrieben, aber selbst nach 2/3 des Buches sind die beiden Ermittler und damit der Leser nicht wirklich einen Schritt weiter.
Gut fand ich hingegen die Wendung zum Schluss, die hat nochmal etwas unerwartetes und spannendes reingebracht.

Fazit: Das Buch ist nicht schlecht, der Schreibstil hat mir sogar recht gut gefallen, ich würde dem Autor vielleicht sogar nochmal mit einem anderen Buch eine Chance geben. Allerdings dann eher mit einer anderen Hauptfigur. Sprich, die anderen Bücher dieser Reihe werde ich eher nicht lesen und auch dieses Buch wird wahrscheinlich eher kein Re-Read werden.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Dolmetscherin auf Spurensuche

Mord in Montagnola
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Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht und scheint eins der Wahrzeichen der Stadt bzw des Stadtteils zu zeigen, das der Rest in einem einheitlichen eher sanften Blau gehalten ist, finde ich sehr ...

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht und scheint eins der Wahrzeichen der Stadt bzw des Stadtteils zu zeigen, das der Rest in einem einheitlichen eher sanften Blau gehalten ist, finde ich sehr passend.

Es steigt langsam ein, man lernt erst etwas über die Hauptfigur, Moira, dann wird es aber auch schnell spannend. Das Buch hält auch die eine oder andere überraschende Wendung bereit.
Die Hauptfigur ist eigentlich Übersetzerin von Beruf und hat so gar nichts mit irgendwelchen Ermittlungen am Hut. Auch ist sie keine Miss Marple, die von sich aus das Ermitteln nicht sein lassen kann, sondern gerät eher zufällig mit in die Mordermittlungen.
Was mir sehr gut gefallen hat ist, dass es nicht actiongeladen oder auf Teufel komm raus spektakulär ist, wie viele Krimis oder auch die Crime-Serien im Fernsehen, sondern sich wirklich auf die Befragung und das Auswerten der Indizien stützt, was auch überhaupt nicht fehlt und dem Buch eher geschadet hätte. In der Mitte des Buches hatte ich dann tatsächlich eine Idee, wer die Tat begangen haben könnte und damit auch recht behalten, obwohl es nicht offensichtlich war und dieser Verdacht hat es eher noch spannender gemacht, herauszufinden, wer es nun war.
Zwar scheint Kommissar Zufall ein bisschen zu oft am Werk gewesen zu sein, aber das stört nicht weiter und vieles davon ergibt im Großen und Ganzen auch Sinn.
Als Nebengeschichte gibt es da noch die alte Jugendliebe der Hauptfigur. Schön daran ist, dass es hier sehr realistisch ist, jeder hat sein Leben weiter gelebt und man knüpft eben nicht da an, wo man aufgehört hat. Vllt. Ist es hier eher eine Nicht-Liebesgeschichte.

Die Hauptfigur ist sehr sympathisch, realistisch und lebendig. Auch die anderen Figuren wirken sehr echt und lebendig. Während dem Lesen fühlt es sich wirklich an, als kenne man die Hauptfigur und befände sich an ihrer Seite.

Fazit: Ein sehr gelungenes Buch. Es hat sehr viel Spaß gemacht, es zu lesen. Es war von der ersten bis zur letzten Seite spannend und wirklich sehr schön geschrieben. Der zusätzliche Satz auf dem Cover und überhaupt (und vor allem die Nicht-Liebesgeschichte), schreit es fast nach einer Buch-Reihe und einer Fortsetzung, die ich definitiv auch lesen würde.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Ein Wettlauf gegen die Zeit

Flug 416
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Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht und der Farbverlauf ist passend. Ich finde es sehr gut gewählt.

Die Hauptfiguren sind sehr sympathisch und wirken echt, auch wenn man den Pilot vom alter ...

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht und der Farbverlauf ist passend. Ich finde es sehr gut gewählt.

Die Hauptfiguren sind sehr sympathisch und wirken echt, auch wenn man den Pilot vom alter her schwer einschätzen kann, ich persönlich habe ihn mir wahrscheinlich wesentlich jünger vorgestellt, als er eigentlich ist. Die Bösewichte sind ein bisschen klischeehaft, aber durchaus glaubwürdig und mit einem kleinen unerwarteten Twist.
Überhaupt gibt es immer wieder unerwartete Wendungen, was das Buch noch spannender macht.
Ein paar Stellen fand ich etwas übertrieben, da hat jemand wohl zu viele Action-Filme gesehen, aber diese machen nur einen sehr kleinen Teil des Buches aus.
Bei den dramatischen Schlussszenen hätte ich mir ein bisschen mehr Beschreibung erhofft, das war dann irgendwie so ein bisschen, schnell noch mit ein bisschen Drama zu Ende bringen. Allerdings ist es teilweise nicht nachvollziehbar, warum das Flugzeug so reagiert, da wäre ein bisschen mehr Unterhaltung, Beschreibung, Gedanken besser gewesen.

Der Schreibstil war sehr lebendig und überzeugend.

Fazit: An manchen Stellen etwas zu viel, an anderen zu wenig, aber ansonsten ein rundum gelungenes Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, ich fand es sehr spannend und gut geschrieben.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Lose Fäden

Fischers Frau
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Das Cover ist eher schlicht gehalten, gefällt mir persönlich allerdings und passt auch zu dem Buch.

Die Hauptfigur, Mia, ist seltsam, wirkt aber sehr sympathisch. Sie ist auf der Suche nach der Geschichte ...

Das Cover ist eher schlicht gehalten, gefällt mir persönlich allerdings und passt auch zu dem Buch.

Die Hauptfigur, Mia, ist seltsam, wirkt aber sehr sympathisch. Sie ist auf der Suche nach der Geschichte der Weberin des Fischerteppichs. Gleichzeitig scheint sie sich selbst zu verlieren und doch zu finden.
In dem Buch geht es um die Ängste von Mia und gleichzeitig aber auch um viel Mut, dem Suchen, dem Finden und dem Gefundenwerden.
Zu Großteilen geht es um Mia, aber zu einem großen Teil auch um die Teppichweberin, die Fischers Frau, wie der Titel des Buchs sagt. Wobei mir die Geschichte von Mia besser gefallen hat, ich fand den Teil mit der Teppichweberin zum Teil sehr verwirrend. Wobei ich auch denke, dass es Absicht war, dass man nicht weiß, ist es echt oder eine Fälschung, was ebenfalls ein sehr großes Thema in dem Buch ist.
Das Ende des Buchs hat mir allerdings gut gefallen und ich habe mich sehr für die Hauptfigur gefreut.

Der Schreibstil des Buchs ist eigentlich nicht so meins, hat in diesem Fall aber sehr gut zu der Geschichte gepasst. Er hat schon fast etwas poetisches. Es ist nicht unbedingt spannend im klassischen Sinne, aber dennoch scheinen die Worte einen in ihren Bann zu ziehen.

Fazit: Ein sehr interessantes und keineswegs klassisches, kurzweiliges Buch.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Eiserner Wille

Matrix
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Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich verstanden habe, was der Titel zu bedeuten hat, auch, wenn das mit der Matrix einmal kurz im Buch vor kam. Daher bin ich mir auch nicht sicher, ob der Titel ...

Ich bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob ich verstanden habe, was der Titel zu bedeuten hat, auch, wenn das mit der Matrix einmal kurz im Buch vor kam. Daher bin ich mir auch nicht sicher, ob der Titel passt.
Jedenfalls das Cover ist mit diesen goldenen Strahlen sehr schön gestaltet.

Die Personen in dem Buch wirken größtenteils echt und lebendig. Manchmal wirkt das Buch allerdings etwas wirr und man weiß nicht genau, was einem an dieser Stelle erzählt werden soll. Zum Großteil jedoch ist es eine sehr spannende und schöne Erzählung. Ob sie tatsächlich so hätte stattfinden können? Schwer zu sagen, mit dem eisernen Willen den die Hauptfigur hat, durchaus möglich. Ansich ist die Erzählung im historischen Kontext unwichtig, da wichtige historische Figuren nicht zu den Hauptfiguren gehören, auch, wenn sie die Hauptfigur geprägt haben, was aber im Großen und Ganzen auch durch andere Personen hätte passieren können.Aber es ist erfrischend, auch mal eine solche Geschichte zu lesen.

Der Schreibstil ist zu großen Teil sehr lebendig und bildbeschreibend. Mir persönlich gefällt der Schreibstil sehr gut.

Fazit, ein durchaus gelungenes Buch, allerdings wäre es ohne die verwirrenden Stellen noch besser gewesen. Es war an manchen Stellen zu kurz, an anderen etwas zu ausschweifend. Aber im Großen und Ganzen durchaus gelungen und es hat Spaß gemacht, es zu lesen.

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